Elektroauto Fisker E-Motion (2017) — Luxus-Sport-Limousine mit 700 km Reichweite

Elektroauto Fisker E-Motion (2017) — Luxus-Sport-Limousine mit 700 km Reichweite

Henrik Fisker will 2017 mit dem E-Motion ein Elektroauto mit 700 Kilometern Reichweite auf den Markt bringen. Fisker setzt dabei auf revolutionäre Batterietechnik. Jetzt wurde der Fisker E-Motion vor der Apple-Zentrale in Cupertino/Kalifornien gesichtet.

Ein Fisker E-Motion vor der Konzernzentrale des Elektronikkonzerns Apple in Cupertino in Kalifornien. Bilder vom Besuch bei Apple lieferte uns ein aufmerksamer Beobachter. Was sich aber hinter dem Fisker auf dem Parkplatz verbirgt? Oder ob sich überhaupt was daraus ableiten lässt ist ungewiss?

Klar ist, Apple hat erst vor Kurzem offiziell bestätigt, man arbeite zwar nicht an einem eigenen Auto, entwickle aber Software und Komplettsysteme für autonom fahrende Autos. Ob Fisker irgendwie bei Apple mit im Boot ist??????

Mit Hilfe neuer Batterietechnologie will Fisker erneut die Etablierten herausfordern: Nach dem Karma, der 2012 als luxuriöses Elektroauto mit Range Extender kam, will der Designer diesmal ein reines Elektroauto bauen. Es soll die größte Reichweite aller serienmäßig hergestellten Elektroautos übertreffen. Fisker verspricht über 700 km.

Neue, leistungsfähigere Akkutechnik

Für die patentierte Batterietechnik haben die Kalifornier extra Fisker Nanotech gegründet. Die neue Batterie soll mehr Reichweite bieten und länger halten als andere bisher bekannte Batterien. Viele Details dazu gab die Firma noch nicht bekannt, spricht jedoch von einer neuen chemischen Zusammensetzung, die Leistung erhöhen und den Raumbedarf senken soll. Bei den neuen Energiespeichern soll es sich um aus Graphen gefertigten Superkondensatoren handeln. Der Stoff gilt als 300 Mal stärker als Stahl und soll Hitze und Energie stärker ableiten. Das größte Hindernis bislang waren die Produktionskosten für mit Graphen hergestellten Akkus. Fisker soll hier eine Lösung gefunden haben. Zudem soll die ultradünne Batterie mehr Platz im Innenraum schaffen. Als weitere Energiequelle wird der E-Motion Solarzellen auf dem Dach tragen. Den notwendigen Strom für rund 160 km Reichweite soll der Fisker in nur 9 Minuten laden können.

Neuer Fisker mit Flügeltüren

Mit dem Bau des eigenen Luxus-Elektroautos kündigt Henrik Fisker auch an, ein erschwingliches Elektroauto für den Massenmarkt zu entwickeln, das weniger kostet als die Konkurrenz und eine größere elektrische Reichweite bietet.

Der sportlich gezeichnete , der überwiegend aus Aluminium und carbon gefertigt wird, verfügt über gegenläufig nach oben öffnende Portale. Auch eine Höchstgeschwindigkeit nennt Fisker bereits: 260 km/h. Eine extrem flache Front mit LED-Scheinwerfern soll die Aerodynamik optimieren. Am Heck zeigen sich schmale Leuchten und eine flache große Heckklappe. Kamera- und Radarsysteme sollen den Fisker fit auf autonomes Fahren machen. Ein erster Prototyp soll im Mitte 2017 gezeigt werden. Dann sollte auch der Innenraum zu sehen sein. Schon jetzt verspricht Fisker, dass auf allen Plätzen Monitore samt Steuerinterfaces für die Passagiere zur Verfügung stehen – natürlich soll auch der Komfort einen hohen Stellenwert haben. Das Glasdach und die Fenster lassen sich elektrochromatisch verdunkeln. Hightech auch beim Raderwerk: der E-Motion wird auf Aluminium-Carbon-Verbundrädern von Dymag rollen. Das Serienmodell ist für August 2017 angekündigt. Die Premiere dürfte auf der Monterey Car Week stattfinden. Vorbestellt werden kann der Fisker E-Motion aber bereits ab dem 31. Juni 2017. Die Preise starten ab 129.900 Dollar und inkludieren eine ultragroßes Batteriepaket.

