Jaguar F-Pace, XE und XF 2018 — Neue Diesel und Benziner im Angebot

Jaguar F-Pace, XE und XF 2018 — Neue Diesel und Benziner im Angebot

Jaguar hat noch ein wenig mit seinem Ingenium-Motorenbaukasten gespielt und für die Baureihen F-Pace, XE und XF neue Benziner- und Dieselmotoren generiert, die zum Modelljahr 2018 kommen.

Neu für alle drei Baureihen sind drei Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 200 PS und 320 Nm, 250 PS und 365 Nm sowie mit 300 PS und 400 Nm. Modelle mit dem 200 PS-Motor tragen am Heck die Aufschrift 20t, die 250 PS-starken Varianten das Kürzel 25t und Versionen mit 300 PS hören auf das Kürzel 30t. Der XE 20t kostet ab 36.960 Euro, der XE 25t ab 41.160 Euro (AWD: ab 43.760 Euro) und der 30t AWD ab 48.060 Euro. Der F-Pace 25t kostet ab 51.160 Euro, der XF 20t ab 45.060 Euro, der XF 25t ab 48.560 Euro; die AWD-Variante kostet 2.600 Euro zusätzlich. Der F-Pace mit dem 300-PS-Benziner und Allradantrieb steht mit wenigstens 54.660 Euro in der Preisliste. Die allradgetrieben XF-Limousine 30t kostet ab 55.660 Euro, der Kombi ist nicht mit dem 30t-Motor zu haben.

380 PS im XE-Topmodell

Dazu gesellt sich im F-Pace und dem XF ein auf 240 PS und 500 Nm erstarkter Zweiliter-Vierzylinder-Biturbodiesel. Die Bezeichnung der neuen Varianten lautet 25d. Jaguar liefert den neuen F-Pace 25d ab Werk mit Allradantrieb und 8-Gang-Automatikgetriebe zu Preisen ab 52.860 Euro aus. Der XF 25d ist ab ab 49.360 Euro (AWD: 51.960 Euro) zu haben und der XE 25d ab 46.260 Euro. Neu im Jaguar F-Pace ist der bereits aus anderen Baureihen bekannte Zweiliter-Turbodiesel mit 163 PS und 380 Nm, der ab 43.560 Euro zu haben ist. Der 3.0 Liter-V6-Kompressor für den Jaguar XE S erstarkt zum Modelljahr 2018 um 40 auf nun 380 PS. Das Topmodell der Baureihe steht mit 56.760 Euro in der Preisliste.

Zu den weiteren Neuerungen für das Modelljahr 2018 gehören ein konfigurierbarer Dynamic Modus im XE und im XF, neue Fahrassistenzsysteme wie Kollisionswarner eine erweiterte Parkhilfe. Per Gestensteuerung lassen sich künftig die Kofferräume aller drei Baureihen öffnen und schließen. Im XE gibt es einen größeren TFT-Bildschirm, in allen drei Baureihen das neue InControl Infotainmentsystem.

Bestellt werden können die neuen Motoren und Features ab sofort.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/jaguar-f-pace-xe-und-xf-2018-neue-diesel-und-benziner-8563223.html

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Infiniti QX50 — Mittelklasse-SUV mit Super-Motor

Die Nissan-Nobeltochter Infiniti renoviert ihre Mittelklasse-SUV-Baureihe QX50. Auf der L.A. Autoshow debütiert das gänzlich neue Mittelklassemodell mit revolutionärer Motortechnik.

Bereits 2016 hatte die Nissan-Nobeltochter Infiniti-Fans an der Zukunft des QX50 schnuppern lassen, als man das Infiniti QX Sport Inspiration Concept gezeigt hatte. Auf der Detroit Motor Show 2017 wurde der neue Mittelklasse-SUV weiter konkretisiert. Das QX50 Concept gab sich seriennah. Wie seriennah das Concept bereits war, zeigt die Weltpremiere des neuen QX50 jetzt auf der L.A. Autoshow.

Technik für autonomes Fahren

Zu Technik wurde seinerzeit noch nicht viel verraten. Mittlerweile ist aber klar: Im neuen SUV wird aber der neue Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner mit variabler Kompression debütieren und mit einem CVT-Getriebe zusammenarbeiten. Die Leistung soll bei 272 PS und 380 Nm liegen. Die neue Plattform ist primär auf Vorderradantrieb ausgelegt, optional wird der Nissan QX50 aber auch mit Allradantrieb angeboten werden. Zudem wird der neue SUV mit einem „autonom-Fahren“-Technik-Paket gespickt, das demnächst in weiteren Serienmodellen angeboten werden soll. Zusammengefasst werden die Assistenzsysteme unter dem Namen ProPilot. Für den Spurt von Null auf 98 km/h geben die Japaner zwischen 6,3 (AWD) und 6,7 (FWD) Sekunden an. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 230 km/h liegen.

