Jeep Wrangler 2018 Erlkönig — Neuer Wrangler kommt als Hybrid

Jeep Wrangler 2018 Erlkönig — Neuer Wrangler kommt als Hybrid

Zum Modelljahr 2018 kommt die neue Generation des Jeep Wrangler. Der Ur-Geländewagen wird auch als als erster Hybrid der Marke debütieren. Dazu gibt es jetzt weitere Details rund um die Premiere im November.

Es wird eng für die Freunde kerniger Starrachs-Geländewagen in Zeiten der Crossover und Pkw-SUV, die den Herstellern dank Plattform- und Gleichteile-Strategie lukrative Margen bescheren. Doch zumindest bei Jeep wird es auch weiterhin das Ur-Meter des Geländewagens in relativ unverfälschter Form geben. Im November wird das Modelljahr 2018 des Jeep Wrangler vorgestellt, der direkte Nachkomme des Jeep Willys und die dann vierte Wrangler-Generation seit dem Erscheinen des YJ im Jahr 1987.

Die aktuellen Erlkönigbilder geben bereits entsprechende Entwarnung, nun hat auch Jeep-Chef Mike Manley in einem neuen Interview nachgelegt und weitere Details enthüllt. Unter anderem verriet er, dass wir auch mit einer Hybrid-Version des Jeep Wrangler zu rechnen haben. Die Weltpremiere wird der Jeep Wrangler 2018 auf der LA Autoshow im November feiern. Unter dem künftigen Produktcode „JL“ wird weiterhin ein kompetenter Geländegänger das Erbe des legendären Willys fortführen.

Jeep Wrangler 2018

Über der Plattform des Erlkönigs steckt noch die JK-Karosserie des Jeep Wrangler, die markante Silhouette ist unverkennbar, der aktuelle (US-)Stoßfänger zeichnet sich deutlich durch die Tarnung ab. Viel interessanter ist der Blick ins Parterre, wo sich der neue, offenbar etwas schlankere Rahmen des kommenden Jeep Wrangler zeigt. Das lässt vielerlei Schlüsse zu, zuerst schon einmal den, dass der kommende Jeep Wrangler weiterhin auf einem Leiterrahmen aufbauen wird, der eine aufgeschraubte Karosserie trägt. Offroad-Freaks werden vor allem die Seitenansicht unserer Erlkönig-Bilder lieben. An der Front sind deutlich je zwei Längslenker zu erkennen, die klar machen: Auch vorne weiter Starrachse. Die hintere Starrachse des Erlkönigs blitzt auf den Bildern ohnehin selbstbewusst ins Freie.

Ebenfalls auffällig ist der große Endschalldämpfer direkt am Heck. Der neue Jeep Wrangler wird mit überarbeiteten Motorisierungen kommen. Gerüchte sprechen von einem bis zu 300 PS leistenden Zweiliter-Turbo-Benziner-Vierzylinder als Ergänzung zum bekannten V6-Motor, welcher erst jüngst überarbeitet wurde und dann die Basismotorisierung darstellen könnte. Außerdem will Fiat-Chrysler den Jeep künftig auch den US-Käufern – mit riesigem Abstand größter Markt für den Wrangler – mit einem Dieselmotor anbieten.

Zwei Achtgang-Automatikgetriebe sind im Gespräch, die Benziner sollen das Chrysler-Getriebe 850RE erhalten, während die Diesel eine Automatik von ZF (8HP75) erhalten sollen. Denkbar ist es, dass eine geschlossene Ganzstahl-Karosserie zusätzlich zu den offenen Varianten angeboten wird, was Gewicht einsparen würde. Dabei gibt sich die Marke große Mühe, die Silhouette des Wrangler beizubehalten. Die Grundform stehe nicht zur Disposition, so Manley in einem Interview. Um dennoch Verbrauchsvorteile zu erzielen, werde behutsam an der Aerodynamik gefeilt. Eine Maßnahme hierzu wäre eine stärker geneigte Windschutzscheibe. Enorme Fortschritte sind zum Thema Geräuschniveau und Federungskomfort zu erwarten.

Jeep Wrangler (2018) als Hybrid

Außerdem soll das Gewicht des Jeep Wrangler 2018 spürbar reduziert werden. Hierzu wird ein leichterer, dennoch stabilerer Leiterrahmen beitragen, aber auch der Einsatz von Aluminium für einzelne Karosserieteile. Zusätzliche Gewichtsersparnis wird der hubraumschwächere Vierzylinder-Turbo bringen. Und mit einer deutlichen Ansage kam nun das Thema Hybrid-Antrieb für den neuen Jeep Wrangler auf die Tagesordnung. „Wie alle anderen Marken haben natürlich auch wir klar definierte Pläne zum Thema Elektrifizierung. Es ist unmöglich, im Jahr 2020 kein umfangreiches Angebot an elektrifizierten Modellen zu haben“, erklärte Manley in einem Interview. Dem Thema eines reinen E-Antriebs für den Wrangler erteilte er dabei eine klare Absage. Eine Hybridisierung ist nach derzeitiger Technik in verschiedenen Stufen denkbar. Als Mildhybrid mit einem 48-Volt-System kann ein Starter-Generator für zusätzlichen Vortrieb sorgen, darüber rangieren normale Hybride mit kleiner Speicherbatterie und zusätzlichem E-Motor sowie die Plugin-Hybride mit externer Lademöglichkeit und größerer Traktionsbatterie.

Eine klare Absage gab es hingegen zum Thema einer kompletten Aluminium-Karosserie nach Vorbild des Ford F150. Diese wird, bekräftigte Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne bereits zu einem früheren Zeitpunkt, definitiv nicht kommen. Dafür ist ein Pickup angekündigt, es wird außerdem weiterhin kurze Drei- und lange Fünftürer geben. Nach der Premiere auf der LA-Autoshow Ende November wird der neue Jeep Wrangler in den USA unmittelbar in den Verkauf gehen. Die Deutschland-Premiere der Europamodelle wird im Spätsommer 2018 erwartet. 2019 folgt dann die bereits bestätigte Pickup-Variante des Jeep Wrangler, 2020 wird schließlich der Grand Wagoneer als neues Jeep-Topmodell erscheinen. Außerdem gab Manley nun bekannt, dass auch noch ein kleineres Jeep-Modell unterhalb des Renegade angedacht sei, dessen Marktchancen gerade überprüft werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/erlkoenig-jeep-wrangler-2018-705193.html

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Zukunft der Mittelklasse — Alle Infos und Fotos zu A4, 3er, C.Klasse und Co.

Die Mittelklasse erfindet sich gerade mal wieder neu, denn mit einer behutsamen Evolution ist es nicht getan. Der vorgezeichnete Weg zur Elektromobilität und zum autonomen Fahren erfordert neue Konzepte, und der Trend zum SUV knabbert weiter am klassischen Portfolio.

So rechnet Audi-Chef Rupert Stadler bereits für 2025 mit einem SUV-Anteil von 50 Prozent in seiner Modellpalette, aktuell liegt er hierzu- lande noch bei 25 Prozent. Mit Folgen für das übrige Programm: Der A4 – lange Zeit Bestseller und Umsatzbringer der Marke – verliert an Bedeutung und Stückzahl. In Deutschland belegt er zwar von Januar bis September als erfolgreichster Audi Platz sechs bei den Neuzulassungen, doch speziell im wichtigen China-Markt schwächelt der Absatz.

Neuer Audi A4 kommt mit A8-Touchscreens

Als Hauptproblem gilt das Design, das sich zu wenig vom Vorgänger und von den Schwestermodellen unterscheidet. Abhilfe soll ein umfassendes Facelift schaffen, das allerdings noch bis Juni 2019 auf sich warten lässt. Dabei geht es nicht nur um kosmetische Retuschen im Detail, sondern um einen kraftvolleren, „lauteren“ Auftritt, der teure Änderungen am Blech erfordert. So sind die Radhäuser stärker ausgestellt, die Scheinwerfer deutlich flacher gestaltet und der Frontgrill in die Breite gezogen. Zudem werden die einzelnen Lines optisch klarer differenziert.

Im Cockpit halten analog zum neuen A8 und A7 zwei Touchscreens für Infotainment sowie Klima- und Komfortfunktionen auf der Mittelkonsole Einzug, die den bisherigen MMI-Controller ersetzen. Des Weiteren wird die Antriebspalette sukzessive hybridisiert und auf ein 48-Volt-Bordnetz umgestellt, um längeres „Segeln“ (bis 22 km/h) und mehr Rekuperation zu ermöglichen. Und während der S4 3.0 TFSI nach kurzer Homologationspause schon jetzt wieder lieferbar ist, kommt im nächsten Sommer erstmals ein S4 TDI mit V6-Biturbodiesel und rund 350 PS hinzu.

Der Modulare Längsbaukasten für Verbrennungsmotoren bleibt auch über den nächsten Modellwechsel hinaus (2022/23) erhalten, weil klassische Bauformen und Antriebsarten in vielen Märkten weiter dominieren. Nur die ganz Großen wie der VW-Konzern können sich parallel dazu eine völlig eigenständige Elektro-Plattform wie den Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) leisten, den auch Audi für seine neue e-tron-Familie nutzt. So wird der A4 keine zusätzliche Elektrovariante, sondern ab 2019 einen weiteren hausinternen Rivalen neben A5 und Q5 bekommen – den außen nur wenig größeren, aber wegen des platzsparenden Antriebs innen deutlich geräumigeren e-tron Sportback.

BMW 3er wird leichter und wächst

Auch BMW baut seine i-Palette weiter aus, setzt dagegen auf eine gemeinsame Cluster-Architektur (CLAR) für alle Antriebsarten und Baureihen mit Hinterrad- oder davon abgeleitetem Allradantrieb. Laut Firmenchef Harald Krüger soll künftig jede Baureihe auch rein elektrisch fahren können, den Anfang macht 2020 der X3. Ein Jahr später kommt dann der i4 mit zwei E-Motoren, Allradantrieb und -lenkung, Torque Vectoring und teilaktiver Radaufhängung wie in der IAA-Studie Vision Dynamics. Statt einer teuren Carbonstruktur nutzt der Stromer jedoch die weiterentwickelte CLAR-Basis mit gewichtsoptimierten Werkstoffen zur Kompensation der schweren Batterien.

Beim nächsten 3er dürfte die reine E-Variante auf den meisten Märkten eine Randerscheinung bleiben, denn für 2025 erwartet BMW nur noch eine E-Auto-Quote von 20 statt der einst avisierten 25 Prozent. Damit auch bei den konventionellen Modellen Verbrauch und Emissionen spürbar sinken, wird die Anfang 2019 mit der Limousine startende siebte Generation um rund 40 kg leichter und mit feingetunten Turbomotoren ausgerüstet – Stichwort Elektrifizierung und 48-Volt-Mildhybrid. Trotz der um sechs Zentimeter gewachsenen Länge soll auch die Fahrdynamik von der Diät profitieren.

Ab 2021 kommt die neue Mercedes C-Klasse

Obwohl Mercedes erst sechs Jahre nach BMW (2019) eine separate Elektrosparte an den Start bringt, verfolgt die Marke eine ähnliche Strategie. Die EQ-Modelle nutzen einzelne Komponenten aus dem großen Technikbaukasten des Konzerns, sind aber ansonsten völlig eigenständig. Schließlich erlaubt der kleinere E-Antrieb ein besseres Package, das der rund 4,70 m langen EQ Limousine im Format der C- das Raumvolumen einer E-Klasse beschert. Doch während sich das Design dauerhaft von dem des traditionellen Portfolios unterscheidet, werden die Plattformen für Verbrenner und E-Autos ab 2025 sukzessive zusammengeführt.

