Fahrzeugklassen im Überblick

Fahrzeugklassen im Überblick

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Der Mini Van

Als Mini Van werden Fahrzeuge verhältnismäßig kleine Fahrzeuge bezeichnet, die sich durch eine gute Raumausnutzung auszeichnen. Bei der Europäischen Kommission werden die Mini Vans in das Fahrzeugsegment M eingeteilt.

Ursprünglich wurde die Bezeichnung Mini Van für Fahrzeuge im Bereich Großraumlimousine genutzt und auch heute ist diese Bezeichnung noch häufig anzutreffen. Der Mini Van wird heute nicht nur von Unternehmen als Fahrzeug gerne genutzt, sondern Statistiken der Neuzulassungen haben gezeigt, dass diese Fahrzeuge auch bei größeren Familien gerne genutzt werden.

Preislich sind die Mini Van Fahrzeuge im unteren Sektor, was auch ihre hohe Beliebtheit bei den Nutzern erklärt.

Das zeichnet einen Mini Van aus

Das erste Merkmal eines Mini Van ist die große Raumausnutzung im Innenbereich, wenn man sie mit der vergleichsweise kleinen Fahrzeuggrundfläche vergleicht. Vergleicht man den Mini Van mit einem Kleinwagen oder einem Kompaktwagen, dann ist vor allem das Fahrzeugdach in der Höhe sehr unterschiedlich. Aus diesem Grund ist der Mini Van vor allem bei Handwerksbetrieben oder bei kinderreichen Familien sehr beliebt.

Die Innenausstattung ist mit einem Kleinwagen zu vergleichen. Im Bereich der Sicherheitssysteme besitzt der Mini Van alle wichtigen Systeme.

Beliebte Fahrzeuge der Mini Van Klasse:

 

Der Großraum Van

Der Großraum Van ist ein Fahrzeug welches mit fünf, sieben und in seltenen Fällen mit neun Sitzen ausgestattet ist. Das Fahrzeug gehört in der Europäischen Kommission, wie auch alle anderen  Van-Fahrzeuge, in das Segment M. Der Großraum Van wird umgangssprachlich auch nur als Van bezeichnet.

Der Großraum Van ist bei kinderreichen Familien besonders gerne gesehen. Ebenso bei Firmen, die dem Personentransport angehören.  Die Anschaffungskosten sind im mittleren Bereich angesiedelt, was die Marktsituation deutlich steigert und zu relativ hohen Verkaufszahlen führt.

Die Merkmale eines Großraum Van

Großraum Van zeichnen sich, wie alle anderen Vans, durch eine erhöhte Innenraumhöhe aus, sowie mit einer erhöhten Sitzposition. Gerade bei Kindern und bei älteren Herrschaften eignet sich die erhöhte Sitzposition sehr gut. Des Weiteren zeichnet sich diese Art von Van durch die zahlreiche Sitze aus, die hinteren Sitze können einfach und leicht entfernt werden. Dadurch erreicht man mit wenigen Handgriffen einen wesentlich größeren Kofferraum. Hinzu kommt, dass  die Innenräume der Großraum Vans sehr variabel sind.

Mittlerweile hat sich der Begriff Van für zahlreiche Fahrzeugsorten eingebürgert und der Großraum Van wird in eine Schublade mit anderen Vans gesteckt.

Beliebte Fahrzeuge dieser Klasse sind:

 

Der Geländewagen

Der Geländewagen ist ein Automobil, welches so konstruiert wurde, dass damit schwierige Bereiche und Geländewege befahren werden können. Laut der Europäischen Kommission gehören die Geländewagen in das J Segment. Dieses zeichnet sich vor allem durch hohe Robustheit aus.

In Deutschland werden laut den neusten Statistiken nur wenige Geländewagen verkauft. Das liegt vor allem an den hohen Anschaffungspreisen, die aber durch eine ausgereifte Technik gerechtfertigt sind. In Amerika sind die Fahrzeuge wesentlich beliebter, was dort für einen höheren Umsatz sorgt.

