Autonews – Der Wochenrückblick KW 30

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1. Ford Mustang: In Europa werden die Pferde losgelassen

Nächstes Jahr wird Ford seinen Mustang erstmals offiziell in Europa loslassen. Serienmäßig soll ein Performance-Paket inklusive sein. Dieses umfasst neben einer kraftvollen Sportbremsanlage unter anderem eine modifizierte Abstimmung der Federn und eine verbesserte Kühlleistung ebendieser für eine höhere Dauerlast. Eine zusätzliche Abstützung zwischen oberer Radaufhängung und Motorraum-Stirnwand sowie verstärkte Stabilisatoren halten die ganze Power des Ford Mustang im Zaum. Der neue Mustang kommt mit einem 2,3-Liter-Ecoboost-Turbovierzylinder mit 309 PS oder wahlweise auch einem 5,0-Liter-V8-Motor mit 426 PS unter der Haube.

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2. Toyota Yaris: Verschärftes Facelift

Die erst vor drei Jahren eingeführte dritte Generation des Yaris präsentiert sich jetzt im frischen neuen Look. Das Facelift betrifft sowohl das Karosseriedesign, das Interieur, das Chassis sowie die Technik unter der Motorhaube. Im neuen Gesicht des kleinen Japaners fällt die X-Optik sofort ins Auge. Im Heck leuchten neue LED-Rückleuchten. Durch die deutlich aufgewerteten Materialien wirkt der japanische Cityflitzer nicht nur dynamischer, sondern auch wertiger. Für den Vortrieb stehen zwei Benziner in den Leistungsstufen 69 PS und 99 PS, ein Diesel mit 90 PS sowie der 1,5-Liter-Hybrid mit einer Gesamtleistung von 100 PS zur Wahl.Insgesamt sind für den Toyota Yaris mehr als 1.000 Teile neu entworfen worden.

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3. Mitsubishi: Heilig’s altes Blechle

Die Marke Mitsubishi macht es vor. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Autos in Deutschland beträgt eigentlich „nur“ 18 Jahre, gemessen von der Erstzulassung bis hin zur Entsorgung. Was die Mitsubishi-Modelle angeht, ergab die Auswertung allerdings, dass diese im Durchschnitt erst nach 22 Jahren aus dem Verkehrt gezogen werden. Damit liegen die Japaner nicht nur in der Importeurswertung an der Spitze, sondern auch gleich was die Lebensdauer angeht. Damit schneiden sie sogar besser ab als eine Vielzahl etablierter Konkurrenten des deutschen Premiumsegments.

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4. Ssangyong: Südkoreanisches Sondermodell mit Plus

Der südkoreanische Autohersteller bringt sein Sondermodell Korando Crystal Plus heraus und will sich damit auf dem SUV-Markt etablieren. Der Crossover basiert auf dem Korando Crystal und ist mit einem 2,0-Liter-Eco-Dieselmotor mit 149 PS und einem manuellem Sechs-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet. Wahlweise ist der Crystal Plus auch mit Zwei- oder Vierradantrieb erhältlich. Die frontangetriebene Version (2WD) wird es ab 19.990 Euro zu kaufen geben und liegt damit preisgleich mit dem Korando Crystal Eco Diesel. Der Korando Crystal Plus ist in sieben Außenfarben erhältlich.

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5. SEAT Leon CUPRA 280 aufgepimpt

Ab sofort gibt es für den SEAT Leon CUPRA 280 ein Performance-Paket zu bestellen. Für den Sportler sind nun Serien-oder Michelin Sportreifen verfügbar. Bei beiden Varianten bekommt der 280 PS starke Flitzer eine Hochleistungsbremsanlage von Brembo und spezifische 19 Zoll Leichtmetallräder. Individuelle Design-Highlights setzen auch die neuen „Black Line“ und „White Line“ Pakete. Beide Versionen enthalten in Wagenfarbe lackierte Seitenschweller, 19 Zoll Leichtmetallräder im Design „Performance Black“ sowie vorne eine Brembo 4-Kolben-High-Performance-Bremsanlage mit innenbelüfteten und gelochten Bremsscheiben. Mit Serienreifen kostet das Performance Paket 2530 Euro und die Version mit Sportbereifung um die 3060 Euro.

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6. Cadillac ATS: Mehr elegante Power

Für den kommenden Modelljahreswechsel hat sich Cadillac seinen Zwei-Liter-Vierzylinder vorgenommen. Der 2,0-Liter-Benziner leistet nach wie vor seine 276 PS unter der Haube, aber er bietet nun ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern zwischen 3000 und 4600 Umdrehungen pro Minute. Fast 50 Nm mehr als vorher. Für sein elegantes Straßenschiff bietet Cadillac nun auch einen Totwinkel-Warner und ein aktives Spurhaltepaket oberhalb der 60 km/h. Alles im Rahmen des Fahrer-Assistenz-Pakets für beide Ausstattungsstufen Performance und Collection.

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7. Porsche Cayenne: Schärfere Zeichnung mit Plug-in

Weltpremiere für Porsche. Mit dem Porsche Cayenne S E-Hybrid bieten die Zuffenhausener im Premium-SUV-Segment, mit dem Hybrid Panamera S E-Hybrid und dem Roadster 918 Spyder als einziger Hersteller drei Plug-in-Modelle. Zusätzlich kommt auch der neu entwickelte 3,6-Liter-V6-Biturbo im Cayenne S zum Einsatz. Äußerlich kommt der Cayenne schärfer gezeichnet mit vollständig neu gestaltetem Bugteil, vorderen Kotflügel und neuer Motorhaube auf die Straße. Ebenfalls neu: die Airblades. Diese Luftfinnen rechts und links an der Fahrzeugfront leiten die Kühlluft effizient auf die Ladeluftkühler. Zusätzlich setzen sie einen starken optischen Akzent. Mit einer Lithiumionen-Antriebsbatterie mit einer Kapazität von jetzt 10,8 kWh schafft er bis zu 36 Kilometer rein elektrisches Fahren. Die neuen Cayenne-Modelle kommen ab 11. Oktober auf den Markt und sollen in Deutschland ab 66 260 Euro kosten.

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Simone Amores
Autos waren schon immer meine Passion, aber erst vor ein paar Jahren fing ich damit an, auch darüber zu berichten. Als freie Online-Journalistin genieße ich die Zeit auf vier Rädern so oft es geht. Neben dem modeln und reisen surfe ich aber auch gerne auf der virtuellen Welle. Frei nach dem Motto: „Lieber dauernd online als ständig von der Rolle.“