Erste Tests: Hankook – Mit 6 neuen Modellen in den europäischen Winter

Erste Tests: Hankook – Mit 6 neuen Modellen in den europäischen Winter

Der koreanische Reifenhersteller stellt seine neuen Reifen für den europäischen Winter in Finnland vor

Erste Tests auf Winterreifen von Hankook Tires

Das schnell wachsende Unternehmen aus Südkorea knüpfte bereits 2003 eine strategische Allianz mit dem französischen Reifenhersteller Michelin. Seitdem produziert und vertreibt Hankook auch Reifen unter dem Namen des Herstellers aus Frankreich. Mit mehr als 22.000 Mitarbeitern in über 180 Staaten der Welt verkauft Hankook mittlerweile Reifen. Allein 3.000 der Mitarbeiter produzieren ca. 19 Millionen Reifen jährlich für PKWs, SUVs und Nutzfahrzeuge. Zahlreiche Automobilhersteller zählt das Unternehmen als Geschäftspartner und beliefert diese als Erstausrüster mit seinen Reifen. Darunter sind unter anderem auch BMW, Volkswagen, Ford, General Motors, Volvo, Mitsubishi, Hyundai, Kia und seit 2013 auch Mercedes Benz.

Wie jedes Jahr kurz vor den Messen IAA oder Paris Motor Show lädt Hankook Tire eine ausgesuchte Gruppe von internationalen Journalisten ins beschauliche Ivalo / Finnland nahe der russischen Grenze ein, um die neuesten Reifen der Marke für den anstehenden Winter zu testen. Das 1941 gegründete südkoreanische Unternehmen, das seit 2011 auch alleiniger Ausrüster der DTM ist, präsentiert sechs neue Modelle für alle Witterungsverhältnisse des europäischen Kontinents.

Nach Finnland geht es mit dem Charter Flugzeug des Unternehmens von Frankfurt / Main mit einem Tank-Stop in Stockholm. In Finnland angekommen, bedient das Land alle Klischees, nur eines fehlt: der Schnee. Kein Problem, auch dafür hat Hankook Tire gesorgt. In der Test World Oy hat es falls nötig 365 Tage im Jahr Schnee und Eis für jegliche Tests. In zwei Hallen erleben wir sowohl einen 150 Meter langen Korridor, auf dem Traktion und Bremsverhalten auf Schnee und Eis getestet werden, als auch einen ca. 1000 Meter langen Rundkurs, auf dem sich das Handling auf Schnee zu unterschiedlichen Temperaturen überprüfen lässt.

Mit dem Privatjet nach Finnland
Mit dem Privatjet nach Finnland

Am zweiten Tag der Veranstaltung ist es nun soweit. Wir können sowohl auf das Testgelände als auch auf öffentlichen Straßen bis an die nahe gelegene russische Grenze zu Europa fahren. Vorab lädt uns Felix Kinzer, Direktor Corporate Communications Europe / CIS der Hankook Tire Europe GmbH, zur kleinen Theoriestunde ein. Zu den neuen Produkten zählen unter anderem ein Allwetterreifen, je ein Winterreifen für konventionelle Fahrzeuge und SUVs sowie ein Winterreifen für Kompakt- und Mittelklassewagen. Speziell für Skandinavien und Russland kommen ein Reifen für Schnee bzw. Eis und ein Reifen für die gesonderten Wetterverhältnisse in diesen Regionen hinzu.

Der Allwetterreifen Kinergy 4S, der bereits in die vierte Generation beim koreanischen Reifenhersteller geht, bekam eine neue Struktur. Mit seinen 3D Lamellen verbindet er die im Sommer benötigte Sicherheit gerade bei trockenen Straßen mit den im Winter vorherrschenden nassen und sehr glatten Straßenkonditionen. Für alle Fahrzeuge passend, wird Hankook diesen Reifen in den Inchegrößen 14 – 18 anbieten. Audi hat sich den Kinergy 4S als Originalausrüstung in der Größe 225/50 R 17 98 V für den neuen Audi TT gesichert.

