Die P Zero World in München – Pirelli zeigt neue Dimensionen beim Reifenkauf

Pirelli hat den Hang zur Perfektion. In diesen Tagen startet der weltweit fünftgrößte Reifenhersteller aus Italien mit dem lang gezogenen P im schwarz gelben Logo in Deutschland ein neues Shop Konzept. Nach Los Angeles im letzten Jahr fiel die Wahl für den Standort einer neuen „P Zero World“ nicht von ungefähr auf München. Immerhin hat die bayerische Hauptstadt hierzulande zweifelsohne die größte Dichte an Sport – und Luxusautomobilen und damit an finanziell potenten Kunden, für die der führende Erstausrüster der Premium – und Prestige-Klasse entsprechenden perfekten Service bieten will. Die Rechnung dürfte aufgehen. Im ersten Halbjahr machte Pirelli, die sich selbst als 145 Jahre altes Start-up bezeichnen, während man die Rückkehr an die Börse bejubelt, einen Gewinn von 67,6 Millionen Euro. Bis 2020 strebt Pirelli ein jährliches Umsatzplus von durchschnittlich neun Prozent an.

Verheißungsvoll posen Lambo & Co. vor der neuen „P Zero World“ von Pirelli in der Hanauer Landstraße 42 in München. Foto: Pirelli

Sinnlich blicken zwei zart bekleidete Schönheiten aus dem großformatigen Schwarz-Weiß Druck am Abend der Eröffnung der neuen Pirelli „P Zero World“ in München auf die etwa 270 geladenen Gäste. Protagonistinnen einer der Ausgaben des schon fast legendären Pirellikalenders, in dem namhafte Modefotografen Schönheiten unbekleidet oder bekleidet, mal mit, mal ohne Reifen ablichten und mit dem der Reifenhersteller Jahr für Jahr eine sorgfältig ausgewählte und ganz kleine Anzahl seiner Kunden und Freunde beglückt. Kaufen kann man den Kalender, auch einfach „the cal“ genannt, nicht. Exklusivität für ein PR-Produkt. Eine Masche, die auch für die neuen Shops im Premium – und Prestigebereich ziehen soll. Benannt sind die „P Zero Welten“ übrigens nach dem Pirelli P Zero, einem Sommerreifen aus dem oberen Preissegment.

Großformatige Bilder aus dem legendären Pirelli-Kalender sorgen in der Lounge des Pirelli-Shops für ansprechenden Zeitvertreib.

 

An den Wänden des Shops lädt ein Mix an ausgestellten Reifen zur Information ein, die Mitte dominiert ein „F1“.

Es riecht noch nach frischer Farbe. Die Mitte des großzügigen Raumes mit einer stylischen Espressobar in der Ecke wird von einem F1 dominiert, einer Leihgabe von Red Bull. Noch bis Ende 2019 fungiert Pirelli als einziger Ausrüster für alle Formel-1-Teams. An den Wänden hängt das Portfolio der High Performance und Ultra-High Performance. Anschauungsobjekte für noch unentschlossene Kunden, die sich aber auch in das Shop-wlan einloggen und auf der Pirelli-Seite ihre ganz persönliche Ausstattung konfigurieren können. Nur Schwarz ist längst out, Pirelli bietet jetzt auch Reifen mit farbigem Flankendekor. Erst Rot, Gelb, Weiß und Silber, in Kürze werden die Dekorelemente dann auch in jeder anderen Farbe lieferbar sein. Nach dem Debüt auf Sportwagen von Lamborghini und McLaren ist die Farb-Edition auch für Marken wie Aston Martin, Bentley, Ferrari und Porsche verfügbar. Später sollen farbige Reifen auch für Fahrzeuge des Premium-Segments folgen.

Pirelli setzt auf Farbe und den Trend zur Individualisierung auch beim Reifen. Foto: Pirelli

 

Während sie die Prozedur des Reifenwechsels beobachten, können die Kunden bei Espresso und Hintergrundmusik chillen.