Die Merkmale der Geländewagen

Die Geländewagen zeichnen sich in  erster Linie durch die konstruierte Kastenform aus. Diese ist nicht nur schlicht, sondern auch noch nützlich. Des Weiteren besitzen einige Geländewagen einen Allradantrieb, der es ihnen ermöglicht auch durch schwierige Gelände zu fahren, ohne dabei stecken zu bleiben. Insgesamt sind  alle Geländewagen mit einem leistungsstarken Motor ausgestattet, der wie die Karosserie auch, im Regelfall sehr robust ist.

Beliebte Geländewagen sind unter anderem:

 

Der Kompakt Van

Der Kompakt Van gehört laut Europäischer Kommission mit zur Segment M, ähnlich wie der Mini Van auch. Das M-Segment beinhaltet alle Fahrzeuge, die im Mehrzweckbereich eingesetzt werden können. Der Kompakt Van ist ein Fahrzeug, welches mit zu den Großraumfahrzeugen gezählt werden kann, jedoch wesentlich kleinere Abmessungen besitzt und sich zwischen Mini Van und Großraum Van einreiht.

Der Kompakt Van wird gerne von Unternehmen und von Privatpersonen gleichermaßen genutzt, denn trotz seiner geringen Anschaffungskosten, die sich im Regelfall zwischen 10.000 Euro und 20.000 Euro einpegeln, besitzt das Fahrzeug ausreichend Platz.

Die Merkmale an denen man einen Kompakt Van erkennt

Der Kompakt Van besitzt als Hauptmerkmal die erhöhte Sitzposition der Insassen. Diese wird durch eine erhöhte Fahrzeughöhe gewährleistet und hat sich zwischen 1,50 Meter und 1,70 Meter eingepegelt. Die zweite Sitzreihe im Fahrzeug besteht häufig aus Einzelsitzen, die zusammengeschoben oder ganz entfernt werden können.

Daraus ergibt sich ein größeres Kofferraumvolumen, was sich wiederum als Vorteil und Merkmal auszeichnet. Die Fahrzeuge gibt es sowohl als Siebensitzer als auch als Fünfsitzer. Die Motorisierung befindet sich im mittleren Segment, wodurch der Spritverbrauch immer noch angenehm ist.

Beliebte Vertreter der Kompaktvans:

 

Der Pick-Up

Der Pick-Up ist eine besondere Form des Geländewagens und kommt in Deutschland nur in wenigen Fällen vor. Die Hauptmärkte dieser Fahrzeugtypen befinden sich in den USA. Der Pick-Up besitzt laut der Europäischen Kommission keine Bezeichnung.

Das Pick-Up Fahrzeug ist ein Geländewagen besitzt in Deutschland eine sehr Marktsituation, denn durch hohe Unterhaltskosten, ist das Fahrzeug für Familien und selbst für Unternehmen uninteressant. In Amerika ist diese Situation wesentlich entspannter und zahlreiche Familien besitzen ein solches Automobil.

Was zeichnet den Pick-Up aus?

Klassische Pick-Ups bestehen aus einem Leichtmetallrahmen, mit drauf aufgeschraubter Fahrerkabine. Der Pick-Up ist ein Geländewagen, der eine enorme Höhe besitzt und zusätzlich hinter dem Fahrerraum eine Ladefläche aufzuweisen hat. Damit handelt es sich bei diesem Fahrzeug um eine Spezialform des sogenannten Pritschenwagens.

Die Bedeutung in Europa

In Europa waren die Pick-Ups lange Zeit auf der Basis von PKW Modellen aufgebaut, wie beispielsweise der VW-Caddy. Mittlerweile gibt es einige Pick-Ups die auf der Basis von Kleinfahrzeugen beruhen. Die klassischen Modelle wie aus den USA gibt es in Deutschland so nicht.

