Erlkönig Aston Martin Vantage V8 (2018) — Neuauflage im DB10-Look

Erlkönig Aston Martin Vantage V8 (2018) — Neuauflage im DB10-Look

Generationswechsel bei Aston Martin. Nach dem neuen DB11 steht auch die Ablösung für den betagten Vantage in den Startlöchern. Jetzt gibt es erste Bilder vom neuen kleinen Sportwagen, der 2018 kommen wird.

Seit 2005 hat Aston Martin den aktuellen Vantage im Modellprogramm. Jetzt ist es Zeit für einen Nachfolger. Der neue Aston Martin Vantage startet 2018. Jetzt machen die Briten den potentiellen Kunden mit ersten Teaserbildern den Mund wässrig.

Zu sehen gibt es einen weiterhin relativ kompakten Sportwagen, der sich bei der Linienführung ganz klar am DB10 bedient. Der DB10 war ein Prototyp der speziell für den James Bond Film „Spectre“ aufgebaut wurde. Ganz zehn Exemplare wurden damals gefertigt, wobei nur eines in Sammlerhand abgegeben wurde. Der neue Vantage übernimmt natürlich auch Elemente des größeren DB11. Nicht allerdings dessen durchbrochene C-Säule. Der Vantage dürfte beim Aerodynamikkonzept auf einen ausfahrbaren Heckspoiler setzen. Hinter den vorderen Radhäusern wird der Vantage Entlüftungskiemen tragen. Die Heckansicht wird von einem mächtigen Diffusor bestimmt, in den links und rechts die Auspuffendrohre integriert wurden.

AMG-Biturbo-V8 als Basismotor

Auf der Antriebsseite greift der Vantage auf den jetzt auch im DB11 angebotenen Vierliter-V8-Biturbomotor zurück, den die Briten von Mercedes-AMG adaptiert haben. Im Vantage dürfte der auf gut 500 PS kommen. Das Antriebsmoment wird vermutlich per Automatik an die Hinterräder weitergereicht. Die Schaltung soll aber nicht aus dem Mercedes-Regal stammen. Im DB11 liefert ZF eine 8-Gang-Box, der erwischte Prototyp trägt Aufkleber von Oerlikon Graziano, die schon früher Zulieferer von Aston Martin waren und unter anderem Doppelkupplungsgetriebe für McLaren bauen. Ebenfalls von Daimler stammt die komplette Elektronikarchitektur für den Sportwagen. Später dürfte der neu Vantage, wie schon der Vorgänger, auch wieder mit dem V12-Biturbo-Aggregat aus dem DB11 zu haben sein. Dann mit rund 600 PS. Rund ein Jahr nach dem Vantage als Coupé ist dann auch wieder eine offene Version mit faltbarem Stoffverdeck zu erwarten.

Als Basispreis für den Aston Martin Vantage sind rund 120.000 Euro zu erwarten. In den Handel dürfte der neue Vantage schon Ende 2017 als 2018er Modell kommen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/erlkoenig-aston-martin-vantage-v8-2018-daten-infos-preis-marktstart-1732989.html

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Infiniti QX50 — Mittelklasse-SUV mit Super-Motor

Die Nissan-Nobeltochter Infiniti renoviert ihre Mittelklasse-SUV-Baureihe QX50. Auf der L.A. Autoshow debütiert das gänzlich neue Mittelklassemodell mit revolutionärer Motortechnik.

Bereits 2016 hatte die Nissan-Nobeltochter Infiniti-Fans an der Zukunft des QX50 schnuppern lassen, als man das Infiniti QX Sport Inspiration Concept gezeigt hatte. Auf der Detroit Motor Show 2017 wurde der neue Mittelklasse-SUV weiter konkretisiert. Das QX50 Concept gab sich seriennah. Wie seriennah das Concept bereits war, zeigt die Weltpremiere des neuen QX50 jetzt auf der L.A. Autoshow.

Technik für autonomes Fahren

Zu Technik wurde seinerzeit noch nicht viel verraten. Mittlerweile ist aber klar: Im neuen SUV wird aber der neue Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner mit variabler Kompression debütieren und mit einem CVT-Getriebe zusammenarbeiten. Die Leistung soll bei 272 PS und 380 Nm liegen. Die neue Plattform ist primär auf Vorderradantrieb ausgelegt, optional wird der Nissan QX50 aber auch mit Allradantrieb angeboten werden. Zudem wird der neue SUV mit einem „autonom-Fahren“-Technik-Paket gespickt, das demnächst in weiteren Serienmodellen angeboten werden soll. Zusammengefasst werden die Assistenzsysteme unter dem Namen ProPilot. Für den Spurt von Null auf 98 km/h geben die Japaner zwischen 6,3 (AWD) und 6,7 (FWD) Sekunden an. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 230 km/h liegen.

