getaway: Mit dem Mercedes-AMG GLA 45 am Tail of the Dragon

getaway: Mit dem Mercedes-AMG GLA 45 am Tail of the Dragon

[notification type=“notification_warning“ ]Die Schnauze voll? Genug vom ewigen Büro-Stumpfsinn? Es juckt im Gasfuß? Dann ist es Zeit für die „perfekte Flucht“. mein-auto-blog.de zeigt in seiner Kategorie „getaway“ die besten Roadtrips für die Alltagsflucht. [/notification]

11 Meilen – 318 Kurven – 360 PS

11 Meilen sind gute 17 Kilometer. Bei 318 Kurven macht das alle 53 Meter eine Kurve. Oder anders gesagt, das Lenkrad steht eigentlich nie für mehr als ein paar Sekunden gerade. Der „Tail of the Dragon“ presst dich permanent in die Querdynamik. Geradeaus? Das kannst du anderswo haben. Hier in den Appalachen zwischen North Carolina und Tennessee windet sich ein schmales Asphaltband furios durch die Wälder. Während unseres Roadtrips #mbrt15, von Alabama nach New York waren diese 11 Meilen atemraubend und schweißtreibend.

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Unser Fluchtwagen an diesem Tag ist ein Mercedes-Benz GLA 45 AMG. Bei Mercedes spricht man von einem sportlichen „Kompakt-SUV“. Fakt ist, unter dem Blech steckt die scharfe Technik des sportlichsten „A“ im Stuttgarter-Leistungsalphabet. Als GLA wurde die Bodenfreiheit erhöht, als GLA AMG wurde die Luft gleich wieder aus den Radhäusern gelassen. Macht das Sinn? Das darf jeder für sich selbst entscheiden. Hier zwischen Smokey Mountains und Cherokee-Reservat passt die etwas gröbere Bodenfreiheit des Sports-SUV’leins ganz gut zu den derben Bankings der Streckenführung. Morgens um 6:30 war uns das noch nicht klar. Da war nur klar: Der Tag wird gut.

Für den strafzettelfreien Ausflug über den „Tail of the Dragon“ empfiehlt sich die Zeit vor Öffnung der Donut-Läden. Dann fehlen auch die Cops auf der Strecke.  Wer sich zuvor im Internet einliest, der geht mit gehörig Respekt auf den Roadtrip. Da wird man gut geimpft. Allzu leicht wird aus dem „getaway“ ein Dauertreffen mit Radarpistolen.

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Wenn 360 PS los trampeln, dann wimmern schon mal die Vorderräder. Sicher, der GLA 45 AMG hat den Mercedes 4-matic Allradantrieb. Aufgrund der Auslegung als „Hang-On-System“ ohne Druckspeicher oder elektronisch vorgeregelter Lastverteilung ist aber immer ein wenig Schlupf an der Vorderachse notwendig, bevor sich die Hinterräder an die Arbeit gesellen. Wenn der derzeit leistungsstärkste Turbo-Vierzylinder seine Lebensfreude in Form von 450 Nm in den Asphalt stanzen will, denn kommen die Vorderräder kurz unter Zugzwang. Sich von der Felge drehen lassen oder dem Asphalt ein Reifen-Tattoo verpassen?

Sobald sich die Hinterachse vergewissert hat, in diesem Fall schnellstens die Initiative zu übernehmen wuchtet sich der GLA 45 AMG mit Vehemenz aus dem Startblock. Egal wo. Auch auf einer einsamen Landstraße in den „Smokey Mountains“. Viel Rauch um nichts? Nein – der Schlupf bleibt minimal, kaum Rauch, der Name dieser Berg-Region ist nicht die Schuld des Stuttgarter-Ladedruckgesellen.

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Randale und Make-Up. Wir waren mit zwei GLA 45 AMG auf dem „Tail of the Dragon“ unterwegs. Unserem schwarzen Exemplar hatte man, vermutlich aus Respekt gegenüber den Cherokee-Indianern, deren Reservat gleich um die Ecke liegt, das derbe Kriegspfad-Make Up aus den unfassbaren Tiefen der AMG-Preisliste verpasst. Der rote GLA 45 AMG war – alleine weil er rot war, kaum dezenter – aber ohne die Insignien halbstarker Rockabillys zum Ausritt angetreten.