Beliebte Pick-Ups, die auch in Deutschland erhältlich sind:

 

 

[notification type=“notification_info“ ]Und wo sind die anderen Fahrzeugklassen? Die Kleinst- und Kleinwagen, die Kompaktklasse und alle die anderen? Hier, im ersten Teil des Fahrzeugklassen-Überblicks! [/notification]

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Autos und Motorsport – meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden.
Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.

http://about.me/bhabegger

Test: Alfa Romeo Stelvio

Nach mehr als 100 Jahren Marken Historie starten die Italiener mit dem Rückenwind des Konzerns im SUV-Segment. Im typischen Alfa Design soll der Stelvio mit Charme kombiniert mit der Dynamik aus dem Modell-Portfolio auf Kundenfang gehen. Seit Anfang dieses Jahres spielt Alfa Romeo mit im Segment der SUVs und präsentiert seinen Stelvio in Deutschland mit einem Chic und bequemer Ausstattung. Ganz der Tradition der Italiener folgend, hat der Wagen seinen Namen vom höchsten Gebirgspass Italiens, dem Stilfser Joch (italienisch: Passo dello Stelvio) geerbt. Seine Herkunft aus der Turiner Konzernzentrale kann und will der SUV mit dem Wappen im Markenlogo nicht verheimlichen. Im Gegenteil: Seine Front führt ihn optisch an die Modelle Giulia und Giulietta heran. Der Autobauer aus Italien schickt seinen ersten SUV nicht nur als chices Familienfahrzeug ins Rennen, sondern auch als Fahrzeug mit hohem Nutzwert und Lifestyle Faktor. Mit einem Listenpreis von 39.750 Euro startet der kleinste Diesel aus dem Hause Alfa.

Testbericht: Alfa Romeo Stelvio 2.2 Diesel 16V AT8-Q4 Super

SUV mit Lifestyle Charme
Absoluter Life Style Charme.

Der Stelvio ist das auf Anhieb, was man gemeinhin unter einem SUV versteht. Ohne wenn und aber. Gemäß den Verantwortlichen des italienischen Herstellers soll er dem anspruchsvollen Käufer vom Privatkunden bis zum Flottenbetreiber gefallen. Sein attraktives Äußeres zeigt das Fahrzeug im sportlichen Look der Alfa-Familie, die in der Produktionstätte „Cassino“ zwischen Rom und Neapel beheimatet ist. Das LED-Tagfahrlicht des Stelvio bildet zudem sehr markant die Form aggressiver und dynamischer Augen. Seine Seitenlinien zum sportlichen Außenkleid lassen den SUV eher wie eine Limousine mit niedrigerem Schwerpunkt wirken. Die Heckpartie unterstreicht seinen agilen Look und gibt dem Alfa eine breite und souveräne Optik. Die italienischen Konstrukteure bieten mit einem von Grund auf neu entwickeltem Fahrwerk und sehr guter und präziser Lenkung zumindest im Stadtverkehr  ein souveränes Fahrgefühl. Bei unserer 14-tägigen Testfahrt mit dem 2.2 Diesel mit 154 kW (210 PS) erfahren wir immer wieder, dass der Stelvio Unebenheiten im urbanen Verkehr und Autobahnteilstrecken nicht ganz so selbstsicher wegsteckt, wie wir es erwartet hätten. Da wirkt er immer etwas unruhig und bedarf unser voller Aufmerksamkeit. Die erhöhte Bodenfreiheit qualifiziert ihn selbstverständlich für Fahrten auf Feldwegen und Schotterpisten.

Alfa mit erhöhter Bodenfreiheit.

Windkanaltest bestanden

Der vom Hersteller angegebene Normverbrauch von 4,8 Litern auf 100 Kilometern ist in der Praxis nicht ganz zu schaffen. Unser Testwagen verlangt gut einen halben bis ganzen Liter mehr. Das ist aber dennoch ein bemerkenswert guter Wert für ein Fahrzeug wie den Stelvio. Im Gelände, das der Italiener im Falles eines Falles nicht meiden muss, ist der Verbrauch allerdings noch etwas höher. Der 2.2 Liter Diesel liefert sehr starke 470 Newtonmeter Drehmoment bei 1.750 Umdrehungen pro Minute. Die Kraft des 210 PS starken Motors lässt den ca. 2 Tonnen schweren Wagen in 6,6 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen. In der Spitze sind bis zu 215 km/h drin, was bei der Aerodynamik und dem Luftwiderstandswert von 0,30 Cw ein guter Wert ist. Das gut übersetzte Acht-Stufen-Automatikgetriebe ermöglicht generell ein dynamisches Fahren, dennoch spüren wir immer wieder kleinere Schaltpausen. Unterstützung findet die Dynamik des allradgetriebenen Fahrzeuges durch das von Alfa Romeo entwickelte System der Fahrdynamikregelung AlfaTM DNA. Über einen Drehregler in der Mittelkonsole lassen sich die Modi „Dynamik“, „Eco“ und „Normal“ einstellen. Zweifelsohne ist der von uns bevorzugte Modus der einer sportlichen Fahrweise. Denn mit dem Stelvio lassen sich langgezogene Kurven auf Landstraßen sehr schnell durchfahren.

