Fiat 500L — Dezentes Facelift für den Kompaktvan

Fiat 500L — Dezentes Facelift für den Kompaktvan

Der italienische Autobauer Fiat hatte den Kompaktvan 500L im Juni dezent überarbeitet. Die sichtbaren Änderungen fielen sehr dezent aus. Jetzt ergänzt die neue Modellvariante City Cross das Angebot.

Ab sofort ist der Fiat 500L auch in der Modellvariante City Cross mit einem Abenteuerlook zu haben. Die veränderte Optik erreicht der Fiat durch eine Höherlegung um 25 mm, neu gestaltete Stoßfänger, Unterfahrschutzelemente, einen markanten Kühlergrill, schwarz lackierte 17-Zoll-Leichtmetallräder sowie Rammschutzleisten seitlich und hinten. Optional gibt es ein schwarz lackiertes Dach sowie schwarz abgesetzte Karosserieanbauteile.

Für den Fiat 500L City Cross stehen fünf Motoren zur Wahl: drei Benziner und zwei Diesel mit einem Leistungsspektrum von 95 bis 120 PS. Die Basispreise reichen von 16.990 Euro für den 95-PS-Benziner bis zu 20.740 Euro für den 120-PS-Diesel.

Facelift für den Kompaktvan

Beim Facelift sollen laut Fiat rund 40 Prozent aller Teile am Fiat 500L erneuert worden sein, dennoch wurde aus dem großen Fiat kein gänzlich neues Modell. Wie schon beim Fiat 500 brachte auch das Facelift des Fiat 500L nur behutsame Retuschen. Die größte Veränderung ergab sich in der Angebotsstruktur. Die drei neue Modellvarianten hießen Urban, Cross und Wagon.

Die Hauptscheinwerfer bekamen neue Chromeinfassungen und die LED-Tagfahrleuchten erhielten nun eine O-förmige Lichtsignatur. Zudem wurde der untere Teil des Kühlergrills mit Maschendraht vergittert. Der obere Grill trägt nun eine Chromspange zudem wurde die Chromspange rund um das Fiat-Logo neu gestaltet.

Auch der Kompaktvan bekam die beim 500er neu eingeführten Hauptscheinwerfer mit LED-Tagfahrleuchten, neue Nebelscheinwerfer sowie neue Schürzen an Front und Heck. Ebenfalls neu gezeichnet wurden der obere und der untere Kühlergrill.

Am Heck trägt der Fiat 500L jetzt Chromapplikationen seitlich auf dem Stoßfänger. Die Reflektoren sind nach unten in in der Schürze gerutscht. Die Heckklappe wurde modifiziert. Die Versionen Wagon und Cross behalten die alte Heckgestaltung. Der Trekking bekommt neue Unterfahrschutz- und Flankenschutzelemente. Zudem hat Fiat die Außenfarbpalette erweitert.

Aufgewerteter Innenraum

Der Innenraum des facegelifteten Fiat 500L brachte ein neu gestaltetes dreispeichen-Multifunktionslenkrad mit. Das Kombiinstrument setzt jetzt auf zwei große Rundinstrumente, die ein großes Display in die Mitte nehmen, welches die beiden kleinen Rundinstrumente der alten Version ersetzt. Überarbeitet wurden auch die Mittelkonsole samt neu positioniertem Schalthebel. Zudem trägt der neue Fiat 500L einen sieben Zoll großen Touchscreen, das Infotainmentsystem vernetzt Smartphones mit Apple Carplay und Android Auto.

Die Motorenpalette umfasst drei Benziner, zwei Turbodiesel sowie ein wahlweise mit Benzin oder Erdgas (CNG) arbeitendes Triebwerk mit einer Leistungsspannweite von 95 bis 120 PS. Passend zur jeweiligen Motorversion ist der neue Fiat 500L entweder mit einem manuellen Getriebe mit fünf oder sechs Gängen oder mit dem automatisierten Schaltgetriebe ausgestattet.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/fiat-500l-daten-infos-marktstart-preise-1867041.html

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GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept — Spaßmobil mit Kettenantrieb für den Schnee

Der Winter steht vor der Tür, Zeit Winterreifen aufzuziehen – oder gleich einen Kettenantrieb, wie das GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept, das jetzt vorgestellt wurde.

Nein, GMC stellt nicht von Allrad- auf Kettenantrieb um, zumindest nicht generell. Das GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept enstand auf Basis einer Sponsor-Partnerschaft zwischen GM und der US-Skiregion Vail Mountain und bleibt ein Einzelstück, das über die komplette Wintersaison 2017/2018 im Nobelskigebiet präsent sein soll.

