Das einzige BMW M1 Procar mit Straßenzulassung — Dieser M1 sorgt in Pebble Beach für Herzklopfen

Das einzige BMW M1 Procar mit Straßenzulassung — Dieser M1 sorgt in Pebble Beach für Herzklopfen

40 Rennwagen hat BMW auf M1-Basis gebaut. Genau ein Exemplar, Chassis Nummer 31, verfügt über eine Straßenzulassung. Dieses Jahr wird das Unikat beim Concours d’Elegance in Pebble Beach für feuchte Augen sorgen.

Der Concours d’Elegance in Pebble Beach geizt ja nie mit automobilen Reizen, aber dieses Jahr schlägt’s dem Fass den Unterboden aus. Mit von der Partie ist das einzige BMW M1 Procar mit Straßenzulassung, dass von Canepa in den USA aufgebaut wurde. Und das war eigentlich ein Zufall. Als der Sechszylinder-Bolide 1979 für eine Revision in die Staaten kam, bemerkte man, dass das, was da unter dem Blechkleid steckte, ein Procar sein muss. Und so wurde der Bayer dort schließlich in die passende Tracht gesteckt. Elektronische Einspritzung, Procar-Fahrwerk, neues Bodykit, Spoiler und eine Lackierung in Basalt Blau. Eine Farbe, die zwar nie offiziell für das Auto angeboten wurde, aber dennoch vier M1-Fahrzeuge von BMW-Mitarbeitern schmückte.

Geruch, Sound und Flammen aus dem Auspuff

420 PS und 484 Newtonmeter Drehmoment leistet das M1-Unikat dank VAC Motorsports – bei Bedarf auch auf öffentlichen Straßen. Hinter den 17-Zöllern verbirgt sich eine Brembo-Bremsanlage, ein manuelles Fünfgang-Getriebe von ZF sortiert die Fahrstufen. Anders als seine Procar-Kollegen nahm dieser M1 nie an einem Rennen teil. Wobei auch die anderen M1 Procars nicht viel Rennerfahrung sammeln durften. Im Rahmen der Formel 1-Saisons 1979 und 1980 durften jeweils die fünf schnellsten Piloten der Qualifyings ans Steuer der Rennflunder. Danach war Schluss mit der Rennserie, doch bei den Fans hatten die Sportwagen längst Kultstatus erreicht. Gerhard Berger sagte über die M1 Procars: „Der Geruch. Der Klang. Der berühmte Reihensechszylinder im Heck: Du kriegst den Sound dein Leben lang nicht mehr aus dem Ohr. Und wenn du vom Gas gehst, schießt er Flammen aus dem Auspuff.“

Im Innenraum sorgt nicht nur das makellose schwarze Leder für Gänsehaut, sondern vor allem auch der Tachostand. In unserer Bildergalerie dürfen Sie virtuell in dem M1 Procar Platz nehmen, das dieses Jahr den Concours d’Elegance in Pebble Beach berreichert.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-m1-procar-pebble-beach-unikat-sportwagen-12452329.html

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McLaren F1 zu verkaufen — Unberührter Supersportwagen im Angebot

Der McLaren F1 gehört bis heute du den begehrtesten Supersportwagen. Jetzt steht einer zum Verkauf – im Auslieferungszustand von 1997 mit nur 239 km auf der Uhr.

Im Mai 2017 hatte McLaren selbst einen McLaren F1 offeriert, der knapp 12 Millionen Euro gebracht haben soll. Allerdings hatte der Superspiortwagen mit der Chassisnummer 69 schon 2.800 Meilen (4.506 Kilometer) auf der Uhr. Die Sonderabteilung MSO hatte den Dreisitzer aber komplett überholt und in den Neuzustand versetzt.

20 Jahre alt, dennoch Neuzustand

Den Neuzustand quasi nie verlassen hat das jetzt in Großbritannien angebotene McLaren-F1-Modell. Beim Nobelautohaus Tom Hartley Jnr steht die Chassisnummer 60 zum Verkauf – und zwar im Auslieferungszustand von 1997. Der in Dandelion Yellow lackierte F1 dürfte das McLaren F1-Modell sein, das weltweit den geringsten Kilometerstand aufweist. Auf dem Digitaldisplay stehen lediglich 239 Kilometer – das entspricht genau der Distanz, die jeder McLaren F1 als Testfahrt vor der Auslieferung an den Kunden absolvieren musste. darüber hinaus hat der gelbe Renner in den 20 Jahren seit seiner Auslieferung keinen einzigen Kilometer mehr gesammelt, auch wurde er nie zum Straßenverkehr zugelassen. Er wanderte direkt in die Aservatenkammer eines betuchten japanischen Sammlers.