Bauchlandung mit Fisker Karma

Henrik Fisker, der Chef von Fisker Inc. hatte nach seiner Tätigkeit als Designer für BMW und Aston Martin 2007 (Die Fisker-Design-Schau sehen Sie in der Fotoshow) seine eigene Autofirma gegründet. Zunächst verdiente er Geld mit Umbauten von Serienautos, um dann 2011 sein eigenes Auto zu launchen: Der Karma fährt elektrisch und hat einen Vierzylinder-Benziner als Reichweitenverlängerer an Bord.

Der Karma gewann zahlreiche Preise, kam aber auf dem Markt nie in Fahrt: Statt der angekündigten 15.000 Autos pro Jahr verließen nur 2.000 Stück die Produktionshallen. Nach zwei Rückrufen ging der Batteriehersteller A123 pleite, Fisker folgte im November 2013 in die Insolvenz.

Im Februar 2014 kaufte die chinesische Wanxiang Group die Firma, aber nicht die Marke Fisker. Mit der neuen Firma und dem neuen Elektroauto will Fisker noch einmal durchstarten.

Der Karma an sich ist als Karma Revero mittlerweile erneut durchgestartet.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/fisker-e-motion-elektroauto-2017-daten-infos-marktstart-preise-11564349.html

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Infiniti QX50 — Mittelklasse-SUV mit Super-Motor

Die Nissan-Nobeltochter Infiniti renoviert ihre Mittelklasse-SUV-Baureihe QX50. Auf der L.A. Autoshow debütiert das gänzlich neue Mittelklassemodell mit revolutionärer Motortechnik.

Bereits 2016 hatte die Nissan-Nobeltochter Infiniti-Fans an der Zukunft des QX50 schnuppern lassen, als man das Infiniti QX Sport Inspiration Concept gezeigt hatte. Auf der Detroit Motor Show 2017 wurde der neue Mittelklasse-SUV weiter konkretisiert. Das QX50 Concept gab sich seriennah. Wie seriennah das Concept bereits war, zeigt die Weltpremiere des neuen QX50 jetzt auf der L.A. Autoshow.

Technik für autonomes Fahren

Zu Technik wurde seinerzeit noch nicht viel verraten. Mittlerweile ist aber klar: Im neuen SUV wird aber der neue Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner mit variabler Kompression debütieren und mit einem CVT-Getriebe zusammenarbeiten. Die Leistung soll bei 272 PS und 380 Nm liegen. Die neue Plattform ist primär auf Vorderradantrieb ausgelegt, optional wird der Nissan QX50 aber auch mit Allradantrieb angeboten werden. Zudem wird der neue SUV mit einem „autonom-Fahren“-Technik-Paket gespickt, das demnächst in weiteren Serienmodellen angeboten werden soll. Zusammengefasst werden die Assistenzsysteme unter dem Namen ProPilot. Für den Spurt von Null auf 98 km/h geben die Japaner zwischen 6,3 (AWD) und 6,7 (FWD) Sekunden an. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 230 km/h liegen.

Der Kofferraum des QX50 soll dank längsverschiebbarer Rückbank zwischen 895 und 1.048 Liter Gepäck (US-Norm) schlucken können. Werden die Rücksitze umgelegt, so soll das Ladevolumen sogar bis auf 1.699 Liter anwachsen.

Beim Design des 4,69 Meter langen, 1,68 Meter hohen und 1,90 Meter breiten Infiniti QX50 (Radstand: 2,80 Meter) haben die Japaner dabei die neue Designlinie der Marke erstmals auf ein SUV-Modell übertragen. Kräftige Formen werden mit fließenden Linien kombiniert. Der Innenraum hat sich organischen Formen verschrieben, die sich optional mit Leder auf den Sitzen sowie Alcantara an den Türbrüstungen und am Dachhimmel zu einem Luxusambiente paaren. Dazu gibt es Edelhölzer und Aluminiumapplikationen. Auf der Mittelkonsole sitzt der obligatorische Touchscreen, der zahlreiche Bedienfunktionen bündelt. Den Mitteltunnel teilen sich der Automatikwählhebel und ein Dreh-Drück-Controller.

