Diesel sind nichts für Warmduscher

Eine ordentliche Heizung wäre jetzt fein.

Moderne Motoren werden immer effizienter – der größte Nachteil dabei? Im Winter werden diese Autos nur noch langsam warm im Innenraum.  Denn die wohlige Wärme im Innenraum ist im Prinzip nur ein „Abfall-Produkt“ des Verbrennungsmotors. Während man immer weiter daran arbeitet, die Motoren noch effizienter zu machen, muss man in vielen Modellen für den Winter bereits mit so genannten Zuheizern arbeiten.

Bild: http://www.flickr.com/photos/22748341@N00/3187272969/ by Linda

Im Prinzip sind diese Zuheizer nichts anderes als die Ölheizung die man auch zu Hause hat.  Der Kraftstoff wird darin nur für die wohlige Wärme der Fahrgäste verbrannt.  Auch das ein Grund weswegen auch moderne Direkteinspritzer-Diesel im Winter mit dem Verbrauch nach oben gehen.   Systembedingt sind Otto-Motoren mit der geringeren Effizienz in der Verwendung des Kraftstoffes bessere „Heizer“ als Dieselmotoren.  Doch auch hier gibt es große Unterschiede, wie ein Test das ADAC gezeigt hat:

So wurde ein Mercedes E500 Coupé binnen 9 Minuten wohlige 22 Grad warm im Innenraum, während ein Smart ForTwo 1.0 immerhin 20 Minuten brauchte.

Empfehlenswert für den Winter ist allemal die Standheizung. Nicht nur für Laternenparker. Eine Standheizung vermindert den schädlichen Kaltstart-Verschleiß des Motors und sorgt nicht nur für Eisfreie Scheiben, sondern auch für angenehme Temperaturen bereits vom Start weg. So kann man sich Handschuhe und dicke Winterjacken hinter dem Lenkrad sparen.

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger