Dauertest-Start: Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid

Dauertest-Start: Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid

Er ist „der Erste“ und das gleich in doppelter Hinsicht.  Als Plug-In Hybrid hat der Outlander Geschichte geschrieben. Er ist der erste SUV der als Hybrid nicht nur an der Tankstelle mit Benzin getankt werden kann, Bewegungsenergie in Strom wandeltn, sondern auch Strom aus der Steckdose bunkert. Und er ist der erste Dauertester im Fuhrpark des Blogs.

Willkommen: Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid

Als Mitsubishi auf dem Pariser Automobil-Salon 2012 den Plug-In Hybrid der Weltöffentlichkeit vorstellte, da war bereits klar, dieses Konzept wird richtig spannend! Nach und nach sickerten die Informationen zum Plug-In Hybrid durch. Und als er dann im letzten Jahr auf der IAA in Frankfurt seine Deutschlandpremiere feierte, war auch klar: Dieser Plug-In Hybrid bietet ein Technik-Paket mit echten Schmankerln an. Klar war aber ebenso: Den musst du mal richtig erfahren. Und jetzt – ziemlich genau zwei Jahre nach seiner Weltpremiere, und passenderweise auch kurz nach dem Automobil-Salon in Paris, traf der Outlander Plug-In Hybrid bei mir zum Dauertest ein.

Viele Fragen warten auf Antworten

Drei Elektromotoren, ein Benziner, ein Getriebe und ein 12 kWh großer Akku mit der Möglichkeit zur Fremdladung. Das ganz mit Allrad garniert und verpackt in die Hülle eines praktischen SUV. Das wirft Fragen auf. Zum Beispiel: Warum hat das niemand vorher gemacht?

Aber auch die Fragen nach dem Praxis-Nutzen. Wie weit kommt man rein elektrisch? Was passiert wenn unterwegs der Strom alle ist? Taugt der Allradantrieb etwas? Wie fährt sich ein SUV im elektrischen Modus? Kann man die üblichen Vorteile des SUV auch mit einem Plug-In Hybriden kombinieren? Reicht der Kofferraum trotz Batterie für den Kinderwagen, die Fahrt in den Urlaub und den großen Feiertags-Einkauf? Wie lädt man den Outlander Plug-In Hybrid und wo? Und wie oft? Und wie viel Sprit wird er wirklich brauchen?

Fragen über Fragen – ein Ziel: Antworten finden! 

Neben den Alltagsfragen und Alltagssituationen werde ich einen Blick auf die technischen Besonderheiten des Outlander Plug-In Hybriden werfen und eines kann ich bereits heute sagen, von diesen „Sonderlösungen“ hat er so einige zu bieten. Man überlege sich einfach nur, ein normales SUV hat einen einzelnen Dieselmotor unter der Haube, der Outlander Plug-In Hybrid hat einen Benzinmotor mit 121 PS, je einen (max.) 82 PS starken Elektromotor an jeder Achse und einen zusätzlichen 70 kW Generator für die Energiegewinnung in der Nähe zum Benziner.

Rein elektrisch ist der Outlander übrigens bis zu 120 km/h schnell. Erst darüber schaltet sich der Benzinmotor hinzu und wird über das Einstufen-Getriebe mit in die Pflicht genommen. Die Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h sollte für den Alltag ausreichen.

1.9 Liter auf 100 Kilometer

Vermutlich der Teil auf den viele Leser warten. 1.9 Liter auf 100 Kilometer? Wie kann das gehen? Ein SUV mit fast 2 Tonnen Leergewicht und Platz für fünf Personen inklusive Gepäck. Nun – natürlich ist der angegebene Verbrauch ein Normverbrauch nach NEFZ-Norm und eines dürfte schon jetzt klar sein: Wer mit dem Outlander Plug-In Hybrid rein elektrisch unterwegs ist, der schafft auch 0.0 Liter auf 100 Kilometer. Die Frage ist also einzig und alleine: Wie nutzt man den Outlander Plug-In Hybrid? Welche Aufgabe erfüllt er?

