Blogger, Journalisten, Journalizer?

Blogger, Journalisten, Journalizer?

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Es verändert sich etwas, es verändert sich schnell und einige Unternehmen haben Angst davor!

Was ist gemeint?

Richtig, die Öffentlichkeitsarbeit der großen Unternehmen und die Kontinentalplatten-Verschiebung der Medienwelt.  Wer bei einem dieser Erdbeben nicht von der Landkarte verschwinden will, oder danach nicht vor einer Trümmerlandschaft aufwachen will, die zuvor mal seine Public Relations war – der sollte jetzt handeln.

Das ist meine Meinung und ich stehe damit schon lange nicht mehr alleine da. Das die Dinge, die wir tun und wie wir sie tun, nicht falsch sind – zeigt mir nicht nur die Tatsache das Autoblogs derzeit vermutlich eine Boom-Blase innerhalb der Blog-Medien darstellen, sondern das auch Hersteller wie Audi aufwachen. Wobei ich persönlich sagen darf: Audi wacht viel zu spät auf. Die Importeure waren, was mich persönlich und meine Arbeit angeht, deutlich schneller in der Adaption an die Herausforderungen.

Wichtig ist jedoch zu erst einmal: Es tut sich was. Und das sich was tut, das sieht man an 2 Beiträgen von heute sehr gut:

Nicht alle Autobauer sind dem Social Web gegenüber derart aufgeschlossen, doch die meisten beziehen die Blogger immer mehr in ihre Markenkommunikation mit ein. Wie die Blogger sich von den Autoherstellern wahrgenommen fühlen und was sie dafür machen, um in den Kommunikationsabteilungen ernst genommen zu werden, darüber sprach W&V Online mit Sebastian Bauer

http://www.wuv.de/nachrichten/digital/selbstbewusste_autoblogger_wir_sind_ueberzeugt_dass_wir_einen_exklusiven_mehrwert_liefern

Sebastian hat in unserem Namen gesprochen und ich bin froh, das er das tat.  Am Ende kam ein Interview heraus, das durchaus die wichtigsten Punkte angesprochen hat. Danke hierfür noch einmal an Sebastian.  Aber auch an die aufgeweckte Frau von w&v.

Aber auch auf dem Audi-Blog tut sich etwas:

Auch Audi habe bei den „Blogger-Relations“ 2012 den nächsten Gang eingelegt, erzählt Stephanie Höll, Social Media-Verantwortliche in der Audi-Kommunikation: „Im Mai  haben wir neben Journalisten erstmals 50 deutsche Automobil- und Technik-Blogger auf unsere Fahrveranstaltung nach Mallorca eingeladen, um den neuen Audi A3 zu testen.“ Im Ergebnis entstanden viele fundierte Blogbeiträge, die die massenmediale Berichterstattung zum neuen A3 ergänzen

http://blog.audi.de/2012/06/08/gastbeitrag-neues-dialogforum-fur-die-automobilbranche/

Gefühlt müssen es eher 500 Blogger gewesen sein, aber so ist das vermutlich!  😉 Wer will schon einer von 1200 sein – einer von 50 klingt da echt besser 😉

 

Alles in allem zeigt dieser Brücken-Freitag doch, die Idee mit der Auto-Bloggerei war nicht verkehrt. Allein ein wenig mehr Zeit, bedarf es noch.

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

10 Comments

  1. Moin!

    In deine Beschreibung steht, dass du dich auf den Tag freust, an dem die Automobilhersteller social media ernst nehmen. Ist es nicht vielmehr so, dass Automobilhersteller in „social media“ einfach eine weitere Multiplikatoren-Gruppe entdecken wollen? Die Hersteller schielen ja mit jedem Auge darauf, dass über ihre Produkte möglichst weitgestreut geschrieben wird. Damit tut sich der „social media“-Bereich wegen vermuteter Reichweitenschwäche allerdings [noch?] schwer. Wie Frau Höll richtig bemerkte, sind Blogbeiträge ein Beiwerk zu den Massenmedien. Ob das mit der Zeit reichen wird, wage ich allerdings zu bezweifeln. Ich lasse mich allerdings gerne eines Besseren belehren 😉

    Ahoi!
    Dietmar