BMW M3 CS (2018) — Sportlimousine wird einen Hauch sportlicher

BMW M3 CS (2018) — Sportlimousine wird einen Hauch sportlicher

Den M4 hat BMW schon mit einer CS-Version geadelt, jetzt schieben die Bayern auch eine CS-Version für den M3 nach. Zu haben ist das Sondermodell ab März in einer Auflage von rund 1.200 Einheiten.

Wer seinen BMW M3 schon immer etwas sportlicher haben wollte, der wird jetzt von BMW bereits ab Werk bedient – mit dem neuen BMW M3 CS. Der sortiert sich etwas oberhalb des aktuellen M3 ein, wird aber nur als Sondermodell angeboten und ist auf weltweit rund 1.200 Exemplare limitiert.

10 PS und 50 Nm mehr

Wer sich für diese besondere Sportlimousine entscheidet, bekommt einen um zehn PS und 50 Nm leistungsgesteigerten Dreiliter-Reihensechszylinder-Biturbomotor. Neben den nun 460 PS wirft der Motor auch ein maximales Drehmoment von 600 Nm in die Waagschale. Damit soll der BMW M3 CS in 3,9 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen. Die maximal erreichbare Höchstgeschwindigkeit wird mit dem serienmäßigen M Drivers Package auf 280 km/h heraufgesetzt. Serienmäßig ist auch das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an Bord. Speziell für den M3 CS abgestimmt wurde die Sportabgasanlage mit vier Endrohren.

Neu ist auch der nun rot gehaltene Start-Stopp-Knopf für den Motor. Das Fahrwerk des neuen BMW M3 CS entspricht weitgehend dem des M3 mit Competition Paket. Die Träger und Gelenke sowohl der Vorder- als auch der Hinterachse bestehen aus geschmiedetem Aluminium. Der M3 CS ist serienmäßig mit dem adaptiven M Fahrwerk und einem aktiven Differenzial ausgestattet. Die neue Fahrwerksgeometrie soll den Spagat zwischen Landstraße und Rundstrecke perfekt beherrschen. Alle fahrdynamischen Regelsysteme wurden für den M3 CS neu kalibriert. In den Radhäusern des BMW M3 CS stecken vorne 19 Zöller und hinten 20 Zoll große Felgen im Zehnspeichen-Design. Diese sind serienmäßig mit Cup-Reifen vom Typ Michelin Pilot Sport Cup 2 in den Dimensionen 265/35 vorn und 285/30 hinten bestückt. Wahlweise wird der M3 CS mit Michelin-Sport-Straßenreifen geliefert. Ebenfalls auf der Optionsliste stehen Carbon-Keramik-Stopper.

Alcantara und Bicolor-Leder

Im Innenraum schmückt sich der BMW M3 CS mit einer Kombination aus schwarzem und weißem Leder sowie viel Alcantara. Fahrer und Beifahrer sitzen auf Leichtbau-Sportsitzen. Der Pilot greift in ein M-Sportlenkrad. Die exklusiven Interieurleisten sind mit Alcantara bezogen, in das die Modellbezeichnung CS eingearbeitet ist. Alcantara findet sich auch auf der Leichtbau-Mittelkonsole. Auf den Schwellern befinden sich spezielle Einstiegsleisten mit M3 CS Schriftzug. Trotz sportlicher Ausrichtung sind eine Klimaautomatik und ein Soundsystem mit Navigationssystem verbaut.

Äußerlich differenziert sich der M3 CS vom normalen M3 über eine Carbon-Frontschürze mit dreigeteiltem Lufteinlass und Sichtcarbon-Splitter sowie eine exklusiv für den M3 CS entwickelte Carbon-Abrisskante auf dem Heckdeckel. Ebenfalls auf Kohlefaserlaminat gefertigt werden das Dach, die Motorhaube und der Heckdiffusor, der vom M4 GTS übernommen wurde. Das EU-Leergewicht soll so auf 1.585 kg sinken. Das Mindergewicht gegenüber dem M3 gibt BMW mit 10 kg an.

Das Sondermodell BMW M3 CS wird mit der Ausstattungslinie BMW Individual Hochglanz Shadow Line ausgeliefert und verfügt über abgedunkelte Heckleuchten. Insgesamt fünf Außenfarben hat die BMW M GmbH für den M3 CS im Angebot.

Kunden können den neuen BMW M3 CS ab Januar 2018 bestellen, die Fertigung des produktionsbedingt auf rund 1.200 Einheiten limitierten Sondermodells startet im März 2018 in Regensburg. Preise wurden noch nicht genannt. Ein Basis-M3 mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe steht mit 81.400 Euro in der Preisliste.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-m3-cs-2018-alle-infos-fotos-und-preise-10249354.html

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GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept — Spaßmobil mit Kettenantrieb für den Schnee

Der Winter steht vor der Tür, Zeit Winterreifen aufzuziehen – oder gleich einen Kettenantrieb, wie das GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept, das jetzt vorgestellt wurde.

