Inside: Vortrag zum 360° Video

Inside: Vortrag zum 360° Video

Dinge zum ersten Mal tun, das geht eben nur einmal. Und weil mein-auto-blog.de und Mitsubishi mit dem 360°-Video die ersten waren, die eine virtuelle Probefahrt realisiert haben, gab es eine Menge darüber zu erzählen.

Vortrag zum 360°-Video in Hamburg @ministrygmbh

Die begleitende Digital-Agentur hinter dem Projekt war MINISTRY aus Hamburg und ich muss nicht viel um den heißen Brei herum reden, das Ergebnis unseres ersten 360°-Dreh hatte mich schlicht von den Socken gehauen. Doch der Reihe nach.

Wobei – Das Video: 360°-Video – Probefahrt Mitsubishi ASX kann man hier direkt klicken und damit abkürzen – alle anderen lesen weiter und haben die Möglichkeit, auch das „Behind-the-Scenes“ Video zu sehen.

Vortrag in Hamburg

Die Idee zum 360°-Video kam nicht von mir. Diese Idee wurde an mich herangetragen. Das war im Herbst 2015 und nach einem ersten Test war schnell klar, diese Technik ist die Beste Lösung um „Virtuelle Probefahrten“ zu realisieren. Aber auch sehr aufwendig. Es bedarf einer professionellen Digital-Agentur um die Arbeit zu wuppen und ein Endprodukt zu präsentieren, mit dem man nicht nur ein paar Nerds beeindruckt, sondern auch Entscheider in den Unternehmen.

Der Dreh in Hamburg

Nach ein paar Irrungen und offenen Fragen fiel die Wahl als Digitalpartner und durchführende Partner jedoch schnell auf „Ministry“ in Hamburg. Der Drehort? Wir wollten eigentlich alle nach Südafrika, das Budget für den Testlauf hätte aber vermutlich nicht einmal die Reisekosten für alle Mann nach Johannisburg gedeckt und so bleiben wir bei der zweitbesten Wahl: Hamburg.

Nachdem sich Wochen zuvor die gesamte Republik in Winter-Depressionen befand, gingen wir vom Wetter-Worstcase in Hamburg aus. Lichttechniker wurden organisiert, die Ausleuchtung des Fahrzeuges optimiert und was war vor Ort dann Sache? Richtig. Der vermutlich sonnigste Tag Hamburgs. Kalt, aber extrem sonnig. Keine Wolken am Himmel und anstelle von zuwenig Licht, gab es zuviel Licht.

„Sprich das mal am Stück, frei..“

Die Ansage war klar – damit die Post-Production überschaubar blieb, sollte der gesamte Dreh in einem Take aufgenommen werden. Für einen professionellen Moderator mag das simpel sein. Für mich war es eine echte Aufgabe.

Zumal der Dreh mit einer Panne anfing, wer gestern bei unserem Vortrag in Hamburg dabei war, kennt die Panne – für alle anderen wird es ein Geheimnis bleiben. Ehrlich. Ich werde doch nicht erzählen wie ich beim rückwärts fahren ein Schild übersah und erstmal das Auto demolierte. Peinlich.

Diese Aktion war – so kann man sich das denken – für das Lampenfieber nicht hilfreich. Am Ende fuhren wir die ausgesuchte Strecke zwölfmal ab. Zwölfmal frei gesprochen. Mal für drei Minuten, mal für 6 Minuten. Und am Ende war die Ansage der Regie klar: Und jetzt Bjoern, spricht einfach mal frei nach Schnauze.

Das habe ich getan. Und diesen Take haben wir am Ende auch genommen.

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Erfahrungen zum Thema 360°-Video

Ideen zu haben ist relativ leicht. Jemanden zu finden, mit dem man diese Ideen umsetzt, schon schwerer. Am Ende aber so ein Projekt zum ersten Mal durch zu ziehen, ein ganz neues Format zu schaffen, trotz Parkrempler zurück in die Rolle zu finden, das Video aus 7 GoPros so genial zusammen zu „stitchen“ das man am Ende keine Übergänge mehr sieht – wow – dafür brauchte es echt der richtigen Chemie im Team.

Mein Dank geht daher an Mitsubishi-Motors und an Ministry in Hamburg. Und weil alles so gut lief, durften wir gestern auch über dieses Projekt im Rahmen des „Fireside Chat“ sprechen. Mit mir auf der Bühne, der Kollege Henrik Lujindijk von Mitsubishi.