Durch eine gläserne Trennwand des Shops fällt der Blick auf die Servicebuchten in der Werkstatt, die diesen Namen eigentlich nicht verdient hat, sondern eher den eines OP-Raums. Während man an seinem Latte schlürft, lassen sich Reifenwechsel oder etwa die Überprüfung des Reifendrucks in Ruhe beobachten. Wer über eine App des Reifenüberwachungssystem „Connesso“ von Pirelli verfügt, bei dem ein Sensor an der Innenwand des Reifens mit dem Fahrer kommuniziert, weiß nach einem Blick auf das Smartphone überdies genau, wann der Reifendruck wieder im grünen Bereich angekommen ist und der Liebste auf vier Rädern wieder in Empfang genommen werden kann.

In der Region und der Umgebung sind weltweit wichtige Automobilhersteller, für die Pirelli sowohl Erstausrüstungsreifen als auch Reifen für den Ersatzmarkt liefert.

Der Zugang zur neuen P Zero World in München ist seit dieser Woche eröffnet. Übrigens nicht nur für Fahrer eines McLaren, Ferrari oder Landrover oder eines anderen Fahrzeuges der oberen „Zehntausend“, wobei zuzugeben bleibt, dass Ober –  bzw. Luxusklasse in Deutschland mit etwas über 27 000 Fahrzeugen in 2016 längst einen  breiteren Raum einnehmen. Willkommen sind auch Fahrzeuge eines „Ottonormalverbrauchers“, dem man gerne auch mit Produkten anderer Reifenhersteller weiterhelfen will. Noch ein Tipp für alle männlichen und natürlich auch weiblichen Kunden : Dauert es mal etwas länger, gibt es in dem neuen Pirelli Shop den Retrospektivband mit allen und wirklich allen  Nachdrucken der vollständige Pirelli-Kalender zum Durchblättern.

Das Überbrücken der Wartezeiten fällt in der Lounge, ihrem ganz besonderen Ambiente und den Bildern aus den Pirelli-Kalendern nicht schwer.

Text : Solveig Grewe

Bilder: Solveig Grewe, Pirelli

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McLaren F1 zu verkaufen — Unberührter Supersportwagen im Angebot

Der McLaren F1 gehört bis heute du den begehrtesten Supersportwagen. Jetzt steht einer zum Verkauf – im Auslieferungszustand von 1997 mit nur 239 km auf der Uhr.

Im Mai 2017 hatte McLaren selbst einen McLaren F1 offeriert, der knapp 12 Millionen Euro gebracht haben soll. Allerdings hatte der Superspiortwagen mit der Chassisnummer 69 schon 2.800 Meilen (4.506 Kilometer) auf der Uhr. Die Sonderabteilung MSO hatte den Dreisitzer aber komplett überholt und in den Neuzustand versetzt.

20 Jahre alt, dennoch Neuzustand

Den Neuzustand quasi nie verlassen hat das jetzt in Großbritannien angebotene McLaren-F1-Modell. Beim Nobelautohaus Tom Hartley Jnr steht die Chassisnummer 60 zum Verkauf – und zwar im Auslieferungszustand von 1997. Der in Dandelion Yellow lackierte F1 dürfte das McLaren F1-Modell sein, das weltweit den geringsten Kilometerstand aufweist. Auf dem Digitaldisplay stehen lediglich 239 Kilometer – das entspricht genau der Distanz, die jeder McLaren F1 als Testfahrt vor der Auslieferung an den Kunden absolvieren musste. darüber hinaus hat der gelbe Renner in den 20 Jahren seit seiner Auslieferung keinen einzigen Kilometer mehr gesammelt, auch wurde er nie zum Straßenverkehr zugelassen. Er wanderte direkt in die Aservatenkammer eines betuchten japanischen Sammlers.

Entsprechend finden sich im weitestgehend dunkelgrau gehaltenen Innenraum auch noch alle ab Werk angebrachten Schutzfolien. Armaturenbrett, Beifahrersitze, Konsolen – alle Flächen sind unter schützenden Folien und Klebebändern verborgen. Lenkrad und Schalthebel sowie Pedalerie präsentieren sich im jungfräulichen Gewand. Unter jeder Haube und Abdeckung entweicht Neuwagenduft.