Entsprechend finden sich im weitestgehend dunkelgrau gehaltenen Innenraum auch noch alle ab Werk angebrachten Schutzfolien. Armaturenbrett, Beifahrersitze, Konsolen – alle Flächen sind unter schützenden Folien und Klebebändern verborgen. Lenkrad und Schalthebel sowie Pedalerie präsentieren sich im jungfräulichen Gewand. Unter jeder Haube und Abdeckung entweicht Neuwagenduft.

Alles Werkszubehör originalverpackt dabei

Doch nicht nur der McLaren selbst ist absolut neuwertig, auch das dazu offerierte Zubehörpaket ist einzigartig. Es ist alles da, was den McLaren F1 einst zu seinem ersten Besitzer begleitet hat. Da wären die Handbücher im Ledereinband mit handschriftlich ausgefüllten Daten und Unterschrift von McLaren-F1-Designchef Gordon Murray, ein kompletter Werkstattwagen, die Bordwerkzeugrolle mit Werkzeug aus Titan, ein ebenfalls noch originalverpacktes Gepäckset, der Ersatzschlüssel sowie die limitierte TAG-Heuer-Uhr mit eingravierter Chassisnummer.

Des Weiteren hatte der Erstbesitzer noch ein mit Wildleder bezogenes Ersatzlenkrad, eine Sportabgasanlage, Sonderfußmatten und eine Tönungsfolie für die Windschutzscheibe geordert – alles liegt dem F1 bei – originalverpackt. Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen noch eine Carbonsitzschale mit gelber Mittelbahn sowie eine Original-Unterschrift von Gordon Murray auf der rechte Flanke.

Ein McLaren F1 in diesem Zustand dürfte einzigartig sein. Eine Preis nennt Händler Tom Hartley nicht. Aber unter 12 Millionen Euro wird der McLaren F1 wohl kaum den Besitzer wechseln.

Vom McLaren F1 wurden zwischen 1993 und 1998 nur 64 Straßenmodelle (71 Modelle insgesamt) gefertigt. Der F1 gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h noch heute als schnellster Sportwagen mit Saugmotor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-f1-zu-verkaufen-unberuehrter-supersportwagen-2017-6462681.html

Toyota Brennstoffzellenbus Tokyo Motor Show 2017 — Neuer Bus für Tokyo und Olympia

Toyota zeigt auf der Tokyo Motor Show 2017 einen Bus, der mit Wasserstoff fährt und 2020 abgasfrei bei den Olympischen Spielen fahren soll.

Toyota will 2018 den Brennstoffzellen-Bus Sora auf den Markt bringen. Bis zu den Olympischen Spielen 2020 sollen im Großraum Tokio schon 100 Busse mit Wasserstoff fahren. Der „Fuel Cell Bus“ hat auf der 45. Tokyo Motor Show Premiere und fährt mit einer ähnlichen Antriebstechnik wie der Toyota Mirai. Eine Brennstoffzelle erzeugt aus Wasserstoff elektrische Energie. Das Abgas besteht aus Wasserdampf, der Bus fährt also lokal emissionsfrei. Zehn Tanks speichern unter einem Druck von 700 bar insgesamt 600 Liter Wasserstoff. Der Festpolymer-Elektrolyt-Stack erzeugt Wechselstrom für zwei Elektromotoren, die jeweils 113 kW und 335 Newtonmeter leisten.

Platz für 78 Passagiere und 1 Fahrer

Der Bus ist 10,5 Meter lang und 2,49 Meter breit sowie 3,34 Meter hoch. Er bietet neben 22 Sitz- und 56 Stehplätzen ein Novum für Japan: quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitze gab es dort laut Toyota bisher nicht. Die Sitzgelegenheiten klappen hoch, wenn niemand draufsitzt und schaffen so Platz für Kinderwagen oder Rollstühle.

Beschleunigungs- und Haltekontrolle

Der Bus beobachtet mit acht hochauflösenden Kameras seine Umgebung: Damit kann der Fahrer vor Fahrrädern oder Fußgängern gewarnt werden – autonom fährt der Brennstoffzellenbus nicht. Eine Beschleunigungskontrolle verhindert unsanfte Starts und eine Anfahrtskontrolle hilft über Leitlinien in der Fahrbahn, den Bus korrekt an der Haltestelle zu positionieren. Außerdem verfügt der Bus über ein System mit dem Namen IST Connect, das es möglich macht, Buspulks zu bilden und dem Bus Vorfahrt an Ampeln einräumt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-brennstoffzellenbus-sora-tokyo-motor-show-2018-olympia-2020-wasserstoff-12756556.html