So – genug erzählt – hier ist das versprochene „behind-the-scenes“ Video:

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Bjoern

Autos und Motorsport – meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden.
Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.

http://about.me/bhabegger

Selbstfahrende Autos auf Englands Straßen — Großbritannien will autonom voranfahren

Autofahren in England findet auf der linken Straßenseite statt. Das dürfte Touristen und Geschäftsleute bald nicht mehr kümmern, wenn es nach den Plänen der Regierung geht.

Die britische Regierung möchte unter anderem die chronisch verstopften Straßen der Hauptstadt London möglichst schnell mit autonom fahrenden Autos bevölkern. Dafür sollen Unternehmen, die an künstlicher Intelligenz arbeiten, mit 75 Millionen Pfund (aktuell ca. 84,4 Millionen Euro) gefördert werden. 160 Millionen Pfund (180 Millionen Euro) sollen in den Ausbau des Mobilfunknetzes mit 5G-Standard fließen.

Regierung fördert Autodrive-Projekt

Natürlich möchte Großbritannien hiermit die eigene Wirtschaft nach dem Brexit im internationalen Wettbewerb nach vorne bringen. Der englische Autobauer Jaguar Land Rover spielt hierbei eine wichtige Rolle. Das Unternehmen ist Teil des mit öffentlichen Geldern geförderten „UK Autodrive“ Projektes, dem außerdem Unternehmen wie Ford, AXA und andere angehören.

In Coventry nahe Birmingham und damit vor der eigenen Haustüre hat Jaguar Land Rover nun mit der Erprobung von selbstfahrenden Autos begonnen. Mit den Testfahrten soll nicht nur die Kommunikation unter den Autos, sondern auch zwischen Fahrzeug und der Verkehrsinfrastruktur, z.B. Ampeln und Verkehrszeichen, perfektioniert werden.

Touristen und Geschäftsreisenden in England dürfte die schnelle Durchsetzung der autonomen Autos sehr recht sein. Anstatt sich auf dem Weg zum nächsten Termin an den Linksverkehr gewöhnen zu müssen, lässt man das Auto selber fahren.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/feldversuch-mit-autonomen-autos-in-england-12802960.html

VW Virtus — Stufenheck-Polo für Brasilien

Der Autobauer VW hat aus dem neuen Polo für den südamerikanischen Markt eine Stufenhecklimousine entwickelt. Der VW Virtus wurde jetzt in Sao Paulo vorgestellt.

Der neue VW Virtus baut natürlich auch auf dem Modularen Querbaukasten des Konzerns auf. Im Virtus schmieden die Wolfsburger daraus eine 4,48 Meter lange Limousine, die den Polo um satte 43 Zentimeter in der Länge überragt. Zudem soll der Virtus mit einem 2,65 Meter langen Radstand – 10 Zentimeter mehr als im aktuellen Polo – Platz für fünf Erwachsene und zusätzlich einen der größten Kofferräume seiner Klasse mit 521 Litern Volumen bieten (270 Liter mehr als im Polo).

Ethanol taugliche Motoren für den Virtus

Einzig angebotener Motor ist ein Einliter-Dreizylinder-Turbobenziner, der auch mit Ethanol betrieben werden kann. Im Benzin-Modus gibt der 1.0 TSI 115 PS an die Vorderräder ab, wird Ethanol getankt, so soll die Leistung auf 129 PS steigen. Das maximale Drehmoment liegt in beiden Fällen bei 200 Nm. In 9,9 Sekunden soll der Virtus von Null auf 100 km/h beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 194 km/h angegeben. Später soll noch ein 1,6-Liter-Saugbenziner angeboten werden, der ebenfalls mit Ethanol gefüttert werden kann. Beide Motoren werden wahlweise mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe oder einer Sechsgang-Automatik gekoppelt.

Das Angebot an Assistenz- und Infotainmentfeatures übernimmt der Virtus aus dem Polo.

Der neue VW Virtus wird ausschließlich in Brasilien angeboten und auch dort gebaut. Später könnte er auch die Stufenheckversionen des alten Polo in den Märkten Russland und Indien ersetzen. Preise wurden noch nicht genannt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-virtus-stufenheck-polo-fuer-brasilien-716599.html