Den Luftfilter am Opel Corsa B tauschen

Den Luftfilter am Opel Corsa B tauschen

mein-auto-blog Autor Fabian zeigt uns am Beispiel eines gebrauchten Opel Corsa, wie günstig Auto fahren sein kann. Teil III seiner Reparaturserie:

Jetzt wird der Luftfilter gewechselt!

Die ersten 500 Kilometer hat der Corsa mit dem frischen Luftmassenmesser locker hinter sich gebracht. Wenn man von einer leicht verstellten Spur und aufregenden Bremsvibrationen einmal absah.

Doch zu einer vernünftigen Luftmassenmesser-Instandsetzung gehört noch etwas mehr, als das Tauschen des Sensors allein. Denn, wie wir bereits geschrieben haben, ist der LMM ein wirklich sehr sensibles Gerät. Dreck, Staub und Ölnebel mag er gar nicht – all das brennt sich schließlich auf seiner Sensoroberfläche ein und verfälscht die Messwerte. Deshalb sollte man im Rahmen des Luftfiltertausches gleich noch folgende Dinge zusätzlich erledigen: den Luftfilter austauschen und dabei gleich den Luftfilterkasten und die Luftleitungen ein wenig saubermachen. Den Schlauch der Kurbelgehäuseentlüftung kann man in diesem Arbeitsgang auch gleich reinigen. Das Beste daran: für den wichtigsten Arbeitsschritt, den Austausch des Luftfilters, braucht man beim Corsa B noch nicht einmal Werkzeug. Hier in ein paar Schritten die Anleitung: Die Motorhaube entriegeln und aufstellen. Schon sieht man in Fahrtrichtung rechts den Luftfilterkasten, dessen Schläuche auch den LMM beherbergen auf dem Weg zur Drosselklappe.

Opel Corsa 004 Luftfilter tauschen selbst gemacht

Der Deckel ist mit zwei Klammern arretiert und auf der gegenüberliegenden Seite nur gesteckt. Die beiden Klammern entriegeln, schon kann man den Deckel abnehmen.

Nun präsentiert sich der verschmutzte Luftfilter. Diesen einfach entnehmen, den Luftfilterkasten von grobem Dreck wie Laub o.ä. befreien – wer eine Druckluftpistole zur Hand hat, der kann den Kasten auch ausblasen – und danach den neuen Luftfilter einsetzen.

Opel Corsa 006 Luftfilter tauschen selbst gemacht

In umgekehrter Reihenfolge wieder alles montieren, fertig!

Warum so ein Luftfilterwechsel überhaupt nötig ist? Zum einen kostet so ein Luftfilterwechsel praktisch nichts. Deutlich unter zehn Euro finden sich Markenprodukte und der Einbau ist ohne Werkzeug in fünf Minuten erledigt. Zum anderen, weil der Luftfilter wirklich Schwerstarbeit leistet. Nehmen wir mal an, wir fahren pro Jahr und Inspektion etwa 15.000 Kilometer. Der Durchschnittsdeutsche schafft auf dieser Strecke eine Gesamtdurchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h. Er ist also 300 Stunden unterwegs, um die 15.000 Kilometer zurückzulegen. Der 1.2 16V-Motor des Corsa braucht pro Stunde, bei mittlerer Drehzahl, 90.000 Liter (!) Luft zur Verbrennung. Über das Jahr summiert sich die gefilterte Luftmenge also auf 27.000.000 Liter. Siebenundzwanzig Millionen Liter Luft. Da darf er sich dann auch gerne mal eine Auswechslung gönnen.

Wer nun noch die Kurbelgehäuseentlüftung reinigen will, der muss den schwarzen Schlauch, der von der Drosselklappe zum Zylinderkopf geht, entfernen und ihn danach mit etwas Bremsenreiniger gut ausspülen, bis der Ölschlamm vollständig entfernt ist. Warum dieser Arbeitsschritt nötig ist? Bei einer zugesetzten Kurbelgehäuseentlüftung kann es zu einem Überdruck im Kurbelgehäuse führen, was für einem unkontrollierten Druckaufbau des Ölnebels innerhalb des Motors führen kann. Diese Strömungen können teils hohe Geschwindigkeiten erreichen und bis zum Luftmassenmesser zurückpulsieren. Hier brennt sich der Öldampf auf der Sensorfläche fest und zerstört dabei den Luftmassenmesser.

