Erlkönig Mercedes GLE (W167) — Neue SUV-Generation ab 2018

Erlkönig Mercedes GLE (W167) — Neue SUV-Generation ab 2018

Mercedes testet derzeit die neue Generation des GLE. Bereits seit 2015 ist der Mercedes GLE (W166) als Faceliftversion der M-Klasse mit der neuen Dreibuchstaben-Typbezeichnung im Markt. Jetzt gelang ein erster Blick in den Innenraum.

Mercedes GLE W167 basiert auf der E-Klasse

Mit dem W167 legen die Stuttgarter den SUV neu auf und lassen ihn auf der MRA-Plattform der aktuellen E-Klasse aufbauen. Diese Plattform ist nochmal für SUV inklusive des kommenden GLS optimiert. Dank der Plattform wird der GLE nochmals um ein paar wenige Kilos erleichtert – man geht davon aus, dass die Zwei-Tonnen-Marke unterschritten wird, jedoch nur, weil der neue Mercedes GLE in der Basisausführung lediglich mit Heckantrieb ausgeliefert wird. In Sachen Abmessungen wächst der SUV nur marginal bei Spurbreite und Radstand.

Ansonsten soll der neue Mercedes GLE im Vergleich zum Vorgänger mehr Offroad-Qualitäten aufweisen. Dazu gehören neben mehr Bodenfreiheit sowie Unterfahrschutz vorne und hinten auch verbesserte Achsverschränkung, Luftfederung, Sperrdifferenziale sowie Getriebe mit Untersetzungsmöglichkeiten.

Zwei AMG-Versionen vom Mercedes GLE

Als Spitzenversionen wird Mercedes den GLE als AMG 63 sowie AMG 63 S auflegen. Anstatt des betagten 5,5-Liter-V8 kommt die Konzernallzweckwaffe, der Vierliter-V8-Biturbo zum Einsatz. In der AMG-E-Klasse leistet dieses Aggregat 571 bzw. 612 PS. Für den zivileren Vortrieb sind Dreiliter-Sechszylinder mit 367 PS beziehungsweise als GLE 43 mit 435 PS am Start. Auf der Dieselseite gibt es die Reihensechszylinder mit 286 bis 340 PS. Die Motoren sollen insgesamt um 20 Prozent sparsamer ausfallen, nicht zuletzt dank des teilweise eingeführten 48-Volt-Bordnetz mit 15-kW-Startergenerator. Auch ein Hybrid-Antriebsstrang wird modifiziert Einzug in den neuen Mercedes GLE halten. Hier kombinieren die Stuttgarter für den Plugin-Hybrid einen Zweiliter-Vierzylinder-Benziner mit einem 90 kW starken E-Motor. Die Systemleistung soll bei 279 PS liegen. Später kommt ein Diesel-Hybrid noch dazu. Getriebeseitig ist eine Neugangautomatik mit allen Antrieben kombinierbar.

Optisch entpuppt sich die neuen Generation des Mercedes GLE nicht als Revolution, sondern als Evolution. Schürzen und Schweller werden überarbeitet, der Grill modifiziert. Die markanten Sicken an der Seite dürften ebenfalls überarbeitet werden, allerdings liegt die Profillinie nunmehr über den Türgriffen. Und auch die charakteristische C-Säule dürfte weiterhin gegen die Fahrtrichtung streben – hier erhält sie jedoch einen neuen Schwung. Wie schon bei der aktuellen Baureihe dürfte auch der Mercedes GLE als GLE Coupé (C292) später auf den Markt kommen.

Gigantische Display-Landschaft im Cockpit

Der Blick ins Cockpit des neuen GLE offenbart ein überdimensionales Display, das weit bis über die Mitte der Armaturentafel reicht. Wie schon in der S-Klasse dient die linke Hälfte zur Anzeige aller relevanten Fahrinformationen, den rechten Teil nutzt das Infotainment- und Navigationsystem. Unter dem Display machen sie vier neue rechteckige Lüftungssdüsen breit. Der Fahrer greift in ein neu gestaltetes Lenkrad inklusive Touchpad. Für die hinteren Passagiere im GLE soll es mehr Platz geben.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-gle-suv-w167-2018-infos-daten-bilder-preise-1325517.html

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Der erste Porsche 911 — Nr. 57 erstmals öffentlich zu sehen

Das Porsche Museum zeigt in einer Sonderschau ältesten Elfer der Werks-Sammlung. Das rote Coupé trägt die Fahrgestellnummer 300.057 und entstand im Oktober 1964 als eines der ersten Serienmodelle des Sportwagens noch unter der Typbezeichnung 901.

