Bentley Continental GT Convertible Galene Edition — Luxuscabrio mit Maritim-Flair

Bentley Continental GT Convertible Galene Edition — Luxuscabrio mit Maritim-Flair

Bentley legt vom Continental GT Cabrio ein beues Sondermodell auf. Die Galene Edition von Mulliner zeigt sich von edlen Luxusyachten inspiriert und ist weltweit auf 30 Exemplare limitiert.

Für besondere Individualisierungsansprüche ist im Hause Bentley Mulliner zuständig. Für das Sondermodell Bentley Continental GT Convertible Galene Edition holten sich die Bentley-Spezialisten aber noch Experten des britischen Unternehmens Princess Yachts mit ins Boot. Benannt wurde die Sonderserie nach Galene, der griechischen Göttin für stille See.

Als Basis für das Sondermodell wurde der Continental GT mit dem V8-Biturbomotor im Bug gewählt. Der Twinturbo kommt auf 507 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 660 Nm bereit. Das wird über eine Achtgangautomatik serienmäßig an alle vier angetriebenen Räder verteilt.

Yacht-Anklänge innen und außen

Um dem offenen Viersitzer reichlich Yacht-Feeling mit auf den Weg zu geben, erinnert das Exterieur des GT mit seiner Sonderlackierung in „Glacier White“ an das irisierende Glitzern von kristallklarem Wasser. Die Zierleisten auf den Flanken sind im unteren Bereich in Sequin Blue gehalten. Vervollständigt wird der Look von Mulliners Galene Edition mit einem dunkelblauen Verdeck und auffälligen, polierten 21-Zoll-Rädern im Propellerstil.

Maritime Anklänge finden sich aber auch im Innenraum. Die Sitze sind mit Leder in Linen und Portland bezogen, während die von Hand gesetzten Steppnähte in Camel gehalten sind. Leder in den Farben Linen, Portland und Brunel ziert die Türverkleidungen, und als Akzente für die Lederflächen an Armaturenbrett, Mittelkonsole und Armlehnen werden Linen, Brunel und Camel wieder aufgenommen. Das Lenkrad ist in Linen und Brunel gestaltet und an der 12-Uhr-Position mit einem Streifen in Camel versehen.

Spezialapplikationen für den Galene Edition

Die Kopfstützenstickerei greift ebenfalls auf den Farbton Camel zurück, während das Ablagefach der Mittelkonsole in Glacier White gehalten und mit Alcantara in Brunel ausgeschlagen ist. Die Außenlackierung in „Glacier White“ findet sich im Interieur wieder: im Mittelkonsolen-Etui und dem Armaturenbrett, das optional mit einer handgefertigten Illustration einer Megayacht versehen werden kann, die den Mulliner-Schriftzug in jedem Fahrzeug ergänzt. Zudem umgibt dieser Weißton den Uhrenrahmen des Galene Edition. Speziell für das Sondermodell entwickelt wurden die Edelholzapplikationen. Pinstripe Walnut, offenporig versiegelt, bedeckt Teile der Mittelkonsole und des Armaturenbretts. Pinstripe Walnut findet sich aber auch als Einleger in den beleuchteten Einstiegsleisten sowie großflächig ausgelegt im Kofferraum des Bentley wieder.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bentley-continental-gt-convertible-galene-edition-infos-preis-marktstart-1567832.html

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Infiniti QX50 — Mittelklasse-SUV mit Super-Motor

Die Nissan-Nobeltochter Infiniti renoviert ihre Mittelklasse-SUV-Baureihe QX50. Auf der L.A. Autoshow debütiert das gänzlich neue Mittelklassemodell mit revolutionärer Motortechnik.

Bereits 2016 hatte die Nissan-Nobeltochter Infiniti-Fans an der Zukunft des QX50 schnuppern lassen, als man das Infiniti QX Sport Inspiration Concept gezeigt hatte. Auf der Detroit Motor Show 2017 wurde der neue Mittelklasse-SUV weiter konkretisiert. Das QX50 Concept gab sich seriennah. Wie seriennah das Concept bereits war, zeigt die Weltpremiere des neuen QX50 jetzt auf der L.A. Autoshow.

Technik für autonomes Fahren

Zu Technik wurde seinerzeit noch nicht viel verraten. Mittlerweile ist aber klar: Im neuen SUV wird aber der neue Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner mit variabler Kompression debütieren und mit einem CVT-Getriebe zusammenarbeiten. Die Leistung soll bei 272 PS und 380 Nm liegen. Die neue Plattform ist primär auf Vorderradantrieb ausgelegt, optional wird der Nissan QX50 aber auch mit Allradantrieb angeboten werden. Zudem wird der neue SUV mit einem „autonom-Fahren“-Technik-Paket gespickt, das demnächst in weiteren Serienmodellen angeboten werden soll. Zusammengefasst werden die Assistenzsysteme unter dem Namen ProPilot. Für den Spurt von Null auf 98 km/h geben die Japaner zwischen 6,3 (AWD) und 6,7 (FWD) Sekunden an. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 230 km/h liegen.