 

 

 

 

 

 

 

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Neuer Audi A7 Sportback (2018) — Viertürer-Coupé mit A8-Technik

Audi stellt den neuen A7 vor. Das Viertürer-Coupé nutzt A8-Technik: 48-Volt-Mildhybrid, Allradlenkung und autonome Funktionen. Der Innenraum bietet mehr Platz als bisher.

Der neue Audi A7 hat einen breiteren, aber flacheren Singleframe-Grill als der neue A8. Auch im Vergleich zum Vorgänger wurde der Markengrill breiter, bekam außerdem schärfere Kanten. Am Licht ist die neue Generation ebenfalls erkennbar: 12 Segmente stehen in den Scheinwerfern nebeneinander, gegen Aufpreis baut Audi HD Matrix LED- und Laserlicht ein.

Neuer A7 mit alten Abmessungen

Die Maße der Karosserie haben sich nicht verändert: Der Viertürer ist 4,97 Meter lang und 1,91 breit sowie 1,42 Meter flach. Den Radstand gibt Audi mit 2,93 Meter an. Die lieferbaren Räder sind bis zu 21 Zoll groß. Das Heck ist leicht eingezogen, die Rückleuchten mit ihren jeweils 13 Segmenten verbindet ein Lichtband. Darüber fährt ab 120 km/h ein Heckspoiler aus. Scheinwerfer und Rücklichter zeigen beim Öffnen und Schließen des A7 eine sogenannte Licht-Choreografie.

Zwei Touchscreens serienmäßig

Innen orientiert sich der A7 im Bedienkonzept am A8. Serienmäßig ist ein 10,1-Zoll-Display in die Mittelkonsole integriert, bedient wird das Auto über MMI Touch Response: zwei Touchscreens ersetzen den bisher bekannten Drehdrücksteller samt einiger Tasten und Schalter. Das obere Display für das Infotainment ergänzt ein darunter liegendes 8,6-Zoll-Display für Klima, Komfortfunktionen und Texteingabe. Gegen Aufpreis ist das obere Display 12,3 Zoll groß, ein optionales Head-up-Display projiziert Informationen ins Fahrer-Sichtfeld.

Infotainment und Assistenz wie im A8

Infotainment und Connectivity stammen vom A8. Das geht bis hin zu Car-to-X-Funktionen, mit denen sich Audi-Modelle gegenseitig über Gefahren und Verkehrszeichen informieren können. Autonomes Parken soll im Lauf des Jahres 2018 verfügbar sein.

Drei Assistenz-Pakete wird Audi anbieten: Parken, Stadt und Tour. Wer alle drei bucht, bekommt 39 Fahrer-Assistenzsysteme, die Informationen dafür liefern je fünf Kameras und Radarsensoren, 12 Ultraschallsensoren und ein Laserscanner. Die Informationen laufen im zentralen Fahrerassistenz-Steuergerät (zFAS) zusammen.

Allradlenkung und Sportdifferenzial

Das Fahrwerk verfeinern Bausteine aus der elektronischen Fahrwerkplattform (EFP). Dazu gehören neben weiterentwickelten Achsen auch die Optionen Luftfederung und Allradlenkung. Ein Überlagerungsgetriebe an der Vorderachse variiert die Lenkübersetzung, zusätzlich schlagen bei niedriger Geschwindigkeit die Hinterräder bis zu 5 Grad ein. Das erhöht die Agilität und reduziert den Wendekreis um 1,1 Meter. Ab 60 km/h lenken die Hinterräder mit und verbessern so den Geradeauslauf sowie die Spurstabilität. Gegen Aufpreis verteilt das Sportdifferenziel die Kraft aktiv zwischen den Hinterrädern und hilft dem Viertürer damit zusätzlich ums Eck.

