Der Heizungsvorteil für den PHEV

Der Heizungsvorteil für den PHEV

Unser Mitsubishi Outlander PHEV-Dauertester verfügt in der Top-Ausstattung über eine elektrische Standheizung. Leser Roger aus der Schweiz wollte wissen, wie erfolgreich diese gegen die Winterkälte angeht? Und ob der PHEV besser heizt als sein Elektro-Auto in der Firma.

Heizleistung Mitsubishi Outlander PHEV

Wir haben zu diesem Thema nun Erfahrungen einige Erfahrungen gesammelt, unser Outlander PHEV ist den zweiten Winter bei uns im Einsatz. Und wir können sehr gute Vergleiche zu den reinen E-Fahrzeugen ziehen, auch hier haben wir bereits einige Modelle getestet. 3 Tipps sind es, die wir unseren Outlander PHEV-Fahrern ans Herz legen möchten – wobei wir die Frage von Leser Roger: „Wie gut die Heizung funktioniert?“ auch mit einem einfachen: „Bestens“ beantworten könnten. 🙂

Dennoch drei Tipps zur Heizung im Mitsubishi Outlander PHEV

Tipp 1: Das Vorheizen

Im Winter heizen wir den PHEV im vor. Da wir üblicherweise immer zu den selben Uhrzeiten losfahren, lässt sich das bequem über den Timer lösen. Ansonsten nutzen wir die WLAN-Verbindung zum Outlander um die Heizung zu starten. Bei Minusgraden haben sich 20 Minuten als guter Wert für die Dauer erwiesen. Viele Leser kritisieren die Verbindung per Handy-App über WLAN. Wir finden auch: Beim nächsten Modell muss eine nicht stationäre Lösung implementiert werden.

Wer seinen PHEV konsequent vorheizt, der kann bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunktes ohne Motorstart auf die rein elektrische Fahrt gehen. Viele Leser bevorzugen dies und deaktivieren die Klimaanlage (Heizung) des PHEV auch für die kurzen Strecken. So fordert Leser Henry S. zum Beispiel einen reinen E-Kurzstreckenmode, bei dem der PHEV gezwungen wird, kurze Strecken rein elektrisch fahren zu müssen.

Die Idee mit dem „pure EV-Mode“ finden wir gut. Das mit dem deaktivieren der Heizung, nun das kann man machen, wir empfehlen jedoch einen anderen Umgang mit der Heizung. Was uns zu Tipp 2 führt.

Tipp 2: Während der Fahrt

18.5° empfinden wir im Winter als angenehm im Fahrzeug. Zumal üblicherweise wärmer angezogen ist und kräftigeres Schuhwerk trägt. Auch 18° sind da vollkommen erträglich. Wir lassen die Heizung jedoch mittlerweile eingeschaltet. Auch wenn deswegen der Motor anspringt. Das hat zwei Gründe: Zum einen braucht die elektrische Heizung bis zu 5 kW Strom – der PHEV entscheidet sich also zu recht für einen „gemischten Betrieb“, zum anderen erhöht eine deaktivierte Heizung und damit ein deaktivierter „Lufttrockner“ (siehe Tipp 3) im Kreislauf der Klimaanlage, die Luftfeuchtigkeit im Fahrzeug. Die Gefahr von beschlagenden Scheiben steigt. Zudem ist das passende Klima im Fahrzeug ein Sicherheitsaspekt. Man könnte im reinen E-Modus fahren, die Heizung auslassen und die Fenster öffnen, damit die Scheiben nicht beschlagen, wenn man Handschuhe und Wollmützen trägt. Aber das widerspricht allen Regeln des Autofahrens. Bequem und wohl sollte man sich hinter dem Steuer fühlen.

Der anspringende Benziner widerspricht der Idee des reinen E-Betriebs. Im Falle des PHEV ist jedoch gerade die clevere Lösung, das intelligente Zusammenspiel von Benzinmotor und E-Power der Betriebsvorteil. Und ich glaube, bei Mitsubishi hat man sich etwas gedacht, als man das Fahrzeug so konzipierte.

 

Tipp 3: Die Rolle der Klimaanlage

Eine Klimaanlage arbeitet üblicherweise bis zu einer Frostgrenze von rund 3-4°. Darunter schaltet sich der Klimakompressor aus. Zum Kreis einer Klimaanlage gehört ein „Lufttrockner“, dieser entzieht der Luft Feuchtigkeit und das verhindert ein beschlagen der Scheiben im Winter. Der automatische Betrieb des Klimakompressors (oberhalb 3-4°) pflegt zudem das gesamte System und schützt vor Schäden aus der Nichtbenutzung.

