Koenigsegg Regera auf dem Autosalon in Genf — Schweden-König mit mehr als 1.500 PS

Koenigsegg Regera auf dem Autosalon in Genf — Schweden-König mit mehr als 1.500 PS

Der Koenigsegg Regera stellt nahezu alle anderen Supersportler in den Schatten. Mit einer Systemleistung von weit mehr als 1.500 PS katapultierte sich der schwedische Exot 2016 an die Spitze der Leistungs-Hitliste. Jetzt sind alle 80 Exemplare verkauft.

Vergessen Sie Bugatti Veyron, Ferrari La Ferrari, Porsche 918 oder McLaren P1! Wenn im Auto-Quartett die Kategorie PS aufgerufen wird, macht gegen den Koenigsegg Regera keiner einen Stich. Selbst der Chiron aus dem Hause Bugatti bleibt knapp hinter dem Schweden zurück. Sein Name „Regera“ leitet sich vom schwedischen Begriff für „regieren“ ab – und nichts weniger als das will die Waffe des Kleinserienherstellers in der Kategorie der PS-Monster. Zwischen der Studie von 2015 und dem Serienmodell von 2016 liegen nicht nur 12 Monate Entwicklungszeit, sondern auch Änderungen an rund 3.000 Teilen.

Koenigsegg Regera mit mehr als 1.500 PS

Um auf die atemberaubende Leistungsangabe von „weit mehr als 1.500 PS“ zu kommen, sind natürlich ein paar Techniktricks notwendig. In Sachen Antrieb haben die Ingenieure einen 1.312 PS starken 5,0-Liter-V8 mit gleich 3 Elektromotoren gekoppelt. Statt einer gewöhnlichen Integration der Elektro-Power in den Antriebsstrang leiten zwei der E-Motoren ihre je 180 kW-Power direkt an die einzelnen Hinterräder weiter.

Der dritte, 160 kW starke Elektromotor ist an die Kurbelwelle angeflanscht, um Drehmomentlöcher des Verbrenners zu stopfen. Die Energie für die E-Motoren liefert ein 800 Volt-Batteriepaket mit einer Kapazität von 4,5 kWh.

Der ungewöhnliche Elektro-Antrieb wiegt 88 Kilogramm, was den Regera auf ein Gesamtgewicht fahrfertig von 1.590 Kilogramm bringt – deutlich mehr als die üblichen Leichtgewicht-Renner von Koenigsegg. Doch der Aufwand lohnt sich: Alleine die Elektro-Power geht mit umgerechnet 700 PS in die Gesamtrechnung ein. So kommt man auf die wahnwitzige Systemleistung von weit mehr als 1.500 PS und ein Systemdrehmoment von über 2.000 Nm.

Besonders viel Hirnschmalz haben die Schweden in die Antriebsmomentübertragung auf die hinterräder gesteckt. Die kombination aus Kombination aus Verbrenner und Elektromotor wird mit einem hydraulischen Drehmomentwandler und einem einstufigen Getriebe an die Hinterachse gekoppelt. Damit sollen sich Leistungsverluste, die im Antriebsstrang versacken um 50 % reduzieren lassen, sagt Koenigsegg. Bis 50 km/h fährt der Regera rein elektrisch, erst darüber greift der V8 direkt ins Geschehen ein. Ist der Akku zu schwach, treibt der V8 den dritten E-Motor als Generator an und liefert so Saft an die Batterie.

0-400 km/h in knapp 20 Sekunden

Gigantisch wie die Motorleistung sind auch die Fahrleistungen des Koenigsegg Regera. Null – 100, nach 2,8 Sekunden abgehakt. Null – 200, nach 6,6 Sekunden erledigt. Die 300 km/h-Marke fällt nach 10,9 Sekunden und 400 km/h sollen nach 20 Sekunden erreicht sein. Für den Zwischenspurt von 150 bis 250 km/h sollen nur 3,9 Sekunden vergehen. Noch Fragen?

Auch in Sachen Aerodynamik hat der Schweden-König einige Tricks auf Lager. Der Heckflügel fährt elektrisch aus, verschwindet bei niedriger Geschwindigkeit aber komplett unsichtbar im knackigen Hinterteil. Alle Öffnungen in der Karosserie lassen sich zudem je nach Fahrzustand automatisch schließen. Für den Showeffekt auf dem Parkplatz können die „Transformer-Funktionen“ auch per Smartphone gestartet werden.

