Facelift: Erste Fahrt im neuen Ford C-Max

Facelift: Erste Fahrt im neuen Ford C-Max

Komfort, Platz und Pragmatismus. Das Facelift des Ford C-Max erfüllt die wichtigsten Wünsche!

Erste Fahrt im Ford Grand C-Max mit 150 PS 

Der erfolgreiche Kompakt-Van der Kölner ist eigentlich ein alter Bekannter. Ein vor allem auch erfolgreicher Bekannter. Während alle Welt nur noch auf SUV-Modelle schielt, hält sich für pragmatische Familien zum Glück auch noch ein Hersteller mit wirklich praktischen „Kompakt-Vans“ auf. Nicht immer muss es das Extra an Bodenfreiheit sein. Nicht immer martialische Optik. Der C-Max bekam zu seinem umfassenden Facelift keine SUV-Anleihen verpasst, nicht einmal eine „rustikale“ Variante wurde eingeschoben. Der C-Max bleibt, was er war: Ein praktisches Auto mit viel Platz – und das auch weiterhin in zwei Varianten. Der „normale“ C-Max und der Grand C-Max mit 14 Zentimeter mehr Radstand.

Ford erste fahrt 17 grand c-max

Gefahren: Ford Grand C-Max – 150 PS PS TDCi

Am auffälligsten bei der ersten Betrachtung des frischen C-Max? Natürlich. Die gerne als „Aston Martin Gedächtnis-Kühlergrill“ bezeichnete Nase. Damit fügt sich der C-Max ein in die Designsprache des neuen Ford Focus und des neuen Ford Mondeo und wird als „aktueller“ Ford erkannt. Zudem sieht das einfach gut aus. Zugegeben: Sehr gut für einen Mini-Van.

Moderner Arbeitsplatz

Vor allem als Grand C-Max mit einem Radstand von 2.78 Metern überzeugt der Kölner mit seinem Raumangebot. Wie es sich für diese Klasse gehört, bietet Ford natürlich eine siebensitzige Version an. Allerdings gilt auch beim insgesamt 4.52 Meter langen „großen C-Max“: Diese dritte Sitzreihe bietet man nicht einmal mehr der Schwiegermutter an.  Um die Nachbarskinder mit zur Schule zu nehmen, dafür ist sie jedoch perfekt.

Beim Cockpit hat Ford den großen Frühjahrsputz angelegt und ordentlich ausgefegt. Überflüssige Knöpfe und Schalter mussten den Ort verlassen, dafür überzeugt nun ein 8-Zoll Multimediasystem, das man bereits aus dem Ford Focus und dem neuen Mondeo kennt. Ach ja, es hat übrigens einen Namen: Sync2.

Notbremse bis Tempo 50

Active City Stop, der Notbrems-Assistent aus dem Hause Ford, arbeitet jetzt bis Tempo 50 und hilft so mit, Auffahrunfälle zu vermeiden. Dank Radarsensorik und Kamerasystemen wacht der Assistent über die Straße vor dem C-Max und leitet im Falle eines Falles die Notbremsung ein.

Überblickt auch den Querverkehr

Zum Reigen der praktischen Helferlein gesellt sich ein Park-Assistent, der nicht nur alleine ein- und wieder ausparkt, nein, er kontrolliert dabei auch das Umfeld. Dabei ist es ganz egal, ob man quer- oder parallel zur Straße geparkt hat. Der hilfreiche Parkgeist aus Bits und Bytes blickt dank der Sensoren weiter, als es der Fahrer hinter dem Lenkrad tun könnte.

Lebensraum in Hülle

Beim Kofferraum hat sich nicht viel getan. Der C-Max ist, auch als Grand, vor allem ein Facelift und so bleiben die Grundlagen die gleichen. Das Kofferraum-Volumen liegt zwischen 475 und 1.742 Litern. Die Kopffreiheit ist dank der Mini-Van Form überhaupt keine Diskussion wert. Das Lenkrad passt sich in Höhe und Länge an und wenn man meckern will, dann ist die A-Säulen-Konstruktion so frei und bietet sich als Grundlage für die Kritik an. Allerdings ist dieses Problem nicht nur dem C-Max eigen. Hier haben Mini-Vans ganz generell ein konstruktives Manko. Die großen und flachen A-Säulen stören beim Anvisieren der Kurvenfahrt und lassen manchmal das Gefühl aufkommen, man hätte dahinter etwas übersehen.

