Autonomes Elektro-Concept-Car IAA 2017 — Autonome Luxus-Limousine mit E-Antrieb

Autonomes Elektro-Concept-Car IAA 2017 — Autonome Luxus-Limousine mit E-Antrieb

Audi zeigt auf der IAA ein Showcar, das versucht mehr als 15 Jahre in die Zukunft zu blicken. Das große Luxusauto soll elektrisch und autonom fahren – ein Zukunfts-A8?

Auto motor und sport konnte den riesigen Elektro-Wagen mit ebenso riesiger Reichweite schon vorab ansehen (siehe Bild). Was auch am Foto mit gelupftem Tuch klar wird: Das Concept Car hat eine sehr große und vergleichsweise flach stehende Frontscheibe, einen sehr langen Radstand und riesige Räder.

Dort, wo das Tuch den ungehinderten Blick auf die Front freigibt, zeigt sich der für Audi-Elektrofahrzeuge künftig typische, invertierte Singleframe so wie die ebenfalls vom E-Tron Sportback bekannten Lichtflächen aus unzähligen LEDs, die mittels animierter Grafiken Signale an die Umwelt geben können.

Der Luxus-Audi der Zukunft braucht weder Lenkrad noch Pedale

Die braucht der Audi der Zukunft nach Meinung von Chefgestalter Markt Lichte, weil die Insassen nicht mehr selbst fahren und daher auch nicht mit Fußgängern am Zebrastreifen etwa kommunizieren werden. Denn der Zukunfts-Audi, der auf der IAA vorgestellt wird, soll autonom nach Level 5 unterwegs sein können. Das heißt: Das Auto übernimmt die volle Kontrolle über Längs- und Querführung und benötigt in keiner Situation die Hilfe des Fahrers. Bedienelemente wie Lenkrad oder Pedalerie braucht so ein Auto nicht mehr.

Der neue Audi A8 der Gegenwart kann nur Level 3

Zum Vergleich: Auf der IAA debütiert auch der neue A8, der hochautomatisiert nach Level 3 fahren kann. Dabei muss der Fahrer die Längs- und die Querführung des Autos nicht mehr permanent überwachen und kann bordgestützte Nebentätigkeiten ausführen. Das System erkennt selbstständig die Grenze, also den Punkt, an dem die Umgebungsbedingungen nicht mehr dem Funktionsumfang des Systems entsprechen. In diesem Fall fordert das Auto den Fahrer mit mehreren Sekunden Vorlauf zur Übernahme der Fahraufgabe auf. Im neuen Audi A8 kann der Staupilot diese Kriterien erfüllen. (Wie sich das anfühlt, lesen Sie hier).

Wer im neuen A8 den Staupilot aktivieren will, drückt den AI-Knopf. AI steht bei Audi aber auch für ein „Technologieversprechen“, wie es Audi-Chef Rupert Stadler bei der Vorstellung des A8 in Barcelona formuliert hat: „Eines unserer Schlüsselversprechen ist es, das Leben unserer Kunden zu vereinfachen. Wo immer sie hin wollen, was immer sie tun wollen: Audi AI wird da sein“, so Stadler. Und weiter: „Future Premium heißt, Kontrolle über die eigene Zeit zurück zu gewinnen. Stellen Sie sich vor: Sie steigen in das Auto ein, in eine komfortable Lounge Atmosphäre. Und Ihr Auto weiß bereits, dass Sie ein wenig Quality Time mit Ihren Kindern verbringen möchten. All dies und mehr wird Audi AI möglich machen“. Denn Audi AI steht technisch für intelligente, sogar selbstlernende Assistenzsysteme und pilotierte Fahrfunktionen.

Als Vision für die fernere Audi-Zukunft dürfte das Showcar für die IAA 2017 viel von dieser Technologie illustrieren.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/audi-concept-car-iaa-2017-autonom-level-5-elektroauto-reichweite-12565914.html

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Weltpremiere Ram 1500 Pickup (2018) — Neuauflage für den Fullsize-Truck

Fiat-Chrysler präsentiert in den USA die neue Generation des Urviehs Ram1500. Der kommt mit Pkw-Komfort, vielen neuen Assistenzsystemen und wieder mit bärigem V8. Als Hybrid.

Die ewige Nummer drei unter den Riesen-Pickups geht in die nächste Runde. Der seit Jahren nur noch „Ram“ genannte Pickup-Truck, der einst als Dodge Ram geboren wurde, debütierte auf der Detroit Motorshow in seiner fünften Generation. Die wird erheblich smarter, moderner und effizienter. Und beide Antriebe, der 3,6-Liter Pentastar-V6 sowie der 5,7-Liter Hemi-V8, kommen künftig als (Mild)Hybride.

Ram 1500 Modelljahr 2019

Die moderne Optik mit den kleinen, LED-umkränzten Hauptscheinwerfern macht den Ram des nach US-Rechnung 2019er Jahrgangs auf den ersten Blick erkennbar. Nicht sichtbar ist ein anderes Detail, der Hersteller hat den Riesen-Truck vor allem aufgrund eines neuen Rahmens aus hochfestem Stahl um insgesamt über 100 Kilo leichter gemacht. Und gleichzeitig will man im Segment der Fullsize-Trucks, das außerhalb Nordamerikas praktisch keine Rolle spielt, in vielen Dingen Technikvorreiter sein.

