Ken Okuyama Cars Kode 0 — Lamborghini Aventador neu interpretiert

Ken Okuyama Cars Kode 0 — Lamborghini Aventador neu interpretiert

Bei Pininfarina zeichnete Ken Okuyama einst den Ferrari Enzo Ferrari. In Pebble Beach zeigt der Designer das Einzelstück Kode 0 auf Lamborghini Aventador-Basis.

Ken Okuyama weiß wie ein Supersportwagen auszusehen hat, hat er doch in Diensten von Pininfarina seinerzeit den Ferrari Enzo Ferrari, das Einzelstück Ferrari Rossa und die Jubiläumsstudie Maserati Birdcage gezeichnet.

In Pebble Beach 2017 zeigt der Japaner einen Traumsportwagen, so wie er ihn sich vorstellt. Als Basis für das 4,64 Meter lange, 2,13 Meter breite und nur 1,14 Meter hohe Kode 0 getaufte Einzelstück wurde ein Lamborghini Aventador herangezogen. Okuyama zeichnete den Kode 0 extrem keilförmig so wie sein Vorbild Marcello Gandini in den 70ern Modelle wie den Lamborghini Countach, den Lancia Stratos Zero oder den Ferrari Modulo gezeichnet hatte.

Lufttunnel unter der C-Säule

Die Silhouette des Kode 0 wird von einer in einer gerade ansteigenden Linie bestimmt. Die reicht von der Nasenspitze, unter der ein großes Spoilerelement hängt, über die länglichen LED-Scheinwerfer und die aus Sichtcarbon gefertigten A-Säulen bis ins Dach. Von dort beugt sich die Linie sanft abfallend bis zum Heck mit einer hohen Abrisskante. Die extrem breiten C-Säulen entspringen dem Dach und laufen zu den weit ausgestellten hinteren Radläufen. Unter den C-Säulen hindurch führen von den Türbrüstungen aus große Durchlässe. Das kantige Heck wird von großen Luftauslässen mit durchscheinenden Lüfterrädern sowie einem mächtigen Diffusor bestimmt. Mittig bahnen sich vier Auspuffendrohre in einem Dreiecksverband ihren Weg nach draußen. Für weiteren Augenschmaus sorgen über an der Karosserie verteile Sichtcarbonelemente. Die 20 und 21 Zoll großen Leichtmetallfelgen entstammen aus dem Regal von Tuner Novitec und sind vorne mit 255730 ZR 20-Reifen und hinten mit Walzen der Dimension 355/25 ZR 21 bestückt. Verzögert wird mit Keramikstoppern mit Sechskolbenzangen und 400 mm-Scheiben vorn und Vierkolbenzangen an 380er Scheiben an der Hinterhand.

Das Fahrwerk des 1.550 Kilogramm schweren Kode 0 setzt auf liegende Federelemente und elektronisch geregelte Dämpfer. Motorisch übernimmt der Kode 0 den bewährten 6,5-Liter-V12-Saugmotor von Lamborghini, der es auf 700 PS und ein maximales Drehmoment von 690 Nm bringt. Geschaltet wird per automatisierter Siebengang-Box, die ebenfalls von Lamborghini stammt. Nicht fehlen dürfen nach vorne oben öffnenden Türen. Das Interieur wurde mit verschiedenfarbigen Lederoberflächen ausgeschlagen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/ken-okuyama-cars-kode-0-lamborghini-aventador-neu-interpretiert-674321.html

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McLaren F1 zu verkaufen — Unberührter Supersportwagen im Angebot

Der McLaren F1 gehört bis heute du den begehrtesten Supersportwagen. Jetzt steht einer zum Verkauf – im Auslieferungszustand von 1997 mit nur 239 km auf der Uhr.

Im Mai 2017 hatte McLaren selbst einen McLaren F1 offeriert, der knapp 12 Millionen Euro gebracht haben soll. Allerdings hatte der Superspiortwagen mit der Chassisnummer 69 schon 2.800 Meilen (4.506 Kilometer) auf der Uhr. Die Sonderabteilung MSO hatte den Dreisitzer aber komplett überholt und in den Neuzustand versetzt.

20 Jahre alt, dennoch Neuzustand

Den Neuzustand quasi nie verlassen hat das jetzt in Großbritannien angebotene McLaren-F1-Modell. Beim Nobelautohaus Tom Hartley Jnr steht die Chassisnummer 60 zum Verkauf – und zwar im Auslieferungszustand von 1997. Der in Dandelion Yellow lackierte F1 dürfte das McLaren F1-Modell sein, das weltweit den geringsten Kilometerstand aufweist. Auf dem Digitaldisplay stehen lediglich 239 Kilometer – das entspricht genau der Distanz, die jeder McLaren F1 als Testfahrt vor der Auslieferung an den Kunden absolvieren musste. darüber hinaus hat der gelbe Renner in den 20 Jahren seit seiner Auslieferung keinen einzigen Kilometer mehr gesammelt, auch wurde er nie zum Straßenverkehr zugelassen. Er wanderte direkt in die Aservatenkammer eines betuchten japanischen Sammlers.

