DS7 Crossback (2017) Bilder, Daten, Preise — So viel kostet der neue SUV von Citroën

DS7 Crossback (2017) Bilder, Daten, Preise — So viel kostet der neue SUV von Citroën

Nein, er ist kein Citroën, der neue DS7 Crossback, DS ist eine eigenständige Marke mit ehrgeizigen Zielen. Das SUV ist das erste von sechs neuen Modellen, die in den nächsten sechs Jahren kommen sollen.

Neues von PSA. Nein, diesmal geht es nicht um Opel. DS, bis vor kurzem noch eine Bezeichnung für etwas edlere Citroën, soll sich als eigenständige Marke etablieren und den Premium-Herstellern Konkurrenz machen. Denn dort, wo die Ansprüche und die Preise etwas höher sind, wird das Geld verdient, wie Yves Bonnefont anschaulich erklärt: Das Premiumsegment mache zehn Prozent des Marktes aus, aber ein Drittel des Gewinns. Auch die Wachstumsprognose für die nächsten fünf Jahre lockt die Franzosen: Der Gesamtmarkt soll um 15 Prozent wachsen, der Premiummarkt um 50 Prozent. Der Markt wächst und er ist lukrativ: Da lohnen sich eigene Modelle, zumal das Angebot bisher mit dem DS5 in der Mittelklasse endet. Ein SUV – immer noch ein Wachstumssegment – fehlte bisher.

DS7 erstmals in Genf

Das soll mit dem DS7 Crossback kommen. Anfang März 2017 feierte der SUV auf dem Genfer Autosalons Premiere. DS nimmt mit ihm Audi Q5, BMW X3, Mercedes GLC und Volvo XC60 ins Visier. Gleichzeitig bitten die Franzosen um etwas Geduld: Kunden konnten zwar schon im März die limitierte Sondeerserie „La Premère“ online bestellen, bekommen ihr Auto aber erst im Februar 2018.

Lohnt sich das Warten denn? Wir haben uns ein Vorserienmodell genau angesehen. Von vorn wirkt der DS7 so selbstbewusst und mächtig, wie es sich für ein SUV gehört: Der sechseckige Grill und die LED-Leuchtengrafik sind schon von der Studie DS E-Tense bekannt. Sobald der Fahrer das Auto öffnet, drehen sich die LED-Elemente in den Scheinwerfern und leuchten rot auf.

Schlichtes Design, edle Details

Die Seite wirkt sehr schlicht, keine Sicke stört die Linie. „Wir wollten ein zeitloses, schlichtes Design mit scharfen, grafischen Linien“, erklärt DS-Designchef Thierry Metroz. Wichtiger als schnelle Effekte seien die Details, erklärt Metroz und verweist auf die Lasergravur in den Gehäusen der LED-Rückleuchten. DS-Chef Yves Bonnefont verweist darauf, dass der DS7 die größte Bereifung im Segment habe, das Auto im Studio steht auf 20-Zoll-Rädern. Audi Q5 und BMW X3 haben in der Basis 17-Zoll-Räder, bei Audi sind ab Werk 21 Zoll möglich.

Guter Raumeindruck bei der Sitzprobe

Im Innenraum soll der DS7 mindestens so viel Platz bieten wie die edle Konkurrenz. Zumindest beim Radstand, einem wichtigen Maß für den Innenraum, fehlen dem DS mit 2,74 Metern sieben Zentimeter zu Audi Q5 und BMW X3. Außen ist ein Q5 neun Zentimeter länger, doch dafür hat der DS den Motor quer eingebaut. Der erste Raumeindruck im 4,57 Meter langen DS7 ist gut. Vorn sitzt man bequem und mit einer guten Position im Auto. Hinten hocken Langbeinige etwas zu niedrig auf der niedrig montierten Rückbank. Dafür gibt es mit Knie- und Kopffreiheit keine Probleme. Die Rundumsicht schränken breite D-Säulen ein.

Mit edlen Details gegen Audi & Co.

Das Vorserien-Exemplar, in dem wir sitzen, macht mit großzügig verlegtem Nappaleder, Alcantara und einer Mittelkonsole in Metalloptik einen hochwertigen Eindruck. Guillochierte Oberflächen sollen an die Optik von Breguet-Uhren erinnern. Auch die Sitze mit ihrer auffälligen Oberfläche zitieren die Lederarmbänder teurer Uhren. Die Uhr des DS7 – sie kommt von der französischen Uhrenmarke B.R.M. – sitzt über den Lüftungsdüsen und schwenkt erst beim Druck auf den Startknopf heraus. Mit den edlen Materialien, der eigenständigen Gestaltung und den zwei Bildschirmen unterscheidet sich der DS eindeutig von einem Citroën. Doch die Konkurrenz ist hart, Hersteller wie Audi oder Volvo verstehen etwas von edlen Innenräumen und genau diesen Marken möchte DS Käufer abjagen. Gleichzeitig muss sich ein DS von technisch identischen und günstigeren Peugeot- und Citroën-Modellen unterscheiden.