So ist der neue Ram 1500 laut Fiat-Chrysler das aerodynamischste Modell seiner Klasse (unter anderem mit automatisch verschließendem Kühlergrill), verfügt über neue aktive Stoßdämpfer, eine elektrische Feststellbremse und die insgesamt größten Frontbremsen des Segments. Nachdem der Ram mit seinen hinteren Schraubenfedern bereits einzigartig unter den großen Pickups war und ist, wird mit der nun eingeführten optionalen Luftfederung (an beiden Achsen) erneut in den Fahrkomfort investiert – die Konkurrenz setzt weiterhin auf preiswerte Blattfedern an der Hinterachse. Beim Ram Rebel war die Luftfederung bereits im Vorgängermodell verfügbar. Zusätzlich gibt es ein Offroad-Paket mit einer Höherlegung um 26 Millimeter, einer elektronischen Hinterachssperre und Bergabfahrkontrolle.

Mild-Hybrid für beide Benziner

Durch die Einführung eines 48-Volt-Mildhybridsystems mit Startergenerator sollen die beiden Benzinmotoren effizienter sein als zuvor. Beim V6 steuert der Startergenerator bei Bedarf 122 Newtonmeter Zusatzschub bei, der im V8 verbaute Startergenerator bingt es auf 176 Newtonmeter. Die zusätzliche 48-Volt-Batterie, in welche der Startergenerator im Schiebe- und Bremsbetrieb rekuperiert, befindet sich an der Kabinenrückwand. Direkt am Rahmen montiert ist ein „Active Tuned Mass Module“. Das tonnenförmige Modul kann man sich als eine Art Gegengewicht vorstellen, mit dem Vibrationen direkt im Rahmen eliminiert werden sollen – für besseren Fahrkomfort. Gleichzeitig wird beim neuen Ram ein Noise-Cancellation-System eingeführt, das Motor- und Fahrgeräusche reduzieren soll.

Das Unterhaltungsprogramm übernimmt die neueste UConnect-Version in Verbindung mit einem stattlichen 12-Zoll-Display in Armaturenmitte. Das System verfügt über einen 4G-Internet-Hotspot, Notfallsendesystem, Sprachsteuerung, 3D-Navigation und nicht zuletzt einen Birdview-Modus, um das Auto und sein Umfeld in der Vogelperspektive darzustellen. Die adaptive Geschwindigkeitssteuerung beherrscht nun auch stop-and-go-Situationen.

Auch der Ram Rebel kommt neu

Gleichzeitig mit dem neuen Ram hat auch das Offroad-Derivat des Pickups Premiere gefeiert, der Rebel. Der bekommt neben der Höherlegung aus dem Offroad-Kit große 33-Zoll-Geländereifen, Hinterachssperre und diverse Unterfahrschutz-Bleche. Künftig kommt der Rebel serienmäßig wieder mit Schraubenfedern, das Luftfahrwerk bleibt aber optional verfügbar.

Die Markteinführung wird in den USA nach den Werksferien im Spätsommer erfolgen, Preise wurden noch nicht genannt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/ram-1500-pickup-premiere-detroit-2018-12856105.html

Ford Ranger (2018) — Mit Turbopower und 10 Gängen

Ford hat auf der Detroit Motor Show den neuen Ford Ranger Pickup vorgestellt. Die Neuauflage kommt mit einem Vierzylinder-Turbo-Benziner und einer 10-Gang-Automatik.

Ford will den US-Pickup-Markt künftig auch wieder mit einem kleinen Truck bearbeiten und stellt dazu auf der Detroit Motor Show den überarbeiteten Ranger vor. Der war von 1982 bis 2011 schon in den USA zu haben und soll dort jetzt wieder neu durchstarten. Für sein US-Comeback erhielt er eine neue Optik sowie einen neuen Antriebsstrang.

Turbobenziner und Zehngang-Automatik

In Europa ist der Ranger ausschließlich mit Turbodiesel-Triebwerken zu haben, für den US-Markt hat Ford den bekannten 2,3-Liter-Ecoboost-Turbobenziner an den Ranger adaptiert und diesen mit der neuen Zehngang-Automatik gekoppelt. Genaue Leistungsdaten nennt Fortd noch nicht, aber der Vierzylinder leistet in anderen Ford-Modellen bis zu 314 PS und 475 Nm Drehmoment. Zu haben ist der Ranger mit Heck oder Allradantrieb.

Für die Sicherheit sorgen ein Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, ein Spurhalteassistent und ein Toter-Winkel-Assistent, der auch den Bereich neben einem Anhänger abdeckt sowie ein adaptiver Tempomat. Zudem gibt es LED-Scheinwerfer und -Rücklichter. Die Kabine bietet bis zu 5 Sitzplätze, zentrales Bedienelement ist ein 8-Zoll-Touchscreen.

Beim Design unterscheidet sich das US-Modell von der europäischen Variante durch eine neue Motorhaube neue Scheinwerfer, einen neuen Grill sowie neue Stoßfänger an Front und Heck.

US-Modell wird in den USA gebaut

Angeboten wird der US-Ranger in den Ausstattungsvarianten XL, XLT und Lariat in den Kabinenvarianten SuperCab und SuperCrewCab. Optional ist ein für den Offroadeinsatz optimiertes FX4-Paket mit Unterfahrschutz, geländegängigerer Fahrwerksabstimmung und entsprechenden Reifen zu haben. Dazu gehört auch noch ein Geländefahrsystem mit vier Fahrmodi.

Gefertigt wird der neue Ford Ranger für den US-Markt ab Herbst 2018 im US-Werk in Michigan. Er soll noch 2018 auf den US-Markt starten. Preise wurden noch nicht genannt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/ford-ranger-2018-marktstart-infos-daten-preis-745948.html