Wir empfehlen deswegen einen sinnvollen Umgang mit dem Heizungssystem des Mitsubishi Outlanders PHEV.

Einmal in Fahrt, erzeugt die Abwärme des Benzinmotors genug Wärme um die elektrische Heizung des PHEV zu unterstützen. Das wiederum steigert die reine E-Reichweite des Akkus, denn, wir erinnern uns: Bis zu 5 kW kann die Standheizung ziehen. Die Hybrid-Systemsteuerung des Outlanders PHEV wurde über Jahre entwickelt und getestet, wir gehen davon aus: Der klügste Kompromiss zwischen: „Nicht frieren, nicht zu viel Luftfeuchtigkeit, genug E-Reichweite und pflege des Benziners“ – kann der Outlander PHEV im Automatikmodus mit aktivierter Klimaanlage, findet das Fahrzeug selbst.

Senken Sie die Raumtemperatur auf ein noch angenehmes Maß, wärmen Sie den Outlander PHEV vor und dann starten Sie locker und entspannt auf ihre Fahrt. Und bedenken Sie: Es ist sinnvoller den Benzinmotor seine Arbeit erledigen zu lassen, als ihn alle paar Monate – „sinnlos“ – in den Pflegebetrieb springen zu lassen. Der Outlander PHEV ist ein Plug-In Hybrid, kein reines Auto. Ach, und um die Frage zurück zu kommen: Die Heizung funktioniert perfekt ;).

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

4 Comments

  1. Wird die Klimaanlage vor dem Beenden einer Fahrt auf Minimaltemperatur 15 C eingestellt, erfolgt der Start auch ohne Verbrennungsmotor. Es wird dann zwar nicht spürbar geheizt, die Scheiben bleiben wegen der aktiven Lüftung aber meist beschlagfrei.

  2. Eine clevere Lösung bietet ein findiger Norweger:http://www.autoapps.no
    Ein (billiges) Handy verbleibt im Auto und verbindet sich bei Bedarf über WLAN. Von jedem Ort der Welt kann man so mit einfachen SMS die Heizung/Klima ein- oder ausschalten oder sogar die Fahrzeugposition abfragen.
    Verwende ich seit einem Jahr, klappt super.

    1. Dazu kam gerade der Artikel online.
      Ich persönlich finde die Lösung nicht clever.
      Die UX der App ist eine Katastrophe. Und der Vorteil wirklich überschaubar.

      Nope. Eine wirkliche Lösung ist das für mich nicht … und schon gar keine 30 € wert …

  3. Ich habe meinen Outlander PHEV jetzt seit rund zwei Wochen und muss sagen, dass ich begeistert bin. Besonders die Timer-Aufheizfunktion ist sehr praktisch, gerade wenn es wie aktuell auch in meiner Tiefgarage recht kühl ist. Dann fährt der Wagen auch mit eingeschalteter Klimaanlage/Heizung ohne Motorzuschaltung los. Drei Sachen sind allerdings aus meiner Sicht Verbesserungswürdig:

    1: Man kann zwar mehrere Timer-Startseiten definieren aber pro Tag nur eine davon zuweisen. Also muss man für ein vorgewärmtes Auto am Abend jeden Morgen daran denken, den Timer umzustellen. Und Abends dann wieder für den kommenden Morgen. Das ist nervig.

    2: Trotz vorhandener Klimavollautomatik kann man im Timer-Menü nicht einstellen, welche Temperatur man gerne hätte. Stattdessen muss man sich zwischen Heizen und Kühlen entscheiden und dann legt das Auto mit Maximaleinstellung los. Die Folge im Winter: Eine Bullenhitze im Auto, also Fenster auf. Das ist Blödsinn. Warum nicht einfach 20°C im Timer einstellen und je nach aktueller Temperatur heizt oder kühlt die Automatik bis zur gewünschten Temperatur?

