„Kia goes electric“ Leser-Test-Drive 2017 — Herr Grupp fährt das Elektroauto Kia Soul EV

„Kia goes electric“ Leser-Test-Drive 2017 — Herr Grupp fährt das Elektroauto Kia Soul EV

Vier Wochen lang können auto motor und sport-Leser verschiedene Electric-Modelle von Kia testen: Bastian Grupp darf den Kia Soul EV fahren, ein reines Elektroauto. Gut, dass er damit schon Erfahrung hat.

Es passt eigentlich perfekt, dass die Europa-Zentrale von Kia in Frankfurt steht. Warum? Ganz sicher nicht aufgrund der Architektur: Direkt neben den spitzen Wolkenkratzern und den Messehallen, die größer sind als so manches Flughafen-Terminal, sieht das Kia-Hochhaus fast ein bisschen verloren aus.

Vier Leser, vier Modelle, vier Wochen

Nein, es passt deshalb so gut, weil in diesen Messehallen bis vor wenigen Tagen noch die IAA 2017 stattfand, die Automesse, die zeigen sollte, wie wir in Zukunft unterwegs sein werden. Und das ist wohl elektrisch beziehungsweise mindestens teilelektrisch.

Der koreanische Autohersteller Kia bietet – wie viele große Hersteller – schon einen Teil der Produktpalette mit Elektro- beziehungsweise Hybridantrieb an: den Niro als klassischen Hybrid und Plug-In-Hybrid, den Soul als vollständig elektrisches Fahrzeug und den großen Optima SW – ebenfalls als Plug-In-Hybrid. Alle natürlich mit siebenjähriger Garantie. Vier Leser von auto motor und sport dürfen diese vier Modelle nun vier Wochen lang ausgiebig testen und mit ihnen Erfahrungen sammeln und weitergeben.

Elektroautos sind für Bastian Grupp nichts neues. Der 38-jährige Architekt, der mit seiner Familie in Augsburg wohnt, hat schon einige tausend Kilometer mit einem zurückgelegt. Mit welchem? Mit einem der ersten Serien-Elektroautos: dem Citroën C-Zero, der baugleich ist mit dem Mitsubishi i-MIEV sowie dem Peugeot iOn. Für seine Frau, seine zwei Kinder und sich besitzt er außerdem einen Peugeot Expert, einen praktischen Hochdachkombi. Für die kommenden vier Wochen gesellt sich der neue Kia Soul EV dazu.

Bastian Grupp fährt elektrisch mit dem Kia Soul EV

Der Soul EV ist das einzige reine Elektrofahrzeug, das Kia momentan verkauft. Der Crossover aus Kompaktwagen und SUV bietet eine Reichweite (NEFZ) von maximal 250 Kilometern. Möglich wird das mit einer 30 kWh fassenden Lithium-Ionen-Batterie und einem reduziertem Stromverbrauch, verglichen mit dem Vorgänger. Der Elektromotor im Soul EV leistet 81 kW, was etwa 110 PS entspricht, das Drehmoment beträgt maximal 285 Nm. Damit packt das Elektroauto den Standardspurt auf 100 km/h in 11,3 Sekunden und läuft maximal 145 km/h schnell. Und das völlig ohne Motorengeräusche. Apropos: Um Fußgänger zu schützen, emittiert der Soul EV bei Geschwindigkeiten von weniger als 20 km/h einen künstlichen Motorsound, der im Innenraum fast nicht zu hören ist.

In den kommenden vier Wochen wird Bastian Grupp seine Erfahrungen mit dem Kia Optima SW PHEV hier dokumentieren.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/kia-goes-electric-leser-test-drive-soul-ev-elektroauto-12675207.html

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