Blogger-Infotainment-Vergleich

Blogger-Infotainment-Vergleich

blogger infotainment vergleich

Was passiert wenn man 3 Blogger und 3 aktuelle Premium-Fahrzeuge auf einem Parkplatz versammelt? Ganz klar: Sie stellen einen Vergleich an und bloggen später darüber. In diesem Fall gab es nur ein Thema: Es sollte im die Infotainment-Systeme gehen.

Ich war auch vor Ort – habe mich jedoch lieber mit fotografieren und fahren beschäftigt 🙂 – ich bin ja nicht so der Experte, der binnen weniger Minuten ein Navi-System beurteilen kann. Ich brauche da immer länger. Am Besten man fährt mal 1.000 km oder 14 Tage mit einem Auto – dann kennt man auch alle nervigen Nachteile und die besonderen Gimmicks.  Ich nenne das dann einen Fahrbericht und habe einige im Blog 😉 – und im übrigen konnte der Hersteller, den ich bevorzugt beurteilen wollte,  kein Fahrzeug stellen – also blieb ich eher in der Beobachter-Rolle.

Blogger-Infotainment-Vergleich

Mit vor Ort waren jedoch 3 andere Blogger die nun auch ihre Beiträge fertig gestellt haben.

  1. Benny Hiltscher von bimmertoday.de
  2. Enno Reddies von QARSI.de
  3. Robert Basic von buzzriders.com
Die ursprüngliche Idee kam von Robert Basic und es fanden sich schnell ein paar Blogger, die großes Interesse an diesem Vergleich hatten. Getroffen haben wir uns in Frankfurt an einem wirklich schönen Sonntag.
Für mich persönlich stand nach wenigen Minuten bereits fest, welcher Hersteller meine persönliche Präferenzen im Bereich Entertainment und Navi gewinnen würde: Ganz klar der Audi A6 und sein wunderbar logisch aufgebautes System. Zusammen mit dem perfekt platzierten Dreh-, Drücksteller und der wunderbar grafisch aufbereitetet Grafik-Darstellung spricht mich dieses System sofort an.
Dabei gibt es einen echten Mangel am Audi-System – den auch ich so nie erwartet hätte, hierzu findet Ihr eine vollständige Beschreibung bei Robert im Blog.
Ziemlich genial fand ich persönlich im BMW allerdings den Monitor. Nicht nur die schiere Größe, sondern auch die perfekte Platzierung – genial – allerdings finde ich die Menüführung im Audi als auch im Mercedes-Benz CLS deutlich logischer und leichter zu verstehen.
Der Mercedes-Benz CLS war ganz klar eine Enttäuschung in Sachen „Displaygröße“ und Auflösung. Hier bleibt nur auf das E-Klasse Facelift zu warten, bzw. auf die neue S-Klasse. Ich gehe davon aus, dass die Stuttgarter dann eine vollständig neue Generation ihres  Infotainment-Systems präsentieren werden.
Das riesige Display im BMW 7er
Das riesige Display im BMW 7er
Noch immer groß, das Display im Audi
Noch immer groß, das Display im Audi
Im Vergleich, das kleinste Display
Im Vergleich, das kleinste Display im Mercedes

Kommentare zu den Beiträgen der Kollegen:

Zitate aus den Beiträgen der drei Blogger:

Was ist aber mit Internet im Auto? Hier glänzt keiner von den drei Anbietern. Speziell zuMercedes habe ich mich schon mal geäußert. Auch bei Audi und BMW ist die Anmutung und Bedienbarkeit ein Trauerspiel, ob es nun ums Surfen geht oder die Ansteuerung von Apps wie Facebook. Alle drei liegen nahe beieinander, was die Blöße der Blöße angeht. Immerhin ist da schon mal etwas, was darauf hoffen läßt, dass es sich langsam bessert (wie z.B. der neue Ansatz in der A-Klasse).  Robert Basic

Ich bin hier völlig bei Robert und finde es immer wieder frustrierend wie wenig „Smartphone“ Cleverness in den Automobilen steckt. Es ist für mich völlig unverständlich weswegen die Automobil-Hersteller mit ihren Propriotären-Lösungen den aktuellen Trends so hinterher hinken. Es sollte einem Premium-Automobilhersteller möglich sein, eine Lösung zu implementieren, die aktueller Smartphone-Technik nicht Meilen hinterher hinkt.