    3: Die Timerfunktion ist ohnehin eigentlich nur über die App vernünftig zu benutzen, denn die Zeit, wie lange das Fahrzeug vorgewärmt werden soll, ist im Timer-Menü im Fahrzeug nicht vorhanden. Ich habe die App aber nach einmaliger Benutzung sofort wieder deinstalliert, weil die Verbindung über WLAN läuft. Die Folge: Mein iPhone verbindet sich jedes Mal im Auto in das WLAN ein und ich bekomme weder E-Mails noch kann ich Spotify hören oder mal bei Google Maps die aktuelle Verkehrssituation checken. Warum? Weil das Telefon dann die Internetverbindung auch gerne über das WLAn haben will. Die ist aber nicht verfügbar.

    Aber das sind Kleinigkeiten. Trotz Kälte reicht für meine täglichen Fahrten die Batteriereichweite übrigens fast immer aus, auch wenn die maximale EV-Reichweite je nach Strecke aktuell (bei 0 bis 5 °C) so zwischen 25 und 35 Kilometern liegt. Und selbst wenn die EV-Reichweite auf Null steht, fährt das Auto im Stadtverkehr erstaunlich oft rein elektrisch. Das hat mich durchaus überrascht.

Posaidon G RS 850 — Mercedes G-Klasse wird zum Sportwagen

Die Mercedes G-Klasse ist zwar ein äußerst potenter Geländewagen, aber weltweit greifen die meisten Käufer zu den extrem kräftigen AMG-Versionen. Wem die Power von Mercedes‘ Performance-Abteilung nicht reicht, dem hilft jetzt Posaidon mit einer 850-PS-Verison des Kult-Geländewagens.

Mit der Heckklappe vom G 500 4×4²

Als Basis für den Umbau dient dem im rheinland-pfälzischen Mülheim-Kärlich ansässigen Fahrzeugveredler Poseidon grundsätzlich eine G-Klasse mit M157-Triebwerk. Damit der Wagen bei seiner Premiere auch optisch richtig was her macht, haben sich die Tuner die ab Werk in knalligen Farben lackierte Crazy-Color-Edition des Hardcore-Geländewagens geschnappt – beim gezeigten Modell leuchtet die AMG-Sonderlackierung Solar-Beam. Am Heck des Wagens sorgt Poseidon für eine Besonderheit: Die Serien-Tür wird durch die reserveradfreie Tür des G 500 4×4² ersetzt. Innen gibt es dann die Lederausstattung mit Kontrastnähten und viele Karbon-Applikationen.

Dreistufiges Fahrwerk

In Sachen Fahrwerk kommt beim G RS 850 ein in drei Stufen verstellbares adaptives Dämpfungssystem zum Einsatz, den Kontakt zur Straße stellen Reifen der Dimension 285/40R22 auf 10,5×22-Felgen her. Laut Poseidon bieten die Hochleistungspneus eine besonders gute Haftung. Hinter den schwarzen Speichen der Leichtmetallfelgen schimmern die goldfarben lackierten Bremssättel der Karbon-Keramik-Bremsanlage, die Poseidon aus dem Mercedes-AMG S 63 adaptiert hat. Bei diesem System wirken vorne sechs Kolben aus Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 420-Millimetern, an der Hinterachse drücken vier Kolben auf 360er-Scheiben.

V8 mit 850 PS

Den V8-Motor des Basismodells Mercedes-AMG G 63 powert Poseidon von 571 auf 850 PS hoch, das Drehmoment steigt von serienmäßig 760 auf abgeregelte 1.350 Newtonmeter. Die Leistungssteigerung um 279 PS und den Drehmomentzuwachs um 590 Newtonmeter erreichen die Spezialisten von Poseidon unter anderem durch den Einsatz von umgebauten Turboladern, die dann 40 Prozent mehr Ladeleistung liefern. Außerdem wurden das Ansaugsystem sowie die Ladeluftkühlung modifiziert sowie eine Edelstahl-Abgasanlage mit Klappensteuerung und Sport-Katalysatoren verbaut. Die Motorsteuerungs-Software wurde an die neuen Triebwerks-Komponenten angepasst. Um mit den deutlich heftigeren Momenten fertig zu werden, bekommt auch das AMG-Speedshift-Plus-7G-Tronic-Getriebe sowohl Hardware- als auch Software-Updates.

Extrem spurtstark

Dank des Tunings spurtet der 2,6 Tonnen schwere G RS 850 in 3,6 Sekunden von null auf 100 km/h, Höchstgeschwindigkeit ist bei abgeregelten 285 km/h erreicht. Zum Vergleich: Ein Mercedes-AMG G 63 sprintet in 5,4 Sekunden in den dreistelligen Geschwindigkeitsbereich und ist maximal 210 km/h schnell. Die V12-Variante G 65 erledigt den Referenzsprint in 5,3 Sekunden, die Beschleunigung endet hier bei 230 km/h.