Ford erste fahrt 05 c-max

Elektrische Heckklappe

Die Hände vollgepackt, der Autoschlüssel in der Hosentasche. Tägliches Szenario auf den Parkplätzen vor Supermärkten. In der Zukunft können dann auch Ford C-Max Fahrer mit einem Fußtritt die Heckklappe öffnen. Ran treten, den Fuß unter die Stoßstange wippen lassen und wie von magischer Hand gezogen, öffnet sich die Heckklappe. Eine feine Option, nicht lebensnotwendig, zeigt aber: So praktisch denkt man in Köln, wenn es um den Alltag geht.

Ausgefedert

Beim Fahrkomfort kommt die große Stunde des C-Max. Abgeleitet von der erfolgreichen Basis des Ford Focus, spielt der C-Max als Van aber eher die Komfort – als die Dynamikerkarte auf. Und das ist gut so. Die Testwagen fuhren auf Premium-Reifen und liefen damit zu einer besonders komfortablen Vorstellung auf. Rauschen, rumpeln oder hölzernes Abrollen? Nicht in dieser Kombination. Der C-Max federt excellent durch, wirkt dabei aber nicht wankelmütig oder schwerfällig. Einfach nur komfortabel. Das alleine ist schon eine besondere Anmerkung notwendig. Denn allzu oft wurde in der Vergangenheit der Fahrkomfort einer pseudosportlichen Note untergeordnet. Der Ford C-Max ignoriert diese Unart und spielt den gefälligen Langstreckengleiter.

Ford erste fahrt 12 c-max

Turbo-Boost

Ignoriert man den eher uninteressanten Basismotor mit 85 PS und die LPG-Variante mit 1.6 Liter Hubraum und 117 PS, dann sind die Motoren durchweg Turbomotoren und erfüllen natürlich durchweg die EU 6-Norm. Soweit schon so gut. Richtig gut wird es bei den neuen 1.5 Liter EcoBoost Vierzylindern. Aus 1.499 ccm³ holen diese Turbo-Motoren wahlweise 150 oder 182 PS, spendieren ab 1.6 Umdrehungen ein fülliges Drehmoment von 240 Nm (beide) und bleiben dennoch genügsame Trinker.

Noch sparsamer wird es bei dem neuen 1.5 Liter TDCi-Motor mit 120 PS. Hier gibt FORD im Drittelmix einen Verbrauch von 4,1 Litern Diesel auf 100 km an (C-Max, Grand C-Max: 4,4). Auf die Spitze treiben lässt sich das mit dem Econetic-Sondermodell mit 105 PS, allerdings nur für den „kurzen“ C-Max – hier sollen 3.8 Liter für 100 km ausreichen. Nicht so schlecht für einen kompakten Van.

Bei der ersten Testfahrt auf Mallorca stand uns primär der 150 PS starke 2.0 Liter TDCi-Motor zur Verfügung. Gerade in Verbindung mit dem Grand C-Max die ideale Motorisierung. Dieser Motor kombiniert Kraft mit Sparsamkeit und drückt dank der 370 Nm ordentlich vorwärts.

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Fazit zum neuen C-Max

Das Gesamtpaket überzeugt. Clevere Details erleichtern den Alltag. Da wären zum Beispiel die durchdachten Klemmstege für die Cupholder, der programmierbare Ford My Key, das geräumige Handschuhfach, die überarbeitete Geräuschdämmung, das moderne Infotainmentsystem und… und… und …

Dazu passen das gut sortierte Angebot an Motoren, die zwei Radstände, von denen die längere Variante mit Schiebetüren daherkommt und ganz selbstverständlich das nun frische Design mit dem deutlichen Ford-Familiengesicht.

Pragmatismus kann also gefallen. 