Zunächst verkauft Audi den A7 mit einem 3.0-V6-Turbo. Der Benzin-Direkteinspritzer liefert 340 PS und 500 Nm über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an den Allradantrieb. In 5,3 Sekunden beschleunigt der A7 55 TFSI von null auf 100 km/h, bei 250 km/h greift die elektronische Abregelung. Der V6 ist mit einem 48-Volt-Bordnetz kombiniert, das den Audi zwischen 55 und 160 km/h im mit ausgeschaltetem Motor im Schubbetrieb rollen lassen kann („Segeln“). Die Start-Stopp-Funktion kann den Motor bis 22 km/h ausschalten und wieder innerhalb kürzester Zeit auf die nötige Drehzahl bringen. Die Mildhybrid-Technik soll den Praxisverbrauch um bis zu 0,7 Liter/100 km senken. Im NEFZ verbraucht der A7 6,8 Liter Super/100 km. Das entspricht 154 g CO2/km.

Preise ab 67.800 Euro

Der neue Audi A7 55 TFSI Quattro S-Tronic kostet ab 67.800 Euro und kommt Ende Februar 2018 auf den deutschen Markt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-audi-a7-2018-vorstellung-marktstart-preis-bilder-12755922.html

Mercedes-AMG G 65 Final Edition — Sondermodell zum Ende des G-V12

Die Mercedes G-Klasse an sich hat noch eine große Zukunft, die Tage des G 65 mit seinem V12-Motor sind dagegen gezählt. Zum großen Finale legt Mercedes den Super-Geländewagen als Final Edition auf.

Zum Auslauf des Mercedes-AMG G 65 bietet AMG eine exklusive Final Edition an. Sie ist auf weltweit 65 Exemplare limitiert. Die besonders expressive finale Auflage spiegelt die Erfolgsgeschichte des stärksten Serien-Offroaders der Welt wider. Mehr als jede dritte weltweit verkaufte G‑Klasse stammt aus dem Hause AMG.

Auf der Antriebsseite ändert sich auch zum Finale nichts. Der 6,0-Liter-V12-Motor, der sich unter einer Carbon-/Aluminium-Motorabdeckung versteckt, leistet weiter 630 PS und das maximale Drehmoment liegt weiter bei 1.000 Nm. Die Kraftübertragung an alle vier Räder übernimmt weiter das bekannte Siebengang-Automatikgetriebe. Damit beschleunigt die AMG G-Klasse in 5,3 Sekunden von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h (elektronisch begrenzt).

Expressives Äußeres, hochwertiges Inneres

Beim dynamischen Exterieurdesign der G 65 Final Edition betonen 21 Zoll große Leichtmetallräder im 5‑Doppelspeichen-Design in bronze, silberne Bremssättel und der seitliche AMG-Sport-Zierstreifen den sportlichen Auftritt. Weitere Akzente setzen in bronze matt gehaltene Features wie der Unterfahrschutz, Zierteile im Stoßfänger, die Felgen und die Außenspiegel sowie die Reserveradabdeckung in obsidianschwarz mit einem entsprechend gestalteten Einleger. Dazu passen der Kühlergrill mit schwarzem Gitter und einer bronze matt lackierten Umrandung. Trittbretter und Endrohre sind in mattem Schwarz gehalten. Einleger in den Außen-Schutzleisten in Hochglanzschwarz runden das Bild ab.

Auch im Interieur ist das Sondermodell von hochwertigem Design geprägt: Zum Umfang gehören scharze Nappa-Ledersitze mit Sitzwangen in Carbon-Optik und Ziernähten in hellbraun. Carbonzierteile mit Zierfäden in bronze, der gefräste Edition-Schriftzug im Haltegriff sowie Fußmatten mit Ledereinfassung in hellbraun und Ziernaht in schwarz runden das Bild ab. Der Fahrer nimmt hinter dem unten abgeflachten, griffigen Nappa-Leder-AMG-Performance-Lenkrad Platz. Besonders komfortabel wird die Fahrt dank des Sitzkomfort-Pakets inklusive Multikontursitze und Sitzklimatisierung für Fahrer und Beifahrer.

Unverändert bleibt auch die Positionierung des Mercedes G 65 Final Edition-Sondermodells. Mit einem Grundpreis von 310.233 Euro bleibt der Super-G das teuerste Modell im Mercedes-Angebot. Der normale G 65 kostet ab 275.723 Euro. Bestellbar sind die 65 Exemplare des Luxus-Geländewagens ab sofort.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-amg-g-65-final-edition-sondermodell-zum-ende-des-g-v12-775350.html