Dauertest: Mitsubishi Outlander PHEV – Irgendwann ist Schluss!

Dauertest: Mitsubishi Outlander PHEV – Irgendwann ist Schluss!

Wenn jetzt bald der September zu Ende geht, der Herbst sich langsam breit macht, die Nächte länger, die Tage kühler werden – dann jährt sich der Start unseres Dauertest zum ersten Mal. Der Mitsubishi Outlander mit seinem innovativen Plug-In Hybrid Antrieb war der erste Dauertestwagen für mein-auto-blog. Zum ersten Mal haben wir uns länger als 14 Tage mit einem Auto beschäftigt. Da bleiben Probleme nicht aus. Oder?

Mitsubishi Outlander PHEV – 12 Monate im Test!

Mit einem Kilometerstand von 2.900 km haben wir unseren Outlander PHEV übernommen, in ein paar Tagen werden wir die 20.000 km voll machen. Damit ist der Mitsubishi Outlander PHEV bei uns in einem ~17.000 km gefahren. Ein sehr durchschnittlicher Wert. Aber eher viel für einen PHEV. Für diesen Artikel haben wir einen Überblick über alle Defekte und Probleme mit dem Fahrzeug eingeplant.

Und hier kommt die Liste der Probleme, Defekte und außerplanmäßiger Werkstattaufenthalte:

[toggle title=“Defekte & Werkstattbesuche“]

  • Keine Defekte
  • Keine Werkstattbesuche außerhalb der Norm
  • 2x zum Wechsel der Räder in der Werkstatt: Von Sommer auf Winter und zurück!

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Nach 20.000 km können wir den Mitsubishi Outlander PHEV wie folgt beurteilen:

Platz im Innenraum: Die Größe und das Konzept eines SUV erfüllen genau die Wünsche, die man als Familien-Vater an ein Familien-Auto hat. Platz ist genug da. Und wer sich auf die Urlaubsfahrt mit dem PHEV begibt, der erlebt ein großes, erwachsenes und souveränes Reise-Auto. Der Hund hat genug Platz, der Kinderwagen hat Platz und auch das Reisegepäck von Kind, Mama und Papa passt noch in den Kofferraum.

Bei den gröberen Arbeiten kann der Outlander PHEV ebenfalls nützlich werden. Auch wenn der Kofferraumboden des PHEV im Gegensatz zur Variante mit Dieselmotor ein wenig höher liegt – man spürt keine Platznot. Die umklappbaren Sitzlehnen lassen den Outlander zum praktikablen Kombi werden. Wir sind in diesem Jahr umgezogen, der PHEV half mit seinen praktischen Talenten erfolgreich mit.

Sparsam, ja aber! 1.9 Liter gibt Mitsubishi im NEFZ an. Das kann klappen. Es kann aber auch deutlich weniger sein. Wir sind innerhalb des Tests auch mit weniger als 1.0 Liter auf 100 km im Rahmen einer Tankfüllung ausgekommen. Aber auch 9 Liter sind möglich! Wer sich für den PHEV-Antrieb bei einem SUV entscheidet, der muss die Batterie-Kapazität nutzen. Der muss den Outlander PHEV bei jeder Möglichkeit per Stecker aufladen.

Bei dem piept es ja! Stimmt. Wenn wir den Mitsubishi Outlander PHEV kritisieren wollen. Dann für die übertriebene Fürsorge der Japaner beim Umgang mit den Insassen. Das allerdings ist keine PHEV-Eigenart, dieses „Gepiepse“ besitzt jeder Mitsubishi Outlander. Pieps beim Erkennen eines Autos, pieps beim Fahrspur-Wechsel, pieps-pieps-pieps bei der Nutzung der elektrischen Heckklappe. Es wäre alles nicht so schlimm, würde uns Mitsubishi die Möglichkeit geben, diese ganzen „Hinweise“ per einmaliger Konfiguration zu deaktivieren. Aber so startet der „Spurverlass-Warner“, der leider wirklich nur warnt und nicht aktiv eingreift, jedes Mal wieder. Die Heckklappe (elektrisch) könnte man nur zum Schweigen bekommen, wenn man den „Piepser“ per Hand demontiert. Und auch der Tempomat ist mitteilungsbedürftig. Ein Auto vor dem Radarsensor? Piep. Auto verschwunden? Wieder piep. Da will man den sonst so gut funktionierenden adaptiven Tempomaten gleich wieder deaktivieren.