Preis

Der Poseidon G RS 850 ist ab sofort verfügbar. Ein Komplettumbau schlägt mit 140.000 Euro zu Buche. Der Kunde kann aber auch nur einzelne Komponenten umbauen lassen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/posaidon-g-rs-850-mercedes-g-klasse-2017-12756640.html

McLaren F1 zu verkaufen — Unberührter Supersportwagen im Angebot

Der McLaren F1 gehört bis heute du den begehrtesten Supersportwagen. Jetzt steht einer zum Verkauf – im Auslieferungszustand von 1997 mit nur 239 km auf der Uhr.

Im Mai 2017 hatte McLaren selbst einen McLaren F1 offeriert, der knapp 12 Millionen Euro gebracht haben soll. Allerdings hatte der Superspiortwagen mit der Chassisnummer 69 schon 2.800 Meilen (4.506 Kilometer) auf der Uhr. Die Sonderabteilung MSO hatte den Dreisitzer aber komplett überholt und in den Neuzustand versetzt.

20 Jahre alt, dennoch Neuzustand

Den Neuzustand quasi nie verlassen hat das jetzt in Großbritannien angebotene McLaren-F1-Modell. Beim Nobelautohaus Tom Hartley Jnr steht die Chassisnummer 60 zum Verkauf – und zwar im Auslieferungszustand von 1997. Der in Dandelion Yellow lackierte F1 dürfte das McLaren F1-Modell sein, das weltweit den geringsten Kilometerstand aufweist. Auf dem Digitaldisplay stehen lediglich 239 Kilometer – das entspricht genau der Distanz, die jeder McLaren F1 als Testfahrt vor der Auslieferung an den Kunden absolvieren musste. darüber hinaus hat der gelbe Renner in den 20 Jahren seit seiner Auslieferung keinen einzigen Kilometer mehr gesammelt, auch wurde er nie zum Straßenverkehr zugelassen. Er wanderte direkt in die Aservatenkammer eines betuchten japanischen Sammlers.

Entsprechend finden sich im weitestgehend dunkelgrau gehaltenen Innenraum auch noch alle ab Werk angebrachten Schutzfolien. Armaturenbrett, Beifahrersitze, Konsolen – alle Flächen sind unter schützenden Folien und Klebebändern verborgen. Lenkrad und Schalthebel sowie Pedalerie präsentieren sich im jungfräulichen Gewand. Unter jeder Haube und Abdeckung entweicht Neuwagenduft.

Alles Werkszubehör originalverpackt dabei

Doch nicht nur der McLaren selbst ist absolut neuwertig, auch das dazu offerierte Zubehörpaket ist einzigartig. Es ist alles da, was den McLaren F1 einst zu seinem ersten Besitzer begleitet hat. Da wären die Handbücher im Ledereinband mit handschriftlich ausgefüllten Daten und Unterschrift von McLaren-F1-Designchef Gordon Murray, ein kompletter Werkstattwagen, die Bordwerkzeugrolle mit Werkzeug aus Titan, ein ebenfalls noch originalverpacktes Gepäckset, der Ersatzschlüssel sowie die limitierte TAG-Heuer-Uhr mit eingravierter Chassisnummer.

Des Weiteren hatte der Erstbesitzer noch ein mit Wildleder bezogenes Ersatzlenkrad, eine Sportabgasanlage, Sonderfußmatten und eine Tönungsfolie für die Windschutzscheibe geordert – alles liegt dem F1 bei – originalverpackt. Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen noch eine Carbonsitzschale mit gelber Mittelbahn sowie eine Original-Unterschrift von Gordon Murray auf der rechte Flanke.

Ein McLaren F1 in diesem Zustand dürfte einzigartig sein. Eine Preis nennt Händler Tom Hartley nicht. Aber unter 12 Millionen Euro wird der McLaren F1 wohl kaum den Besitzer wechseln.

Vom McLaren F1 wurden zwischen 1993 und 1998 nur 64 Straßenmodelle (71 Modelle insgesamt) gefertigt. Der F1 gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h noch heute als schnellster Sportwagen mit Saugmotor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-f1-zu-verkaufen-unberuehrter-supersportwagen-2017-6462681.html