Der G63 macht keinen Sinn!

Der G63 macht keinen Sinn!

Sinn machender Mercedes-Benz G63?

Ein Mercedes-Benz G63, kann keinen Sinn machen!

„Does not make sense at all“ – sagt auch Chris Harris – aber im Deutschen macht alleine der Kommentar vom „Sinn machen“ schon keinen Sinn. Mann kann den „Sinn“ nicht machen. Es kann sinnvoll sein, oder nicht. Es kann einen Sinn ergeben, oder nicht.  Man kann als Mensch auch sinnvoll sein – aber machen? Nein – das gibt es in unserer Sprache nicht. Eigentlich, nicht.

Da sich Sprache verändert und wir mittendrin sind in der Anglizismen-Adaption, hat sich die Übersetzung von „make sense (ore not)“ eingebürgert.  Und so machen wir heute den Sinn. Nur der Mercedes G63, der macht niemals Sinn.

Und wenn ein Chris Harris das schon sagt …

Bitte, muss denn erst Jeremy Clarkson das schizophrene Ergebnis, aus  8 Zylinder-Benziner mit Hochdrehzahl-Konzept und 2.5 Tonnen Geländewagen, kommentieren? Mit einem G63 kann man indes eines sehr gut: „Eindruck schinden“.

Es gibt neben diesem G63, dem ebenso abartigen G65 und dem in homöopathischer Dosis verkauften Bugatti Veyron, vermutlich keine Autos die mit dieser weltfremden Gleichgültigkeit gegenüber Ressourcen und Sozialneid-Debatten, eine  auch nur ähnlich aristokratische Selbstsicherheit, bei der Begleichung der Tankrechnung vermitteln.

Aber geil? Ja, geil ist es einfach. Nur Sinn, den macht er nicht!


Wobei mein Traum da auch viel eher mit der Wahl von Jan korreliert. Dem G-Professional!

 

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

16 Comments

  1. Ahoi Bjoern,
    hier ein Link zu zeno.org, der zu den Briefen Gotthold Ephraim Lessings führen. Seite 252 heißt es „Ein Übersetzer muß sehen, was einen Sinn macht.“ Der Beleg ist von 1760, ältere habe ich auf die Schnelle nicht gefunden, dürfte aber für einen Beleg alt genug sein. 😉

  2. Hallo Bjoern,
    freilich macht der Über-G keinen Sinn, aber die Phrase „Sinn machen“ macht Sinn und ist – entgegen der Behauptung des sprachpopulistisch angehauchten Bastian Sick – sehr wohl im Deutschen üblich; und das nicht erst seit ein paar Jahren. Zurückverfolgen lässt sich „Sinn machen“ bis in die 1760er Jahre.

    Das nur zur Ergänzung am Rande … 😉
    Viele Grüße
    M.

    1. Nehme ich mal so hin, wobei ich den Faktencheck gerne kontaktieren würde und mich – bei aller Glaubwürdigkeit – für eine Quelle interessieren würde. Ich hab das mit dem „nicht Sinn machen“ im übrigen gar nicht vom Sick, weil meine Dative lassen eh jeden Genitiv verzweifeln…

      Ich hab diesen Gedanken aus irgendeinem Rhetorik-Buch..keine Ahnung, welches ..

Lotus Elise Cup 260 — Absolut limitierter Rennableger

Der britische Sportwagenbauer Lotus legt mit der Elise Cup 260 eine auf weltweit 30 Fahrzeuge limitierte Sonderserie auf, die ganz dicht am Rennfahrzeug Elise Race 250 bleibt.

Lotus setzt weiter auf Diversifizierung seiner Baureihen und bringt mit der Elise Cup 260 eine neue Modellvariante des leichten Zweisitzers. Diese ist zwar für die Straße zugelassen, soll aber technisch ganz nah am Rennwagen Elise Race 250 liegen. Von der extremsten Elise aller Zeiten sollen nur 30 Exemplare für den gesamten Weltmarkt gebaut werden.

