Erlkönig Cockpits — Wie sieht’s denn da drin aus?

Erlkönig Cockpits — Wie sieht’s denn da drin aus?

Wie sieht das neue Lenkrad aus? Hat sich die Mittelkonsole verändert? Gibt es neue Instrumente? Der Blick in den Erlkönig ist oftmals spannender und vor allem seltener, als der bekannte „Schuss“ auf den getarnten Prototypen.

Um in einen Erlkönig zu fotografieren, muss unser Fotograf ganz nahe dran sein, sehr zum Missfallen der Fahrer, die diesen Einblick nicht allzu gerne gewähren. Auch im Inneren des Erlkönigs wird deshalb getarnt und getrickst, doch Teile des Cockpitbereichs und der Armaturen müssen für die sichere Fahrt und die Bedienung frei sein.

Erste Einblicke in Mercedes-Cockpits

Besonders bei Mercedes war unser Erlkönig-Fotograf in letzter Zeit erfolgreich. Die Mercedes A-Klasse, die 2018 auf den Markt kommen wird, erhält ein völlig neues Cockpit-Design. Schon die EQ-Studie zeigte freistehende Bildschirme ohne ein Cockpitdach auf dem Armaturenträger. Unser Erlkönig-Bilder zeigt das, auch wenn das Cockpit mit einem aufgeklebten Rahmen verfälscht wird. Unklar ist, ob es in einer Basisausführung analoge Instrumente geben wird.

Bei der Mercedes C-Klasse, die 2018 ein Facelift erhält, sind die Änderungen ebenfalls frappierend. Das Display-Cockpit der E-Klasse wird nach unten weitergereicht, auch um Audi mit seinem „Virtual Cockpit“ Konkurrenz bieten zu können. Außerdem noch ein weiteres Feature aus der S-Klasse: Nämlich das Touchpad in der Mittelkonsole, mit dem man per Gestensteuerung das Infotainmentsystem bedienen kann.

Auch die neue Generation des Mercedes GLE (W167) wird 2018 auf den Markt kommen. Während sich der SUV äußerlich nur marginal verändert und nur sanft weiterentwickelt wird, so kommen im Innenraum neue Features hinzu. Augenfällig: Der Mercedes GLE bekommt ein überdimensionales Display, das weit bis in die Mitte der Armaturentafel reicht. Wie schon in der S-Klasse dient die linke Hälfte zur Anzeige aller relevanten Fahrinformationen, den rechten Teil nutzt das Infotainment- und Navigationsystem. Unter dem Display machen sie vier neue rechteckige Lüftungsdüsen breit.

Bekommt der Porsche 911 ein digitales Cockpit?

Aber auch bei anderen Autobauern konnten wir schon heimlich in die Innenräume lugen. Beim BMW X2 zum Beispiel zeigt sich ein Kombiinstrument, das auf Black Panel-Technologie setzt und im Ruhezustand zwei mit Chromringen eingefasste Rundinstrumente mimt. Ein Der Zentralbildschirm im BMW X2 sitzt oben mittig auf der Armaturentafel.

Bei der achten Generation des Porsche 911, der 2018 auf den Markt kommt, gibt es den mittig angeordneten Drehzahlmesser, links daneben zeigt sich der Tacho, rechts ein Infodisplay. Ein zweites Cockpit mit aufgesetztem Drehzahlmesser könnte eine frühere Tarnstufe zeigen, aber auch einen Hinweis auf ein volldigitales Cockpit liefern.

Die weiteren Cockpit-Highlights: BMW M8, Ford Focus, Toyota Supra oder Opel Corsa sowie viele mehr sehen Sie in unserer Fotoshow.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/erlkoenig-cockpits-wie-siehts-denn-da-drin-aus-5244043.html

Previous ArticleNext Article

Infiniti QX50 — Mittelklasse-SUV mit Super-Motor

Die Nissan-Nobeltochter Infiniti renoviert ihre Mittelklasse-SUV-Baureihe QX50. Auf der L.A. Autoshow debütiert das gänzlich neue Mittelklassemodell mit revolutionärer Motortechnik.

Bereits 2016 hatte die Nissan-Nobeltochter Infiniti-Fans an der Zukunft des QX50 schnuppern lassen, als man das Infiniti QX Sport Inspiration Concept gezeigt hatte. Auf der Detroit Motor Show 2017 wurde der neue Mittelklasse-SUV weiter konkretisiert. Das QX50 Concept gab sich seriennah. Wie seriennah das Concept bereits war, zeigt die Weltpremiere des neuen QX50 jetzt auf der L.A. Autoshow.

Technik für autonomes Fahren

Zu Technik wurde seinerzeit noch nicht viel verraten. Mittlerweile ist aber klar: Im neuen SUV wird aber der neue Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner mit variabler Kompression debütieren und mit einem CVT-Getriebe zusammenarbeiten. Die Leistung soll bei 272 PS und 380 Nm liegen. Die neue Plattform ist primär auf Vorderradantrieb ausgelegt, optional wird der Nissan QX50 aber auch mit Allradantrieb angeboten werden. Zudem wird der neue SUV mit einem „autonom-Fahren“-Technik-Paket gespickt, das demnächst in weiteren Serienmodellen angeboten werden soll. Zusammengefasst werden die Assistenzsysteme unter dem Namen ProPilot. Für den Spurt von Null auf 98 km/h geben die Japaner zwischen 6,3 (AWD) und 6,7 (FWD) Sekunden an. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 230 km/h liegen.