Von Anfang an war klar, mehr als 80 Exemplare des Regera wird es nicht geben. Und die sind jetzt alle verkauft, zu einem Stückpreis von rund 2 Millionen Euro.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/koenigsegg-regera-schweden-koenig-mit-mehr-als-1500-ps-736291.html

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Neuer Audi A7 Sportback (2018) — Viertürer-Coupé mit A8-Technik

Audi stellt den neuen A7 vor. Das Viertürer-Coupé nutzt A8-Technik: 48-Volt-Mildhybrid, Allradlenkung und autonome Funktionen. Der Innenraum bietet mehr Platz als bisher.

Der neue Audi A7 hat einen breiteren, aber flacheren Singleframe-Grill als der neue A8. Auch im Vergleich zum Vorgänger wurde der Markengrill breiter, bekam außerdem schärfere Kanten. Am Licht ist die neue Generation ebenfalls erkennbar: 12 Segmente stehen in den Scheinwerfern nebeneinander, gegen Aufpreis baut Audi HD Matrix LED- und Laserlicht ein.

Neuer A7 mit alten Abmessungen

Die Maße der Karosserie haben sich nicht verändert: Der Viertürer ist 4,97 Meter lang und 1,91 breit sowie 1,42 Meter flach. Den Radstand gibt Audi mit 2,93 Meter an. Die lieferbaren Räder sind bis zu 21 Zoll groß. Das Heck ist leicht eingezogen, die Rückleuchten mit ihren jeweils 13 Segmenten verbindet ein Lichtband. Darüber fährt ab 120 km/h ein Heckspoiler aus. Scheinwerfer und Rücklichter zeigen beim Öffnen und Schließen des A7 eine sogenannte Licht-Choreografie.

Zwei Touchscreens serienmäßig

Innen orientiert sich der A7 im Bedienkonzept am A8. Serienmäßig ist ein 10,1-Zoll-Display in die Mittelkonsole integriert, bedient wird das Auto über MMI Touch Response: zwei Touchscreens ersetzen den bisher bekannten Drehdrücksteller samt einiger Tasten und Schalter. Das obere Display für das Infotainment ergänzt ein darunter liegendes 8,6-Zoll-Display für Klima, Komfortfunktionen und Texteingabe. Gegen Aufpreis ist das obere Display 12,3 Zoll groß, ein optionales Head-up-Display projiziert Informationen ins Fahrer-Sichtfeld.

Infotainment und Assistenz wie im A8

Infotainment und Connectivity stammen vom A8. Das geht bis hin zu Car-to-X-Funktionen, mit denen sich Audi-Modelle gegenseitig über Gefahren und Verkehrszeichen informieren können. Autonomes Parken soll im Lauf des Jahres 2018 verfügbar sein.

Drei Assistenz-Pakete wird Audi anbieten: Parken, Stadt und Tour. Wer alle drei bucht, bekommt 39 Fahrer-Assistenzsysteme, die Informationen dafür liefern je fünf Kameras und Radarsensoren, 12 Ultraschallsensoren und ein Laserscanner. Die Informationen laufen im zentralen Fahrerassistenz-Steuergerät (zFAS) zusammen.

Allradlenkung und Sportdifferenzial

Das Fahrwerk verfeinern Bausteine aus der elektronischen Fahrwerkplattform (EFP). Dazu gehören neben weiterentwickelten Achsen auch die Optionen Luftfederung und Allradlenkung. Ein Überlagerungsgetriebe an der Vorderachse variiert die Lenkübersetzung, zusätzlich schlagen bei niedriger Geschwindigkeit die Hinterräder bis zu 5 Grad ein. Das erhöht die Agilität und reduziert den Wendekreis um 1,1 Meter. Ab 60 km/h lenken die Hinterräder mit und verbessern so den Geradeauslauf sowie die Spurstabilität. Gegen Aufpreis verteilt das Sportdifferenziel die Kraft aktiv zwischen den Hinterrädern und hilft dem Viertürer damit zusätzlich ums Eck.

