Interbrand-Markenranking 2017 — Die wertvollsten Automarken der Welt

Interbrand-Markenranking 2017 — Die wertvollsten Automarken der Welt

Nissan vor VW, und Ferrari ist zum ersten Mal dabei: Das Ranking der 100 wertvollsten Marken der Welt überrascht, folgt aber festen Regeln. Ganz vorn im Interbrand-Ranking ist eine Marke, die auch sonst als Vorbild gilt.

Toyota ist und bleibt die wertvollste Automarke der Welt, auch wenn der Vorreiter in Sachen Hybrid-Technologie bei der Interbrand-Studie deutlich Federn lassen musste. Als einzige Marke verzeichnen die Japaner ein Rückgang ihres Markenwertes von 6 Prozent. War Toyota 2016 noch 53 Milliarden US-Dollar (51,95 Mrd. Euro) wert, so kommt Interbrand 2017 auf einen Gesamtwert von 50,921 Mrd. US-Dollar. Damit liegt der japanische Autohersteller auf Platz sieben (2016: Platz 6) im Ranking der 100 wertvollsten Marken der Welt und vor allen anderen Autoherstellern. Ganz vorne in der jährlich erscheinenden Rangliste liegen aber andere Branchen. Mit einem Wert von 184,154 Mrd. US-Dollar (2016: 178,119 Mrd. Dollar) ganz oben auf dem Treppchen steht Apple, dahinter folgen Google (141,703 Mrd. US-Dollar; 2016: 133,252 Mrd. US-Dollar) und neuerdings Microsoft (79,999 Mrd. US-Dollar; 2016: 72,795 Mrd. US-Dollar), die sich mit einem Plus von 10 Prozent am letztjährigen Vierten Coca Cola (69,733 Mrd. US-Dollar verbeidrängen konnten. Die Top Ten komplettieren dann Amazon, Samsung, Toyota und Facebook.

Marke VW weniger wert

Die dramatische Abwärtsbewegung beim Markenwert von Volkswagen von 2016 um neun Prozent auf 11,44 Mrd. US-Dollar konten die Wolfsburger mit einem kleinen Plus von 1 % auffangen (11,522 Mrd. US-Dollar). Trotzdem hat sich Nissan an dem deutschen Autobauer vorbei gedrängelt. Bereits 2016 musste VW schon die koreanische Marke Hyundai vorlassen. Audi und Porsche retten die Markenbilanz des Konzerns: Der Wert von Audi steigt um 2 Prozent auf 12,023 Mrd. US-Dollar, die Tochter ist damit wertvoller als die Hauptmarke des Mutterkonzerns. Die Marke Porsche ist 6 Prozent wertvoller als 2016, Interbrand beziffert ihren Wert auf 10,129 Mrd. US-Dollar.

Ohne eine signifikante Verbesserung im Markenranking stehen Tesla und BMW da. Die Münchener stehen auf Platz 13 mit 41,521 Mrd. US-Dollar und einer Verbesserung von 0 Prozent. Ebenso ergeht es Tesla auf Rang 98. Den Kaliforniern liegt ein Wert von 4,009 Mrd. US-Dollar wie 2016 zu Grunde. Dabei wurde Tesla noch von einem Neueinsteiger überholt. Ferrari ergattert Platz 88 in den Top 10 mit einem Markenwert von 4,876 Mrd. US-Dollar.

Die Kriterien des Rankings

Bestehen können im Ranking Automarken, die trotz starker Konkurrenz, technischen Fortschritts und geänderter Kundenbedürfnisse wachsen können, so die Autoren der Studie. Nur Firmen, die auf diese drei Herausforderungen eine Antwort haben, könnten auch am Markt erfolgreich sein. Alle anderen hätten es schwer gegen die wachsende Konkurrenz.

Einen Überblick über die wertvollsten Automarken der Welt finden Sie in der Fotoshow.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/wertvollste-automarken-2017-interbrand-studie-6391939.html

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Aston Martin Vanquish Zagato Shooting Brake — Extrem sportlicher und edler Ladewagen

Nur 99 Exemplare baut Aston Martin von ihm: Der Vanquish Zagato Shooting Brake könnte aus dem Stand heraus zum Sammlerstück werden. Laut Aston Martin Chief Creative Officer Marek Reichman ist die Nachfrage nach dem Wagen größer als das Angebot.

Der neue Aston Martin Vanquish Zagato Shooting Brake gehört zu einer Gruppe von 325 Fahrzeugen. Schließlich baut Aston Martin auch noch 28 Vanquish Zagato Speedster, 99 Vanquish Zagato Coupés und 99 Vanquish Zagato Volante. Die in Kooperation mit dem italienischen Designbüro entwickelten Vanquish-Modelle basieren auf dem Vanquish S, sind also mit 592 PS aus einem 5,9-Liter-V12-Sauger unterwegs. Das elektronische Dämpfersystem soll an die Eigenschaften jeder Karosserievariante individuell angepasst worden sein.