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Verkaufsstart am: ab sofort

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Preis ab: 16.490 €

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Fahrzeugklasse:  C-Segment, Hochdach, Van
Mitbewerber:  VW Sportsvan, B-Klasse
Motorleistung:  ab 85 PS bis 182 PS
Antrieb und Getriebe: Frontantrieb, 5-Gang, 6-Gang, 6-Gang-Automatik, 6-Gang Doppelkupplung
Länge, Breite, Höhe, Radstand:  C-Max: 4.380, 1.828, 1.626, 2.648 mmGrand C-Max: 4.520, 1.828, 1.684, 2.788 mm
Normverbrauch: ab 3.8l (Econetic) | 5.1 l (1.5 EcoBoost)
Höchstgeschwindigkeit:  165 km/h – 213 km/h
Beschleunigung von 0 – 100 km/h – Sekunden
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Bjoern

Autos und Motorsport – meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden.
Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.

http://about.me/bhabegger

Selbstfahrende Autos auf Englands Straßen — Großbritannien will autonom voranfahren

Autofahren in England findet auf der linken Straßenseite statt. Das dürfte Touristen und Geschäftsleute bald nicht mehr kümmern, wenn es nach den Plänen der Regierung geht.

Die britische Regierung möchte unter anderem die chronisch verstopften Straßen der Hauptstadt London möglichst schnell mit autonom fahrenden Autos bevölkern. Dafür sollen Unternehmen, die an künstlicher Intelligenz arbeiten, mit 75 Millionen Pfund (aktuell ca. 84,4 Millionen Euro) gefördert werden. 160 Millionen Pfund (180 Millionen Euro) sollen in den Ausbau des Mobilfunknetzes mit 5G-Standard fließen.

Regierung fördert Autodrive-Projekt

Natürlich möchte Großbritannien hiermit die eigene Wirtschaft nach dem Brexit im internationalen Wettbewerb nach vorne bringen. Der englische Autobauer Jaguar Land Rover spielt hierbei eine wichtige Rolle. Das Unternehmen ist Teil des mit öffentlichen Geldern geförderten „UK Autodrive“ Projektes, dem außerdem Unternehmen wie Ford, AXA und andere angehören.

In Coventry nahe Birmingham und damit vor der eigenen Haustüre hat Jaguar Land Rover nun mit der Erprobung von selbstfahrenden Autos begonnen. Mit den Testfahrten soll nicht nur die Kommunikation unter den Autos, sondern auch zwischen Fahrzeug und der Verkehrsinfrastruktur, z.B. Ampeln und Verkehrszeichen, perfektioniert werden.

Touristen und Geschäftsreisenden in England dürfte die schnelle Durchsetzung der autonomen Autos sehr recht sein. Anstatt sich auf dem Weg zum nächsten Termin an den Linksverkehr gewöhnen zu müssen, lässt man das Auto selber fahren.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/feldversuch-mit-autonomen-autos-in-england-12802960.html

VW Virtus — Stufenheck-Polo für Brasilien

Der Autobauer VW hat aus dem neuen Polo für den südamerikanischen Markt eine Stufenhecklimousine entwickelt. Der VW Virtus wurde jetzt in Sao Paulo vorgestellt.

Der neue VW Virtus baut natürlich auch auf dem Modularen Querbaukasten des Konzerns auf. Im Virtus schmieden die Wolfsburger daraus eine 4,48 Meter lange Limousine, die den Polo um satte 43 Zentimeter in der Länge überragt. Zudem soll der Virtus mit einem 2,65 Meter langen Radstand – 10 Zentimeter mehr als im aktuellen Polo – Platz für fünf Erwachsene und zusätzlich einen der größten Kofferräume seiner Klasse mit 521 Litern Volumen bieten (270 Liter mehr als im Polo).

Ethanol taugliche Motoren für den Virtus

Einzig angebotener Motor ist ein Einliter-Dreizylinder-Turbobenziner, der auch mit Ethanol betrieben werden kann. Im Benzin-Modus gibt der 1.0 TSI 115 PS an die Vorderräder ab, wird Ethanol getankt, so soll die Leistung auf 129 PS steigen. Das maximale Drehmoment liegt in beiden Fällen bei 200 Nm. In 9,9 Sekunden soll der Virtus von Null auf 100 km/h beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 194 km/h angegeben. Später soll noch ein 1,6-Liter-Saugbenziner angeboten werden, der ebenfalls mit Ethanol gefüttert werden kann. Beide Motoren werden wahlweise mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe oder einer Sechsgang-Automatik gekoppelt.

Das Angebot an Assistenz- und Infotainmentfeatures übernimmt der Virtus aus dem Polo.

Der neue VW Virtus wird ausschließlich in Brasilien angeboten und auch dort gebaut. Später könnte er auch die Stufenheckversionen des alten Polo in den Märkten Russland und Indien ersetzen. Preise wurden noch nicht genannt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-virtus-stufenheck-polo-fuer-brasilien-716599.html