Die drei besten Testwagen 2013

Die drei besten Testwagen 2013

Mit ein ganz wenig Stolz in der Brust kann ich sagen: 2013 war mein bislang bestes Jahr als freier Auto-Blogger. Auch wenn ich mehr und mehr vom „bloggen“ verabschiede und hin zu einer eher Magazin typischen Schreibe gehe. Auch das Layout des Blogs ist schon lange mehr Magazin als Blog. Aber es gibt kaum eine andere Schublade für das, was ich tue, als die des „Bloggers“. Ein freier Motor-Journalist, der primär auf seiner eigenen Plattform veröffentlicht und davon lebt. Nun – das nennt man wohl „bloggen“.

2013 hatte viele Testfahrzeuge zu bieten. Es waren echte Knaller dabei, wie die Fahrt im Pagani während des #iThunder-Roadtrips im Sommer des Jahres. Unfassbar tolle Fahrzeuge wurden dieses Jahr vorgestellt und ich konnte meine Lust am Automobil beinah ungezügelt ausleben.

Die Wahl der „drei besten“ Testwagen 2013 war demnach auch keine ganz einfach! Aber – ich bin in mich gegangen, habe rekapituliert, Entschlüsse gefasst, neu nachgedacht, die Gänsehaut der hervorgekommen Erinnerungen genossen und nun stehen sie fest:

Top 3 Testwagen 2013

  • Auf Platz 3:

Mercedes-Benz CLS 63 AMG Shooting Brake

Mercedes-Benz 15 CLS 63 AMG Shooting Brake

Zitat aus dem Fahrbericht:

Faszinierend ist Ambivalenz des CLS 63 AMG unter seiner Motorhaube. Dort ruht im Stillstand ein motorisches Meisterwerk, dessen Erweckung keine Zweifel an der Leistungsfähigkeit lässt. Der Start wird beantwortet mit dem heißeren bellen der acht, im Durchmesser knapp 10 Zentimeter großen Brennkammern. Nach wenigen Sekunden des warm laufens beruhigt sich das Schauspiel und die acht Töpfe blubbern tief entspannt vor sich hin. Kurze zucker des rechten Fuß beantwortet der durch zwei Turbolader beatmete 5.5 Liter V8 mit energischem erklimmen der Drehzahlleiter. Turbo-Aufladung sorgt für Atempausen beim Antritt? Nicht in diesem Fall. Ansatzlos stürmt der V8 los.

roter balken teiler trennung

  • Auf Platz 2:

Alfa Romeo 4C

Alfa Romeo 4C09fotoserie Fahrbericht Hockenheim

Zitat aus meinem Fahrbericht:

240 PS ? Die reichen völlig aus. Geradeaus sind 258 km/h zu erreichen. Doch wer will mit diesem Handlings-Experten schon geradeaus fahren? Die Kurve ist sein Revier. Hier bilden die Zahnstangenlenkung – ohne Servounterstützung – die 205er Pirelli-Sportsocken und der Fahrer eine Einheit. Im Rücken tobt der Vierzylinderturbo, der mit einer “After-Run-Pump” ausgerüstet wurde und so den thermisch hoch belasteten Turbo auch nach dem abstellen des Antriebs noch mit lebenswichtigem Schmierstoff versorgt.

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„And the Winner is“ – auf Platz 1 der drei besten Testwagen in diesem Jahr:

Toyota GT86

Toyota GT 86 im Drift

Der Toyota GT 86 ist nicht das Nummer 1 Auto für den Ausflug mit der Familie oder für den geschäftlichen Alltag. Der GT 86 zeigt sich dann von seiner besten Seite, wenn man nur “aus Spaß” hinter das Lenkrad steigt. Wer den frei saugenden Zweiliter-Boxermotor startet und dann an einem Sonntag in der Früh, über leere Landstraßen fliegt, der spürt dieses längst verloren geglaubte Gefühl von echter Fahrfreude. Eine ungetrübte Mischung aus klassischer Coupé-Form, aggressiv zu Werke gehendem Saugmotor und fröhlich perfekter Gewichtsverteilung.