Dafür überzeugt das BMW Assist genannte System, das via Mobilfunkverbindung jederzeit Kontakt zu einem Call-Center herstellen kann. Wer also unterwegs nach einem pakistanischen Restauruant sucht, kann einfach im München durchklingeln und sich eines empfehlen lassen. Und die Navi-Daten werden auf Wunsch direkt ins System übertragen. Eine wirklich eindrucksvolle Spielerei, die weder der Audi noch der Mercedes bieten konnten – aber bald werden, denn beide Hersteller arbeiten an ähnlichen Systemen. Ach ja, die Sprachsteuerung des 7er ist sehr verständnisvoll und speist die gesprochenen Infos am schnellsten und zuverlässigsten ins System ein. Enno Reddies

Auch hierzu meine Zustimmung. Diese Variante der „Benutzerführung“ ist schon sehr elegant, wenn auch knapp an der Grenze zur Dekadenz.  Auch hier wieder der Hinweis zu Techniken in Smartphones. Hier sind wunderbare Lösungen auf dem Markt. Von der funktionierenden Sprachsteuerung bis hin zur Vernetzung aller Daten-Endgeräte mit einem Account. So etwas wäre auch im Auto sinnvoll.  Von der Routen-Navigation am PC bis hin zur Musik-Sammlung in der Cloud. Tausend Möglichkeiten – aber es sieht so aus als wären sich die Hersteller selbst im Weg.  Es will noch keiner Abschied nehmen von seiner „CI“ von seiner eigenen Multimedia-Darstellung und den Bedienphilosophien – dabei haben es zwei Giganten am Markt der Cloud- und Smartphone-Technik doch vorgemacht.

Der erste Automobil-Hersteller der hier auf den Zug aufspringt wird im Rennen um die „User-Experience“ im Automobil gewinnen.

Es fehlt noch ein Beitrag im Auszug:

Deutlich schneller lässt sich die Zieleingabe mit Hilfe der Spracheingabe bewältigen: Im BMW vergingen vom ersten Drücken der Spracheingabe-Taste am Lenkrad bis zum Start der Navigation zu einer vollständigen Adresse inklusive Hausnummer rund 30 Sekunden, der Mercedes ließ sich etwas mehr Zeit. Der Audi hatte in dieser Disziplin unübersehbare Schwierigkeiten, bietet dafür aber als einziger im Testfeld noch eine weitere Option zur Zieleingabe: Auf einem kleinen Touchpad können Buchstaben und Zahlen ebenfalls eingegeben werden, deutlich schneller als mit der üblichen Auswahl per MMI-Controller ist man so aber nicht. Benny Hiltscher

Auch hier gebe ich Benny gerne recht. Wie flink und zuverlässig das BMW-System per Spracheingabe zu bedienen war, dass hat wirklich beeindruckt. Aber auch hier lohnt der Blick hinüber zu den Smartphone-Profis, da klappt diese Technik beängstigend gut – es spricht eigentlich nichts dagegen die Technik von Apple oder Google direkt in die Fahrzeuge zu übernehmen.

Die Hersteller fürchten den Verlust der eigenen „Experience“ – ich denke, es ist viel mehr die Chance die Benutzung von Infotainment im Fahrzeug intuitiver und sicherer zu gestalten!

 

Als Fazit bleibt:

3 Automobil-Hersteller, 3 Blogger und 3 Infotainment-Systeme zusammen an einem Ort zusammen zu bekommen war eine wirklich gute Idee – und am Ende kamen einige völlig neue Eindrücke zusammen.

Jetzt solltet ihr Euch die Beiträge der drei Blogger durchlesen:

BMW trifft Audi und Mercedes im Blogger-Infotainment-Vergleich 2012

BMW trifft Audi und Mercedes im Blogger-Infotainment-Vergleich 2012http://www.bimmertoday.de/2012/10/17/infotainment-test-vergleich-bmw-audi-mercedes-2012-navigation-mmi-idrive-command-biv2012/Wer heute ein neues Auto kauft, legt nicht selten auf Dinge Wert, die noch vor wenigen Jahren als völlig nebensächlich angesehen wurden. Während praktisch alle heute erhältlichen…
Alleskönner und Unterhaltungskünstler – Audi, BMW und Mercedes im Blogger-Infotainment-Vergleich 2012

Alleskönner und Unterhaltungskünstler – Audi, BMW und Mercedes im Blogger-Infotainment-Vergleich 2012http://www.qarsi.de/motoren-a-technik/4595-alleskoenner-und-unterhaltungskuenstler-audi-bmw-und-mercedes-im-blogger-infotainment-vergleich-2012.htmlWer sich heute für ein Fahrzeug aus der deutschen Oberklasse entscheidet, bekommt für viel Geld viel Leistung. Und vor allem viele technische Spielereien, die das Fahrerlebnis…
Dreikampf der Infotainment-Systeme: Audi vs. BMW vs. Mercedes | Buzzriders

Dreikampf der Infotainment-Systeme: Audi vs. BMW vs. Mercedes | Buzzridershttp://www.buzzriders.com/2012/10/dreikampf-der-infotainment-systeme-audi-vs-bmw-vs-mercedes/Es fanden sich mehrere Blogger zusammen, um die Infotainmentsysteme der drei führenden Premiummarken Deutschlands zu vergleichen. Hierzu fuhren komplett ausgestattete BMW 7, ein…

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

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Aston Martin Vanquish Zagato Shooting Brake — Extrem sportlicher und edler Ladewagen

Nur 99 Exemplare baut Aston Martin von ihm: Der Vanquish Zagato Shooting Brake könnte aus dem Stand heraus zum Sammlerstück werden. Laut Aston Martin Chief Creative Officer Marek Reichman ist die Nachfrage nach dem Wagen größer als das Angebot.