Alles Werkszubehör originalverpackt dabei

Doch nicht nur der McLaren selbst ist absolut neuwertig, auch das dazu offerierte Zubehörpaket ist einzigartig. Es ist alles da, was den McLaren F1 einst zu seinem ersten Besitzer begleitet hat. Da wären die Handbücher im Ledereinband mit handschriftlich ausgefüllten Daten und Unterschrift von McLaren-F1-Designchef Gordon Murray, ein kompletter Werkstattwagen, die Bordwerkzeugrolle mit Werkzeug aus Titan, ein ebenfalls noch originalverpacktes Gepäckset, der Ersatzschlüssel sowie die limitierte TAG-Heuer-Uhr mit eingravierter Chassisnummer.

Des Weiteren hatte der Erstbesitzer noch ein mit Wildleder bezogenes Ersatzlenkrad, eine Sportabgasanlage, Sonderfußmatten und eine Tönungsfolie für die Windschutzscheibe geordert – alles liegt dem F1 bei – originalverpackt. Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen noch eine Carbonsitzschale mit gelber Mittelbahn sowie eine Original-Unterschrift von Gordon Murray auf der rechte Flanke.

Ein McLaren F1 in diesem Zustand dürfte einzigartig sein. Eine Preis nennt Händler Tom Hartley nicht. Aber unter 12 Millionen Euro wird der McLaren F1 wohl kaum den Besitzer wechseln.

Vom McLaren F1 wurden zwischen 1993 und 1998 nur 64 Straßenmodelle (71 Modelle insgesamt) gefertigt. Der F1 gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h noch heute als schnellster Sportwagen mit Saugmotor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-f1-zu-verkaufen-unberuehrter-supersportwagen-2017-6462681.html

Toyota Brennstoffzellenbus Tokyo Motor Show 2017 — Neuer Bus für Tokyo und Olympia

Toyota zeigt auf der Tokyo Motor Show 2017 einen Bus, der mit Wasserstoff fährt und 2020 abgasfrei bei den Olympischen Spielen fahren soll.

Toyota will 2018 den Brennstoffzellen-Bus Sora auf den Markt bringen. Bis zu den Olympischen Spielen 2020 sollen im Großraum Tokio schon 100 Busse mit Wasserstoff fahren. Der „Fuel Cell Bus“ hat auf der 45. Tokyo Motor Show Premiere und fährt mit einer ähnlichen Antriebstechnik wie der Toyota Mirai. Eine Brennstoffzelle erzeugt aus Wasserstoff elektrische Energie. Das Abgas besteht aus Wasserdampf, der Bus fährt also lokal emissionsfrei. Zehn Tanks speichern unter einem Druck von 700 bar insgesamt 600 Liter Wasserstoff. Der Festpolymer-Elektrolyt-Stack erzeugt Wechselstrom für zwei Elektromotoren, die jeweils 113 kW und 335 Newtonmeter leisten.

Platz für 78 Passagiere und 1 Fahrer

Der Bus ist 10,5 Meter lang und 2,49 Meter breit sowie 3,34 Meter hoch. Er bietet neben 22 Sitz- und 56 Stehplätzen ein Novum für Japan: quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitze gab es dort laut Toyota bisher nicht. Die Sitzgelegenheiten klappen hoch, wenn niemand draufsitzt und schaffen so Platz für Kinderwagen oder Rollstühle.

Beschleunigungs- und Haltekontrolle

Der Bus beobachtet mit acht hochauflösenden Kameras seine Umgebung: Damit kann der Fahrer vor Fahrrädern oder Fußgängern gewarnt werden – autonom fährt der Brennstoffzellenbus nicht. Eine Beschleunigungskontrolle verhindert unsanfte Starts und eine Anfahrtskontrolle hilft über Leitlinien in der Fahrbahn, den Bus korrekt an der Haltestelle zu positionieren. Außerdem verfügt der Bus über ein System mit dem Namen IST Connect, das es möglich macht, Buspulks zu bilden und dem Bus Vorfahrt an Ampeln einräumt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-brennstoffzellenbus-sora-tokyo-motor-show-2018-olympia-2020-wasserstoff-12756556.html