Vereint hat beide der trocken gelieferte Fahrspaß. Sagte ich etwa, ein kompakter SUV-Sportler mit Tieferlegung sei völlig schwachsinnig? Ich lag falsch. Das zum Teil in sich verwindende Asphaltband mit den Bankings eines Nudeltopfes machte den GLA 45 AMG zur genau richtigen Wahl. Ein wenig höher als der A45 AMG, gut für Frontspoiler und Carbon-Flipper, aber tief und straff genug, um unter heftigem Ladedruckfauchen von Kurvenradius zu Kurvenradius zu springen.

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Keine Cops, keine Strafzettel. Das gehört zu den seltenen Erfahrungen am „Tail of the Dragon“, glaubt man den vielen Erlebnisberichten im Internet. Aber wir haben es völlig ohne den kulturellen Austausch von Fahrerlebnis-Reglement-Diskussionen geschafft. Der Top-Tipp? Ganz klar: Bei Sonnenaufgang bereits in den zweiten, dritten und vierten Gang schalten. Der GLA 45 AMG bietet sieben Gänge aus der Doppelkupplungsbox, aber mehr als Welle vier ist nie eingelegt auf den 11 Meilen. Und vier ist schon gewagt. Ernsthaft.

getaway mbrt15 06 mercedes-amg gla 45Es geht nicht um das Ankommen. Es geht um das Fahren. Das ist am “ Tail of the Dragon“ nicht anders als auf anderen Road-Trips. Fahren, die Querdynamik spüren, die Straße fühlen, auch gerne mal das Limit in Sichtweite holen. Wenigstens ein wenig. Nur bis Welle Nummer vier.

Habe ich bei der Optik des GLA 45 AMG, dem schwarzen mit Plastik-Bürzel am Heck, erst noch wild gekichert, so manifestiert sich hinter dem Dreispeichen-Lederruder bei der Dragon-Attacke ein Lächeln, aber ein ernsthaftes. Zufriedenes. Erfülltes. Das Fahrwerk des GLA 45 AMG ist brutal gut abgestimmt. Willig wirft sich der Crosshatch von Biegung zu Biegung. Die Bremse? Der Bremssattel muss sich aufdringlich roten Lippenstift gefallen lassen. Wirkt sportlicher. Verändert aber nix an der Wirkung, wissen wir alle. Die Bremse wirkt allgemein ein wenig teigig, wenn man sich auf den Druckpunkt konzentriert, dann findet man ihn nicht.

Gegenmittel? Workaround? Härter ran!

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Druck. Punkt. Halte. Punkt. Der „Dragon-Tail“ gibt dir mehr als ein Dutzend Male die Chance, die Bremsbeläge ordentlich und zackig an die Scheiben zu legen. Hart rein. Der Druckpunkt? Ach, lass doch das ABS den Druckpunkt suchen. Einen Wimpernschlag später, wieder voller Ladedruck, so geht das Spiel 11 Meilen lang. Wenn, ja wenn du den wichtigsten Ratschlag für diese Tour befolgt hast!

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Starte vor Sonnenaufgang. Warte nicht auf die ersten Kaffeestopps. Suche Dir einen ruhigen Ort für den Start, dann gehe in dich. Am „little Tallassee“ kannst du verschnaufen, direkt am Wasser.

Konzentriere dich auf die Basics. Lass dich nicht ablenken von den roten Gurten des GLA 45 AMG. Überlege nicht, an welcher Stelle dich das grobe Sportgestühl des GLA 45 AMG später zwicken könnte. Mache Dir keine Gedanken um die Traktion.

Okay – der Grundpreis des GLA 45 AMG in Deutschland könnte die Konzentration kurz stören – blicke auf das Wasser, lenke dich ab. Stimmt, die Edition 1 des GLA 45 AMG kostete wirklich 63.250 €. Viel Geld. Auch wenn man dafür den stärksten Zweiliter-Turbo am Markt bekommt. Wenn man sich für die 0 bis 100 Sprints nur 4,6 Sekunden Zeit nehmen muss.

Jetzt konzentriere dich. Auf den Fahrspaß!

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Ich durfte den „Tail of the Dragon“ während unserer #mbrt15 Tour von Alabama nach New York erleben. Und es war ein atemberaubendes Erlebnis. Die Route durch die Apallachen ist für die USA eine außergewöhnliche Route. Die Landschaft manchmal gespenstisch, aber wundervoll.