Der Kofferraum des QX50 soll dank längsverschiebbarer Rückbank zwischen 895 und 1.048 Liter Gepäck (US-Norm) schlucken können. Werden die Rücksitze umgelegt, so soll das Ladevolumen sogar bis auf 1.699 Liter anwachsen.

Beim Design des 4,69 Meter langen, 1,68 Meter hohen und 1,90 Meter breiten Infiniti QX50 (Radstand: 2,80 Meter) haben die Japaner dabei die neue Designlinie der Marke erstmals auf ein SUV-Modell übertragen. Kräftige Formen werden mit fließenden Linien kombiniert. Der Innenraum hat sich organischen Formen verschrieben, die sich optional mit Leder auf den Sitzen sowie Alcantara an den Türbrüstungen und am Dachhimmel zu einem Luxusambiente paaren. Dazu gibt es Edelhölzer und Aluminiumapplikationen. Auf der Mittelkonsole sitzt der obligatorische Touchscreen, der zahlreiche Bedienfunktionen bündelt. Den Mitteltunnel teilen sich der Automatikwählhebel und ein Dreh-Drück-Controller.

Der neue Infiniti QX50 soll noch in 2017 in das Modellprogramm aufgenommen werden. Seine Premiere feiert der QX50 auf der L.A. Autoshow 2017. In den USA kommt er Anfang 2018 in den Handel, in Europa erst im Herbst 2018. Gebaut wird der QX50 im Daimler-Nissan-Gemeinschaftswerk in Mexiko.

In der Fotoshow zeigen wir noch den Infiniti QX50 Concept.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/infiniti-qx50-daten-infos-marktstart-preis-1045203.html

Karlmann King Stealth SUV — V10-Kampfbomber für Ölscheichs

Auf der Dubai Motorshow hat der chinesische Tuner Karlmann King sein Stealth-SUV vorgestellt. Das Riesen-SUV setzt auf Ami-Technik und einen 370-PS-V10

Wenn man Autos verkaufen möchte, die auf den ersten Blick verhältnismäßig sinnfrei, aber exorbitant teuer sind, ist Dubai eine gute Adresse. Die Dubai Motorshow im November bringt neben den üblichen Protz- und Prunk-Gefährten für Menschen mit überquellenden Bargeldreserven auch regelmäßig Fahrzeuge ins Rampenlicht, die noch abgefahrener sind als die üblichen Verdächtigen. Auf den Karlmann King trifft das zweifelsfrei zu.

Erdacht wurde der Karlmann King von der chinesischen Firma IAT, die üblicherweise Ford-Offroader für den chinesischen Markt mit viel Bling-Bling „veredelt“. Entsprechend ist auch die Basis des im Design eines Tarnkappenbombers gehaltenen Mega-SUV eine sehr amerikanische, denn unter dem Karlmann King steckt die Plattform des Riesen-Pickup Ford F-450 Superduty. Das bedeutet neben dem Leiterrahmen auch zwei Starrachsen, also robuste Lkw-Technik mit Durchsetzungswillen im Gelände.

V10-Benziner mit 367 PS

Gefedert wird mit Luftfeder-Elementen, was trotz der archaischen Starrachsen einen gewissen Fahrkomfort vermitteln dürfte. Als Antrieb dient der damalige Top-Benziner der Baureihe, ein V10 mit 6,8 Liter Hubraum und 367 PS. Der erscheint auch notwendig, denn das Ungetüm (5,99 Meter lang und jeweils 2,48 Meter breit und hoch) ist nicht gerade ein Leichtgewicht. Im Standard-Trimm bringt der Karlmann King bereits 4,5 Tonnen auf die Waage, bei der optional angekündigten schussfesten Variante sollen es rund 6,5 Tonnen werden.

Wie für die angepeilte Kundschaft üblich wurde neben dem abgefahrenen Karosseriedesign vor allem der Innenraum sehr extravagant gestaltet. Barocke Farben und Formen mit ausreichend Gold-Verzierungen in verschiedenen Stilen stehen zur Auswahl. Der schwerreiche Besitzer kann vom Rücksitz aus wesentliche Funktionen per Mobiltelefon-App steuern, neben der Klimatisierung auch die Beleuchtung, den Kühlschrank und die Kaffeemaschine.

Karlmann King kostet 1,6 Millionen Euro

Wesentliche Unterhaltungselektronik ist natürlich auch an Bord, neben einem Video-System gibt es gegen Aufpreis auch Satelliten-TV und -Telefonanbindung, eine Spielkonsole und eine wattstarke Soundanlage. Richtig follt unterwegs ist der Karmann King allerdings nicht, bei 140 km/h ist Schluss mit Beschleunigung. Dafür ist das Auto laut Hersteller in Temperaturregionen zwischen -40 und +90 Grad Celsius funktionsfähig. Und was kostet der Spaß? Umgerechnet rund 1,6 Millionen Euro, ohne Extras.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/karlmann-king-stealth-suv-kampfbomber-fuer-oelscheichs-736894.html