Erlkönig Audi RS 5 Sportback (2018) — Power-Fünftürer mit 450 PS erwischt

Erlkönig Audi RS 5 Sportback (2018) — Power-Fünftürer mit 450 PS erwischt

Audi lässt den RS5 auch als Sportback auf die Familien los. Aktuell testen die Ingolstädter den Fünftürer, der 2018 auf den Markt kommen wird. Wir haben den Erlkönig in S5-Tarnung auf der Straße erwischt.

Wenngleich der Erlkönig mit S5-Scheinwerfern und –Frontschürze sowie mit S5-Logos versehen ist, so deuten an der Karosserie einige Elemente auf die heiße Version des Sportback hin. Das sind zum einen die aufgeklebten Radkastenverbreiterungen, zum anderen die ovalen Auspuffendrohre, die aus der Heckschürze ragen.

Audi RS5 Sportback stemmt 600 Nm Drehmoment

Aus ihnen entweichen dann auch die Abluft und der Sound des 450 PS starken 2,9-Liter-V6, der ursprünglich aus dem Porsche Panamera stammt. Seine Leistungsdaten entsprechen denen des RS5 Coupés. Heißt im Detail: 600 Nm Drehmoment zwischen 1.900 und 5.000/min. Achtgangautomatik mit kurz übersetzen unteren Gängen, obere Overdrive-Gänge zum Spritsparen, Allradantrieb ist serienmäßig, vom Mittendifferential 40 zu 60 Prozent zwischen vorne und hinten verteilt.

Bei 250 km/h Topspeed bremst die Elektronik den Vorwärtsdrang, gegen Aufpreis wird auch der Audi RS5 Sportback bis zu 280 km/h schnell sein dürfen. In Sachen Fahrwerk ist das Dynamic Ride Control an Bord, das diagonal gegenüberliegende Dämpfer mit einer Ölleitung verbindet, um Nick- und Wankbewegungen zu reduzieren. Bodenventile in den Einrohr-Dämpfern lassen sich in drei Stufen (Komfort, normal, Sport) verstellen. Gegen einige Extra-Euros gibt es im RS5 Sportback die Dynamiklenkung sowie an der Vorderachse 40 mm Karbon-Bremsscheiben. An der Hinterhand verbeißen sich weiterhin die Bremssättel in Stahlscheiben.

Preise für den RS5 Sportback beginnen bei über 90.000 Euro

Im Innenraum erwarten die Mitreisenden die typische Sport-Optik: Neben konturierten Sportsitzen mit Steppung zeigten sich farblich abgesetzte Nähte am Mitteltunnel, dem Armaturenträger und den Tür-Innenseiten. Zahlreiche Alu-Elemente. RS5-Logos und ein Sportlenkrad runden das Design im Inneren ab – inklusive der entsprechenden RS5-Schriftzüge im Navigationsbildschirm und im volldigitalen Cockpit. Die Preise für den Audi RS5 in der Sportback-Version dürften etwas über dem Preis für das Coupé liegen. Das startet bei 80.900 Euro.

Übrigens: Als weitere „Familien-Kutsche“ mit richtig viel Kraft hat Audi noch den Audi RS4 in der Mache. Dieser bedient sich ebenfalls des V6 mit 2,9 Litern Hubraum sowie 450 PS Leistung und kann als Limousine und als Kombi geordert werden. Sein Debüt ist für die IAA 2017 angekündigt, der Marktstart für Ende 2017.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/audi-rs-5-sportback-2018-marktstart-preise-motordaten-fotos-4444547.html

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Der erste Porsche 911 — Nr. 57 erstmals öffentlich zu sehen

Das Porsche Museum zeigt in einer Sonderschau ältesten Elfer der Werks-Sammlung. Das rote Coupé trägt die Fahrgestellnummer 300.057 und entstand im Oktober 1964 als eines der ersten Serienmodelle des Sportwagens noch unter der Typbezeichnung 901.