Dynamisch und mit wenig Luftwiderstand.

Luxus im Innenraum

Im Innenraum finden bei einer Gesamt-Fahrzeuglänge von knapp 4,70 Metern fünf Personen bequem Platz. Die Kabine überzeugt mit guter Material- und Verarbeitungsqualität, wie wir es von einem Alfa gewohnt sind. Bei den Italienern zeigt sich gerade im Innenraum immer wieder die Liebe zum Detail. Das klar gestaltete Cockpit mit langgezogenen horizontalen Linien und dem gemeinsam mit Magneti Marelli entwickelten Infotainmentsystem AlfaTM Connect wirkt sehr aufgeräumt und klar strukturiert. Dabei dient das 8,8 Zoll-Display (22,4 Zentimeter) als Blickfang und Schaltzentrale im Armaturenbrett. Die Bedienung des Displays erfolgt über das Rotary-Pad, das wie der Drehregler der Fahrdynamik in der Mittelkonsole sitzt. Die Innenraumvariabilität des Stelvio kommt dem eines Kombis gleich. Das erleben wir beim herausnehmbaren Kofferraumboden. Darunter befindet sich zwar der Ersatzreifen, aber Platz für kleine Dinge ist dort allemal. Bei voller Bestuhlung fasst sein Kofferraum immer noch ordentliche 525 Liter Ladevolumen, was der Familie zum 14-tägigen Urlaub an die Ostsee sehr dienlich ist.

Lederausstattung filigran gearbeitet.

Sicherheitsausstattung in Serie und Option 

Die von uns getestete Ausstattung des Stelvio „Super“ bietet eine lange Liste von Sicherheitseinrichtungen und Fahrerassistenzsystemen. Beim Anbremsen aus höheren Geschwindigkeiten fällt uns immer wieder die schnelle Ansprache der Bremsen auf. Die stellt Alfa Romeo seinen Kunden mit dem integrierten Bremssystem (IBS) zur Verfügung. Die Italiener vernetzen dabei das elektronische Regelsystem mit der mechanischen Bremskraftunterstützung. Ein breites Angebot an Fahrerassistenzsystemen listet der Stelvio mit dem Kollisionswarnsystem (FCW, Forward Kollision Warning) mit Notbremsfunktion (AEB) und Fußgängererkennung, dem Spurhalteassistenten (LDW, Lane Departure Warning) sowie dem Totewinkel-Assistent (BAM, Blind Spot Monitoring) auf. Die im Alfa SUV installierte Geschwindigkeitsregelanlage (ACC, Adaptive Cruise Control) passt seine Geschwindigkeit nicht nur dem gewählten Wert an, sondern reagiert auch auf andere Fahrzeuge im direkten Umfeld.

Mit angenehmen Sicherheitsmerkmalen.

Premium SUV mit Premium Preis

Dass Alfa Romeo seinen ersten SUV als Fahrzeug im Premium Segment positionieren möchte, schlägt sich auch im Preis nieder. Der Stelvio startet bei 39.750 Euro mit dem kleinen 150-PS-Diesel und Frontantrieb. Unser Testwagen mit dem 2.2 Liter Diesel und dem Alfa Allrad sowie der Acht-Stufen-Automatik beginnt mit 47.500 Euro noch knapp unter der für uns magischen 50.000 Euro Grenze. Hierfür darf sich der Kunde auf ein Fahrzeug mit „Rund-um-Sorglos-Paket“ freuen.