Entsprechend finden sich im weitestgehend dunkelgrau gehaltenen Innenraum auch noch alle ab Werk angebrachten Schutzfolien. Armaturenbrett, Beifahrersitze, Konsolen – alle Flächen sind unter schützenden Folien und Klebebändern verborgen. Lenkrad und Schalthebel sowie Pedalerie präsentieren sich im jungfräulichen Gewand. Unter jeder Haube und Abdeckung entweicht Neuwagenduft.

Alles Werkszubehör originalverpackt dabei

Doch nicht nur der McLaren selbst ist absolut neuwertig, auch das dazu offerierte Zubehörpaket ist einzigartig. Es ist alles da, was den McLaren F1 einst zu seinem ersten Besitzer begleitet hat. Da wären die Handbücher im Ledereinband mit handschriftlich ausgefüllten Daten und Unterschrift von McLaren-F1-Designchef Gordon Murray, ein kompletter Werkstattwagen, die Bordwerkzeugrolle mit Werkzeug aus Titan, ein ebenfalls noch originalverpacktes Gepäckset, der Ersatzschlüssel sowie die limitierte TAG-Heuer-Uhr mit eingravierter Chassisnummer.

Des Weiteren hatte der Erstbesitzer noch ein mit Wildleder bezogenes Ersatzlenkrad, eine Sportabgasanlage, Sonderfußmatten und eine Tönungsfolie für die Windschutzscheibe geordert – alles liegt dem F1 bei – originalverpackt. Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen noch eine Carbonsitzschale mit gelber Mittelbahn sowie eine Original-Unterschrift von Gordon Murray auf der rechte Flanke.

Ein McLaren F1 in diesem Zustand dürfte einzigartig sein. Eine Preis nennt Händler Tom Hartley nicht. Aber unter 12 Millionen Euro wird der McLaren F1 wohl kaum den Besitzer wechseln.

Vom McLaren F1 wurden zwischen 1993 und 1998 nur 64 Straßenmodelle (71 Modelle insgesamt) gefertigt. Der F1 gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h noch heute als schnellster Sportwagen mit Saugmotor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-f1-zu-verkaufen-unberuehrter-supersportwagen-2017-6462681.html

Toyota Brennstoffzellenbus Tokyo Motor Show 2017 — Neuer Bus für Tokyo und Olympia

Toyota zeigt auf der Tokyo Motor Show 2017 einen Bus, der mit Wasserstoff fährt und 2020 abgasfrei bei den Olympischen Spielen fahren soll.

Toyota will 2018 den Brennstoffzellen-Bus Sora auf den Markt bringen. Bis zu den Olympischen Spielen 2020 sollen im Großraum Tokio schon 100 Busse mit Wasserstoff fahren. Der „Fuel Cell Bus“ hat auf der 45. Tokyo Motor Show Premiere und fährt mit einer ähnlichen Antriebstechnik wie der Toyota Mirai. Eine Brennstoffzelle erzeugt aus Wasserstoff elektrische Energie. Das Abgas besteht aus Wasserdampf, der Bus fährt also lokal emissionsfrei. Zehn Tanks speichern unter einem Druck von 700 bar insgesamt 600 Liter Wasserstoff. Der Festpolymer-Elektrolyt-Stack erzeugt Wechselstrom für zwei Elektromotoren, die jeweils 113 kW und 335 Newtonmeter leisten.

Platz für 78 Passagiere und 1 Fahrer

Der Bus ist 10,5 Meter lang und 2,49 Meter breit sowie 3,34 Meter hoch. Er bietet neben 22 Sitz- und 56 Stehplätzen ein Novum für Japan: quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitze gab es dort laut Toyota bisher nicht. Die Sitzgelegenheiten klappen hoch, wenn niemand draufsitzt und schaffen so Platz für Kinderwagen oder Rollstühle.

Beschleunigungs- und Haltekontrolle

Der Bus beobachtet mit acht hochauflösenden Kameras seine Umgebung: Damit kann der Fahrer vor Fahrrädern oder Fußgängern gewarnt werden – autonom fährt der Brennstoffzellenbus nicht. Eine Beschleunigungskontrolle verhindert unsanfte Starts und eine Anfahrtskontrolle hilft über Leitlinien in der Fahrbahn, den Bus korrekt an der Haltestelle zu positionieren. Außerdem verfügt der Bus über ein System mit dem Namen IST Connect, das es möglich macht, Buspulks zu bilden und dem Bus Vorfahrt an Ampeln einräumt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-brennstoffzellenbus-sora-tokyo-motor-show-2018-olympia-2020-wasserstoff-12756556.html