Der Shooting Brake kommt ausschließlich als Zweisitzer auf den Markt. Das Dach des sportlichen Transportwagens bekommt von Zagato den sogenannten Double Bubble – zwei Wölbungen über den Köpfen der Insassen. Das Double Bubble ist mit verglasten Lichteinlässen versehen die helfen sollen, den Innenraum mit Tageslicht wohnlicher zu machen. Die Heckklappe gibt beim Öffnen den Blick auf ein luxuriöses Kofferraum-Abteil frei, für das ein Maßgepäck-Set zur Verfügung steht.

Edle Tradition zwischen Aston Martin und Zagato

Innen gibt der Vanquish Zagato Shooting Brake ganz den Aston Martin: Feinmaschiges Karbon spannt sich über die Oberflächen, die Drehknöpfe bestehen aus Bronze und natürlich steht auch eine edle Vollleder-Ausstattung zur Verfügung.

Die Kooperation von Aston Martin und Zagato hat eine lange Tradition: Bereits beim DB4 GT Zagato von 1960 haben die Engländer mit den Italienern zusammengearbeitet. Der neue Vanquish Zagato Shooting Brake wird ab 2018 gebaut, die Preise hat Aston Martin noch nicht bekanntgegeben.

Noch seltener: Der teure Speedster

Der Aston Martin Vanquish Zagato Speedster ist mit seinem Purismus das Gegenteil der Shooting-Brake-Variante: Die Speedster-Frontscheibe neigt sich flacher in den Wind und direkt hinter den Passagieren ziehen sich sogenannte Airdomes nach hinten. Auf der Heckklappe soll sich ein ausfahrbarer Spoiler um eine optimale Aerodynamik kümmern. Eigenständige Außenspiegel und eine individuelle Heckabrisskante grenzen den Speedster zusätzlich von seinen Zagato-Modellgeschwistern ab. Front- und Seitenschweller sind ebenfalls neu und ganz unten entsorgt eine Vierrohr-Abgasanlage die Verbrennungsrückstände des Zwölfzylinder-Motors. Luftverwirbelungen minimiert ein aus Karbon gefertigter Heckdiffusor. Vor Wind und Wetter schützt ein Notverdeck – das wiegt kaum etwas und hilft so, den Schwerpunkt des Speedsters tief zu halten.

Von den 25 Zagato Speedster baut Aston Martin 18 als Links- und sieben als Rechtslenker. Und das die Wagen Begehrlichkeiten wecken, hat Aston Martin natürlich im Preis berücksichtigt: Während ein Zagato Volante bereits mit umgerechnet zirka 725.000 Euro zu Buche schlug, wird für den Speedster wohl mit 1.450.000 Euro das Doppelte fällig.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/aston-martin-vanquish-zagato-shooting-brake-2017-12455415.html

Abt VW Arteon — R-Version vom Tuner

Bei VW gibt es ab Werk vom Arteon keine R-Version. Tuner Abt Sportsline aus Kempten im Allgäu füllt die Lücke mit einer 336 PS starken Tuning-Version.

Bei VW rollt der Arteon mit maximal 280 PS und 350 Nm aus einem Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner an den Start. Gegen Aufpreis ist der Arteon auch mit einem R-Line-Paket für Exterieur und Interieur zu haben. Nur eine echte R-Version mit mehr Leistung gibt es bei den Wolfsburgern nicht.

Abt schafft hier Abhilfe. Mit einer Zusatzbox zur Motorsteuerung legt der Vierzylinder auf 336 PS und 420 Nm zu. Damit soll der Fronttriebler in 5,4 Sekunden von Null auf 100 km/h spurten und eine Höchstgeschwindigkeit von 255 km/h erreichen.

Felgen in 19, 20 oder 21 Zoll Durchmesser

Auch im Bereich Fahrwerk hat Abt nachgelegt um den Arteon noch etwas sportlicher zu machen. Kürzere Federn senken den Schwerpunkt ab und lassen die neuen Felgen noch besser zur Wirkung kommen. Neue Felgen? Abt hält für den VW Arteon 19 Zöller mit 245/40er Reifen bereit. Alternativ können auf den Arteon auch Felgen im Durchmesser von 20 oder 21 Zoll montiert werden, die dann mit Reifen der Größe 245/35 – 20 oder 245/30 – 21 bestückt werden. Die Preise für die Komplettradsätze starten bei 3.839 Euro.

Aerodynamikkomponenten für den VW Arteon führt Abt noch nicht im Programm.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/abt-vw-arteon-r-version-vom-tuner-8500844.html