Hallo i bims, die A-Klasse

Hallo i bims, die A-Klasse, so vong Interieur her. 

Oder die Stuttgarter-Version von „50 shades of grey“

Wer bei dieser Überschrift nur Bahnhof versteht, der hat die Jugendsprache 2017 verpasst. Und wer eine andere Farbe als „Leasing-Grau“ für seine in 2018 zu bestellende A-Klasse wünscht, der wird überrascht sein. So, oder ähnlich lässt sich der erste Kommunikations-Aufschlag von Mercedes-Benz für die 2018 erscheinende vierte Generation des „Baby-Benz“ zusammenfassen.

Habby war für mein-auto-blog in Stuttgart und hat sich schon einmal umgeschaut. 

Mit dem kleinsten Mercedes-Benz haben die Stuttgarter in den letzten 20 Jahren bereits mehr erlebt, als andere Automobilhersteller in 100 Jahren. Von einem konzeptionellen Überflieger, einem mehr als praktischen Micro-Van, zum Elch-Test mit Umkipper bis hin zur 180°-Wende vor 5 Jahren. Mercedes-Benz hat nicht nur das Segment der Kompaktwagen zweimal auf den Kopf gestellt, sondern auch selbst viel über die eigene Marke gelernt und mit der in 2018 kommenden vierten Generation will man wieder einmal vieles anders machen. Dabei findet die Revolution dieses Mal nicht im sofort sichtbaren Bereich statt. Wer die neue Mercedes-Welt verstehen will, der muss einsteigen. Einsteigen in den vermutlich radikalsten Mercedes der letzten Jahre. Willkommen im Interieur der vierten A-Klassen Generation.

„Hallo, i bims, die A-Klasse, so vong Interieur her“.

Für alle die beim Anblick der Fotos die gleichen Empfindungen haben, wie der Autor des Textes: In echt sieht alles viel besser und weit weniger radikal aus. Während die ersten Fotos vom neuen Cockpit eine klitzekleine Reizüberflutung auslösen, ist der erste Kontakt mit einer lebensechten A-Klasse eine ganz andere Erfahrung. Mercedes-Benz verabschiedet sich in der kommenden A-Klasse vom klassischen Cockpit-Design. Das ist ähnlich radikal, wie die Sache mit dem Sandwich-Boden damals. Nicht einmal für die Basis-Version wird es analoge Rundinstrumente geben. Die kleine A-Klasse macht den größten Schritt im Interieur, den sich ein deutscher Automobilhersteller bisher wagte.

Im realen Fahrzeug wirkt diese Konzentration auf digitale Gestaltungsmerkmale, die Reduktion der Knöpfchen und der Wegfall einer Cockpit-Hutze weit weniger irritierend, als man beim ersten Blick auf die Bilder vermutet. Das die Lüftungsdüsen nun auch in der A-Klasse zu Turbinen werden, zudem beleuchtet werden können und schon fast das dominierende Merkmal des Innenraums sind, gönnen wir den Stuttgartern, nachdem klar wird – wer erst einmal hinter dem Lenkrad Platz genommen hat, der freut sich vor allem über mehr Schulterfreiheit, eine bessere Rundumsicht und auch, über den gewonnenen Platz, aufgrund des horizontal angeordneten Riesen-Displays. Das Armaturenbrett ist flacher, das Raumgefühl so viel besser und selbst bei den ganz kleinen Details, wie den USB-Buchsen im Innenraum, springt Mercedes-Benz in eine neue Liga. Nein – man protzt nicht mit einer neuen zweistelligen Anzahl an Ladebuchsen, aber man bietet USB-C anstelle der bekannten USB-A Varianten. Das dürfte für noch mehr fragende Gesichter  bei den bisherigen Käufern der Top-10 Farben sorgen, als die beleuchteten Lüftungsdüsen.

Doch diese Radikalität im Innenraum, sie schadet nicht. Sie formt einen Charakter.

War die erste A-Klasse ein Raumwunder und primär für Senioren konstruiert, hat die 180-Wende bei der dritten Generation den Anspruch „sportlich kompakt“ auf die Spitze getrieben – so stellt die vierte Generation den Punkt; Eine neue Zeit im Innenraum, in den Mittelpunkt.

Oberklassen-Features und mehr Platz

Bei den Sitzen kehrt Mercedes-Benz von den sportlichen Integralsitzen mit der integrierten Kopfstütze zum Glück zurück zur Normalität. Der Kunde wird zwischen simplen Basis-Stoffsitz, Komfortsitz und einem sportlichen Gestühl wählen können. Drei der vier Varianten besitzen in der Zukunft wieder eine variable Kopfstütze. Zudem ziehen mit optionaler Sitzklimatisierung, Massage und Multikontursitzen beliebte Ausstattungsoptionen aus der Oberklasse in die A-Klasse sein. Noch ein wenig mehr Mercedes, für den Baby-Benz.

Mehr Platz im Innenraum. Die A-Klasse will bei kaum wachsenden Außenabmessungen, vor allem im Innenraum mehr bieten.

Und außen? „50 shades of grey“

Während man im Interieur dank RGB-LED-Technik die ganze Farbwelt abbilden will, stehen beim Außenlack für den Start der neuen Generation nur die bisherigen „Top 10 Farben“ zur Verfügung. Das sind Farben, von denen 8 alles, aber keine echte Farben sind. Neben einem Rot- und Gelb-Ton, kann der Käufer vor allem aus dutzenden Grau-Schattierungen wählen. Das sagt viel über die bisherige Käuferschicht der A-Klasse aus. Oder?

