Diese Diesel-Autos erfüllen die Euro 6-Norm — Diese Modelle fürchten kein Fahrverbot

Diese Diesel-Autos erfüllen die Euro 6-Norm — Diese Modelle fürchten kein Fahrverbot

Stuttgart hat als erste deutsche Großstadt ab 2018 ein Fahrverbot für Diesel unterhalb der Euro 6-Norm beschlossen. Die Beschränkung soll für Tage mit Feinstaubalarm gelten. Welche Autos haben damit kein Problem?

Wer sich vor September 2014 ein neues Auto mit Diesel-Motor zugelegt hat, wird die aktuellen Diskussionen um den Diesel mit wachsender Sorge betrachten. Denn zum 01.09.2014 hat die neue Euro 6-Norm den Euro 5-Standard für Neufahrzeuge abgelöst, wovon seit Beginn insbesondere dieselgetriebene Fahrzeuge betroffen waren. Und die trifft es heuer noch härter. Ab dem kommenden Jahr können für Selbstzünder unterhalb der Euro 6-Abgasnorm Fahrverbote in Städten drohen.

Gerichtsurteil fordert Fahrverbote

Ein Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgarts vom 28.7.2017 fordert von der Stadt Stuttgart schärfere Maßnahmen zur Luftreinhaltung. Fahrverbote sollten nicht nur an Tagen mit hoher Feinstaubbelastung gelten, viele Autos sollten durchgängig ausgesperrt werden. In Stuttgart könnten 73.000 Diesel unterhalb der Euro-6-Norm von Fahrverboten betroffen sein.

Behörden unter Druck von der EU

Man muss jedoch auch die andere Seite sehen: Die deutschen Behörden stehen unter Druck, denn aus Brüssel droht bei Tatenlosigkeit eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof, sollten keine konkreten Schritte zur Verbesserung der Luftqualität eingeleitet werden. Der Abgas-Skandal rund um den Volkswagen Konzern hat sein Übriges zur Stigmatisierung des Diesels beigetragen und in der Folge auch andere Hersteller in Erklärungsnot um geschönte Werte gebracht.

Umstieg auf Euro 6-Diesel

Eine Untersuchung des Berliner Senats hat bereits 2005 ergeben, dass Diesel-Pkw lediglich drei Prozent zu einer im lokalen Straßenverkehr gemessenen Feinstaub-Belastung beitragen. Und zu diesem Zeitpunkt galt noch die Euro 4-Norm. Umso tragischer ist es, dass selbst Euro 5-Diesel in Ballungszentren mittelfristig keiner erhöhten Überlebenschance entgegenfahren. Das Jammern wird allerdings nichts ändern, deshalb gilt es den Blick auf die Alternativen zu richten. Das sind in erster Linie alle anderen Antriebskonzepte, also Benziner, Hybride oder Elektrofahrzeuge.

Abgasnormen Euro 1 bis Euro 6 im Überblick

Die Europäische Union definierte mit Euro 1 ab Juli 1992 Grenzwerte für den Schadstoffausstoß und einen Fahrzyklus für die Emissionsmessung. Die Abgasnorm galt ab Juli 1992, gemessen wurden HC und NOx, CO und bei Dieselmotoren auch der Rußausstoß. Vor der Abgasmessung lief der Motor 40 Sekunden im Leerlauf, um den Katalysator auf Temperatur zu bringen. Das war ab dem Jahr 2000 mit der Euro-3-Norm nicht mehr möglich; jetzt wurde der Kaltlauf mitgemessen.

On-Board-Diagnose ab Euro 3

Ab Euro 3 ist auch eine On-Board-Diagnose Pflicht, die Schäden an der Abgasreinigung registriert. Seit Euro 3 gelten auch Grenzwerte für Stickoxid (NOx) –erhöhte NOx-Werte in großen Ballungsräumen lösten die aktuelle Diskussion um Diesel-Fahrverbote aus. Die EU-Richtlinie 70/220/EC legt die Grenzwerte zunächst auf 0,15 g/km bei Otto- und 0,5 g/km bei Dieselmotoren fest.