Der Kofferraum des QX50 soll dank längsverschiebbarer Rückbank zwischen 895 und 1.048 Liter Gepäck (US-Norm) schlucken können. Werden die Rücksitze umgelegt, so soll das Ladevolumen sogar bis auf 1.699 Liter anwachsen.

Beim Design des 4,69 Meter langen, 1,68 Meter hohen und 1,90 Meter breiten Infiniti QX50 (Radstand: 2,80 Meter) haben die Japaner dabei die neue Designlinie der Marke erstmals auf ein SUV-Modell übertragen. Kräftige Formen werden mit fließenden Linien kombiniert. Der Innenraum hat sich organischen Formen verschrieben, die sich optional mit Leder auf den Sitzen sowie Alcantara an den Türbrüstungen und am Dachhimmel zu einem Luxusambiente paaren. Dazu gibt es Edelhölzer und Aluminiumapplikationen. Auf der Mittelkonsole sitzt der obligatorische Touchscreen, der zahlreiche Bedienfunktionen bündelt. Den Mitteltunnel teilen sich der Automatikwählhebel und ein Dreh-Drück-Controller.

Der neue Infiniti QX50 soll noch in 2017 in das Modellprogramm aufgenommen werden. Seine Premiere feiert der QX50 auf der L.A. Autoshow 2017. In den USA kommt er Anfang 2018 in den Handel, in Europa erst im Herbst 2018. Gebaut wird der QX50 im Daimler-Nissan-Gemeinschaftswerk in Mexiko.

In der Fotoshow zeigen wir noch den Infiniti QX50 Concept.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/infiniti-qx50-daten-infos-marktstart-preis-1045203.html

Karlmann King Stealth SUV — V10-Kampfbomber für Ölscheichs

Auf der Dubai Motorshow hat der chinesische Tuner Karlmann King sein Stealth-SUV vorgestellt. Das Riesen-SUV setzt auf Ami-Technik und einen 370-PS-V10

Wenn man Autos verkaufen möchte, die auf den ersten Blick verhältnismäßig sinnfrei, aber exorbitant teuer sind, ist Dubai eine gute Adresse. Die Dubai Motorshow im November bringt neben den üblichen Protz- und Prunk-Gefährten für Menschen mit überquellenden Bargeldreserven auch regelmäßig Fahrzeuge ins Rampenlicht, die noch abgefahrener sind als die üblichen Verdächtigen. Auf den Karlmann King trifft das zweifelsfrei zu.

Erdacht wurde der Karlmann King von der chinesischen Firma IAT, die üblicherweise Ford-Offroader für den chinesischen Markt mit viel Bling-Bling „veredelt“. Entsprechend ist auch die Basis des im Design eines Tarnkappenbombers gehaltenen Mega-SUV eine sehr amerikanische, denn unter dem Karlmann King steckt die Plattform des Riesen-Pickup Ford F-450 Superduty. Das bedeutet neben dem Leiterrahmen auch zwei Starrachsen, also robuste Lkw-Technik mit Durchsetzungswillen im Gelände.

V10-Benziner mit 367 PS

Gefedert wird mit Luftfeder-Elementen, was trotz der archaischen Starrachsen einen gewissen Fahrkomfort vermitteln dürfte. Als Antrieb dient der damalige Top-Benziner der Baureihe, ein V10 mit 6,8 Liter Hubraum und 367 PS. Der erscheint auch notwendig, denn das Ungetüm (5,99 Meter lang und jeweils 2,48 Meter breit und hoch) ist nicht gerade ein Leichtgewicht. Im Standard-Trimm bringt der Karlmann King bereits 4,5 Tonnen auf die Waage, bei der optional angekündigten schussfesten Variante sollen es rund 6,5 Tonnen werden.

Wie für die angepeilte Kundschaft üblich wurde neben dem abgefahrenen Karosseriedesign vor allem der Innenraum sehr extravagant gestaltet. Barocke Farben und Formen mit ausreichend Gold-Verzierungen in verschiedenen Stilen stehen zur Auswahl. Der schwerreiche Besitzer kann vom Rücksitz aus wesentliche Funktionen per Mobiltelefon-App steuern, neben der Klimatisierung auch die Beleuchtung, den Kühlschrank und die Kaffeemaschine.

Karlmann King kostet 1,6 Millionen Euro

Wesentliche Unterhaltungselektronik ist natürlich auch an Bord, neben einem Video-System gibt es gegen Aufpreis auch Satelliten-TV und -Telefonanbindung, eine Spielkonsole und eine wattstarke Soundanlage. Richtig follt unterwegs ist der Karmann King allerdings nicht, bei 140 km/h ist Schluss mit Beschleunigung. Dafür ist das Auto laut Hersteller in Temperaturregionen zwischen -40 und +90 Grad Celsius funktionsfähig. Und was kostet der Spaß? Umgerechnet rund 1,6 Millionen Euro, ohne Extras.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/karlmann-king-stealth-suv-kampfbomber-fuer-oelscheichs-736894.html