Der Testwagen 2013 hat alles, was ein Testwagen haben muss, damit er dem Slogan meines Blogs gerecht wird: „Weil Autos einfach Spaß machen“ – und den GT86, den kann man sich sogar leisten! 

roter balken teiler trennung

 

Die Idee hinter diesen „Top 3 Testwagen“ stammt im übrigen von Mario Lehmann, dem bloggenden Kopf hinter autoaid.de. Und er hat nicht nur mich dazu bekommen, über diese Top 3 nach zu denken, sondern auch andere Auto- und Viel-Blogger, hier nun die Liste der Kollegen.

Die Top 3-Testwagen der wichtigsten deutschen Blogs:

autoaid.de  |  Mario Lehmann

  • Platz 1: Porsche Cayman 981c
  • Platz 2: Honda Civic 2.2 i-DTEC
  • Platz 3: Suzuki Swift Sport

 

Thomas Gigold  |  autokarma

  • Platz 1: Mazda6 Kombi
  • Platz 2: BMW M6 Gran Coupé
  • Platz 3: Ford Fiesta ST

 

Fabian Meßner  |  Veight

  • Platz 1: Lexus IS-F
  • Platz 2: Jaguar F-Type V8S
  • Platz 3: Audi RS6 Avant

 

Tom Schwede  |  1300ccm Auto-Blog für echte Auto-Natives

  • Platz 1: Opel Corsa OPC Nürburgring Edition
  • Platz 2: Jaguar F-Type S
  • Platz 3: Mini Special, Baujahr 1980

 

Fabian Meßner  |  Autophorie

  • Platz 1: VW Golf GTI
  • Platz 2: Ford Fiesta ST
  • Platz 3: Mercedes-Benz CLA 45 AMG

 

Thomas Majchrzak  |   Autogefühl

  • Platz 1: Volvo S80
  • Platz 2: Audi S5
  • Platz 3: Kia Optima

 

Axel Griesinger  |  bigblogg

  • Platz 1: Mercedes G63 AMG 6×6
  • Platz 2: Ford Fiesta ST
  • Platz 3: BMW M135i

 

Matthias Luft  |  Motoreport

  • Platz 1: Seat Leon FR
  • Platz 2: Audi A3
  • Platz 3: Honda Accord Type S

 

Kai Bösel  |  daddylicious.de

  • Platz 1: Fiat Freemont
  • Platz 2: Škoda Octavia Combi
  • Platz 3: Audi SQ5

 

Sebastian Bauer  |  passion:driving

  • Platz 1: Mercedes-Benz C63 AMG Coupé Edition 507
  • Platz 2: BMW M6 GranCoupé
  • Platz 3: Audi R8 V10 plus

 

Oli Walther  |  Der Auto Blogger

  • Platz 1: Audi R8 Coupe 4.2 TFSI quattro
  • Platz 2: Mazda CX-5 SKYACTIV D-150
  • Platz 3: Skoda Octavia Combi Sport Edition 2.0 TDI

 

Heike Kaufhold |  Köln Format

  • Audi Sport Quattro Alpentour
  • E-Klasse mbrt 13
  • ML durch Norwegen

 

Robert Basic  |  buzzriders.com

  • Audi RS5 Cabrio
  • VW Golf 1.4 TFSI
  • Skoda Yeti 2.0 TDI 4×4

 

 Jan Gleitsmann | auto-geil.de

  1. Mercedes-Benz CLA 250 4matic
  2. Citroen DS4
  3. Nissan Note

 

Jens Stratmann | rad-ab.com

  1. SLS AMG GT
  2. Porsche 911 turbo S
  3. Mercedes A45 AMG

 

Nicole Männl | auto-diva.de

  1. Porsche 911 Turbo S
  2. Jaguar F-Type
  3. Audi A3 Cabrio
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Bjoern

Autos und Motorsport – meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden.
Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.

http://about.me/bhabegger

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Der erste Porsche 911 — Nr. 57 erstmals öffentlich zu sehen

Das Porsche Museum zeigt in einer Sonderschau ältesten Elfer der Werks-Sammlung. Das rote Coupé trägt die Fahrgestellnummer 300.057 und entstand im Oktober 1964 als eines der ersten Serienmodelle des Sportwagens noch unter der Typbezeichnung 901.