Fahrsicherheit: Der Mitsubishi Outlander PHEV ist der erste Allrad-SUV, der sich rein elektrisch fahren lässt. Wo andere E-Autos im Winter versagen, glänzt der PHEV mit fabelhafter Traktion. Allradantrieb ist für Menschen, die auf dem Land wohnen, immer noch eine echte Hilfe. Vor allem, wenn es auch noch in die Berge geht. Der Outlander PHEV besitzt zu jeder Zeit einen funktionierenden Allradantrieb! Bei Schnee und Eis macht dem Outlander PHEV daher so schnell keiner etwas vor!

Fazit:

Natürlich muss man sich an die Sache mit dem Stecker gewöhnen. Aber der Outlander PHEV überzeugt durch sinnvolle Praktikabilität im Alltag. Elektrisches Fahren, lokal emissionsfrei, muss man sich nicht durch Einschränkungen bei Sinn und Nutzung des Autos erkaufen. Der Outlander PHEV sieht aus wie ein normaler SUV, er fährt sich wie ein SUV – nur leiser. Und bis zu 52 km rein elektrisch. Auch bald zwei Jahre nach der Premiere des ersten Plug-In Hybrid SUV ist dieser Outlander ein Fahrzeug mit absoluten Alleinstellungsmerkmalen.

Mitsubishi Outlander PHEV 84 Urlaubsfahrt

Irgendwann ist Schluss!

Aber, und jetzt kommt die gute Nachricht: Noch nicht so bald! mein-auto-blog dehnt den Test aus! Wir werden in Kürze das 2016er Modell des Outlander Plug-In Hybrid übernehmen. Mit über 100 Neuheiten und Veränderungen am Fahrzeug wird es genug Themen geben, um ein weiteres Dauertest-Jahr zu starten!

 

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

6 Comments

  1. Hallo, bin begeistert von meinem Outlander Hybrid, aber wer und wie schafft man 52 km mit der Batterie????
    Muss ich dazu alle elektrischen, Radio, Gebläse usw. ausschalten?
    Kann ja nicht sein, denn die braucht der Autofahrer!
    Und jetzt kommt der Winter!
    Gruß Roland

    1. 52 km schafft man, nur sehr entspannt – wir wohnen zudem ländlich und können es viel rollen lassen. Überhaupt, rollen und nicht rekuperieren, bzw. nur rekuperieren wenn man sonst bremsen MUSS – ist der Schlüssel.

    2. Guten Abend,
      E ich
      Unser neues Haustier, der Outlander phev schafft gerade so 32 km im E Modus.Die augenblicklichen Temperaturen 2 Grd. Ich hoffe, dass wenn die Temperaturen wieder anständig werden sich auch die Reichweite moderat erhöhen wird. Getestet habe ich die unterschiedlichsten Varianten. Normale Fahrt…Temperatur auf 20 Grd, keine Eco Mode usw. Die elektrische Reichweite hierbei 31km. Im Eco Mode und Klima/Lüftung aus schafft er 34km. Wir tanken unseren Strom aus der hauseigenen Solaranlage.

McLaren F1 zu verkaufen — Unberührter Supersportwagen im Angebot

Der McLaren F1 gehört bis heute du den begehrtesten Supersportwagen. Jetzt steht einer zum Verkauf – im Auslieferungszustand von 1997 mit nur 239 km auf der Uhr.

Im Mai 2017 hatte McLaren selbst einen McLaren F1 offeriert, der knapp 12 Millionen Euro gebracht haben soll. Allerdings hatte der Superspiortwagen mit der Chassisnummer 69 schon 2.800 Meilen (4.506 Kilometer) auf der Uhr. Die Sonderabteilung MSO hatte den Dreisitzer aber komplett überholt und in den Neuzustand versetzt.

20 Jahre alt, dennoch Neuzustand

Den Neuzustand quasi nie verlassen hat das jetzt in Großbritannien angebotene McLaren-F1-Modell. Beim Nobelautohaus Tom Hartley Jnr steht die Chassisnummer 60 zum Verkauf – und zwar im Auslieferungszustand von 1997. Der in Dandelion Yellow lackierte F1 dürfte das McLaren F1-Modell sein, das weltweit den geringsten Kilometerstand aufweist. Auf dem Digitaldisplay stehen lediglich 239 Kilometer – das entspricht genau der Distanz, die jeder McLaren F1 als Testfahrt vor der Auslieferung an den Kunden absolvieren musste. darüber hinaus hat der gelbe Renner in den 20 Jahren seit seiner Auslieferung keinen einzigen Kilometer mehr gesammelt, auch wurde er nie zum Straßenverkehr zugelassen. Er wanderte direkt in die Aservatenkammer eines betuchten japanischen Sammlers.

