Genf 2015: Die Premiere des EDAG Cocoon light!

Genf 2015: Die Premiere des EDAG Cocoon light!

Was wäre, wenn wir uns unsere Autos selbst drucken könnten? Was wäre, wenn wir bei der Konstruktion von Automobilen mehr darauf schauen würden, wie die Natur konstruiert? Was wäre, wenn wir das Auto, seine Materialien und seine Fähigkeiten mal ganz neu denken würden? Was wäre, wenn wir uns auf unsere Ressourcen besinnen?

Automobil-Entwickler EDAG präsentiert den COCOON

Weltpremiere in Genf 2015: Lebendiger leuchtender Leichtbau

Die Zukunft zu gestalten, dafür braucht es Visionen. Als Zulieferer für die Industrie ist eine enorme Weitsicht notwendig, nur so lassen sich die Veränderungen der Zukunft als Chance und nicht als Problem sehen. Um die eigenen Visionen auch Dritten zugänglich zu machen, um zu demonstrieren, wie innovativ man als Entwickler ist, eignen sich Konzeptfahrzeuge sehr gut. Die EDAG Engineering AG mit Hauptsitz in Wiesbaden bringt für den Automobil-Salon 2015 in Genf ein ganz besonderes Konzeptfahrzeug mit.

Deutsche Automobilhersteller schweigen lieber, wenn es um ihre Zulieferer geht

Wussten Sie, wer eine M-Klasse als Pick-Up gebaut hat? Wer dem seligen smart Roadster mit einem neuen Kleid auf die Beine helfen wollte und wo zum Beispiel das BMW Konzept-Fahrzeug „Vision Conncected Drive“ entstand? In den gleichen Räumen, in denen mein-auto-blog  nun dem „COCOON“ bei seiner Verpuppung zuschauen durfte.  Doch über diese Geburtsstätten schweigen die deutschen Edel-Hersteller lieber. Zulieferer? Das klingt nach „Schrauben-Lieferant“. Dabei entsteht die Mehrzahl der echten Technik-Innovationen nicht bei den großen drei deutschen Premium-Herstellern, sondern in den Thinktanks der Zulieferer.

COCOON – Im Netz der Innovation

Leichtbau ist ein Trend der Zukunft. Wohlstands-Extras, Größe, Komfort und Sicherheitsansprüche haben unsere Autos immer schwerer werden lassen. Der Zwang zu mehr Effizienz erfordert einen intelligenten Leichtbau. Material dort einsparen, wo es keinen Zweck erfüllt. Schaut man sich die Künste von Mutter Natur an, dann können wir genau dort lernen. Die ultrafeste Schale einer Schildkröte. Das elastische, aber belastbare Netz einer Spinne. Der logische Leichtbau eines Blattes. Die Evolution findet immer eine Lösung. Warum ihr nicht einfach folgen und sie imitieren? Neue Techniken werden die Veränderungen in der Produktion von Fahrzeugen unter Umständen schneller umkrempeln, als dies der Automobil-Industrie lieb sein kann.

3D-Druck vs. Lagerhaltung

Im Supermarkt bekommt man 3D-Drucker bereits für den kleinen Geldbeutel. Für die Automobil-Industrie wird sich schon bald die Frage stellen: Müssen wir noch Ersatzteile auf Lager halten? Oder kann man einfache Plastikteile nicht bald „on demand“ produzieren? Selbst Metalle lassen sich heute bereits im 3D-Druck-Verfahren herstellen. Zusätzlich sind 3D-Drucker in der Lage, gänzlich neue Konstruktionen zu fertigen. Bionic-Design lautet das Stichwort. Anstelle von teuren und zeitraubenden Konstruktionsprozessen und anstelle von Druckgussformen und Werkzeugbau wird eine Technik treten, die per 3D-Druck auch größere, aufwändige Baugruppen fertigt. Just in time. Dort, wo man sie benötigt.

Das Konzeptfahrzeug Cocoon der EDAG AG demonstriert beide Techniken unter einer eher bekannten Hülle. Doch auch das gehört zur Idee des „Weiterdenkens“.

edag cocoon 23 bionic concept fahrzeug genf 2015

EDAG Light COCOON im Detail

Bionic-Design trifft Jack Wolfskin

Der Edag Light COCOON stammt zu großen Teilen aus einem 3D-Drucker. Moderne bionische Konstruktionsverfahren haben einen extremen Leichtbau ermöglicht. Um das „Skelett“ des COCOON zu verdeutlichen, wurde das BIONIC-Conceptcar mit einer widerstandsfähigen Stoffhülle vom Outdoor-Experten „Jack Wolfskin“ überzogen. Die Ideen, die Innovationen und die Umsetzung der „Bionic-Konstruktion“ stecken im Detail. Aus der Ferne ist der „Light Cocoon“ vor allem ein rattenscharf wirkender Zweisitzer, der ein wenig so aussieht, als wäre er der kürzere, der knuffigere Bruder des BMW i8.

Um den Leichtbau optisch zu verdeutlichen, wird der „Light COCOON“ von innen per LED-Technik ausgeleuchtet. Das ermöglicht tiefe Einblicke in die Idee des „Bionicle-Designs“. In Verbindung mit der widerstandsfähigen, aber lichtdurchlässigen Außenhaut lassen sich zugleich neue Leuchtgrafiken entwickeln. Ein weiteres Highlight ist der integrierte Heckspoiler, dessen Anstellwinkel verändert wird, ohne hierbei die Fläche durch Fugen zu unterbrechen. Zu verdanken ist dies dem flexiblen Überzug des Light Cocoon.

Schaut man sich die Details an, dann glaubt man an ein Auto aus einem Science-Fiction Movie. Skelettförmige Felgenstreben, eine intelligent berechnete Wabenstruktur für die hintere Crashbox. Der gesamte Edag Light COCOON stellt die bisherige Konstruktionsmatrix für Automobile auf den Kopf und zugleich in Frage. Alleine bei der Motorhaube hat der Technologie-Experte aus dem Hessischen – nur durch Bionische-Konstruktionsverfahren – rund 30% an Gewicht eingespart.

 

Galerie: EDAG Light COCOON

Die Premiere erfolgt in Genf auf dem Automobil-Salon 2015

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Über die EDAG Engineering AG:

Die EDAG Engineering AG wurde 1969 gegründet und beschäftigt heute 7.268 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz 2013 betrug 632 Millionen Euro. Der Fokus der EDAG AG liegt auf der internationalen Automobil-Industrie. Als Engineering und Technologiepartner ist man Innovationstreiber und beschäftigt sich u.a. mit der Mobilität von morgen.

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Bjoern

Autos und Motorsport – meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden.
Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.

http://about.me/bhabegger

Nissan nimmt Dieselangst — 500-Euro-Absicherung gegen Fahrverbote

Um Diesel-Besitzern die Angst vor möglichen Fahrverboten zu nehmen bietet Nissan jetzt die sogenannte Innenstadtgarantie, die auch bei Fahrverboten freie Fahrt garantiert.

Um sich gegen mögliche Fahrverbote in deutschen Stadten abzusichern, bietet Nissan jetzt die Innenstadtgarantie an. Wer künftig von einem Fahrverbot betroffen sein sollte, kann sein Auto jederzeit beim Händler zurückgeben. Diese Garantie ist allerdings an jede Menge Rahmenbedingungen geknüpft.

Garantie an zahlreiche Bedingungen geknüpft

Sie gilt nur beim Kauf eines neuen Nissan X-Trail oder Nissan Qashqai mit Dieselmotor. Sie kostet 500 Euro und ist für alle Autos die bis maximal vier Jahre über die Nissan Bank finanziert werden, erhältlich. Zur Inanspruchnahme der Garantie muss ein Fahrverbot am Wohnort bzw. im Umkreis von maximal 100 Kilometern an mindestens 30 Tagen im Jahr wirksam sein.

Die Rücknahme erfolgt jederzeit unbürokratisch bei Eintritt einer Innenstadtsperrung für Diesel. Voraussetzung ist lediglich, dass das Fahrverbot nicht mithilfe von Nissan-Nachrüstlösungen aufgehoben werden kann und mindestens 30 Tage pro Jahr besteht. Der Rückkaufspreis orientiert sich dann an dem bei Rückgabe gültigen Restwert laut Eurotax/Schwacke. Damit erfolgt auch ein sofortiger Ausstieg aus der Finanzierung. Die Vertragskündigung erfolgt kostenfrei – ohne das Anfallen von Gebühren oder Vorfälligkeitsentschädigungen. Bei Rückgabe prüft der Händler die Voraussetzungen und verrechnet die offene Ablösesumme der Finanzierung mit dem Rückkaufwert. Unter Berücksichtigung möglicher Schäden sowie Mehr- oder Minderkilometern werden maximal 2.500 Euro ausgeglichen.

Auf Wunsch kann der Diesel-SUV auch gegen einen emissionsfreien und vollelektrischen Leaf eingetauscht werden. Hier werden dann die Monatsraten der Finanzierung angepasst.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/nissan-nimmt-dieselangst-500-euro-absicherung-gegen-fahrverbote-767124.html

Bentley Bentayga Spezial-SUV — Sondereditionen für Falkner und Jäger

Bentley kennt seine Kunden ganz genau und legt über die Individualisierungsabteilung Mulliner immer wieder maßgeschneiderte Sondereditionen auf. Die jüngste Kreation ist der Bentayga Field Sports für den distinguierten Jagdfreund.

Im Mai 2017 hatte Mulliner schon einen für die Falknerei optimierten Bentayga an den Start gebracht, jetzt folgt mit dem Bentayga Field Sports eine Sonderversion für passionierte Jäger. Als Partner holte sich der Autobauer die renommierte Londoner Waffenschmiede Purdeys ins Boot. Natürlich entsteht das Sondermodell wieder in Handarbeit und lässt so jedem Kunden Freiräume für weiterreichende Individualisierungswünsche.

Jagdbedarf im Kofferraum

Aber schon das Baispaket bietet reichlich Jagdflair. Herzstück der Field Sports-Version ist ein abschließbarer Kofferraumeinbau mit zwei Schubfächern und zahlreichen Staufächern. Gefertigt ist das Staumodul aus Aluminium, die Oberseite ist mit gestepptem Leder bezogen. Ebenfalls mit Leder ausgeschlagen präsentieren sich die einzelnen Staufächer. Zu deren Inhalt zählen unter anderem ein Fernglas, Munitionslager, Schutzbekleidung, ein Messer, Getränke und edle Kristallgläser, ein Flachmann sowie ein Zigarrenvorrat und ein Humidor. Darauf sitzt eine Waffenablage die sich durch die Rücksitzlehne streckt und zwei Jagdflinten aufnehmen kann. Auf Wunsch gibt es noch eine Spezialtasche die spezielle Jagdbekleidung stilgerecht aufnimmt und schützt. Des Jägers bester Freund – sein Jagdhund – bleibt allerdings auf der Strecke. Für den sieht der Bentley Bentayga Field Sports keine Mitnahmemöglichkeit vor.

Bentley Bentayga Falconry für Leute mit einem Vogel

Bentley hat ein Herz für Kunden die einen Vogel haben. Mit dem Bentley Bentayga Falconry hat die Mulliner-Abteilung von Bentley ein Sondermodell für Falkner aufgelegt. Im Grunde seines Wesens ist auch der Bentley Bentayga Falconry nur ein Bentley Bentayga. Den Sonderstatus erwirbt er sich mit einem Spezialeinbau im Heck. Hier haben die Mulliner-Individualisierungsspezialistendie gesamte Ausrüstung für eine erfolgreiche Beizjagd untergebracht.

Herzstück des handgefertigten Einbaus sind zwei voneinander unabhängige mit Naturkork bezogene Einheiten: eine Ausrüstungsstation und ein Behälter für Verpflegung, die beide auf einer ausziehbaren Plattform sitzen.Im Inneren der Ausrüstungsstation befindet sich ein spezielles, in Piano Black furniertes Schubfach – verziert mit einem stilisierten Sakerfalken – mit Verwahrungsmöglichkeiten für die für die zur Falkenjagd notwendige Ausrüstung. Unterhalb davon befindet sich ein Staufach in lasergraviertem Hotspur-Leder mit Fächern für ein GPS-Vogelortungsgerät und das Fernglas sowiefür handgefertigte Lederhauben und Handschuhe, die optional verfügbar sind. In der Verpflegungsbox finden drei Edelstahlkannen mit Bechern, eine Decke und Erfrischungstücher Platz.

Schatten für den Jagdfalken

In einem mit Naturkork bezogenen Kasten, für den ein Seitenfach des Kofferraums reserviert ist, können zwei einzelne Sitzblöcke verwahrt werden. Eine doppelseitige Schutzabdeckung – ebenfalls aus Kork – für Kofferraum­boden und Stoßfänger ist in den Kofferraum des Bentayga integriert, so dass der Vogel auf seinem Sitzblock im Komfort des Fahrzeugschattens auf die Jagd vorbereitet werden kann.

Auch das in Hotspur-Leder gehaltene Interieur dieses Bentayga stellt die Falknerei in den Mittelpunkt: Auf der Mittelarmlehne lässt sich beiBedarf eine Transport-Sitzstange inklusive Riemen befestigen, während das Armaturenbrett mit einer aufwändig gefertigten Intarsie verziert ist. Das Wüstenlandschaftsmotiv mit Falke besteht aus 430 Teilen.

Eine Preis für den Mulliner-Umbau nennt Bentley nicht. Aber der ist ja eh nur was für Leute mit einem Vogel.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bentley-bentayga-falconry-und-field-sports-spezial-suv-676095.html