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Allwetterreifen Kinergy 4S und Winterreifen i*cept evo2.

Erstmals im Sortiment von Hankook steht der Winterreifen i*cept evo2 nicht nur für konventionelle Fahrzeuge, sondern auch speziell für SUVs zur Verfügung. Für die zentral -und westeuropäischen Winterverhältnisse konzipiert, konnten die Leistungs- und Bremswerte für Schnee bedeckte Fahrbahnen nochmals gesteigert bzw. minimiert werden. Dies gilt natürlich auch für die sehr beliebten SUVs, die immer mehr auf den Markt drängen.

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Winterreifen i*cept evo2 für SUVs und Winterreifen i*Cept iZ.

Beim Winter i*cept RS2 stellt Hankook einen Winterreifen zur Verfügung, der seinen Einsatz auf kleineren Stadtautos, Kompakt- und Mittelklassefahrzeugen sowie Kombis und MiniVans findet. Konzipiert ist der i*cept RS2 für eher moderate Winter- Wetterverhältnisse. Der im ungarischen Werk produzierte Reifen wird in den Inch Größen 14 – 17 angeboten.

Für die skandinavischen bzw. russischen Regionen produziert und vertreibt der koreanische Reifenhersteller die Winterreifen i*Cept iZ2 und i*Pike RS. Dort, wo die Winter noch härter sind, ist es erlaubt, eine Art Spike zu fahren. Auf Eis belegten Fahrbahnen ist dies auch nötig. Hier ist hoher Grip gefragt und das gewährleisten beide Reifen in höchstem Maße.

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Winterreifen i*cept RS2 und Winterreifen i*Pike RS.

Die von Felix Kinzer angesprochenen Eigenschaften aller uns vorgestellten Reifen konnten wir sowohl auf dem Testgelände der Test World Oy als auch auf den öffentlichen Straßen ausreichend testen. Bei Minus 11 Grad Celsius in den Hallen des Testgeländes Nahe Ivalo waren nicht nur die Grip Verhalten aller Reifen auf höchstem Niveau. Die Bremseigenschaften der Produkte übertraf alle Erwartungen. So kann der Winter kommen.

Hankook Kinergy 4S Allwetterreifen: 

Größen: alle gängigen Größen, Inches: 14 – 18, Spurweite: 155 – 255 mm, Geschwindigkeit Index: T (bis 190 km/h), H (bis 210 km/h) und V (bis 240 km/h)

Hankook Winter i*cept evo2

Größen: alle gängigen Größen, Inches: 16 – 20, Spurweite: 195 – 275 mm, Geschwindigkeit Index: H (bis 210 km/h), V (bis 240 km/h) und W (bis 270 km/h)

Hankook Winter i*cept evo2 SUV: 

Größen: alle gängigen Größen, Inches: 16 – 21, Spurweite: 215 – 295 mm, Geschwindigkeit Index: T (bis 190 km/h) bis V (bis 240 km/h)

Hankook Winter i*cept RS2

Größen: alle gängigen Größen, Inches: 14 – 17, Spurweite: 165 – 225 mm, Geschwindigkeit Index: T (bis 190 km/h) und H (bis 210 km/h)

Hankook Winter i*Cept iZ2

Größen: alle gängigen Größen, Inches: k.A., Spurweite: k.A. mm, Geschwindigkeit Index: k.A.

Hankook Winter i*Pike RS: 

Größen: alle gängigen Größen, Inches: k.A., Spurweite: k.A. mm, Geschwindigkeit Index: k.A.