Im Lotus Elise Cup 260 kommt der 1,8-Liter-Kompressormotor auf 253 PS und stellt ab 4.000 Touren ein maximales Drehmoment von 255 Nm bereit. Damit soll der Zweisitzer in 4,2 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen können und maximal 243 km/h schnell werden. Geschaltet wird per manuellem Sechsgang-Sportgetriebe, die Traktion optimiert ein elektronisches Sperrdifferenzial.

Neue Aeroparts für deutlich mehr Abtrieb

Zur Ausstattung des Lotus Elise Cup 260 zählen Vorderradkotflügel mit Entlüftungsöffnungen, die den Abtrieb weiter erhöhen, ein Frontsplitter aus Carbon sowie Carbon-Hauben vorne und hinten und ein großer Heckspoiler – ebenfalls aus Kohlefaserlaminat gefertigt. Alle neue Aerobauteile zusammen sollen den Abtrieb bei Topspeed um 180 kg erhöhen. In den Radläufen drehen sich an einer um 10 mm verbreiterten Spur extrem leichte Schmiedefelgen mit schwarzem Finish in den Dimensionen 16 und 17 Zoll. Vorne sind 205/45er Pneus aufgezogen, hinten drehen sich 235/40er Reifen. Hinter den Felgen lugen rot lackierte Bremssättel hervor. Alle Leichtbauteile zusammen senken das Gewicht der Elise um 15 kg auf trocken 862 kg. Neu sind auch die einstellbaren Federbeine

Den Innenraum haben die Briten mit schwarzem Alcantara mit gelben Kontrastnähten ausgeschlagen. Die beiden Passagiere sitzen in Carbonschalen, der Fahrer greift in ein mit Alcantara bezogenes Sportlenkrad, während sich die Augen an Carbonapplikationen ergötzen können. Die sechs Gänge werden mit einem polierten Schaltknauf angesteuert, kommt die elise zum Stillstand so arretiert ein Lederhandbremshebel die Stopper.

In Deutschland ist die neue Lotus Elise Cup 260 ab sofort ab 76.000 Euro bestellbar.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lotus-elise-cup-260-daten-infos-marktstart-preis-8563182.html

Alpina XD3 Erlkönig (2018) — SUV mit über 350-PS-Diesel

BMW hat den SUV X3 gerade aktualisiert. Jetzt steht Kleinserienhersteller Alpina in den Startlöchern mit dem ebenfalls renovrierten Alpina XD3 Biturbo.

Mit dem X3 hat Alpina nur einen einzigen SUV im Angebot und der ist auch nur als Diesel zu haben. BMW hat jetzt das Basismodell für den Alpina XD3 renoviert, Zeit für Alpina auch den XD3 zu modernisieren.

Mehr Power mit Diesel aus D5 S

Der neue Alpina XD3 baut wieder auf dem X3 mit Reihensechszylinder-Turbodiesel und drei Liter Hubraum auf. Im noch aktuellen Alpina XD3 leistet der Biturbo-Selbstzünder 350 PS und kommt auf ein maximales Drehmoment von 700 Nm. Damit spurtet der SUV in 4,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 251 km/h.

Im neuen XD3 könnte Alpina die Chance nutzen und den Power-SUV noch kräftiger zu machen. Im Alpina D5 S stünde dazu der Biturbodiesel in einer Leistungsvariante mit 388 PS und 800 Nm bereit. Zur Modellpflege gehören selbstverständlich wieder eine neue Frontschürze, eine Vierrohrabgasanlage sowie ein speziell abgestimmtes Fahrwerk und Alpina-Leichtmetallräder.

Sein Debüt dürfte der neue Alpina XD3 auf dem Genfer Autosalon 2018 geben. Die Preise dürften bei rund 70.000 Euro starten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/alpina-xd3-erlkoenig-2018-daten-infos-marktstart-preis-8876619.html