Entsprechend finden sich im weitestgehend dunkelgrau gehaltenen Innenraum auch noch alle ab Werk angebrachten Schutzfolien. Armaturenbrett, Beifahrersitze, Konsolen – alle Flächen sind unter schützenden Folien und Klebebändern verborgen. Lenkrad und Schalthebel sowie Pedalerie präsentieren sich im jungfräulichen Gewand. Unter jeder Haube und Abdeckung entweicht Neuwagenduft.

Alles Werkszubehör originalverpackt dabei

Doch nicht nur der McLaren selbst ist absolut neuwertig, auch das dazu offerierte Zubehörpaket ist einzigartig. Es ist alles da, was den McLaren F1 einst zu seinem ersten Besitzer begleitet hat. Da wären die Handbücher im Ledereinband mit handschriftlich ausgefüllten Daten und Unterschrift von McLaren-F1-Designchef Gordon Murray, ein kompletter Werkstattwagen, die Bordwerkzeugrolle mit Werkzeug aus Titan, ein ebenfalls noch originalverpacktes Gepäckset, der Ersatzschlüssel sowie die limitierte TAG-Heuer-Uhr mit eingravierter Chassisnummer.

Des Weiteren hatte der Erstbesitzer noch ein mit Wildleder bezogenes Ersatzlenkrad, eine Sportabgasanlage, Sonderfußmatten und eine Tönungsfolie für die Windschutzscheibe geordert – alles liegt dem F1 bei – originalverpackt. Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen noch eine Carbonsitzschale mit gelber Mittelbahn sowie eine Original-Unterschrift von Gordon Murray auf der rechte Flanke.

Ein McLaren F1 in diesem Zustand dürfte einzigartig sein. Eine Preis nennt Händler Tom Hartley nicht. Aber unter 12 Millionen Euro wird der McLaren F1 wohl kaum den Besitzer wechseln.

Vom McLaren F1 wurden zwischen 1993 und 1998 nur 64 Straßenmodelle (71 Modelle insgesamt) gefertigt. Der F1 gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h noch heute als schnellster Sportwagen mit Saugmotor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-f1-zu-verkaufen-unberuehrter-supersportwagen-2017-6462681.html

Toyota Brennstoffzellenbus Tokyo Motor Show 2017 — Neuer Bus für Tokyo und Olympia

Toyota zeigt auf der Tokyo Motor Show 2017 einen Bus, der mit Wasserstoff fährt und 2020 abgasfrei bei den Olympischen Spielen fahren soll.

Toyota will 2018 den Brennstoffzellen-Bus Sora auf den Markt bringen. Bis zu den Olympischen Spielen 2020 sollen im Großraum Tokio schon 100 Busse mit Wasserstoff fahren. Der „Fuel Cell Bus“ hat auf der 45. Tokyo Motor Show Premiere und fährt mit einer ähnlichen Antriebstechnik wie der Toyota Mirai. Eine Brennstoffzelle erzeugt aus Wasserstoff elektrische Energie. Das Abgas besteht aus Wasserdampf, der Bus fährt also lokal emissionsfrei. Zehn Tanks speichern unter einem Druck von 700 bar insgesamt 600 Liter Wasserstoff. Der Festpolymer-Elektrolyt-Stack erzeugt Wechselstrom für zwei Elektromotoren, die jeweils 113 kW und 335 Newtonmeter leisten.

Platz für 78 Passagiere und 1 Fahrer

Der Bus ist 10,5 Meter lang und 2,49 Meter breit sowie 3,34 Meter hoch. Er bietet neben 22 Sitz- und 56 Stehplätzen ein Novum für Japan: quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitze gab es dort laut Toyota bisher nicht. Die Sitzgelegenheiten klappen hoch, wenn niemand draufsitzt und schaffen so Platz für Kinderwagen oder Rollstühle.

Beschleunigungs- und Haltekontrolle

Der Bus beobachtet mit acht hochauflösenden Kameras seine Umgebung: Damit kann der Fahrer vor Fahrrädern oder Fußgängern gewarnt werden – autonom fährt der Brennstoffzellenbus nicht. Eine Beschleunigungskontrolle verhindert unsanfte Starts und eine Anfahrtskontrolle hilft über Leitlinien in der Fahrbahn, den Bus korrekt an der Haltestelle zu positionieren. Außerdem verfügt der Bus über ein System mit dem Namen IST Connect, das es möglich macht, Buspulks zu bilden und dem Bus Vorfahrt an Ampeln einräumt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-brennstoffzellenbus-sora-tokyo-motor-show-2018-olympia-2020-wasserstoff-12756556.html