Knaus Sky TI 700 MEG – Die mobile Wohnung für junge Camper-Familien

Knaus Sky TI 700 MEG – Die mobile Wohnung für junge Camper-Familien

Unterwegs und doch daheim:  Wohnmobile und Caravans haben eine große Fan-Gemeinde. Es war daher an der Zeit für mich, auch einen Blick auf dieses Feld der Mobilität zu werfen. 

Für nicht Eingeweihte bietet der Markt der Reisemobile und Caravans eine schier unfassbare Auswahl an Modellen und Möglichkeiten an. Wohnmobil oder Wohnwagen?  Ich glaube ich bin ein Fan von Wohnmobilen: Mein erster Camping-Test drehte sich daher auch um ein Wohnmobil.

Camping-Test:

Knaus Sky TI 700 MEG

Und plötzlich ist der Horizont so nah, lass uns dorthin fahren … 

Geplant war das ja eigentlich alles ganz anders. Als ich das Testmobil abholte, da wollte ich noch am gleichen Abend in Richtung Bodensee starten. Mal eben 300 km vom Firmensitz des Herstellers Knaus-Tabbert nach Hause und dann noch einmal 400 km an den Bodensee. Na klar – Entfernung sind für einen Auto-Blogger auch nur Zahlen. Doch ich hatte die Rechnung ohne den Urlauber- und Heimreise-Verkehr gemacht. Und so konnte ich die beeindruckende Höchstgeschwindigkeit des Sky TI (mit dem 150 PS Diesel) – wir reden über locker 160 nach Tacho – nicht allzu oft nutzen. Reisen, statt rasen. Okay – ich hatte es verstanden. 

Ab in die Eifel

Wenn der Bodensee zu weit ist, dann muss die erste Fahrt eben in die grünen Wälder der Eifel führen. Vulkan-Seen interessieren mich allerdings nicht – der Nürburgring ist das Ziel.  Rund um das Mekka des Motorsports in Deutschland gibt es einige schöne Stellplätze – ich glaube den Besten (wild!) hatten wir Nachts per Zufall gefunden – das Foto am nächsten morgen sagt alles:

Foto aus dem Schlafzimmerfenster

Das Wohnmobil im Detail:

Der Knaus Sky TI 700 MEG

Knaus Sky TI 700 MEG Fahrbericht

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Hersteller:  Seit 1996 sind Knaus und Tabbert eine Marke und bilden damit einen Markennamen. Was als Kooperation begann ist heute die Heimat für ein Unternehmen mit vielfältigen Angeboten im Bereich der Wohnmobile und Caravans. 1.200 Mitarbeiter arbeiten an vier Standorten und fertigen Freizeit-Angebote „made by Knaus Tabbert“. Für die Wohnmobile vertraut der Hersteller aus Jandelsbrunn auf Fahrgestelle von FIAT.

Aufbau: Der Aufbau eines Wohnmobils wird traditionell unterschieden nach „Teil-Integrierten“, „Voll-Integrierten“ und „Alkoven“. Seit einigen Jahre immer stärker im kommen, die so genannte Kastenwagen, die im Prinzip klassische Transporter mit wohnlicher Inneneinrichtung sind. Der Testwagen – ein SkyTI 700 MEG gehört zur Kategorie der Teil-Integrierten. Das bedeutet: Das Fahrgestell und die Führerhauskabine stammt von einem Automobil-Hersteller. In diesem Fall basieren die Fahrzeuge bei Knaus auf Fahrgestellen der Marke FIAT und des Typs Ducato.

Basis-Fahrzeug:  Der FIAT Ducato gehört zu den besonders erfolgreichen Lieferwagen und wird von vielen Wohnmobil-Herstellern gerne als Basis für die unterschiedlichsten Varianten von „Teil-Integrierten“ Wohnmobilen verwendet. Der Vorteil des Ducato (Baugleich mit Citroen Jumper und Peugeot Boxer) ist das kompakte Frontantriebs-Layout, dass unterschiedliche Fahrgestell-Längen ermöglicht – ohne dabei allzu teuer zu werden.  Für den SkyTI bietet Knaus Tabbert 3 Fahrzeuglängen an: 6.49 Meter, 6.99 Meter und 7.47 Meter. Und drei Motoren-Varianten: 2.0l Diesel mit 115 PS, 2.3 Liter mit 130 oder 150 PS und 3.0l Diesel mit 180 PS. 

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„Raum für magische Momente“

So umschreibt der Hersteller das Testmobil. Und mit der 7.47 Meter langen Variante wird dem Wohnmobilisten tatsächlich einiges an Raum geboten. Platz ist in der kleinsten Hütte, sagt man gerne. Der Sky TI mit langem Radstand und ordentlichem Überhang am Ende, bietet noch ein ganzes Stück mehr.

Platzangebot

Im Führerhaus befinden sich zwei belederte Sitze die gedreht werden können. Der Platz zwischen den Sitzen ist groß genug um zu jederzeit dazwischen durch zu gehen. Direkt hinter dem Fahrer-Rücken befindet sich der Tisch und die Sitzgruppe des Wohnmobils. Der Tisch lässt sich in 3 Dimensionen verschieben – sowohl nach links und rechts, als auch nach vorne und hinten und natürlich in der Höhe.  Die Sitzgruppe bietet Platz für 3 Personen – wer die Kopfstützen für die Sitzbank montiert, kann diese zwei – in Fahrtrichtung blickenden Plätze – für zwei Mitfahrer nutzen, denn nur dort befinden sich auch zwei weitere Sicherheitsgurte. Der Platz hinter dem Beifahrersitz und auf der Eckbank gegenüber ist während der Fahrt nicht für den Personentransport zugelassen. So bleiben 4 Sitzplätze.  Aber – man mag mich nun für versnobt halten, aber ich finde – der Sky TI passt – trotz der wonnigen Gesamtlänge von über sieben Metern, eher für die „magischen Momente“ von zwei Reisenden.

Sitzgelegenheit Fahrerplatz

Das liegt natürlich nicht an den Sitzplätzen rund um den Tisch, sondern viel mehr an den Schlafplätzen. Als Teil-Integrierter ohne Alkoven oder Hubbett, würde der Tisch und die Kissen der Sitzbank als Schlafplatz für Mitreisenden Nummer drei und vier dienen und ganz unter uns: Morgens das Bett zum Tisch umbauen und abends retour? Dazu bin ich auf Dauer vermutlich zu faul. Drum – für zwei bietet der SkyTI das richtige Potential – um die magischen Momente erleben zu können.

Schlafplatz im Heck Sky TI

Komfort im Wohnmobil – mit Federkern und Lattenrost

Wie man sich bettet, so schläft man – oder so ähnlich.   Im Heck des Knaus Tabbert SkyTi befinden sich, entscheidet man sich für die MEG-Variante, zwei getrennte – vor allem aber bequeme Betten.  Beide Betten sind 86 Zentimeter breit und werden mit Lattenrost und Federkern-Matratze ausgerüstet. Aufgrund des Bad-Layout ist das eine Bett genau 2 Meter lang, während man im Bett Nummer 2 nur 1.95 Meter vorfindet.

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Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

2 Comments

    1. Eben. Für Senioren und Feinripp-Träger. Aber: Ein modernes Wohnmobil sucht andere Zielgruppen. Mein Testmobil hatte keine AHK, aber bis zu 2 Tonnen, je nach Ausstattung.