Crowdfunding für Viper ACR — Angriff auf Nordschleifen-Rekord

Crowdfunding für Viper ACR — Angriff auf Nordschleifen-Rekord

Die Viper-Fans haben es tatsächlich geschafft. 378 von ihnen sammelten zusammen 165.000 US-Dollar, um zwei Viper ACR an den Nürburgring zu entsenden. Man will den Rekord für straßenzugelassene Autos einfahren. Die Latte liegt hoch.

Die Tage der Viper sind gezählt. Der Dino-V10 geht in Rente. Nicht allerdings ohne einen letzten großen Aufritt. Oder besser: nicht ohne einen letzten Ritt in der Hölle. Den organisiert aber nicht der Hersteller.

378 Personen spendeten für die Viper ACR

Eine Gruppe Viper-Fans bastelte über die letzten Monate hinweg daran, die Legende noch einmal auf die Nordschleife loszulassen. Das ursprüngliche Ziel: Die Hardcore-Version ACR (American Club Racer) sollte dem Porsche 918 Spyder den Rekord von 6:57 Minuten abjagen. Das haben inzwischen andere getan. Der Lamborghini Huracán Performante brauste in 6:52 Minuten durch die Grüne Hölle. Der Elektroflitzer Nio EP9 soll sogar eine Rundenzeit von 6:45 Minuten hingeknallt haben.

Obwohl die Latte inzwischen also wesentlich höher ist, haben die Fans nicht locker gelassen. Der Viper Club of America sammelte im Internet über eine Crowdfunding-Seite Geld für das Unterfangen auf der Nordschleife. Es sollten über Spenden 159.000 US-Dollar eingesammelt werden. Mit dem Geld sollen zwei Dodge Viper ACR über den Atlantik gehievt, die Streckenmiete bezahlt und die Betriebskosten vor Ort getilgt werden. Ein texanischer Viper-Händler hatte sich zuvor bereiterklärt, die zwei benötigten ACR zu stellen.

Die Geldsammelaktion hat sich ausgezahlt: 378 Viper-Fans spendeten insgesamt 165.160 US-Dollar. Das entspricht nach derzeitigem Umrechnungskurs rund 147.000 Euro. Macht pro Nase durchschnittlich etwa 388 Euro. Wer für den geplanten Ausflug auf die Nordschleife, der ursprünglich für April ins Auge gefasst war, jetzt aber im Juli stattfinden soll, 10.000 Dollar oder mehr bezahlte, wird an die Strecke eingeladen.

Kann der Hubraumriese mit 8,4-Liter-V10 wirklich einen neuen Rekord aufstellen? Nach den letzten Verbesserungen ist das kaum mehr vorstellbar. Es gibt eine Referenz. Das 2010er Modell umrundete mit Dominik Farnbacher die gefürchtete Eifelpiste in 7:12,13 Minuten (Artikel). Die aktuelle Viper ACR mit 654 PS und 814 Nm sollte das schon unterbieten können. Zumal die Ingenieure vor allem viel Aufwand in die Aerodynamik steckten. Mit seinem Flügelwerk soll der US-Sportwagen bei 285 km/h knapp eine Tonne Abtrieb erzeugen. Auf 13 US-Strecken hält die Viper bereits Rekorde.

So oder so: Es wäre ein würdiger Abschied für die Viper. Für den letzten Ritt auf der Nordschleife wurden Dominik Farnbacher und Luca Stolz auserkoren. Die Viper ACR kommt mit dem „Extreme Aerodynamik Package“ und wird auf Kumho-Semi-Slicks in den Dimensionen 295/25 R19 vorne und 355/30 R19 hinten antreten.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen die Dodge Viper ACR.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/crowdfunding-viper-acr-nordschleife-672073.html

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Infiniti QX50 — Mittelklasse-SUV mit Super-Motor

Die Nissan-Nobeltochter Infiniti renoviert ihre Mittelklasse-SUV-Baureihe QX50. Auf der L.A. Autoshow debütiert das gänzlich neue Mittelklassemodell mit revolutionärer Motortechnik.

Bereits 2016 hatte die Nissan-Nobeltochter Infiniti-Fans an der Zukunft des QX50 schnuppern lassen, als man das Infiniti QX Sport Inspiration Concept gezeigt hatte. Auf der Detroit Motor Show 2017 wurde der neue Mittelklasse-SUV weiter konkretisiert. Das QX50 Concept gab sich seriennah. Wie seriennah das Concept bereits war, zeigt die Weltpremiere des neuen QX50 jetzt auf der L.A. Autoshow.

Technik für autonomes Fahren

Zu Technik wurde seinerzeit noch nicht viel verraten. Mittlerweile ist aber klar: Im neuen SUV wird aber der neue Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner mit variabler Kompression debütieren und mit einem CVT-Getriebe zusammenarbeiten. Die Leistung soll bei 272 PS und 380 Nm liegen. Die neue Plattform ist primär auf Vorderradantrieb ausgelegt, optional wird der Nissan QX50 aber auch mit Allradantrieb angeboten werden. Zudem wird der neue SUV mit einem „autonom-Fahren“-Technik-Paket gespickt, das demnächst in weiteren Serienmodellen angeboten werden soll. Zusammengefasst werden die Assistenzsysteme unter dem Namen ProPilot. Für den Spurt von Null auf 98 km/h geben die Japaner zwischen 6,3 (AWD) und 6,7 (FWD) Sekunden an. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 230 km/h liegen.