PSA-intern ist der Peugeot 5008 ein möglicher DS7-Konkurrent: Beide SUV basieren auf der EMP2-Plattform, sind identisch motorisiert und ähnlich groß. Doch während der Peugeot mit einem 130-PS-Dreizylinder für 26.700 Euro zu haben ist, soll der günstigste DS7 mit dem gleichen Motor rund 30.000 Euro kosten. Der Peugeot hat, ebenso wie der DS, ein 12,3-Zoll-Instrumentendisplay und einen Achtzoll-Touchscreen für das Infotainment. Darüber hinaus ist das günstigere Schwestermodell praktischer veranlagt: Das Heck ist kantiger, das Dach länger, so passt eine dritte Sitzreihe in den Kofferraum. Die gibt es beim DS7 nicht. Auch die Variabilittä wirkt mit klapp- und neigbaren Sitzlehnen eher konventionell.

Cockpit mit zwei Bildschirmen

Infotainment-technisch wirkt das DS-SUV auf der Höhe: Schon das Basismodell bekommt einen 8- und einen 12-Zoll-Bildschirm. Wir sitzen im Opera, der hat sogar zwei 12-Zoll-Bildschirme. Rautenförmige Anzeigen im 12-Zoll-Instrumentendisplay nennen Geschwindigkeit, Drehzahl, Fahrtziel. Der zentrale Bildschirm lässt sich mit den Fingern bedienen, Smartphones koppeln per Android Auto, Apple Carplay und Mirror Link.

Die Knöpfe und Schalter sind leicht erreichbar, die rechte Hand fällt genau auf den Wählhebel der Achtgang-Automatik. In der Basis werden es sechs Gänge sein, die der Fahrer manuell schalten darf. Metallene Einlagen werten die Mittelkonsole auf, sie wirken trotz Vorserie sehr wertig und verleihen der hoch bauenden Mittelkonsole mit ihren eingelassenen Schaltern ein sehr technisches Aussehen.

Das Topmodell hat einen Benzin-Hybridantrieb mit elektrischem Allrad und 300 PS und 60 Kilometern elektrischer Reichweite – er soll einige Monate nach der Markteinführung zur Verfügung stehen. Ein Diesel-Hybrid, wie er derzeit im DS5 angeboten wird, ist kein Thema mehr für PSA. Diesel ohne elektrische Unterstützung wird es natürlich geben, sie leisten 150 und 180 PS. Die Benziner teilen sich in Versionen mit 130, 160 und 220 PS auf. Alle Motoren haben vier Zylinder und maximal zwei Liter Hubraum – starke Sechszylinder-Diesel, wie sie Audi und BMW für Q5 und X3 anbieten, sind nicht vorgesehen. Dafür könnte der DS7 Crossback etwas günstiger werden als diese: Das Basismodell ist ab sofort für 31.490 Euro bestellbar, der Preis für den erst 2019 auf den Markt kommenden 300-PS-Hybrid mit Allrad dürfte dann bei 58.000 Euro liegen.

Fahrwerk mit Kameraunterstützung

Bei Komfort- und Assistenzsystemen lässt DS kaum Lücken: Der Abstands-Tempomat hält auch die Spur, eine Kamera beobachtet, ob der Fahrer müde wird, während belüft- und beheizbare Sitze genau das verhindern sollen. Und einen Nachtsichtassistenten hat in dieser Klasse bisher niemand im Angebot. Das Audiosystem mit 14 Lautsprechern kommt von Focal.

Zum Einsatz kommt außerdem eine neue Federung mit kamerabasierter Schlaglocherkennung – gerade beim Komfort darf sich ein Auto mit dem Namen DS nicht blamieren.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/ds7-crossback-2017-bilder-infos-preise-sitzprobe-733950.html

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GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept — Spaßmobil mit Kettenantrieb für den Schnee

Der Winter steht vor der Tür, Zeit Winterreifen aufzuziehen – oder gleich einen Kettenantrieb, wie das GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept, das jetzt vorgestellt wurde.

Nein, GMC stellt nicht von Allrad- auf Kettenantrieb um, zumindest nicht generell. Das GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept enstand auf Basis einer Sponsor-Partnerschaft zwischen GM und der US-Skiregion Vail Mountain und bleibt ein Einzelstück, das über die komplette Wintersaison 2017/2018 im Nobelskigebiet präsent sein soll.