Ein gelungener Einstand in die SUV Klasse.

Fazit: Der neue Stelvio besticht von seiner Anmutung, aber auch Dynamik und Verarbeitung als typischer Alfa Romeo. Der Schritt, der von den Italienern gemacht wird geht klar in Richtung Premium Segment, wo der SUV seine Kundschaft sieht. Allerdings empfinden wir das Preis-/Leistungsverhältnis als ein wenig zu hoch gegriffen.

Motor und Getriebe

Alfa Romeo

Stelvio 2.2 Diesel 16V AT8-Q4 Super

Motor Diesel
Hubraum 2.143 ccm³
Leistung 210 PS @ 3.750 U/min
Kraft 470 Nm @ 1.750 U/min
Getriebe Acht-Stufen-Automatikgetriebe
Antriebsachse Allradantrieb

Abmessungen und Fahrleistungen

Länge, Breite, Höhe 4.687, 1.903, 1.671   mm
Radstand 2.818 mm
Leergewicht 2.022 kg
Wendekreis 11,75 m
Höchstgeschwindigkeit 215 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 6,6 sec
Normverbrauch 4.8 l/100 km

Verbrauch im Test

Alltagsfahrer 5.9 l / 100 km
Öko-Experte 5.2 l / 100 km
Außendienst-Modus 6.2 l / 100km

Text: Stefan Beckmann, Bild: Hersteller (FCA Germany AG) – Beitragsbild: Hersteller (FCA Germany AG)

Nissan nimmt Dieselangst — 500-Euro-Absicherung gegen Fahrverbote

Um Diesel-Besitzern die Angst vor möglichen Fahrverboten zu nehmen bietet Nissan jetzt die sogenannte Innenstadtgarantie, die auch bei Fahrverboten freie Fahrt garantiert.

Um sich gegen mögliche Fahrverbote in deutschen Stadten abzusichern, bietet Nissan jetzt die Innenstadtgarantie an. Wer künftig von einem Fahrverbot betroffen sein sollte, kann sein Auto jederzeit beim Händler zurückgeben. Diese Garantie ist allerdings an jede Menge Rahmenbedingungen geknüpft.

Garantie an zahlreiche Bedingungen geknüpft

Sie gilt nur beim Kauf eines neuen Nissan X-Trail oder Nissan Qashqai mit Dieselmotor. Sie kostet 500 Euro und ist für alle Autos die bis maximal vier Jahre über die Nissan Bank finanziert werden, erhältlich. Zur Inanspruchnahme der Garantie muss ein Fahrverbot am Wohnort bzw. im Umkreis von maximal 100 Kilometern an mindestens 30 Tagen im Jahr wirksam sein.

Die Rücknahme erfolgt jederzeit unbürokratisch bei Eintritt einer Innenstadtsperrung für Diesel. Voraussetzung ist lediglich, dass das Fahrverbot nicht mithilfe von Nissan-Nachrüstlösungen aufgehoben werden kann und mindestens 30 Tage pro Jahr besteht. Der Rückkaufspreis orientiert sich dann an dem bei Rückgabe gültigen Restwert laut Eurotax/Schwacke. Damit erfolgt auch ein sofortiger Ausstieg aus der Finanzierung. Die Vertragskündigung erfolgt kostenfrei – ohne das Anfallen von Gebühren oder Vorfälligkeitsentschädigungen. Bei Rückgabe prüft der Händler die Voraussetzungen und verrechnet die offene Ablösesumme der Finanzierung mit dem Rückkaufwert. Unter Berücksichtigung möglicher Schäden sowie Mehr- oder Minderkilometern werden maximal 2.500 Euro ausgeglichen.

Auf Wunsch kann der Diesel-SUV auch gegen einen emissionsfreien und vollelektrischen Leaf eingetauscht werden. Hier werden dann die Monatsraten der Finanzierung angepasst.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/nissan-nimmt-dieselangst-500-euro-absicherung-gegen-fahrverbote-767124.html