GETAWAY – Der Trip im Detail

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  • Idealer Startpunkt: Maryville, TN
  • Ziel: Topton, NC
  • Routenlänge: 109 km
  • Zeitfaktor: Ein Vormittag, mit Pause am „Tail of the Dragon Roadhouse“
  • Getaway-Fun Faktor: 4 von 5 Sterne!

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Mehr zum #mbrt15 in Kürze, hier im Blog!

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

Neuer Audi A7 Sportback (2018) — Viertürer-Coupé mit A8-Technik

Audi stellt den neuen A7 vor. Das Viertürer-Coupé nutzt A8-Technik: 48-Volt-Mildhybrid, Allradlenkung und autonome Funktionen. Der Innenraum bietet mehr Platz als bisher.

Der neue Audi A7 hat einen breiteren, aber flacheren Singleframe-Grill als der neue A8. Auch im Vergleich zum Vorgänger wurde der Markengrill breiter, bekam außerdem schärfere Kanten. Am Licht ist die neue Generation ebenfalls erkennbar: 12 Segmente stehen in den Scheinwerfern nebeneinander, gegen Aufpreis baut Audi HD Matrix LED- und Laserlicht ein.

Neuer A7 mit alten Abmessungen

Die Maße der Karosserie haben sich nicht verändert: Der Viertürer ist 4,97 Meter lang und 1,91 breit sowie 1,42 Meter flach. Den Radstand gibt Audi mit 2,93 Meter an. Die lieferbaren Räder sind bis zu 21 Zoll groß. Das Heck ist leicht eingezogen, die Rückleuchten mit ihren jeweils 13 Segmenten verbindet ein Lichtband. Darüber fährt ab 120 km/h ein Heckspoiler aus. Scheinwerfer und Rücklichter zeigen beim Öffnen und Schließen des A7 eine sogenannte Licht-Choreografie.

Zwei Touchscreens serienmäßig

Innen orientiert sich der A7 im Bedienkonzept am A8. Serienmäßig ist ein 10,1-Zoll-Display in die Mittelkonsole integriert, bedient wird das Auto über MMI Touch Response: zwei Touchscreens ersetzen den bisher bekannten Drehdrücksteller samt einiger Tasten und Schalter. Das obere Display für das Infotainment ergänzt ein darunter liegendes 8,6-Zoll-Display für Klima, Komfortfunktionen und Texteingabe. Gegen Aufpreis ist das obere Display 12,3 Zoll groß, ein optionales Head-up-Display projiziert Informationen ins Fahrer-Sichtfeld.

Infotainment und Assistenz wie im A8

Infotainment und Connectivity stammen vom A8. Das geht bis hin zu Car-to-X-Funktionen, mit denen sich Audi-Modelle gegenseitig über Gefahren und Verkehrszeichen informieren können. Autonomes Parken soll im Lauf des Jahres 2018 verfügbar sein.

Drei Assistenz-Pakete wird Audi anbieten: Parken, Stadt und Tour. Wer alle drei bucht, bekommt 39 Fahrer-Assistenzsysteme, die Informationen dafür liefern je fünf Kameras und Radarsensoren, 12 Ultraschallsensoren und ein Laserscanner. Die Informationen laufen im zentralen Fahrerassistenz-Steuergerät (zFAS) zusammen.

Allradlenkung und Sportdifferenzial

Das Fahrwerk verfeinern Bausteine aus der elektronischen Fahrwerkplattform (EFP). Dazu gehören neben weiterentwickelten Achsen auch die Optionen Luftfederung und Allradlenkung. Ein Überlagerungsgetriebe an der Vorderachse variiert die Lenkübersetzung, zusätzlich schlagen bei niedriger Geschwindigkeit die Hinterräder bis zu 5 Grad ein. Das erhöht die Agilität und reduziert den Wendekreis um 1,1 Meter. Ab 60 km/h lenken die Hinterräder mit und verbessern so den Geradeauslauf sowie die Spurstabilität. Gegen Aufpreis verteilt das Sportdifferenziel die Kraft aktiv zwischen den Hinterrädern und hilft dem Viertürer damit zusätzlich ums Eck.