Euro 4 mit Partikel-Grenzwerten

Mit Euro 4 ab Januar 2005 sinken die Stickoxid-Grenzwerte auf 0,08 und 0,25 g/km für Otto- und Dieselmotoren. Die Partikelgrenze (PM) für Dieselmotoren halbiert sich auf 25 mg/km. Noch ist es möglich, die Grenzwerte ohne Rußfilter zu erfüllen. Der wird mit Einführung der Euro-5-Norm ab Januar 2009 praktisch Pflicht: Der Grenzwert für die Partikelmasse (PM) sinkt auf 5,0 mg/km. Die erlaubten Stickoxid-Werte sinken leicht auf 0,06 und 0,18 g/km für Otto- und Dieselmotoren.

Euro 6 begrenzt Anzahl der Partikel

Die Euro-6-Norm, gültig ab September 2014, definiert erstmals Grenzwerte für die Anzahl der Partikel im Abgas. Gleichzeitig sinkt auch der erlaubte Wert für die Partikelmasse von 5,0 auf 4,5 mg/km. Der Fahrzyklus bleibt zunächst gleich, ebenso die restlichen Grenzwerte.

Euro 6c mit WLTC-Fahrzyklus

Mit Euro 6c ändert sich ab 01.09.2017 der vorgeschriebene Fahrzyklus: Neue Fahrzeugtypen werden dann nach WLTC gemessen. Während des Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Cycle legt das Testfahrzeug in 30 Minuten 23,26 Kilometer zurück. Auf dieser Strecke werden vier Geschwindigkeitsprofile mit unterschiedlich langen Stillstandszeiten durchfahren. Maximal erreicht ein Auto im WLTC 131,3 km/h. Im Vergleich dazu ist der bisher verwendete Neue Europäische Fahrzyklus (NEFZ) mit knapp 20 Minuten deutlich kürzer und mit niedrigeren Geschwindigkeiten auch weniger verbrauchsintensiv.

Euro 6d misst RDE auf der Straße

Euro 6d-TEMP, das praktisch gleichzeitig in Kraft tritt, sieht zusätzlich eine Messung der Real Drive Emissions (RDE) auf der Straße vor. Ab 1. Januar 2020 wird Euro 6d verbindlich für die Zulassung neuer Fahrzeugtypen, ein Jahr später müssen alle Neuwagen die Grenzwerte auf dem Prüfstand und auf der Straße erfüllen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/euro-6-diesel-modelle-fahrverbot-umwelt-11824984.html

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McLaren F1 zu verkaufen — Unberührter Supersportwagen im Angebot

Der McLaren F1 gehört bis heute du den begehrtesten Supersportwagen. Jetzt steht einer zum Verkauf – im Auslieferungszustand von 1997 mit nur 239 km auf der Uhr.

Im Mai 2017 hatte McLaren selbst einen McLaren F1 offeriert, der knapp 12 Millionen Euro gebracht haben soll. Allerdings hatte der Superspiortwagen mit der Chassisnummer 69 schon 2.800 Meilen (4.506 Kilometer) auf der Uhr. Die Sonderabteilung MSO hatte den Dreisitzer aber komplett überholt und in den Neuzustand versetzt.

20 Jahre alt, dennoch Neuzustand

Den Neuzustand quasi nie verlassen hat das jetzt in Großbritannien angebotene McLaren-F1-Modell. Beim Nobelautohaus Tom Hartley Jnr steht die Chassisnummer 60 zum Verkauf – und zwar im Auslieferungszustand von 1997. Der in Dandelion Yellow lackierte F1 dürfte das McLaren F1-Modell sein, das weltweit den geringsten Kilometerstand aufweist. Auf dem Digitaldisplay stehen lediglich 239 Kilometer – das entspricht genau der Distanz, die jeder McLaren F1 als Testfahrt vor der Auslieferung an den Kunden absolvieren musste. darüber hinaus hat der gelbe Renner in den 20 Jahren seit seiner Auslieferung keinen einzigen Kilometer mehr gesammelt, auch wurde er nie zum Straßenverkehr zugelassen. Er wanderte direkt in die Aservatenkammer eines betuchten japanischen Sammlers.

Entsprechend finden sich im weitestgehend dunkelgrau gehaltenen Innenraum auch noch alle ab Werk angebrachten Schutzfolien. Armaturenbrett, Beifahrersitze, Konsolen – alle Flächen sind unter schützenden Folien und Klebebändern verborgen. Lenkrad und Schalthebel sowie Pedalerie präsentieren sich im jungfräulichen Gewand. Unter jeder Haube und Abdeckung entweicht Neuwagenduft.