11 Grad Celius in der Halle
-11 Grad Celius in der Halle
Fotos im Artikel: Stefan Beckmann Titelbild: Stefan Beckmann
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Stefan Beckmann
Als Quereinsteiger kam ich in die Szene der Mobilität und bin nun seit nunmehr 16 Jahren total infiziert, was das bewerten von Autos und alles was von einem Motor angetrieben wird. Im Laufe diesen Jahres habe ich nun die Möglichkeit bekommen, dies neutral und nicht für einen Hersteller zu tun. Was soll ich sagen ? „Ein tolles Gefühl!“

Posaidon G RS 850 — Mercedes G-Klasse wird zum Sportwagen

Die Mercedes G-Klasse ist zwar ein äußerst potenter Geländewagen, aber weltweit greifen die meisten Käufer zu den extrem kräftigen AMG-Versionen. Wem die Power von Mercedes‘ Performance-Abteilung nicht reicht, dem hilft jetzt Posaidon mit einer 850-PS-Verison des Kult-Geländewagens.

Mit der Heckklappe vom G 500 4×4²

Als Basis für den Umbau dient dem im rheinland-pfälzischen Mülheim-Kärlich ansässigen Fahrzeugveredler Poseidon grundsätzlich eine G-Klasse mit M157-Triebwerk. Damit der Wagen bei seiner Premiere auch optisch richtig was her macht, haben sich die Tuner die ab Werk in knalligen Farben lackierte Crazy-Color-Edition des Hardcore-Geländewagens geschnappt – beim gezeigten Modell leuchtet die AMG-Sonderlackierung Solar-Beam. Am Heck des Wagens sorgt Poseidon für eine Besonderheit: Die Serien-Tür wird durch die reserveradfreie Tür des G 500 4×4² ersetzt. Innen gibt es dann die Lederausstattung mit Kontrastnähten und viele Karbon-Applikationen.

Dreistufiges Fahrwerk

In Sachen Fahrwerk kommt beim G RS 850 ein in drei Stufen verstellbares adaptives Dämpfungssystem zum Einsatz, den Kontakt zur Straße stellen Reifen der Dimension 285/40R22 auf 10,5×22-Felgen her. Laut Poseidon bieten die Hochleistungspneus eine besonders gute Haftung. Hinter den schwarzen Speichen der Leichtmetallfelgen schimmern die goldfarben lackierten Bremssättel der Karbon-Keramik-Bremsanlage, die Poseidon aus dem Mercedes-AMG S 63 adaptiert hat. Bei diesem System wirken vorne sechs Kolben aus Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 420-Millimetern, an der Hinterachse drücken vier Kolben auf 360er-Scheiben.

V8 mit 850 PS

Den V8-Motor des Basismodells Mercedes-AMG G 63 powert Poseidon von 571 auf 850 PS hoch, das Drehmoment steigt von serienmäßig 760 auf abgeregelte 1.350 Newtonmeter. Die Leistungssteigerung um 279 PS und den Drehmomentzuwachs um 590 Newtonmeter erreichen die Spezialisten von Poseidon unter anderem durch den Einsatz von umgebauten Turboladern, die dann 40 Prozent mehr Ladeleistung liefern. Außerdem wurden das Ansaugsystem sowie die Ladeluftkühlung modifiziert sowie eine Edelstahl-Abgasanlage mit Klappensteuerung und Sport-Katalysatoren verbaut. Die Motorsteuerungs-Software wurde an die neuen Triebwerks-Komponenten angepasst. Um mit den deutlich heftigeren Momenten fertig zu werden, bekommt auch das AMG-Speedshift-Plus-7G-Tronic-Getriebe sowohl Hardware- als auch Software-Updates.

Extrem spurtstark

Dank des Tunings spurtet der 2,6 Tonnen schwere G RS 850 in 3,6 Sekunden von null auf 100 km/h, Höchstgeschwindigkeit ist bei abgeregelten 285 km/h erreicht. Zum Vergleich: Ein Mercedes-AMG G 63 sprintet in 5,4 Sekunden in den dreistelligen Geschwindigkeitsbereich und ist maximal 210 km/h schnell. Die V12-Variante G 65 erledigt den Referenzsprint in 5,3 Sekunden, die Beschleunigung endet hier bei 230 km/h.