Der neue Infiniti QX50 soll noch in 2017 in das Modellprogramm aufgenommen werden. Seine Premiere feiert der QX50 auf der L.A. Autoshow 2017. In den USA kommt er Anfang 2018 in den Handel, in Europa erst im Herbst 2018. Gebaut wird der QX50 im Daimler-Nissan-Gemeinschaftswerk in Mexiko.

In der Fotoshow zeigen wir noch den Infiniti QX50 Concept.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/infiniti-qx50-daten-infos-marktstart-preis-1045203.html

Karlmann King Stealth SUV — V10-Kampfbomber für Ölscheichs

Auf der Dubai Motorshow hat der chinesische Tuner Karlmann King sein Stealth-SUV vorgestellt. Das Riesen-SUV setzt auf Ami-Technik und einen 370-PS-V10

Wenn man Autos verkaufen möchte, die auf den ersten Blick verhältnismäßig sinnfrei, aber exorbitant teuer sind, ist Dubai eine gute Adresse. Die Dubai Motorshow im November bringt neben den üblichen Protz- und Prunk-Gefährten für Menschen mit überquellenden Bargeldreserven auch regelmäßig Fahrzeuge ins Rampenlicht, die noch abgefahrener sind als die üblichen Verdächtigen. Auf den Karlmann King trifft das zweifelsfrei zu.

Erdacht wurde der Karlmann King von der chinesischen Firma IAT, die üblicherweise Ford-Offroader für den chinesischen Markt mit viel Bling-Bling „veredelt“. Entsprechend ist auch die Basis des im Design eines Tarnkappenbombers gehaltenen Mega-SUV eine sehr amerikanische, denn unter dem Karlmann King steckt die Plattform des Riesen-Pickup Ford F-450 Superduty. Das bedeutet neben dem Leiterrahmen auch zwei Starrachsen, also robuste Lkw-Technik mit Durchsetzungswillen im Gelände.

V10-Benziner mit 367 PS

Gefedert wird mit Luftfeder-Elementen, was trotz der archaischen Starrachsen einen gewissen Fahrkomfort vermitteln dürfte. Als Antrieb dient der damalige Top-Benziner der Baureihe, ein V10 mit 6,8 Liter Hubraum und 367 PS. Der erscheint auch notwendig, denn das Ungetüm (5,99 Meter lang und jeweils 2,48 Meter breit und hoch) ist nicht gerade ein Leichtgewicht. Im Standard-Trimm bringt der Karlmann King bereits 4,5 Tonnen auf die Waage, bei der optional angekündigten schussfesten Variante sollen es rund 6,5 Tonnen werden.

Wie für die angepeilte Kundschaft üblich wurde neben dem abgefahrenen Karosseriedesign vor allem der Innenraum sehr extravagant gestaltet. Barocke Farben und Formen mit ausreichend Gold-Verzierungen in verschiedenen Stilen stehen zur Auswahl. Der schwerreiche Besitzer kann vom Rücksitz aus wesentliche Funktionen per Mobiltelefon-App steuern, neben der Klimatisierung auch die Beleuchtung, den Kühlschrank und die Kaffeemaschine.

Karlmann King kostet 1,6 Millionen Euro

Wesentliche Unterhaltungselektronik ist natürlich auch an Bord, neben einem Video-System gibt es gegen Aufpreis auch Satelliten-TV und -Telefonanbindung, eine Spielkonsole und eine wattstarke Soundanlage. Richtig follt unterwegs ist der Karmann King allerdings nicht, bei 140 km/h ist Schluss mit Beschleunigung. Dafür ist das Auto laut Hersteller in Temperaturregionen zwischen -40 und +90 Grad Celsius funktionsfähig. Und was kostet der Spaß? Umgerechnet rund 1,6 Millionen Euro, ohne Extras.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/karlmann-king-stealth-suv-kampfbomber-fuer-oelscheichs-736894.html