Alles Werkszubehör originalverpackt dabei

Doch nicht nur der McLaren selbst ist absolut neuwertig, auch das dazu offerierte Zubehörpaket ist einzigartig. Es ist alles da, was den McLaren F1 einst zu seinem ersten Besitzer begleitet hat. Da wären die Handbücher im Ledereinband mit handschriftlich ausgefüllten Daten und Unterschrift von McLaren-F1-Designchef Gordon Murray, ein kompletter Werkstattwagen, die Bordwerkzeugrolle mit Werkzeug aus Titan, ein ebenfalls noch originalverpacktes Gepäckset, der Ersatzschlüssel sowie die limitierte TAG-Heuer-Uhr mit eingravierter Chassisnummer.

Des Weiteren hatte der Erstbesitzer noch ein mit Wildleder bezogenes Ersatzlenkrad, eine Sportabgasanlage, Sonderfußmatten und eine Tönungsfolie für die Windschutzscheibe geordert – alles liegt dem F1 bei – originalverpackt. Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen noch eine Carbonsitzschale mit gelber Mittelbahn sowie eine Original-Unterschrift von Gordon Murray auf der rechte Flanke.

Ein McLaren F1 in diesem Zustand dürfte einzigartig sein. Eine Preis nennt Händler Tom Hartley nicht. Aber unter 12 Millionen Euro wird der McLaren F1 wohl kaum den Besitzer wechseln.

Vom McLaren F1 wurden zwischen 1993 und 1998 nur 64 Straßenmodelle (71 Modelle insgesamt) gefertigt. Der F1 gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h noch heute als schnellster Sportwagen mit Saugmotor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-f1-zu-verkaufen-unberuehrter-supersportwagen-2017-6462681.html

Toyota Brennstoffzellenbus Tokyo Motor Show 2017 — Neuer Bus für Tokyo und Olympia

Toyota zeigt auf der Tokyo Motor Show 2017 einen Bus, der mit Wasserstoff fährt und 2020 abgasfrei bei den Olympischen Spielen fahren soll.

Toyota will 2018 den Brennstoffzellen-Bus Sora auf den Markt bringen. Bis zu den Olympischen Spielen 2020 sollen im Großraum Tokio schon 100 Busse mit Wasserstoff fahren. Der „Fuel Cell Bus“ hat auf der 45. Tokyo Motor Show Premiere und fährt mit einer ähnlichen Antriebstechnik wie der Toyota Mirai. Eine Brennstoffzelle erzeugt aus Wasserstoff elektrische Energie. Das Abgas besteht aus Wasserdampf, der Bus fährt also lokal emissionsfrei. Zehn Tanks speichern unter einem Druck von 700 bar insgesamt 600 Liter Wasserstoff. Der Festpolymer-Elektrolyt-Stack erzeugt Wechselstrom für zwei Elektromotoren, die jeweils 113 kW und 335 Newtonmeter leisten.

Platz für 78 Passagiere und 1 Fahrer

Der Bus ist 10,5 Meter lang und 2,49 Meter breit sowie 3,34 Meter hoch. Er bietet neben 22 Sitz- und 56 Stehplätzen ein Novum für Japan: quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitze gab es dort laut Toyota bisher nicht. Die Sitzgelegenheiten klappen hoch, wenn niemand draufsitzt und schaffen so Platz für Kinderwagen oder Rollstühle.

Beschleunigungs- und Haltekontrolle

Der Bus beobachtet mit acht hochauflösenden Kameras seine Umgebung: Damit kann der Fahrer vor Fahrrädern oder Fußgängern gewarnt werden – autonom fährt der Brennstoffzellenbus nicht. Eine Beschleunigungskontrolle verhindert unsanfte Starts und eine Anfahrtskontrolle hilft über Leitlinien in der Fahrbahn, den Bus korrekt an der Haltestelle zu positionieren. Außerdem verfügt der Bus über ein System mit dem Namen IST Connect, das es möglich macht, Buspulks zu bilden und dem Bus Vorfahrt an Ampeln einräumt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-brennstoffzellenbus-sora-tokyo-motor-show-2018-olympia-2020-wasserstoff-12756556.html