Porsche hatte den Nachfolger des 356 ursprünglich unter der Typbezeichnung 901 entwickelt und vorgestellt. Nur wenige Wochen nach Produktionsbeginn musste das Coupé im Herbst 1964 wegen eines markenrechtlichen Einspruchs von Autobauer Peugeot jedoch umbenannt werden und hieß fortan 911. Alle bis dahin produzierten Kundenfahrzeuge waren zwar unter der Bezeichnung 901 gebaut, aber als 911 verkauft worden. Eine dieser Raritäten fehlte 50 Jahre lang in der Werkssammlung von Porsche.

TV-Team entdeckt Klassiker

Aufgestöbert hatte die Rarität 2014 das TV-Team der Doku-Soap „Der Trödeltrupp – Das Geld liegt im Keller“ beim Verwerten einer längst aufgegebenen Sammlung in einer Scheune. Dort waren sie auf zwei 911 aus den 1960er Jahren gestoßen. Bei der Rückfrage im Porsche Museum stellte sich heraus, dass einer der beiden Sportwagen mit der Fahrgestellnummer 300.057 zu den seltenen Exemplaren zählt, die vor der Umbenennung gebaut wurden. Das Porsche Museum kaufte beide 911 zum Schätzpreis unabhängiger Sachverständiger an und schloss damit eine wichtige Lücke in der Sammlung bedeutender Klassiker der Marke.

Drei Jahre investierte Porsche in die Restaurierung des Klassikers. Der stark von Rost zerfressenen Sportwagen wurde mit zeitgenössischen Originalblechen wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Motor, Getriebe, Elektrik und Innenausstattung wurden nach dem gleichen Prinzip instandgesetzt. Grundsätzlich ging dabei der Erhalt von Teilen und Fragmenten vor den Ersatz.

Zu bewundern ist der 901 Nr. 57 eigt in der Sonderschau „911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf“ vom 14. Dezember 2017 bis zum 8. April 2018 im Stuttgarter Porsche Museum.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/der-erste-porsche-911-nr-57-erstmals-oeffentlich-zu-sehen-1107636.html

Sportwagen-Neuzulassungen November 2017 — Ford schlägt Porsche und Mercedes

Die Statistik sieht für den November 2017 ein kleines Plus bei den Neuzulassungen von Sportwagen. Doch welcher Sportwagen ist Deutschlands Liebling?

Unter den Sportwagen liefern sich Porsche 911 und die Mercedes E-Klasse als Coupé einen permanenten Führungswechsel im Segment. Hin und wieder stört aber ein Mitbewerber das Duell. So auch im November 2017, denn der Ford Mustang holt sich den Sieg mit 648 Neuzulassungen. Knapp dahinter rangiert im Berichtsmonat das E-Klasse Coupé, das vom Kraftfahrt Bundesamt in Flensburg als Sportwagen geführt wird. Erst auf dem Bronze-Rang fährt der Porsche 911 über die Ziellinie.

Porsche 911 2017 an der Spitze

Im Jahresverlauf steht der Porsche mit 7.199 Neuzulassungen an der Spitze des Segments, dahinter reihen sich Audi TT mit 5.533 Neuzulassungen, Ford Mustang mit 5.356 Neuzulassungen und das E-Klasse Coupé mit 5.152 Neuzulassungen ein.

Auffällig in der Monatsstatistik sind die Zulassungsquoten der Marke Aston Martin. Alleine fünf Modelle – vom Vanquish bis zum DB11 sind im Ranking vertreten. Zum Vergleich: Porsche kommt auf drei Modelle, Mercedes auf vier Fahrzeuge und Ferrari auf drei Sportwagen. Auch ein Blick auf die Quote der gewerblichen Halter lohnt sich bei den Sportwagen. Diese liegt traditionell deutlich höher, als in anderen Segmenten. So kommt der Mustang auf eine Quote von 74,7 Prozent, das E-Klasse Coupé erreicht 62,5 Prozent und der Porsche 911 steht bei 63,3 Prozent. Die meisten privaten Halter kann der Toyota GT86 mit 84,6 Prozent auf sich vereinen.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen das Gesamtranking der Sportwagen-Neuzulassungen im November 2017.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/sportwagen-neuzulassungen-november-2017-ford-schlaegt-porsche-und-mercedes-7778112.html