Die nächste C-Klasse (W 206, ab Anfang 2021) nutzt jedoch über ihre gesamte Laufzeit den MRA-II-Baukasten, bleibt auch in Format und Design der bisherigen Linie treu. Allerdings kommen weitere Ableger hin- zu, zumindest ein Kombi im Offroad-Look namens All-Terrain sowie das viertürige Coupé CLC im Stil des größeren CLS sind gesetzt. Die gerade erst vorgestellten Vier- und Sechszylinder (Benziner und Diesel, auch als Plug-in-Hybrid) bieten noch viel Potenzial, während eine reine E-Variante nicht zur Diskussion steht.

VW entwickelt den Passat weiter – Alfa kommt mit Giulia-Kombi

Selbst jenseits des deutschen Premium-Trios stellt sich die Mittelklasse neu auf. Nach den Erschütterungen des Dieselskandals ist der VW-Konzern voll auf die Elektromobilität eingeschwenkt, fährt aber noch auf lange Sicht zweigleisig. Denn neben der rein elektrischen, optisch futuristischen I.D.-Familie, zu der ab 2021 auch die Fließheck-Limousine Lounge gehört, werden die klassischen Modelle wie der Passat weiterentwickelt und hybridisiert; der nächste Schritt kommt zum Facelift im Herbst 2018.

Ähnlich geht Skoda beim Vision E vor, der zwar mit 4,65 m Länge auf Octavia-Niveau liegt, aber als coupéartiger Elektro-Crossover völlig neue Kunden anspricht. Während Alfa Romeo und Volvo weiterhin fest an die Zukunft von Limousinen und Kombis glauben, stellt man bei Toyota den fertig entwickelten Avensis-Nachfolger grundsätzlich infrage und überlegt, stattdessen nur noch einen Crossover anzubieten. Es bleibt also spannend, denn mit Mittelmaß kann man in der Mittelklasse längst keinen Blumentopf mehr gewinnen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mittelklasse-zukunft-von-audi-a4-bmw-3er-mercedes-c-klasse-10216992.html

Absatzquote für emissionsfreie und emissionsarme Autos — Bedeutet die Jamaika-Verkehrspolitik das Verbrenner-Ende?

In den Sondierungsgesprächen zwischen der Union, den Grünen und der FDP wurde auch das Thema Verkehr heiß diskutiert. Künftig wolle man nur noch emissionsfreie Neu-Fahrzeuge zulassen. Das Ende des Verbrennungsmotors?

In einem Sondierungspapier zum Thema Verkehr heißt es, man habe sich zum Ziel gesetzt, innerhalb der nächsten zwanzig Jahre den Zeitpunkt zu erreichen, an dem nur noch emissionsfreie Neuwagen beim Händler stehen. Um diese Zielsetzung voranzutreiben, sollen alternative Antriebe verstärkt gefördert werden. Beispielsweise durch eine dynamische Absatzquote von fünf Prozent, die ab 2020 in Kraft treten soll und für die Hersteller gilt. Jedenfalls dann, wenn der Prozentsatz der Zulassungen emissionsfreier Autos im Jahr 2019 noch unter 3,5 liegen sollte. Zudem werden die Autobauer in der Diesel-Frage in die Pflicht genommen. Eine wirksame und überprüfbare Nachrüstung soll die bereits im Verkehr befindlichen Selbstzünder zu Saubermännern machen.

Bonus-Malus-System bei Kfz-Steuer

Für die Verbraucher heißt es „Zuckerbrot und Peitsche“. Als Kaufanreiz soll ein effektives Bonus-Malus-System in die Kfz-Steuer eingearbeitet werden, um die Anschaffung von emissionsarmen und elektrischen Fahrzeugen zu befeuern. Fahrverbote in Städten stünden ebenso auf dem Zettel wie auch eine bundesweite blaue Plakette, schreibt etwa das Handelsblatt. Der bisherige Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte besagte Plakette bis zuletzt entschieden abgelehnt.

Als zusätzlichen Baustein auf dem Weg in die emissionsreduzierte Zukunft sieht das Bündnis die Begünstigung der Dienstwagenbesteuerung von effizienten Autos. Sie sollen beim geldwerten Vorteil aufkommensneutral besser gestellt werden, geht aus dem Sondierungspapier hervor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/verkehr-politik-jamaika-koalition-verbrennungsmotor-ende-2017-12800528.html