Auf der anderen Seite, nicht jede Revolution benötigt einen Elch. Manchmal reicht die richtige Dosierung Digitalisierung.

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Bjoern

Autos und Motorsport – meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden.
Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.

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Kahn Design Flying Huntsman 6×6 Soft-Top — Defender mal sechs auch ohne Dach

Der britische Tuner Kahn hat für den Autosalon Genf 2015 einen 6×6-Land Rover Defender entworfen. Saftig: Als Antrieb dient ein 6,2-Liter-V8 mit 430 PS. 2018 soll eine Soft-Top-Version folgen.

Die Kahn-Design-Umbauten des Land Rover Defender sind inzwischen fast schon legendär, mit allerlei Karosserie-Applikationen verpasst der britische Tuner dem kultigen Geländewagen eine abgefahrene Endzeit-Optik. Auf Basis des „Flying Huntsman“-Modells stellte Kahn auf dem Autosalon in Genf 2015 eine 6×6-Variante vor.

Der bereits bekannte Flying Huntsman-Defender von Kahn zeichnet sich neben den Änderungen an der Karosserie mit aufgesetzten Show-Planken, neuer Front und abgeänderter Motorhaube vor allem durch sein Antriebs-Aggregat aus: unter der Haube bollert ein 6,2-Liter V8 von General Motors, der es auf lustige 430 PS bringt.

Diesen Flying Huntsman hat Kahn gehörig verlängert, verbreitert und zum 6×6-Dreiachser aufgepumpt. Der Hintergedanke ist unschwer zu erkennen – die hervorragenden Geschäfte von Mercedes mit dem G 63 AMG 6×6 würde auch Kahn Design gerne machen, potentielle Kunden mit viel Geld und einem Faible für den extrovertierten Auftritt gibt es augenscheinlich reichlich. Daher stockt Kahn sein Angebot weiter auf. Mit Blick auf den Maybach G 650 Landaulet wird der Huntsman 6×6 auch in einer Soft-Top-Version als Landaulet aufgelegt. Die soll in Genf 2018 präsentiert werden. Die Technik wird vom normalen Flying Huntsman 6×6 übernommen.

Flying Huntsman 6×6 ist sechs Meter lang

Der Flying Huntsman 6×6 wurde nicht nur nach hinten verlängert. Der vordere Teil des Rahmens wurde um 40 Zentimeter gestretcht, was eine extravagant lange Motorhaube zur Folge hat. Im Heckbereich gab es eine Verlängerung um 80 Zentimeter, was den Kahn-Design-Defender auf respektable sechs Meter Länge anschwellen lässt. Damit nicht genug wurden Rahmen und Karosserie zusätzlich um 15 Zentimeter verbreitert, was in einer deutlich verbreiterten Hecktür und einem dritten Scheibenwischer für die stärker geneigte Frontscheibe resultiert.

Alle drei Achsen des Flying Huntsman 6×6 sind angetrieben und jeweils mit einer Differentialsperre bestückt. Zusätzliche Passagiere zu den beiden vorne sitzenden sollen durch die verlängerten Türen leidlich bequem einsteigen können, der Flying Huntsman 6×6 basiert auf dem dreitürigen Land Rover Defender Defender 110 Hardtop ohne zusätzlichen hinteren Einstieg. Bremsanlage und Fahrwerk wurden entsprechend verbessert und verstärkt. Ein Sechsgang-Automatikgetriebe ersetzt die serienmäßige Handschaltung.

Eine Serienfertigung des Defender Flying Huntsman 6×6 hält Kahn Design bei entsprechender Nachfrage für problemlos möglich und verspricht zusätzlich, den Flying Huntsman 6×6 bei Bedarf in verschiedenen gepanzerten Varianten bis hin zur Schutzklasse B7 anbieten zu können.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/kahn-design-flying-huntsman-110-wb-6×6-concept-defender-mal-sechs-auch-ohne-dach-9299312.html

Detroit Motor Show 2018 — Highlights der US-Automesse

Vom 13. bis zum 28. Januar startet in Detroit das Autojahr 2018 mit der North American International Auto Show (NAIAS). Erwartet werden zahlreiche US-Debüts sowie einige Weltpremieren. Wir haben sie alle.

Auch wenn die L.A. Autoshow im November schon zahlreiche Premieren abgefeiert hat, hält die North American International Autoshow (NAIAS) noch zahlreiche leckere Weltpremieren bereit. Zwei Wochen lang wird die Motor City Detroit wieder zum automobilen Nabel der Welt, wenn im Cobo Center die Detroit Motor Show läuft.

Das neue Mercedes G-Modell

Die Mercedes G-Klasse gehört zu den absoluten Urgesteinen der Geländewagenszene. Nach fast 40 Jahren bahnt sich in Detroit nach unendlich vielen Evolutionen nun endlich die Revolution an. Die neue Mercedes G-Klasse erfindet sich komplett neu, ohne ihre Tradition zu verleugnen. VW bereichert die Show mit dem neuen Jetta. Auf dem alten Kontinent eher verschmäht, soll der neue Jetta als kleiner Arteon an seine Verkaufserfolge auf dem US-Markt anknüpfen.

Verkaufserfolge feiert auch der Ram 1500 am laufenden Band. Damit das so bleibt zeigt sich der Pickup in aufgefrischter Form auf der NAIAS. Lexus wird mit der Studie LF-1 Limitless einen Ausblick auf ein großes SUV-Coupé geben. Toyota wird den neuen Avalon zeigen und Hyundai könnte in Detroit die nächste Generation des Veloster enthüllen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/detroit-motor-show-2018-highlights-der-us-automesse-774767.html