Als Basis für das Spaß-Snowmobil fiel die Wahl auf den GMC Sierra 2500HD Denali 4WD Crew Cab. Der bringt nicht nur reichlich Platz in seiner Doppelkabine und auf der Ladefläche mit, sondern auch einen Allradantrieb. Am All Mountain Concept wurden allerdings die vier Räder ausgemustert und durch Kettenantriebselemente ersetzt. Die sorgen nicht nur für ausreichend Traktion auf jeden Terrain und an jedem Hang, sie liefern zudem noch mehr Bodenfreiheit.

1.234 Nm für den Snowboardtransport

Beim Antrieb kommt das Serienaggregat des Sierra 2500HD zum Zuge. Der 6,6 Liter große V8-Turbodieselmotor liefert 445 PS und ein maximales Drehmoment von 1.234 Nm, die über eine Sechsgang-Automatik herfallen.

Und nur falls der Kettenantrieb noch nicht genug Aufmerksamkeit auslösen sollte, hat GM den GMC auch in ein besonderes Farbkleid gehüllt und mit Zubehör aufgerüstet. Karosserie und Unterboden werden von diversen LED-Leuchtmitteln illuminiert. Auf die Ladefläche wurde ein Snowboardhalter montiert. Auf dem vorderen Schutzbügel brennt eine LED-Lichtleiste Löcher in die Nacht. In der Kabine heizt eine Highend-Soundanlage den Passagieren ein. Abgerundet wird der Auftritt des GMC Sierra 2500HD All Mountain Concepts durch ein Bergpanorama auf den Flanken sowie einen roten Designstreifen über das Heck.

Neben dem Einsatzmobil für Vail Mountain soll ein ähnlich gestalteter Ketten-Pickup auf der L.A. Autoshow ausgestellt werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/gmc-sierra-2500hd-all-mountain-concept-spassmobil-fuer-den-schnee-8498807.html

Uniti Elektro-Stadtauto — Mit Siemens zur Serienproduktion

Das schwedische Elektro-Auto-Startup Uniti hat für die Serienfertigung seines Elektro-Stadtautos jetzt Siemens als Produktionspartner gewonnen. 50.000 Autos sollen gebaut, die ersten 2019 ausgeliefert werden.

Der Uniti ist ein rein elektrisch angetriebenes Stadtauto mit zwei oder drei Sitzen und Flügeltüren. Gefertigt wird es aus Kohlefaser und Materialien aus Bioverbundwerkstoffen. Pedale und ein Lenkrad gibt es nicht an Bord, gesteuert wird per Steuerruder wie in einem Flugzeug, und zwar ohne mechanische Verbindung zwischen Steuerruder und Rädern. Auch ein klassisches Armaturenbrett gibt es nicht. Alle relevanten Informationen werden über ein Head-up-Display auf die Frontscheibe projiziert. Zudem soll der Uniti autonome Fahreigenschaften mitbringen.

Angetrieben wird der Uniti von einem Radnabenmotor, der je nach Konfiguration zwischen 15 und 40 kW leistet. Als Energiespeicher stehen wahlweise Lithium-Ionen-Batterien mit 11 oder 20 kWh Kapazität zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit wird modellabhängig mit 90 bis 120 km/h angegeben, die Reichweite liegt entsprechend bei 150 bis 300 km. Der Spurt von Null auf 80 km/h soll der nur knapp 400 kg schwere Uniti in 3,5 Sekunden schaffen. Geladen werden können die Batterien per Induktion oder an der Steckdose.

Ab 2019 ab 20.000 Euro

Um den Uniti auch in Produktion zu bringen, hatten die Schweden per Crowdfunding schon rund 1,2 Millionen Euro bei 600 Investoren aus 45 verschiedenen Ländern eingesammelt. Jetzt steigt Siemens als Produktionspartner ein. Die Zusammenarbeit soll die vollautomatisierte Serienfertigung des Elektroautos möglich machen. Bereits ab dem kommenden Jahr sollen jährlich 50.000 Exemplare produziert und ab Anfang 2019 ausgeliefert werden.Gebaut wird der Uniti im schwedischen Landskrona.

Der Preis für den Uniti soll bei rund 20.000 Euro liegen. Bislang soll es 200 Vorbestellungen geben.

Das Startup Uniti ist im Sommer 2015 aus einem Universitäts-Projekt hervorgegangen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/uniti-elektro-stadtauto-mit-siemens-zur-serienproduktion-3233959.html