Der Kofferraum des QX50 soll dank längsverschiebbarer Rückbank zwischen 895 und 1.048 Liter Gepäck (US-Norm) schlucken können. Werden die Rücksitze umgelegt, so soll das Ladevolumen sogar bis auf 1.699 Liter anwachsen.

Beim Design des 4,69 Meter langen, 1,68 Meter hohen und 1,90 Meter breiten Infiniti QX50 (Radstand: 2,80 Meter) haben die Japaner dabei die neue Designlinie der Marke erstmals auf ein SUV-Modell übertragen. Kräftige Formen werden mit fließenden Linien kombiniert. Der Innenraum hat sich organischen Formen verschrieben, die sich optional mit Leder auf den Sitzen sowie Alcantara an den Türbrüstungen und am Dachhimmel zu einem Luxusambiente paaren. Dazu gibt es Edelhölzer und Aluminiumapplikationen. Auf der Mittelkonsole sitzt der obligatorische Touchscreen, der zahlreiche Bedienfunktionen bündelt. Den Mitteltunnel teilen sich der Automatikwählhebel und ein Dreh-Drück-Controller.

Der neue Infiniti QX50 soll noch in 2017 in das Modellprogramm aufgenommen werden. Seine Premiere feiert der QX50 auf der L.A. Autoshow 2017. In den USA kommt er Anfang 2018 in den Handel, in Europa erst im Herbst 2018. Gebaut wird der QX50 im Daimler-Nissan-Gemeinschaftswerk in Mexiko.

In der Fotoshow zeigen wir noch den Infiniti QX50 Concept.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/infiniti-qx50-daten-infos-marktstart-preis-1045203.html

Karlmann King Stealth SUV — V10-Kampfbomber für Ölscheichs

Auf der Dubai Motorshow hat der chinesische Tuner Karlmann King sein Stealth-SUV vorgestellt. Das Riesen-SUV setzt auf Ami-Technik und einen 370-PS-V10

Wenn man Autos verkaufen möchte, die auf den ersten Blick verhältnismäßig sinnfrei, aber exorbitant teuer sind, ist Dubai eine gute Adresse. Die Dubai Motorshow im November bringt neben den üblichen Protz- und Prunk-Gefährten für Menschen mit überquellenden Bargeldreserven auch regelmäßig Fahrzeuge ins Rampenlicht, die noch abgefahrener sind als die üblichen Verdächtigen. Auf den Karlmann King trifft das zweifelsfrei zu.

Erdacht wurde der Karlmann King von der chinesischen Firma IAT, die üblicherweise Ford-Offroader für den chinesischen Markt mit viel Bling-Bling „veredelt“. Entsprechend ist auch die Basis des im Design eines Tarnkappenbombers gehaltenen Mega-SUV eine sehr amerikanische, denn unter dem Karlmann King steckt die Plattform des Riesen-Pickup Ford F-450 Superduty. Das bedeutet neben dem Leiterrahmen auch zwei Starrachsen, also robuste Lkw-Technik mit Durchsetzungswillen im Gelände.

V10-Benziner mit 367 PS

Gefedert wird mit Luftfeder-Elementen, was trotz der archaischen Starrachsen einen gewissen Fahrkomfort vermitteln dürfte. Als Antrieb dient der damalige Top-Benziner der Baureihe, ein V10 mit 6,8 Liter Hubraum und 367 PS. Der erscheint auch notwendig, denn das Ungetüm (5,99 Meter lang und jeweils 2,48 Meter breit und hoch) ist nicht gerade ein Leichtgewicht. Im Standard-Trimm bringt der Karlmann King bereits 4,5 Tonnen auf die Waage, bei der optional angekündigten schussfesten Variante sollen es rund 6,5 Tonnen werden.

Wie für die angepeilte Kundschaft üblich wurde neben dem abgefahrenen Karosseriedesign vor allem der Innenraum sehr extravagant gestaltet. Barocke Farben und Formen mit ausreichend Gold-Verzierungen in verschiedenen Stilen stehen zur Auswahl. Der schwerreiche Besitzer kann vom Rücksitz aus wesentliche Funktionen per Mobiltelefon-App steuern, neben der Klimatisierung auch die Beleuchtung, den Kühlschrank und die Kaffeemaschine.

Karlmann King kostet 1,6 Millionen Euro

Wesentliche Unterhaltungselektronik ist natürlich auch an Bord, neben einem Video-System gibt es gegen Aufpreis auch Satelliten-TV und -Telefonanbindung, eine Spielkonsole und eine wattstarke Soundanlage. Richtig follt unterwegs ist der Karmann King allerdings nicht, bei 140 km/h ist Schluss mit Beschleunigung. Dafür ist das Auto laut Hersteller in Temperaturregionen zwischen -40 und +90 Grad Celsius funktionsfähig. Und was kostet der Spaß? Umgerechnet rund 1,6 Millionen Euro, ohne Extras.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/karlmann-king-stealth-suv-kampfbomber-fuer-oelscheichs-736894.html