Der Kofferraum des QX50 soll dank längsverschiebbarer Rückbank zwischen 895 und 1.048 Liter Gepäck (US-Norm) schlucken können. Werden die Rücksitze umgelegt, so soll das Ladevolumen sogar bis auf 1.699 Liter anwachsen.

Beim Design des 4,69 Meter langen, 1,68 Meter hohen und 1,90 Meter breiten Infiniti QX50 (Radstand: 2,80 Meter) haben die Japaner dabei die neue Designlinie der Marke erstmals auf ein SUV-Modell übertragen. Kräftige Formen werden mit fließenden Linien kombiniert. Der Innenraum hat sich organischen Formen verschrieben, die sich optional mit Leder auf den Sitzen sowie Alcantara an den Türbrüstungen und am Dachhimmel zu einem Luxusambiente paaren. Dazu gibt es Edelhölzer und Aluminiumapplikationen. Auf der Mittelkonsole sitzt der obligatorische Touchscreen, der zahlreiche Bedienfunktionen bündelt. Den Mitteltunnel teilen sich der Automatikwählhebel und ein Dreh-Drück-Controller.

Der neue Infiniti QX50 soll noch in 2017 in das Modellprogramm aufgenommen werden. Seine Premiere feiert der QX50 auf der L.A. Autoshow 2017. In den USA kommt er Anfang 2018 in den Handel, in Europa erst im Herbst 2018. Gebaut wird der QX50 im Daimler-Nissan-Gemeinschaftswerk in Mexiko.

In der Fotoshow zeigen wir noch den Infiniti QX50 Concept.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/infiniti-qx50-daten-infos-marktstart-preis-1045203.html

Karlmann King Stealth SUV — V10-Kampfbomber für Ölscheichs

Auf der Dubai Motorshow hat der chinesische Tuner Karlmann King sein Stealth-SUV vorgestellt. Das Riesen-SUV setzt auf Ami-Technik und einen 370-PS-V10

Wenn man Autos verkaufen möchte, die auf den ersten Blick verhältnismäßig sinnfrei, aber exorbitant teuer sind, ist Dubai eine gute Adresse. Die Dubai Motorshow im November bringt neben den üblichen Protz- und Prunk-Gefährten für Menschen mit überquellenden Bargeldreserven auch regelmäßig Fahrzeuge ins Rampenlicht, die noch abgefahrener sind als die üblichen Verdächtigen. Auf den Karlmann King trifft das zweifelsfrei zu.

Erdacht wurde der Karlmann King von der chinesischen Firma IAT, die üblicherweise Ford-Offroader für den chinesischen Markt mit viel Bling-Bling „veredelt“. Entsprechend ist auch die Basis des im Design eines Tarnkappenbombers gehaltenen Mega-SUV eine sehr amerikanische, denn unter dem Karlmann King steckt die Plattform des Riesen-Pickup Ford F-450 Superduty. Das bedeutet neben dem Leiterrahmen auch zwei Starrachsen, also robuste Lkw-Technik mit Durchsetzungswillen im Gelände.

V10-Benziner mit 367 PS

Gefedert wird mit Luftfeder-Elementen, was trotz der archaischen Starrachsen einen gewissen Fahrkomfort vermitteln dürfte. Als Antrieb dient der damalige Top-Benziner der Baureihe, ein V10 mit 6,8 Liter Hubraum und 367 PS. Der erscheint auch notwendig, denn das Ungetüm (5,99 Meter lang und jeweils 2,48 Meter breit und hoch) ist nicht gerade ein Leichtgewicht. Im Standard-Trimm bringt der Karlmann King bereits 4,5 Tonnen auf die Waage, bei der optional angekündigten schussfesten Variante sollen es rund 6,5 Tonnen werden.

Wie für die angepeilte Kundschaft üblich wurde neben dem abgefahrenen Karosseriedesign vor allem der Innenraum sehr extravagant gestaltet. Barocke Farben und Formen mit ausreichend Gold-Verzierungen in verschiedenen Stilen stehen zur Auswahl. Der schwerreiche Besitzer kann vom Rücksitz aus wesentliche Funktionen per Mobiltelefon-App steuern, neben der Klimatisierung auch die Beleuchtung, den Kühlschrank und die Kaffeemaschine.

Karlmann King kostet 1,6 Millionen Euro

Wesentliche Unterhaltungselektronik ist natürlich auch an Bord, neben einem Video-System gibt es gegen Aufpreis auch Satelliten-TV und -Telefonanbindung, eine Spielkonsole und eine wattstarke Soundanlage. Richtig follt unterwegs ist der Karmann King allerdings nicht, bei 140 km/h ist Schluss mit Beschleunigung. Dafür ist das Auto laut Hersteller in Temperaturregionen zwischen -40 und +90 Grad Celsius funktionsfähig. Und was kostet der Spaß? Umgerechnet rund 1,6 Millionen Euro, ohne Extras.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/karlmann-king-stealth-suv-kampfbomber-fuer-oelscheichs-736894.html