Im Dauertest von mein-auto-blog.de wird der Outlander Plug-In Hybrid die Familienkutsche spielen. Das sind kurze Pendlerstrecken. Das sind Fahrten zum einkaufen. Das sind Fahrten in den Urlaub. Das sind Fahrten zu Freunden. Also, ganz normal. Die Pendler-Strecke ist dabei gute 21 Kilometer lang, also auch nichts ungewöhnliches. Zu Hause laden wir den Outlander Plug-In Hybrid an einer ganz normalen Steckdose mit 220 Volt und dem normalen Ladekabel. Strom-Lieferant ist ein Öko-Strom-Hersteller der uns für die kWh 28 ct. in Rechnung stellt.  Denn auch das ist von Anfang an klar: Wer die Natur schonen will, dem „Gas-Guzzler“ Goodbye sagt, der sollte keinen Strom aus Kohlekraftwerken tanken.

In den kommenden 6 Monaten wird es jeden Freitag einen neuen Artikel zum Outlander Plug-In Hybriden geben, sollte Sie als Leser eine Frage haben, schicken Sie mir diese einfach! 

 

In diesem Sinne, bis nächsten Freitag! Spätestens.

 

 

 

 

Aktuelle Suchanfragen:
Previous ArticleNext Article
Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

4 Comments

  1. Sehr, sehr cool! Freut mich und ich bin schon auf viele Eindrücke zum Outlander gespannt. Vor allem, wie es einem „von uns“ so ergeht, wenn er mit so einem Tester wirklich lebt 🙂 Hau rein!

McLaren F1 zu verkaufen — Unberührter Supersportwagen im Angebot

Der McLaren F1 gehört bis heute du den begehrtesten Supersportwagen. Jetzt steht einer zum Verkauf – im Auslieferungszustand von 1997 mit nur 239 km auf der Uhr.

Im Mai 2017 hatte McLaren selbst einen McLaren F1 offeriert, der knapp 12 Millionen Euro gebracht haben soll. Allerdings hatte der Superspiortwagen mit der Chassisnummer 69 schon 2.800 Meilen (4.506 Kilometer) auf der Uhr. Die Sonderabteilung MSO hatte den Dreisitzer aber komplett überholt und in den Neuzustand versetzt.

20 Jahre alt, dennoch Neuzustand

Den Neuzustand quasi nie verlassen hat das jetzt in Großbritannien angebotene McLaren-F1-Modell. Beim Nobelautohaus Tom Hartley Jnr steht die Chassisnummer 60 zum Verkauf – und zwar im Auslieferungszustand von 1997. Der in Dandelion Yellow lackierte F1 dürfte das McLaren F1-Modell sein, das weltweit den geringsten Kilometerstand aufweist. Auf dem Digitaldisplay stehen lediglich 239 Kilometer – das entspricht genau der Distanz, die jeder McLaren F1 als Testfahrt vor der Auslieferung an den Kunden absolvieren musste. darüber hinaus hat der gelbe Renner in den 20 Jahren seit seiner Auslieferung keinen einzigen Kilometer mehr gesammelt, auch wurde er nie zum Straßenverkehr zugelassen. Er wanderte direkt in die Aservatenkammer eines betuchten japanischen Sammlers.

Entsprechend finden sich im weitestgehend dunkelgrau gehaltenen Innenraum auch noch alle ab Werk angebrachten Schutzfolien. Armaturenbrett, Beifahrersitze, Konsolen – alle Flächen sind unter schützenden Folien und Klebebändern verborgen. Lenkrad und Schalthebel sowie Pedalerie präsentieren sich im jungfräulichen Gewand. Unter jeder Haube und Abdeckung entweicht Neuwagenduft.