Nein, GMC stellt nicht von Allrad- auf Kettenantrieb um, zumindest nicht generell. Das GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept enstand auf Basis einer Sponsor-Partnerschaft zwischen GM und der US-Skiregion Vail Mountain und bleibt ein Einzelstück, das über die komplette Wintersaison 2017/2018 im Nobelskigebiet präsent sein soll.

Als Basis für das Spaß-Snowmobil fiel die Wahl auf den GMC Sierra 2500HD Denali 4WD Crew Cab. Der bringt nicht nur reichlich Platz in seiner Doppelkabine und auf der Ladefläche mit, sondern auch einen Allradantrieb. Am All Mountain Concept wurden allerdings die vier Räder ausgemustert und durch Kettenantriebselemente ersetzt. Die sorgen nicht nur für ausreichend Traktion auf jeden Terrain und an jedem Hang, sie liefern zudem noch mehr Bodenfreiheit.

1.234 Nm für den Snowboardtransport

Beim Antrieb kommt das Serienaggregat des Sierra 2500HD zum Zuge. Der 6,6 Liter große V8-Turbodieselmotor liefert 445 PS und ein maximales Drehmoment von 1.234 Nm, die über eine Sechsgang-Automatik herfallen.

Und nur falls der Kettenantrieb noch nicht genug Aufmerksamkeit auslösen sollte, hat GM den GMC auch in ein besonderes Farbkleid gehüllt und mit Zubehör aufgerüstet. Karosserie und Unterboden werden von diversen LED-Leuchtmitteln illuminiert. Auf die Ladefläche wurde ein Snowboardhalter montiert. Auf dem vorderen Schutzbügel brennt eine LED-Lichtleiste Löcher in die Nacht. In der Kabine heizt eine Highend-Soundanlage den Passagieren ein. Abgerundet wird der Auftritt des GMC Sierra 2500HD All Mountain Concepts durch ein Bergpanorama auf den Flanken sowie einen roten Designstreifen über das Heck.

Neben dem Einsatzmobil für Vail Mountain soll ein ähnlich gestalteter Ketten-Pickup auf der L.A. Autoshow ausgestellt werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/gmc-sierra-2500hd-all-mountain-concept-spassmobil-fuer-den-schnee-8498807.html

Uniti Elektro-Stadtauto — Mit Siemens zur Serienproduktion

Das schwedische Elektro-Auto-Startup Uniti hat für die Serienfertigung seines Elektro-Stadtautos jetzt Siemens als Produktionspartner gewonnen. 50.000 Autos sollen gebaut, die ersten 2019 ausgeliefert werden.

Der Uniti ist ein rein elektrisch angetriebenes Stadtauto mit zwei oder drei Sitzen und Flügeltüren. Gefertigt wird es aus Kohlefaser und Materialien aus Bioverbundwerkstoffen. Pedale und ein Lenkrad gibt es nicht an Bord, gesteuert wird per Steuerruder wie in einem Flugzeug, und zwar ohne mechanische Verbindung zwischen Steuerruder und Rädern. Auch ein klassisches Armaturenbrett gibt es nicht. Alle relevanten Informationen werden über ein Head-up-Display auf die Frontscheibe projiziert. Zudem soll der Uniti autonome Fahreigenschaften mitbringen.

Angetrieben wird der Uniti von einem Radnabenmotor, der je nach Konfiguration zwischen 15 und 40 kW leistet. Als Energiespeicher stehen wahlweise Lithium-Ionen-Batterien mit 11 oder 20 kWh Kapazität zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit wird modellabhängig mit 90 bis 120 km/h angegeben, die Reichweite liegt entsprechend bei 150 bis 300 km. Der Spurt von Null auf 80 km/h soll der nur knapp 400 kg schwere Uniti in 3,5 Sekunden schaffen. Geladen werden können die Batterien per Induktion oder an der Steckdose.

Ab 2019 ab 20.000 Euro

Um den Uniti auch in Produktion zu bringen, hatten die Schweden per Crowdfunding schon rund 1,2 Millionen Euro bei 600 Investoren aus 45 verschiedenen Ländern eingesammelt. Jetzt steigt Siemens als Produktionspartner ein. Die Zusammenarbeit soll die vollautomatisierte Serienfertigung des Elektroautos möglich machen. Bereits ab dem kommenden Jahr sollen jährlich 50.000 Exemplare produziert und ab Anfang 2019 ausgeliefert werden.Gebaut wird der Uniti im schwedischen Landskrona.

Der Preis für den Uniti soll bei rund 20.000 Euro liegen. Bislang soll es 200 Vorbestellungen geben.

Das Startup Uniti ist im Sommer 2015 aus einem Universitäts-Projekt hervorgegangen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/uniti-elektro-stadtauto-mit-siemens-zur-serienproduktion-3233959.html