Zunächst verkauft Audi den A7 mit einem 3.0-V6-Turbo. Der Benzin-Direkteinspritzer liefert 340 PS und 500 Nm über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an den Allradantrieb. In 5,3 Sekunden beschleunigt der A7 55 TFSI von null auf 100 km/h, bei 250 km/h greift die elektronische Abregelung. Der V6 ist mit einem 48-Volt-Bordnetz kombiniert, das den Audi zwischen 55 und 160 km/h im mit ausgeschaltetem Motor im Schubbetrieb rollen lassen kann („Segeln“). Die Start-Stopp-Funktion kann den Motor bis 22 km/h ausschalten und wieder innerhalb kürzester Zeit auf die nötige Drehzahl bringen. Die Mildhybrid-Technik soll den Praxisverbrauch um bis zu 0,7 Liter/100 km senken. Im NEFZ verbraucht der A7 6,8 Liter Super/100 km. Das entspricht 154 g CO2/km.

Preise ab 67.800 Euro

Der neue Audi A7 55 TFSI Quattro S-Tronic kostet ab 67.800 Euro und kommt Ende Februar 2018 auf den deutschen Markt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-audi-a7-2018-vorstellung-marktstart-preis-bilder-12755922.html

Mercedes-AMG G 65 Final Edition — Sondermodell zum Ende des G-V12

Die Mercedes G-Klasse an sich hat noch eine große Zukunft, die Tage des G 65 mit seinem V12-Motor sind dagegen gezählt. Zum großen Finale legt Mercedes den Super-Geländewagen als Final Edition auf.

Zum Auslauf des Mercedes-AMG G 65 bietet AMG eine exklusive Final Edition an. Sie ist auf weltweit 65 Exemplare limitiert. Die besonders expressive finale Auflage spiegelt die Erfolgsgeschichte des stärksten Serien-Offroaders der Welt wider. Mehr als jede dritte weltweit verkaufte G‑Klasse stammt aus dem Hause AMG.

Auf der Antriebsseite ändert sich auch zum Finale nichts. Der 6,0-Liter-V12-Motor, der sich unter einer Carbon-/Aluminium-Motorabdeckung versteckt, leistet weiter 630 PS und das maximale Drehmoment liegt weiter bei 1.000 Nm. Die Kraftübertragung an alle vier Räder übernimmt weiter das bekannte Siebengang-Automatikgetriebe. Damit beschleunigt die AMG G-Klasse in 5,3 Sekunden von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h (elektronisch begrenzt).

Expressives Äußeres, hochwertiges Inneres

Beim dynamischen Exterieurdesign der G 65 Final Edition betonen 21 Zoll große Leichtmetallräder im 5‑Doppelspeichen-Design in bronze, silberne Bremssättel und der seitliche AMG-Sport-Zierstreifen den sportlichen Auftritt. Weitere Akzente setzen in bronze matt gehaltene Features wie der Unterfahrschutz, Zierteile im Stoßfänger, die Felgen und die Außenspiegel sowie die Reserveradabdeckung in obsidianschwarz mit einem entsprechend gestalteten Einleger. Dazu passen der Kühlergrill mit schwarzem Gitter und einer bronze matt lackierten Umrandung. Trittbretter und Endrohre sind in mattem Schwarz gehalten. Einleger in den Außen-Schutzleisten in Hochglanzschwarz runden das Bild ab.

Auch im Interieur ist das Sondermodell von hochwertigem Design geprägt: Zum Umfang gehören scharze Nappa-Ledersitze mit Sitzwangen in Carbon-Optik und Ziernähten in hellbraun. Carbonzierteile mit Zierfäden in bronze, der gefräste Edition-Schriftzug im Haltegriff sowie Fußmatten mit Ledereinfassung in hellbraun und Ziernaht in schwarz runden das Bild ab. Der Fahrer nimmt hinter dem unten abgeflachten, griffigen Nappa-Leder-AMG-Performance-Lenkrad Platz. Besonders komfortabel wird die Fahrt dank des Sitzkomfort-Pakets inklusive Multikontursitze und Sitzklimatisierung für Fahrer und Beifahrer.

Unverändert bleibt auch die Positionierung des Mercedes G 65 Final Edition-Sondermodells. Mit einem Grundpreis von 310.233 Euro bleibt der Super-G das teuerste Modell im Mercedes-Angebot. Der normale G 65 kostet ab 275.723 Euro. Bestellbar sind die 65 Exemplare des Luxus-Geländewagens ab sofort.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-amg-g-65-final-edition-sondermodell-zum-ende-des-g-v12-775350.html