Autonews – Der Wochenrückblick KW 32

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1. Quant: Jetzt wird’s sportlich

Schon auf dem Genfer Autosalon im März dieses Jahres sorgte die schnittige Studie der Quant e-Sportlimousine für jede Menge Aufsehen. Ausgestattet ist der e-Sportler mit der Redox-Flow-Zelle der Firma Nanoflowcell, die eindrucksvolle Leistungswerte verspricht. Bis zu einer Spitzengeschwindigkeit von über 350 km/h soll mit der Flusszellen-Batterie erreicht werden. Damit schafft die e-Limo den Sprint von Null auf 100 km/h locker in 2,8 Sekunden. Die viersitzige Sportlimousine soll damit mehr als 600 Kilometer weit kommen. Der Tüv Süd bescheinigte dem Fahrzeug nun die Straßentauglichkeit und somit auch die Serienreife. Wann genau die Quant e-Sportlimousine auf den Markt kommen soll ist aber noch nicht bekannt.

QUANT e-Sportlimousine mit nanoFLOWCELL¨ Technologie erhŠlt Stra§enzulassung fŸr Deutschland und Europa

2. Opel Zafira Tourer auf Flüstertour

Der Opel Zafira Tourer darf sich fortan auf leisen Sohlen bewegen. Die Familienkutsche bekommt von den Rüsselsheimern nun zusätzlich einen 1,6-CDTI-Ecoflex-Motor mit 120 PS verpasst. Dieser Motor gilt als Platzhirsch unter den Geräusch- und Vibrationsarmen Motoren und wird von Opel auch gerne „Flüsterdiesel“ genannt. In der Basisversion wird es den Zafira ab einem Preis von 26.850 Euro geben. Dabei verfügt er serienmäßig über ein Start/Stopp-System, ein reibungsarmes Sechs-Gang-Schaltgetriebe und Bremsenergie-Rückgewinnungssystem. Jetzt kann man sich auch mit einem Opel auf die stillen Wege des Lebens begeben.

Opel Zafira Tourer

3. Mercedes-Benz S 600: Bodyguard auf vier Rädern

Wer sich doppelt so sicher auf den Straßen fühlen möchte, sollte sich ein Mercedes-Benz S 600 Guard zulegen. Mit dem vierrädrigen Bodyguard aktualisieren die Stuttgarter ihr Angebot an Sonderschutzfahrzeugen. Mit einer vollumfänglichen Schutzwirkung der Schutzklasse VR9 dürfte er so mancher Attacke aus dem Hinterhalt Stand halten. Zusätzlich zur Alltagstauglichkeit kommt das Guard-Spitzenmodell mit einem Airmatic-Fahrwerk, einem V-12 Motor mit 530 PS, Assistenzsysteme und jede Menge Spezialstahl. Intelligente Überlappungssysteme sorgen für einen umfassenden ballistischen Schutz und die Scheiben sind auf der Innenseite zusätzlich gegen Splitter mit Polycarbonat beschichtet. Jede Menge Sicherheit also. Aber es heißt ja, im (Straßen)verkehr soll man sich schützen, oder?

Mercedes-Benz S-Klasse Guard

Mercedes-Benz S-Klasse Guard

4. Rolls-Royce: Bald noch mehr Luxus auf Rädern

Alles neu macht der Mai heißt es. Das hat sich Rolls-Royce nun auf die Fahne geschrieben und verkündet, ein neues Modell auf den Markt zu bringen. Der britische Autohersteller will, laut Unternehmensangaben, ein „offenes Fahrzeug“ bis Mitte 2016 auf den Markt bringen. Die derzeitigen Prototypen des neuen Luxusliners sind bereits in der Erprobung. Eigentlich wurde zuletzt ein SUV vom Luxushersteller erwartet, als die Konkurrenzmarke Bentley vom Volkswagen-Konzern ein ebensolches Fahrzeug angekündigt hatte. Nun darf man auf den Oben-ohne-Luxusliner gespannt sein.

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5. „Ettore Bugatti“ wird der letzte seiner Art

Bugatti feiert bei der „Monterey Car Week“ in Kalifornien den Abschluss seiner Sondermodellreihe „Les Légendes de Bugatti“ mit dem finalen Modell „Ettore Bugatti“.Das sechste und letzte Fahrzeug der Edition ist auch wieder nur auf drei Exemplare limitiert und basiert auf dem Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse. Der Supersportler wird von einem 1200 PS starken 8,0-Liter-W16-Motor auf Touren gebracht und beschleunigt von Null auf 100 km/h in stolzen 2,6 Sekunden. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 408,84 km/h macht ihn das zum schnellsten Serien-Roadster der Welt. Ettore Bugatti träumte bereits als junger Mann davon, den stärksten und luxuriösesten Serienwagen der Welt zu bauen. Mit seinen Sondermodellen hat er es geschafft.

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6. Mercedes G63 AMG 6×6: Noch mehr Luxus auf Rädern

Der in Kleinserie angefertigte Mercedes-Benz G63 AMG 6×6 gilt als kompromissloses Offroad-Gefährt mit Acht Zylindern, 544 PS, drei angetriebene Achsen und fünf Differentiale. Ein Fahrzeug für Wüstenscheichs. Jetzt wurde dem Stuttgarter noch mehr Leistung und Luxus verpasst. Ingenieure entwickelten nun für das Triebwerk des 3,85 Tonnen schweren Pick-ups das Leistungskit CK63. Damit steigt die Leistung auf 650 PS mit einem maximalen Drehmoment von 900 Newtonmetern. Die hauseigene Carlsson-Sattlerei veredelte den Innenraum nach Kundenwünschen. Da kommen dann schon mal Fußmatten aus Soft-Velours oder Merino Lammfell zum Einsatz. Zusätzliche Einstiegsleisten mit blau beleuchtetem Carlsson-Logo sowie Türverriegelungsstifte und Pedalauflagen aus Aluminium runden das luxuriöse Auftreten ab.

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7. GT 500 Eleanor: Bolide für Filmnarren

Wer PS-starke Supersportler in Filmen liebt, wird sich jetzt freuen. Den grauen Boliden aus so manchem Actionfilm können sich nun Liebhaber in Deutschland nachbauen lassen. Die Firma GT 500 Eleanor baut den gleichnamigen Wagen in rund elfmonatiger Handarbeit für solche, die ihn sich leisten können. Basierend auf einem originalen Ford Mustang von 1967 oder 1968 kommt der Retro-Sportler mit einem Aluminium-V8 mit sieben Litern Hubraum und einer modernen Einspritzeinlage. Je nach Kundenwunsch leistet dieser von 550 PS bis hin zu aggressiven 750 PS mit Kompressoraufladung. 17-Zoll-Räder mit High-Performance-Bereifung sowie ein Gewindesportfahrwerk mit Stabilisatoren vorne wie hinten optimieren das Fahrverhalten des neu aufgelegten Klassikers. Wer den Filmflitzer sein Eigen nennen will, muss aber von 150.000 bis 200.000 Euro aus der Tasche zaubern.

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Bilder: Hersteller

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Simone Amores
Autos waren schon immer meine Passion, aber erst vor ein paar Jahren fing ich damit an, auch darüber zu berichten. Als freie Online-Journalistin genieße ich die Zeit auf vier Rädern so oft es geht. Neben dem modeln und reisen surfe ich aber auch gerne auf der virtuellen Welle. Frei nach dem Motto: „Lieber dauernd online als ständig von der Rolle.“