Willkommen zurück, Marty McFly

Willkommen zurück, Marty McFly

Du musst dich daran gewöhnen Vierdimensional zu denken“ „Stimmt, damit hab ich echte Probleme.“

Heute ist der Tag an dem Marty McFly in der Zukunft ankommen wird. Marty McFly, Doctor Emmet Brown und ein zu einer Zeitmaschine umgebauter DeLorean. Hollywood-Unterhaltung in drei Teilen. Teil 1 kam 1985 heraus. Da war ich 10 Jahre alt. Vermutlich habe ich den ersten Teil mit 11 Jahren gesehen als der Film auf VHS herauskam. Autos waren zu dieser Zeit meine Leidenschaft. Die Vorstellungen der Hollywood-Filmemacher von der Zukunft sind in den Filmen anzuschauen. Aber – wie habe ich mir eigentlich so als 11-Jähriger die Zukunft vorgestellt?

Die Autos der Zukunft – 30 Jahre später

Wo wir hinfahren, brauchen wir keine Straßen. So endet Teil 1 der Film-Triologie: Zurück in die Zukunft. Fliegende Autos? Nein – das habe ich mir nie so vorgestellt. Autos die fliegen, nennt man Flugzeuge. Für mich war immer klar, Autos fahren auf Straßen. Ungefähr mit 10 Jahren habe ich angefangen Autos zu „malen“. Und dabei waren immer auch Modelle die ein wenig aussahen wie der DeLorean des Doc Emmett Brown.

ZURUECK-IN-DIE-ZUKUNFT-III-Back-to-the-future-III

Aber meine Autos haben immer die Straße unter den Rädern berührt.

Leider gibt es die „Zeichnungen“ meiner frühen Kindheitsjahre nicht mehr. Ganze Blocks habe ich vollgemalt. Oft waren es Autos die mit den Stoßfängern des W140 gesegnet waren. Die „Sacco-Bretter“ der S-Klasse (W140) haben mich ebenso geprägt, wie der DeLorean.

Bereits früh war mir klar, Autos werden alleine fahren können. Eventuell war das aber auch dem Einfluss von Knight Rider geschuldet. Autos die fahrende Computer sind, mit denen man reden kann. Das war war für mich als „Steppke“ ganz klar. Das wird kommen. Über Antriebstechniken habe ich mir da noch keine Gedanken gemacht. V8, V12, V10, W16 – das waren die Triebwerke meiner Autos. Also ganz klar beeinflusst von den damaligen Top-Modellen. Da gab es zum Beispiel den „Vector W16„. Eines meiner Autos sah damals aus wie eine S-Klasse (W140), bekam aber von mir einen W16-Heckmotor verpasst. Und natürlich Flügeltüren wie der DeLorean. Das dieses Auto mit dem Fahrer reden konnte – eh klar.

Ja- die Autophantasien eines 12-Jährigen.

30 Jahre später sehe ich das alles ein wenig anders. Wobei, fliegende Autos? Die sehe ich immer noch nicht. Dazu gab es immer wieder Studien, Einzelstücke. Aber ernsthaft, der Mensch als Autofahrer schafft es ja nicht einmal den Blinker korrekt zu bedienen und sich das Rechtsfahrgebot zu verinnerlichen – wie soll man da an das „fliegen“ denken?

Sprechende Autos

Wenn man sieht welche Intelligenz heute in „smartphones“ steckt und wie gut wir uns mit google und siri von apple unterhalten können, dann dürfte eine brauchbare „Sprachsteuerung“ keine ferne Zukunft mehr sein. Wie Autos in der Zukunft mit der Umwelt sprechen könnten, hat im übrigen die Mercedes-Benz Studie F015 gezeigt! Und auch wenn mir die „Blech-Seife“ nicht gefällt, vermutlich gibt das Konzeptfahrzeug durchaus eine Studie ab, wie man die Mobilität in der Zukunft verstehen muss.