Als Basis für das Spaß-Snowmobil fiel die Wahl auf den GMC Sierra 2500HD Denali 4WD Crew Cab. Der bringt nicht nur reichlich Platz in seiner Doppelkabine und auf der Ladefläche mit, sondern auch einen Allradantrieb. Am All Mountain Concept wurden allerdings die vier Räder ausgemustert und durch Kettenantriebselemente ersetzt. Die sorgen nicht nur für ausreichend Traktion auf jeden Terrain und an jedem Hang, sie liefern zudem noch mehr Bodenfreiheit.

1.234 Nm für den Snowboardtransport

Beim Antrieb kommt das Serienaggregat des Sierra 2500HD zum Zuge. Der 6,6 Liter große V8-Turbodieselmotor liefert 445 PS und ein maximales Drehmoment von 1.234 Nm, die über eine Sechsgang-Automatik herfallen.

Und nur falls der Kettenantrieb noch nicht genug Aufmerksamkeit auslösen sollte, hat GM den GMC auch in ein besonderes Farbkleid gehüllt und mit Zubehör aufgerüstet. Karosserie und Unterboden werden von diversen LED-Leuchtmitteln illuminiert. Auf die Ladefläche wurde ein Snowboardhalter montiert. Auf dem vorderen Schutzbügel brennt eine LED-Lichtleiste Löcher in die Nacht. In der Kabine heizt eine Highend-Soundanlage den Passagieren ein. Abgerundet wird der Auftritt des GMC Sierra 2500HD All Mountain Concepts durch ein Bergpanorama auf den Flanken sowie einen roten Designstreifen über das Heck.

Neben dem Einsatzmobil für Vail Mountain soll ein ähnlich gestalteter Ketten-Pickup auf der L.A. Autoshow ausgestellt werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/gmc-sierra-2500hd-all-mountain-concept-spassmobil-fuer-den-schnee-8498807.html

Uniti Elektro-Stadtauto — Mit Siemens zur Serienproduktion

Das schwedische Elektro-Auto-Startup Uniti hat für die Serienfertigung seines Elektro-Stadtautos jetzt Siemens als Produktionspartner gewonnen. 50.000 Autos sollen gebaut, die ersten 2019 ausgeliefert werden.

Der Uniti ist ein rein elektrisch angetriebenes Stadtauto mit zwei oder drei Sitzen und Flügeltüren. Gefertigt wird es aus Kohlefaser und Materialien aus Bioverbundwerkstoffen. Pedale und ein Lenkrad gibt es nicht an Bord, gesteuert wird per Steuerruder wie in einem Flugzeug, und zwar ohne mechanische Verbindung zwischen Steuerruder und Rädern. Auch ein klassisches Armaturenbrett gibt es nicht. Alle relevanten Informationen werden über ein Head-up-Display auf die Frontscheibe projiziert. Zudem soll der Uniti autonome Fahreigenschaften mitbringen.

Angetrieben wird der Uniti von einem Radnabenmotor, der je nach Konfiguration zwischen 15 und 40 kW leistet. Als Energiespeicher stehen wahlweise Lithium-Ionen-Batterien mit 11 oder 20 kWh Kapazität zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit wird modellabhängig mit 90 bis 120 km/h angegeben, die Reichweite liegt entsprechend bei 150 bis 300 km. Der Spurt von Null auf 80 km/h soll der nur knapp 400 kg schwere Uniti in 3,5 Sekunden schaffen. Geladen werden können die Batterien per Induktion oder an der Steckdose.

Ab 2019 ab 20.000 Euro

Um den Uniti auch in Produktion zu bringen, hatten die Schweden per Crowdfunding schon rund 1,2 Millionen Euro bei 600 Investoren aus 45 verschiedenen Ländern eingesammelt. Jetzt steigt Siemens als Produktionspartner ein. Die Zusammenarbeit soll die vollautomatisierte Serienfertigung des Elektroautos möglich machen. Bereits ab dem kommenden Jahr sollen jährlich 50.000 Exemplare produziert und ab Anfang 2019 ausgeliefert werden.Gebaut wird der Uniti im schwedischen Landskrona.

Der Preis für den Uniti soll bei rund 20.000 Euro liegen. Bislang soll es 200 Vorbestellungen geben.

Das Startup Uniti ist im Sommer 2015 aus einem Universitäts-Projekt hervorgegangen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/uniti-elektro-stadtauto-mit-siemens-zur-serienproduktion-3233959.html