Zunächst verkauft Audi den A7 mit einem 3.0-V6-Turbo. Der Benzin-Direkteinspritzer liefert 340 PS und 500 Nm über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an den Allradantrieb. In 5,3 Sekunden beschleunigt der A7 55 TFSI von null auf 100 km/h, bei 250 km/h greift die elektronische Abregelung. Der V6 ist mit einem 48-Volt-Bordnetz kombiniert, das den Audi zwischen 55 und 160 km/h im mit ausgeschaltetem Motor im Schubbetrieb rollen lassen kann („Segeln“). Die Start-Stopp-Funktion kann den Motor bis 22 km/h ausschalten und wieder innerhalb kürzester Zeit auf die nötige Drehzahl bringen. Die Mildhybrid-Technik soll den Praxisverbrauch um bis zu 0,7 Liter/100 km senken. Im NEFZ verbraucht der A7 6,8 Liter Super/100 km. Das entspricht 154 g CO2/km.

Preise ab 67.800 Euro

Der neue Audi A7 55 TFSI Quattro S-Tronic kostet ab 67.800 Euro und kommt Ende Februar 2018 auf den deutschen Markt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-audi-a7-2018-vorstellung-marktstart-preis-bilder-12755922.html

Mercedes-AMG G 65 Final Edition — Sondermodell zum Ende des G-V12

Die Mercedes G-Klasse an sich hat noch eine große Zukunft, die Tage des G 65 mit seinem V12-Motor sind dagegen gezählt. Zum großen Finale legt Mercedes den Super-Geländewagen als Final Edition auf.

Zum Auslauf des Mercedes-AMG G 65 bietet AMG eine exklusive Final Edition an. Sie ist auf weltweit 65 Exemplare limitiert. Die besonders expressive finale Auflage spiegelt die Erfolgsgeschichte des stärksten Serien-Offroaders der Welt wider. Mehr als jede dritte weltweit verkaufte G‑Klasse stammt aus dem Hause AMG.

Auf der Antriebsseite ändert sich auch zum Finale nichts. Der 6,0-Liter-V12-Motor, der sich unter einer Carbon-/Aluminium-Motorabdeckung versteckt, leistet weiter 630 PS und das maximale Drehmoment liegt weiter bei 1.000 Nm. Die Kraftübertragung an alle vier Räder übernimmt weiter das bekannte Siebengang-Automatikgetriebe. Damit beschleunigt die AMG G-Klasse in 5,3 Sekunden von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h (elektronisch begrenzt).

Expressives Äußeres, hochwertiges Inneres

Beim dynamischen Exterieurdesign der G 65 Final Edition betonen 21 Zoll große Leichtmetallräder im 5‑Doppelspeichen-Design in bronze, silberne Bremssättel und der seitliche AMG-Sport-Zierstreifen den sportlichen Auftritt. Weitere Akzente setzen in bronze matt gehaltene Features wie der Unterfahrschutz, Zierteile im Stoßfänger, die Felgen und die Außenspiegel sowie die Reserveradabdeckung in obsidianschwarz mit einem entsprechend gestalteten Einleger. Dazu passen der Kühlergrill mit schwarzem Gitter und einer bronze matt lackierten Umrandung. Trittbretter und Endrohre sind in mattem Schwarz gehalten. Einleger in den Außen-Schutzleisten in Hochglanzschwarz runden das Bild ab.

Auch im Interieur ist das Sondermodell von hochwertigem Design geprägt: Zum Umfang gehören scharze Nappa-Ledersitze mit Sitzwangen in Carbon-Optik und Ziernähten in hellbraun. Carbonzierteile mit Zierfäden in bronze, der gefräste Edition-Schriftzug im Haltegriff sowie Fußmatten mit Ledereinfassung in hellbraun und Ziernaht in schwarz runden das Bild ab. Der Fahrer nimmt hinter dem unten abgeflachten, griffigen Nappa-Leder-AMG-Performance-Lenkrad Platz. Besonders komfortabel wird die Fahrt dank des Sitzkomfort-Pakets inklusive Multikontursitze und Sitzklimatisierung für Fahrer und Beifahrer.

Unverändert bleibt auch die Positionierung des Mercedes G 65 Final Edition-Sondermodells. Mit einem Grundpreis von 310.233 Euro bleibt der Super-G das teuerste Modell im Mercedes-Angebot. Der normale G 65 kostet ab 275.723 Euro. Bestellbar sind die 65 Exemplare des Luxus-Geländewagens ab sofort.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-amg-g-65-final-edition-sondermodell-zum-ende-des-g-v12-775350.html