Selbstfahrende Autos

Auch das war damals ein TV-Highlight. K.I.T.T. konnte ja bereits selbst fahren, ja reden auch, und wann immer Micheal Knight in seine „smartwatch“ sprach, damals wusste niemand das er da eine smartwatch trägt, dann kam „K.I.T.T. um die Ecke. Bislang sind wir nicht ganz so weit. In einer ganz nahen Zukunft werden unsere Autos alleine einparken können. Wir werden schon bald Autos haben, die zumindest „Teil-Autonom“ unterwegs sein werden. Daran habe ich keine Zweifel und auch wenn das „TESLA-Experiment“ mit dem „Autopilot“ erst einmal aussieht, als würde es in die Hose gehen – sobald die Automobil-Hersteller und die Zulieferer das Paket an Sensoren aufgestockt haben, werden autonome Autos sicherer fahren, als 99% aller sonstigen Verkehrsteilnehmer.

Zeitmaschinen

Nun – auch wenn man bei mobile.de (zum Beispiel) einen Delorean für gut 30.000 € bekommt, es fehlt noch immer Flux-Kompensator. Zeitreisen mit einem Auto? Das war die wirklich geniale Idee hinter „Zurück in die Zukunft“. Als Auto-Blogger werde ich meine persönlichen Zeitreisen wohl anders planen müssen. Wobei – die Fahrt im Rallye-Skoda 130 RS zusammen mit Matthias Kahle, das war ja fast so etwas wie eine Zeitreise.

Paul Nigh's 'TeamTimeCar.com' Back to the Future DeLorean Time Machine
Paul Nigh’s ‚TeamTimeCar.com‘ Back to the Future DeLorean Time Machine

Heute Abend steht dann erstmal Teil III an: Zurück in die Zukunft

Eventuell gibt es dann ja wieder neue Ideen, zum Automobil der Zukunft …

 

 

Und diese Kollegen haben sich auch auf Marty McFly gefreut (glaube ich):

 

"TeamTimeCar.com-BTTF DeLorean Time Machine-OtoGodfrey.com-JMortonPhoto.com-01" by Terabass - Own work. Licensed under CC BY-SA 4.0 via Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:TeamTimeCar.com-BTTF_DeLorean_Time_Machine-OtoGodfrey.com-JMortonPhoto.com-01.jpg#/media/File:TeamTimeCar.com-BTTF_DeLorean_Time_Machine-OtoGodfrey.com-JMortonPhoto.com-01.jpg
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Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

6 Comments

  1. Ich finde es wirklich schade, dass man das Back to the Future Auto noch nicht 2015 kaufen kann. Jedoch bin ich sicher, dass ein Autoankauf immer noch gleich schwer ist wie damals vor 25 Jahren. Ein Auto Ankauf oder ein Auto Verkauf ist immer an verschiedenen Bedingungen geknüpft und man sollte sich vorab immer bestens informieren. Ich würde mir das Auto von Back to the Future auch anschaffen, wenn es ein Autoexport sein sollte.

Aston Martin Vanquish Zagato Shooting Brake — Extrem sportlicher und edler Ladewagen

Nur 99 Exemplare baut Aston Martin von ihm: Der Vanquish Zagato Shooting Brake könnte aus dem Stand heraus zum Sammlerstück werden. Laut Aston Martin Chief Creative Officer Marek Reichman ist die Nachfrage nach dem Wagen größer als das Angebot.

Der neue Aston Martin Vanquish Zagato Shooting Brake gehört zu einer Gruppe von 325 Fahrzeugen. Schließlich baut Aston Martin auch noch 28 Vanquish Zagato Speedster, 99 Vanquish Zagato Coupés und 99 Vanquish Zagato Volante. Die in Kooperation mit dem italienischen Designbüro entwickelten Vanquish-Modelle basieren auf dem Vanquish S, sind also mit 592 PS aus einem 5,9-Liter-V12-Sauger unterwegs. Das elektronische Dämpfersystem soll an die Eigenschaften jeder Karosserievariante individuell angepasst worden sein.

Der Shooting Brake kommt ausschließlich als Zweisitzer auf den Markt. Das Dach des sportlichen Transportwagens bekommt von Zagato den sogenannten Double Bubble – zwei Wölbungen über den Köpfen der Insassen. Das Double Bubble ist mit verglasten Lichteinlässen versehen die helfen sollen, den Innenraum mit Tageslicht wohnlicher zu machen. Die Heckklappe gibt beim Öffnen den Blick auf ein luxuriöses Kofferraum-Abteil frei, für das ein Maßgepäck-Set zur Verfügung steht.