Porsche hatte den Nachfolger des 356 ursprünglich unter der Typbezeichnung 901 entwickelt und vorgestellt. Nur wenige Wochen nach Produktionsbeginn musste das Coupé im Herbst 1964 wegen eines markenrechtlichen Einspruchs von Autobauer Peugeot jedoch umbenannt werden und hieß fortan 911. Alle bis dahin produzierten Kundenfahrzeuge waren zwar unter der Bezeichnung 901 gebaut, aber als 911 verkauft worden. Eine dieser Raritäten fehlte 50 Jahre lang in der Werkssammlung von Porsche.

TV-Team entdeckt Klassiker

Aufgestöbert hatte die Rarität 2014 das TV-Team der Doku-Soap „Der Trödeltrupp – Das Geld liegt im Keller“ beim Verwerten einer längst aufgegebenen Sammlung in einer Scheune. Dort waren sie auf zwei 911 aus den 1960er Jahren gestoßen. Bei der Rückfrage im Porsche Museum stellte sich heraus, dass einer der beiden Sportwagen mit der Fahrgestellnummer 300.057 zu den seltenen Exemplaren zählt, die vor der Umbenennung gebaut wurden. Das Porsche Museum kaufte beide 911 zum Schätzpreis unabhängiger Sachverständiger an und schloss damit eine wichtige Lücke in der Sammlung bedeutender Klassiker der Marke.

Drei Jahre investierte Porsche in die Restaurierung des Klassikers. Der stark von Rost zerfressenen Sportwagen wurde mit zeitgenössischen Originalblechen wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Motor, Getriebe, Elektrik und Innenausstattung wurden nach dem gleichen Prinzip instandgesetzt. Grundsätzlich ging dabei der Erhalt von Teilen und Fragmenten vor den Ersatz.

Zu bewundern ist der 901 Nr. 57 eigt in der Sonderschau „911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf“ vom 14. Dezember 2017 bis zum 8. April 2018 im Stuttgarter Porsche Museum.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/der-erste-porsche-911-nr-57-erstmals-oeffentlich-zu-sehen-1107636.html

Sportwagen-Neuzulassungen November 2017 — Ford schlägt Porsche und Mercedes

Die Statistik sieht für den November 2017 ein kleines Plus bei den Neuzulassungen von Sportwagen. Doch welcher Sportwagen ist Deutschlands Liebling?

Unter den Sportwagen liefern sich Porsche 911 und die Mercedes E-Klasse als Coupé einen permanenten Führungswechsel im Segment. Hin und wieder stört aber ein Mitbewerber das Duell. So auch im November 2017, denn der Ford Mustang holt sich den Sieg mit 648 Neuzulassungen. Knapp dahinter rangiert im Berichtsmonat das E-Klasse Coupé, das vom Kraftfahrt Bundesamt in Flensburg als Sportwagen geführt wird. Erst auf dem Bronze-Rang fährt der Porsche 911 über die Ziellinie.

Porsche 911 2017 an der Spitze

Im Jahresverlauf steht der Porsche mit 7.199 Neuzulassungen an der Spitze des Segments, dahinter reihen sich Audi TT mit 5.533 Neuzulassungen, Ford Mustang mit 5.356 Neuzulassungen und das E-Klasse Coupé mit 5.152 Neuzulassungen ein.

Auffällig in der Monatsstatistik sind die Zulassungsquoten der Marke Aston Martin. Alleine fünf Modelle – vom Vanquish bis zum DB11 sind im Ranking vertreten. Zum Vergleich: Porsche kommt auf drei Modelle, Mercedes auf vier Fahrzeuge und Ferrari auf drei Sportwagen. Auch ein Blick auf die Quote der gewerblichen Halter lohnt sich bei den Sportwagen. Diese liegt traditionell deutlich höher, als in anderen Segmenten. So kommt der Mustang auf eine Quote von 74,7 Prozent, das E-Klasse Coupé erreicht 62,5 Prozent und der Porsche 911 steht bei 63,3 Prozent. Die meisten privaten Halter kann der Toyota GT86 mit 84,6 Prozent auf sich vereinen.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen das Gesamtranking der Sportwagen-Neuzulassungen im November 2017.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/sportwagen-neuzulassungen-november-2017-ford-schlaegt-porsche-und-mercedes-7778112.html