Alles Werkszubehör originalverpackt dabei

Doch nicht nur der McLaren selbst ist absolut neuwertig, auch das dazu offerierte Zubehörpaket ist einzigartig. Es ist alles da, was den McLaren F1 einst zu seinem ersten Besitzer begleitet hat. Da wären die Handbücher im Ledereinband mit handschriftlich ausgefüllten Daten und Unterschrift von McLaren-F1-Designchef Gordon Murray, ein kompletter Werkstattwagen, die Bordwerkzeugrolle mit Werkzeug aus Titan, ein ebenfalls noch originalverpacktes Gepäckset, der Ersatzschlüssel sowie die limitierte TAG-Heuer-Uhr mit eingravierter Chassisnummer.

Des Weiteren hatte der Erstbesitzer noch ein mit Wildleder bezogenes Ersatzlenkrad, eine Sportabgasanlage, Sonderfußmatten und eine Tönungsfolie für die Windschutzscheibe geordert – alles liegt dem F1 bei – originalverpackt. Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen noch eine Carbonsitzschale mit gelber Mittelbahn sowie eine Original-Unterschrift von Gordon Murray auf der rechte Flanke.

Ein McLaren F1 in diesem Zustand dürfte einzigartig sein. Eine Preis nennt Händler Tom Hartley nicht. Aber unter 12 Millionen Euro wird der McLaren F1 wohl kaum den Besitzer wechseln.

Vom McLaren F1 wurden zwischen 1993 und 1998 nur 64 Straßenmodelle (71 Modelle insgesamt) gefertigt. Der F1 gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h noch heute als schnellster Sportwagen mit Saugmotor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-f1-zu-verkaufen-unberuehrter-supersportwagen-2017-6462681.html

Toyota Brennstoffzellenbus Tokyo Motor Show 2017 — Neuer Bus für Tokyo und Olympia

Toyota zeigt auf der Tokyo Motor Show 2017 einen Bus, der mit Wasserstoff fährt und 2020 abgasfrei bei den Olympischen Spielen fahren soll.

Toyota will 2018 den Brennstoffzellen-Bus Sora auf den Markt bringen. Bis zu den Olympischen Spielen 2020 sollen im Großraum Tokio schon 100 Busse mit Wasserstoff fahren. Der „Fuel Cell Bus“ hat auf der 45. Tokyo Motor Show Premiere und fährt mit einer ähnlichen Antriebstechnik wie der Toyota Mirai. Eine Brennstoffzelle erzeugt aus Wasserstoff elektrische Energie. Das Abgas besteht aus Wasserdampf, der Bus fährt also lokal emissionsfrei. Zehn Tanks speichern unter einem Druck von 700 bar insgesamt 600 Liter Wasserstoff. Der Festpolymer-Elektrolyt-Stack erzeugt Wechselstrom für zwei Elektromotoren, die jeweils 113 kW und 335 Newtonmeter leisten.

Platz für 78 Passagiere und 1 Fahrer

Der Bus ist 10,5 Meter lang und 2,49 Meter breit sowie 3,34 Meter hoch. Er bietet neben 22 Sitz- und 56 Stehplätzen ein Novum für Japan: quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitze gab es dort laut Toyota bisher nicht. Die Sitzgelegenheiten klappen hoch, wenn niemand draufsitzt und schaffen so Platz für Kinderwagen oder Rollstühle.

Beschleunigungs- und Haltekontrolle

Der Bus beobachtet mit acht hochauflösenden Kameras seine Umgebung: Damit kann der Fahrer vor Fahrrädern oder Fußgängern gewarnt werden – autonom fährt der Brennstoffzellenbus nicht. Eine Beschleunigungskontrolle verhindert unsanfte Starts und eine Anfahrtskontrolle hilft über Leitlinien in der Fahrbahn, den Bus korrekt an der Haltestelle zu positionieren. Außerdem verfügt der Bus über ein System mit dem Namen IST Connect, das es möglich macht, Buspulks zu bilden und dem Bus Vorfahrt an Ampeln einräumt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-brennstoffzellenbus-sora-tokyo-motor-show-2018-olympia-2020-wasserstoff-12756556.html