Edle Tradition zwischen Aston Martin und Zagato

Innen gibt der Vanquish Zagato Shooting Brake ganz den Aston Martin: Feinmaschiges Karbon spannt sich über die Oberflächen, die Drehknöpfe bestehen aus Bronze und natürlich steht auch eine edle Vollleder-Ausstattung zur Verfügung.

Die Kooperation von Aston Martin und Zagato hat eine lange Tradition: Bereits beim DB4 GT Zagato von 1960 haben die Engländer mit den Italienern zusammengearbeitet. Der neue Vanquish Zagato Shooting Brake wird ab 2018 gebaut, die Preise hat Aston Martin noch nicht bekanntgegeben.

Noch seltener: Der teure Speedster

Der Aston Martin Vanquish Zagato Speedster ist mit seinem Purismus das Gegenteil der Shooting-Brake-Variante: Die Speedster-Frontscheibe neigt sich flacher in den Wind und direkt hinter den Passagieren ziehen sich sogenannte Airdomes nach hinten. Auf der Heckklappe soll sich ein ausfahrbarer Spoiler um eine optimale Aerodynamik kümmern. Eigenständige Außenspiegel und eine individuelle Heckabrisskante grenzen den Speedster zusätzlich von seinen Zagato-Modellgeschwistern ab. Front- und Seitenschweller sind ebenfalls neu und ganz unten entsorgt eine Vierrohr-Abgasanlage die Verbrennungsrückstände des Zwölfzylinder-Motors. Luftverwirbelungen minimiert ein aus Karbon gefertigter Heckdiffusor. Vor Wind und Wetter schützt ein Notverdeck – das wiegt kaum etwas und hilft so, den Schwerpunkt des Speedsters tief zu halten.

Von den 25 Zagato Speedster baut Aston Martin 18 als Links- und sieben als Rechtslenker. Und das die Wagen Begehrlichkeiten wecken, hat Aston Martin natürlich im Preis berücksichtigt: Während ein Zagato Volante bereits mit umgerechnet zirka 725.000 Euro zu Buche schlug, wird für den Speedster wohl mit 1.450.000 Euro das Doppelte fällig.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/aston-martin-vanquish-zagato-shooting-brake-2017-12455415.html

Abt VW Arteon — R-Version vom Tuner

Bei VW gibt es ab Werk vom Arteon keine R-Version. Tuner Abt Sportsline aus Kempten im Allgäu füllt die Lücke mit einer 336 PS starken Tuning-Version.

Bei VW rollt der Arteon mit maximal 280 PS und 350 Nm aus einem Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner an den Start. Gegen Aufpreis ist der Arteon auch mit einem R-Line-Paket für Exterieur und Interieur zu haben. Nur eine echte R-Version mit mehr Leistung gibt es bei den Wolfsburgern nicht.

Abt schafft hier Abhilfe. Mit einer Zusatzbox zur Motorsteuerung legt der Vierzylinder auf 336 PS und 420 Nm zu. Damit soll der Fronttriebler in 5,4 Sekunden von Null auf 100 km/h spurten und eine Höchstgeschwindigkeit von 255 km/h erreichen.

Felgen in 19, 20 oder 21 Zoll Durchmesser

Auch im Bereich Fahrwerk hat Abt nachgelegt um den Arteon noch etwas sportlicher zu machen. Kürzere Federn senken den Schwerpunkt ab und lassen die neuen Felgen noch besser zur Wirkung kommen. Neue Felgen? Abt hält für den VW Arteon 19 Zöller mit 245/40er Reifen bereit. Alternativ können auf den Arteon auch Felgen im Durchmesser von 20 oder 21 Zoll montiert werden, die dann mit Reifen der Größe 245/35 – 20 oder 245/30 – 21 bestückt werden. Die Preise für die Komplettradsätze starten bei 3.839 Euro.

Aerodynamikkomponenten für den VW Arteon führt Abt noch nicht im Programm.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/abt-vw-arteon-r-version-vom-tuner-8500844.html