Porsche hatte den Nachfolger des 356 ursprünglich unter der Typbezeichnung 901 entwickelt und vorgestellt. Nur wenige Wochen nach Produktionsbeginn musste das Coupé im Herbst 1964 wegen eines markenrechtlichen Einspruchs von Autobauer Peugeot jedoch umbenannt werden und hieß fortan 911. Alle bis dahin produzierten Kundenfahrzeuge waren zwar unter der Bezeichnung 901 gebaut, aber als 911 verkauft worden. Eine dieser Raritäten fehlte 50 Jahre lang in der Werkssammlung von Porsche.

TV-Team entdeckt Klassiker

Aufgestöbert hatte die Rarität 2014 das TV-Team der Doku-Soap „Der Trödeltrupp – Das Geld liegt im Keller“ beim Verwerten einer längst aufgegebenen Sammlung in einer Scheune. Dort waren sie auf zwei 911 aus den 1960er Jahren gestoßen. Bei der Rückfrage im Porsche Museum stellte sich heraus, dass einer der beiden Sportwagen mit der Fahrgestellnummer 300.057 zu den seltenen Exemplaren zählt, die vor der Umbenennung gebaut wurden. Das Porsche Museum kaufte beide 911 zum Schätzpreis unabhängiger Sachverständiger an und schloss damit eine wichtige Lücke in der Sammlung bedeutender Klassiker der Marke.

Drei Jahre investierte Porsche in die Restaurierung des Klassikers. Der stark von Rost zerfressenen Sportwagen wurde mit zeitgenössischen Originalblechen wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Motor, Getriebe, Elektrik und Innenausstattung wurden nach dem gleichen Prinzip instandgesetzt. Grundsätzlich ging dabei der Erhalt von Teilen und Fragmenten vor den Ersatz.

Zu bewundern ist der 901 Nr. 57 eigt in der Sonderschau „911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf“ vom 14. Dezember 2017 bis zum 8. April 2018 im Stuttgarter Porsche Museum.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/der-erste-porsche-911-nr-57-erstmals-oeffentlich-zu-sehen-1107636.html

Sportwagen-Neuzulassungen November 2017 — Ford schlägt Porsche und Mercedes

Die Statistik sieht für den November 2017 ein kleines Plus bei den Neuzulassungen von Sportwagen. Doch welcher Sportwagen ist Deutschlands Liebling?

Unter den Sportwagen liefern sich Porsche 911 und die Mercedes E-Klasse als Coupé einen permanenten Führungswechsel im Segment. Hin und wieder stört aber ein Mitbewerber das Duell. So auch im November 2017, denn der Ford Mustang holt sich den Sieg mit 648 Neuzulassungen. Knapp dahinter rangiert im Berichtsmonat das E-Klasse Coupé, das vom Kraftfahrt Bundesamt in Flensburg als Sportwagen geführt wird. Erst auf dem Bronze-Rang fährt der Porsche 911 über die Ziellinie.

Porsche 911 2017 an der Spitze

Im Jahresverlauf steht der Porsche mit 7.199 Neuzulassungen an der Spitze des Segments, dahinter reihen sich Audi TT mit 5.533 Neuzulassungen, Ford Mustang mit 5.356 Neuzulassungen und das E-Klasse Coupé mit 5.152 Neuzulassungen ein.

Auffällig in der Monatsstatistik sind die Zulassungsquoten der Marke Aston Martin. Alleine fünf Modelle – vom Vanquish bis zum DB11 sind im Ranking vertreten. Zum Vergleich: Porsche kommt auf drei Modelle, Mercedes auf vier Fahrzeuge und Ferrari auf drei Sportwagen. Auch ein Blick auf die Quote der gewerblichen Halter lohnt sich bei den Sportwagen. Diese liegt traditionell deutlich höher, als in anderen Segmenten. So kommt der Mustang auf eine Quote von 74,7 Prozent, das E-Klasse Coupé erreicht 62,5 Prozent und der Porsche 911 steht bei 63,3 Prozent. Die meisten privaten Halter kann der Toyota GT86 mit 84,6 Prozent auf sich vereinen.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen das Gesamtranking der Sportwagen-Neuzulassungen im November 2017.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/sportwagen-neuzulassungen-november-2017-ford-schlaegt-porsche-und-mercedes-7778112.html