Der Kofferraum des QX50 soll dank längsverschiebbarer Rückbank zwischen 895 und 1.048 Liter Gepäck (US-Norm) schlucken können. Werden die Rücksitze umgelegt, so soll das Ladevolumen sogar bis auf 1.699 Liter anwachsen.

Beim Design des 4,69 Meter langen, 1,68 Meter hohen und 1,90 Meter breiten Infiniti QX50 (Radstand: 2,80 Meter) haben die Japaner dabei die neue Designlinie der Marke erstmals auf ein SUV-Modell übertragen. Kräftige Formen werden mit fließenden Linien kombiniert. Der Innenraum hat sich organischen Formen verschrieben, die sich optional mit Leder auf den Sitzen sowie Alcantara an den Türbrüstungen und am Dachhimmel zu einem Luxusambiente paaren. Dazu gibt es Edelhölzer und Aluminiumapplikationen. Auf der Mittelkonsole sitzt der obligatorische Touchscreen, der zahlreiche Bedienfunktionen bündelt. Den Mitteltunnel teilen sich der Automatikwählhebel und ein Dreh-Drück-Controller.

Der neue Infiniti QX50 soll noch in 2017 in das Modellprogramm aufgenommen werden. Seine Premiere feiert der QX50 auf der L.A. Autoshow 2017. In den USA kommt er Anfang 2018 in den Handel, in Europa erst im Herbst 2018. Gebaut wird der QX50 im Daimler-Nissan-Gemeinschaftswerk in Mexiko.

In der Fotoshow zeigen wir noch den Infiniti QX50 Concept.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/infiniti-qx50-daten-infos-marktstart-preis-1045203.html

Karlmann King Stealth SUV — V10-Kampfbomber für Ölscheichs

Auf der Dubai Motorshow hat der chinesische Tuner Karlmann King sein Stealth-SUV vorgestellt. Das Riesen-SUV setzt auf Ami-Technik und einen 370-PS-V10

Wenn man Autos verkaufen möchte, die auf den ersten Blick verhältnismäßig sinnfrei, aber exorbitant teuer sind, ist Dubai eine gute Adresse. Die Dubai Motorshow im November bringt neben den üblichen Protz- und Prunk-Gefährten für Menschen mit überquellenden Bargeldreserven auch regelmäßig Fahrzeuge ins Rampenlicht, die noch abgefahrener sind als die üblichen Verdächtigen. Auf den Karlmann King trifft das zweifelsfrei zu.

Erdacht wurde der Karlmann King von der chinesischen Firma IAT, die üblicherweise Ford-Offroader für den chinesischen Markt mit viel Bling-Bling „veredelt“. Entsprechend ist auch die Basis des im Design eines Tarnkappenbombers gehaltenen Mega-SUV eine sehr amerikanische, denn unter dem Karlmann King steckt die Plattform des Riesen-Pickup Ford F-450 Superduty. Das bedeutet neben dem Leiterrahmen auch zwei Starrachsen, also robuste Lkw-Technik mit Durchsetzungswillen im Gelände.

V10-Benziner mit 367 PS

Gefedert wird mit Luftfeder-Elementen, was trotz der archaischen Starrachsen einen gewissen Fahrkomfort vermitteln dürfte. Als Antrieb dient der damalige Top-Benziner der Baureihe, ein V10 mit 6,8 Liter Hubraum und 367 PS. Der erscheint auch notwendig, denn das Ungetüm (5,99 Meter lang und jeweils 2,48 Meter breit und hoch) ist nicht gerade ein Leichtgewicht. Im Standard-Trimm bringt der Karlmann King bereits 4,5 Tonnen auf die Waage, bei der optional angekündigten schussfesten Variante sollen es rund 6,5 Tonnen werden.

Wie für die angepeilte Kundschaft üblich wurde neben dem abgefahrenen Karosseriedesign vor allem der Innenraum sehr extravagant gestaltet. Barocke Farben und Formen mit ausreichend Gold-Verzierungen in verschiedenen Stilen stehen zur Auswahl. Der schwerreiche Besitzer kann vom Rücksitz aus wesentliche Funktionen per Mobiltelefon-App steuern, neben der Klimatisierung auch die Beleuchtung, den Kühlschrank und die Kaffeemaschine.

Karlmann King kostet 1,6 Millionen Euro

Wesentliche Unterhaltungselektronik ist natürlich auch an Bord, neben einem Video-System gibt es gegen Aufpreis auch Satelliten-TV und -Telefonanbindung, eine Spielkonsole und eine wattstarke Soundanlage. Richtig follt unterwegs ist der Karmann King allerdings nicht, bei 140 km/h ist Schluss mit Beschleunigung. Dafür ist das Auto laut Hersteller in Temperaturregionen zwischen -40 und +90 Grad Celsius funktionsfähig. Und was kostet der Spaß? Umgerechnet rund 1,6 Millionen Euro, ohne Extras.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/karlmann-king-stealth-suv-kampfbomber-fuer-oelscheichs-736894.html