Der neue Aston Martin Vanquish Zagato Shooting Brake gehört zu einer Gruppe von 325 Fahrzeugen. Schließlich baut Aston Martin auch noch 28 Vanquish Zagato Speedster, 99 Vanquish Zagato Coupés und 99 Vanquish Zagato Volante. Die in Kooperation mit dem italienischen Designbüro entwickelten Vanquish-Modelle basieren auf dem Vanquish S, sind also mit 592 PS aus einem 5,9-Liter-V12-Sauger unterwegs. Das elektronische Dämpfersystem soll an die Eigenschaften jeder Karosserievariante individuell angepasst worden sein.

Der Shooting Brake kommt ausschließlich als Zweisitzer auf den Markt. Das Dach des sportlichen Transportwagens bekommt von Zagato den sogenannten Double Bubble – zwei Wölbungen über den Köpfen der Insassen. Das Double Bubble ist mit verglasten Lichteinlässen versehen die helfen sollen, den Innenraum mit Tageslicht wohnlicher zu machen. Die Heckklappe gibt beim Öffnen den Blick auf ein luxuriöses Kofferraum-Abteil frei, für das ein Maßgepäck-Set zur Verfügung steht.

Edle Tradition zwischen Aston Martin und Zagato

Innen gibt der Vanquish Zagato Shooting Brake ganz den Aston Martin: Feinmaschiges Karbon spannt sich über die Oberflächen, die Drehknöpfe bestehen aus Bronze und natürlich steht auch eine edle Vollleder-Ausstattung zur Verfügung.

Die Kooperation von Aston Martin und Zagato hat eine lange Tradition: Bereits beim DB4 GT Zagato von 1960 haben die Engländer mit den Italienern zusammengearbeitet. Der neue Vanquish Zagato Shooting Brake wird ab 2018 gebaut, die Preise hat Aston Martin noch nicht bekanntgegeben.

Noch seltener: Der teure Speedster

Der Aston Martin Vanquish Zagato Speedster ist mit seinem Purismus das Gegenteil der Shooting-Brake-Variante: Die Speedster-Frontscheibe neigt sich flacher in den Wind und direkt hinter den Passagieren ziehen sich sogenannte Airdomes nach hinten. Auf der Heckklappe soll sich ein ausfahrbarer Spoiler um eine optimale Aerodynamik kümmern. Eigenständige Außenspiegel und eine individuelle Heckabrisskante grenzen den Speedster zusätzlich von seinen Zagato-Modellgeschwistern ab. Front- und Seitenschweller sind ebenfalls neu und ganz unten entsorgt eine Vierrohr-Abgasanlage die Verbrennungsrückstände des Zwölfzylinder-Motors. Luftverwirbelungen minimiert ein aus Karbon gefertigter Heckdiffusor. Vor Wind und Wetter schützt ein Notverdeck – das wiegt kaum etwas und hilft so, den Schwerpunkt des Speedsters tief zu halten.

Von den 25 Zagato Speedster baut Aston Martin 18 als Links- und sieben als Rechtslenker. Und das die Wagen Begehrlichkeiten wecken, hat Aston Martin natürlich im Preis berücksichtigt: Während ein Zagato Volante bereits mit umgerechnet zirka 725.000 Euro zu Buche schlug, wird für den Speedster wohl mit 1.450.000 Euro das Doppelte fällig.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/aston-martin-vanquish-zagato-shooting-brake-2017-12455415.html

Abt VW Arteon — R-Version vom Tuner

Bei VW gibt es ab Werk vom Arteon keine R-Version. Tuner Abt Sportsline aus Kempten im Allgäu füllt die Lücke mit einer 336 PS starken Tuning-Version.

Bei VW rollt der Arteon mit maximal 280 PS und 350 Nm aus einem Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner an den Start. Gegen Aufpreis ist der Arteon auch mit einem R-Line-Paket für Exterieur und Interieur zu haben. Nur eine echte R-Version mit mehr Leistung gibt es bei den Wolfsburgern nicht.

Abt schafft hier Abhilfe. Mit einer Zusatzbox zur Motorsteuerung legt der Vierzylinder auf 336 PS und 420 Nm zu. Damit soll der Fronttriebler in 5,4 Sekunden von Null auf 100 km/h spurten und eine Höchstgeschwindigkeit von 255 km/h erreichen.

Felgen in 19, 20 oder 21 Zoll Durchmesser

Auch im Bereich Fahrwerk hat Abt nachgelegt um den Arteon noch etwas sportlicher zu machen. Kürzere Federn senken den Schwerpunkt ab und lassen die neuen Felgen noch besser zur Wirkung kommen. Neue Felgen? Abt hält für den VW Arteon 19 Zöller mit 245/40er Reifen bereit. Alternativ können auf den Arteon auch Felgen im Durchmesser von 20 oder 21 Zoll montiert werden, die dann mit Reifen der Größe 245/35 – 20 oder 245/30 – 21 bestückt werden. Die Preise für die Komplettradsätze starten bei 3.839 Euro.

Aerodynamikkomponenten für den VW Arteon führt Abt noch nicht im Programm.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/abt-vw-arteon-r-version-vom-tuner-8500844.html