Preis

Der Poseidon G RS 850 ist ab sofort verfügbar. Ein Komplettumbau schlägt mit 140.000 Euro zu Buche. Der Kunde kann aber auch nur einzelne Komponenten umbauen lassen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/posaidon-g-rs-850-mercedes-g-klasse-2017-12756640.html

McLaren F1 zu verkaufen — Unberührter Supersportwagen im Angebot

Der McLaren F1 gehört bis heute du den begehrtesten Supersportwagen. Jetzt steht einer zum Verkauf – im Auslieferungszustand von 1997 mit nur 239 km auf der Uhr.

Im Mai 2017 hatte McLaren selbst einen McLaren F1 offeriert, der knapp 12 Millionen Euro gebracht haben soll. Allerdings hatte der Superspiortwagen mit der Chassisnummer 69 schon 2.800 Meilen (4.506 Kilometer) auf der Uhr. Die Sonderabteilung MSO hatte den Dreisitzer aber komplett überholt und in den Neuzustand versetzt.

20 Jahre alt, dennoch Neuzustand

Den Neuzustand quasi nie verlassen hat das jetzt in Großbritannien angebotene McLaren-F1-Modell. Beim Nobelautohaus Tom Hartley Jnr steht die Chassisnummer 60 zum Verkauf – und zwar im Auslieferungszustand von 1997. Der in Dandelion Yellow lackierte F1 dürfte das McLaren F1-Modell sein, das weltweit den geringsten Kilometerstand aufweist. Auf dem Digitaldisplay stehen lediglich 239 Kilometer – das entspricht genau der Distanz, die jeder McLaren F1 als Testfahrt vor der Auslieferung an den Kunden absolvieren musste. darüber hinaus hat der gelbe Renner in den 20 Jahren seit seiner Auslieferung keinen einzigen Kilometer mehr gesammelt, auch wurde er nie zum Straßenverkehr zugelassen. Er wanderte direkt in die Aservatenkammer eines betuchten japanischen Sammlers.

Entsprechend finden sich im weitestgehend dunkelgrau gehaltenen Innenraum auch noch alle ab Werk angebrachten Schutzfolien. Armaturenbrett, Beifahrersitze, Konsolen – alle Flächen sind unter schützenden Folien und Klebebändern verborgen. Lenkrad und Schalthebel sowie Pedalerie präsentieren sich im jungfräulichen Gewand. Unter jeder Haube und Abdeckung entweicht Neuwagenduft.

Alles Werkszubehör originalverpackt dabei

Doch nicht nur der McLaren selbst ist absolut neuwertig, auch das dazu offerierte Zubehörpaket ist einzigartig. Es ist alles da, was den McLaren F1 einst zu seinem ersten Besitzer begleitet hat. Da wären die Handbücher im Ledereinband mit handschriftlich ausgefüllten Daten und Unterschrift von McLaren-F1-Designchef Gordon Murray, ein kompletter Werkstattwagen, die Bordwerkzeugrolle mit Werkzeug aus Titan, ein ebenfalls noch originalverpacktes Gepäckset, der Ersatzschlüssel sowie die limitierte TAG-Heuer-Uhr mit eingravierter Chassisnummer.

Des Weiteren hatte der Erstbesitzer noch ein mit Wildleder bezogenes Ersatzlenkrad, eine Sportabgasanlage, Sonderfußmatten und eine Tönungsfolie für die Windschutzscheibe geordert – alles liegt dem F1 bei – originalverpackt. Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen noch eine Carbonsitzschale mit gelber Mittelbahn sowie eine Original-Unterschrift von Gordon Murray auf der rechte Flanke.

Ein McLaren F1 in diesem Zustand dürfte einzigartig sein. Eine Preis nennt Händler Tom Hartley nicht. Aber unter 12 Millionen Euro wird der McLaren F1 wohl kaum den Besitzer wechseln.

Vom McLaren F1 wurden zwischen 1993 und 1998 nur 64 Straßenmodelle (71 Modelle insgesamt) gefertigt. Der F1 gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h noch heute als schnellster Sportwagen mit Saugmotor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-f1-zu-verkaufen-unberuehrter-supersportwagen-2017-6462681.html