Lamborghini Aventador im Fahrbericht

Lamborghini Aventador im Fahrbericht

Mit seinem Zwölfzylinder-Motor gehört der Lamborghini Aventador ganz sicher zu den wildesten Stieren die jemals gebaut wurden.  Es ist eine Symphonie zum niederknien wenn man den Motor des Aventador startet. Gestartet wird theatralisch über einen „Fire-Button“ in der Mittelkonsole der wiederum mit einer Klappe gegen unbeabsichtigte Nutzung gesichert wurde.

Aventador Startknopf

Wilder Ritt auf dem Power-Stier

Den Lamborghini Aventador konnte ich bis heute zweimal fahren. Einmal auf der Rennstrecke in der Nähe von Barcelona, allerdings nur zwei Runden die viel zu schnell vorbei waren und einen Tag lang, während dem #iThunder Roadtrip nach Italien.

Während dem #iThunder Roadtrip war der Aventador nur einer von vielen Supersportwagen, aber er war ganz sicher einer, der einen mit offenem Mund hat stehen lassen.  Und da wir den Lamborghini in der Emilia Romagna über die Landstraßen gefahren sind, die auch die Testfahrer von Lamborghini nutzen, bin ich vermutlich der Einzige der den V12 des Aventador als Hemdtrockner missbraucht hat.  Aber so easy wie mich der 700 PS Stier zum schwitzen gebracht hat, so easy hat er das Hemd wieder getrocknet.

Hemd trocknen Die Kraft des Stieres sollte man nie unterschätzen. Aber auch die Magie des Fahrzeuges nicht.  Vermutlich passiert dies nur in der „Terra di Motori“ – denn wenn man mit zwei Lamborghinis im Tiefflug durch die Provinz knallt, dann bleiben die Menschen an der Straße andächtig stehen. Ein Lächeln malt sich in ihr Gesicht und auch wenn man weit jenseits der angedachten Geschwindigkeiten durch die Ortschaften knallt, „only in italia“ werfen einem wildfremde Menschen einen Handkuss zu.

Bella Macchina

Jeder Tankstopp und davon gibt es einige bei der Kraft und dem Durst des 6.5 Liter V12, wird zu einem Happening. Die Menschen bleiben verträumt stehen und man hört aus den Mündern immer den gleichen Kommentar, gemurmelt zwischen Mantra-Artiger Anbetung und Adrenalin-Schwangerer Euphorie:  „Bella Macchina“.  Diese fast kindliche Freude am Auto, die habe ich bislang nur in Italien erlebt. Und es gibt nur drei Hersteller mit denen man genau diese Erfahrung machen kann. Lamborghini, Ferrari und Pagani. Und alle drei Hersteller hatten wir bei unserem Roadtrip nach Italien auf dem Programm. Mit dabei waren damals, die Goldfeder Fabian Mechtel, der Hamburger Jung‘ Ralf und Reiseblogger Camillo. Auch in deren Blogs wird man nachlesen können, welche Faszination der Trip ausgeübt hat.

Über den Lamborghini Aventador schrieb Fabian:

Zu unfassbar seine Ausmaße, zu grotesk seine Kanten, zu grell seine Farbe. Vor allem aber: das Geräusch. Beim Kaltstart etwa, nach dem Du die alberne Abdeckklappe über dem Startknopf hochgefummelt hast und die sechseinhalb Liter nach kurzer italienischer Anlassertheatralik selbstbewusst ins Leben springen. Diskret ist anders. 

asphaltfrage.de

Doch Wörter können das Erlebte wirklich nur unbedarft zusammenfassen, Bilder – selbst die folgenden, schaffen es auch nur bedingt:

Lamborghini Aventador Fahrbericht Aventador geparkt Lamborghini Aventador Heckansicht Lamborghini 12 Zylinder Heck

Wer mehr zum Lamborghini Aventador erfahren möchte, der sollte auf jeden Fall auch die anderen Artikel im Blog dazu gelesen haben:

Soundcheck:

 

Die Technischen Daten des Aventador im kurzen Überblick:

Die wichtigsten Motordaten:

Motor: V-Motor 12 Zylinder
Ventile: 4 pro Zylinder, dohc
Bohrung mal Hub: 95,0 x 76,4 mm
Hubraum: 6498 cm³
Verdichtung: 11.8:1
Leistung: 700 PS (515 kW) bei 8250 U/min
Drehmoment: 690 Nm bei 5500 U/min
Literleistung: 108 PS (79kW) / Liter Hubraum
Kraftübertragung: Allradantrieb
Getriebe: 7-Gang, automatisch
Gangübersetzungen: I. 3,91
II. 2,44
III. 1,81
IV. 1,46
V. 1,19
VI. 0,97
VII. 0,84
Achsübersetzung: 2,86

Das Fahrwerk:

Radaufhängung (vorn/hinten): Einzelradaufhängung / Einzelradaufhängung
Federung (vorn/hinten): mit Schraubenfedern, Stoßdämpfern / mit Schraubenfedern, Stoßdämpfern
Stabilisatoren (vorn/hinten): J / J
Bremsdurchmesser (vorn/hinten): 400/380 mm
Reifen (vorn): 255/35 ZR 19
Reifen (hinten): 335/30 ZR 20
Felgengröße (vorn): 9 J x 19
Felgengröße (hinten): 12 J x 20

Die Größe des Aventador:

Länge: 4780 mm
Breite: 2030 mm
Höhe: 1136 mm
Radstand: 2700 mm
Spurweite (vorn/hinten): 1720 mm / 1700 mm

 

Leergewicht (Hersteller): 1575 kg

Fahrleistungen:

0-100 km/h (Herstellerangabe): 2,9 s
Höchstgeschwindigkeit: 350 km/h

 

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Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

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Lotus Elise Cup 260 — Absolut limitierter Rennableger

Der britische Sportwagenbauer Lotus legt mit der Elise Cup 260 eine auf weltweit 30 Fahrzeuge limitierte Sonderserie auf, die ganz dicht am Rennfahrzeug Elise Race 250 bleibt.

Lotus setzt weiter auf Diversifizierung seiner Baureihen und bringt mit der Elise Cup 260 eine neue Modellvariante des leichten Zweisitzers. Diese ist zwar für die Straße zugelassen, soll aber technisch ganz nah am Rennwagen Elise Race 250 liegen. Von der extremsten Elise aller Zeiten sollen nur 30 Exemplare für den gesamten Weltmarkt gebaut werden.

Im Lotus Elise Cup 260 kommt der 1,8-Liter-Kompressormotor auf 253 PS und stellt ab 4.000 Touren ein maximales Drehmoment von 255 Nm bereit. Damit soll der Zweisitzer in 4,2 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen können und maximal 243 km/h schnell werden. Geschaltet wird per manuellem Sechsgang-Sportgetriebe, die Traktion optimiert ein elektronisches Sperrdifferenzial.

Neue Aeroparts für deutlich mehr Abtrieb

Zur Ausstattung des Lotus Elise Cup 260 zählen Vorderradkotflügel mit Entlüftungsöffnungen, die den Abtrieb weiter erhöhen, ein Frontsplitter aus Carbon sowie Carbon-Hauben vorne und hinten und ein großer Heckspoiler – ebenfalls aus Kohlefaserlaminat gefertigt. Alle neue Aerobauteile zusammen sollen den Abtrieb bei Topspeed um 180 kg erhöhen. In den Radläufen drehen sich an einer um 10 mm verbreiterten Spur extrem leichte Schmiedefelgen mit schwarzem Finish in den Dimensionen 16 und 17 Zoll. Vorne sind 205/45er Pneus aufgezogen, hinten drehen sich 235/40er Reifen. Hinter den Felgen lugen rot lackierte Bremssättel hervor. Alle Leichtbauteile zusammen senken das Gewicht der Elise um 15 kg auf trocken 862 kg. Neu sind auch die einstellbaren Federbeine

Den Innenraum haben die Briten mit schwarzem Alcantara mit gelben Kontrastnähten ausgeschlagen. Die beiden Passagiere sitzen in Carbonschalen, der Fahrer greift in ein mit Alcantara bezogenes Sportlenkrad, während sich die Augen an Carbonapplikationen ergötzen können. Die sechs Gänge werden mit einem polierten Schaltknauf angesteuert, kommt die elise zum Stillstand so arretiert ein Lederhandbremshebel die Stopper.

In Deutschland ist die neue Lotus Elise Cup 260 ab sofort ab 76.000 Euro bestellbar.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lotus-elise-cup-260-daten-infos-marktstart-preis-8563182.html

Alpina XD3 Erlkönig (2018) — SUV mit über 350-PS-Diesel

BMW hat den SUV X3 gerade aktualisiert. Jetzt steht Kleinserienhersteller Alpina in den Startlöchern mit dem ebenfalls renovrierten Alpina XD3 Biturbo.

Mit dem X3 hat Alpina nur einen einzigen SUV im Angebot und der ist auch nur als Diesel zu haben. BMW hat jetzt das Basismodell für den Alpina XD3 renoviert, Zeit für Alpina auch den XD3 zu modernisieren.

Mehr Power mit Diesel aus D5 S

Der neue Alpina XD3 baut wieder auf dem X3 mit Reihensechszylinder-Turbodiesel und drei Liter Hubraum auf. Im noch aktuellen Alpina XD3 leistet der Biturbo-Selbstzünder 350 PS und kommt auf ein maximales Drehmoment von 700 Nm. Damit spurtet der SUV in 4,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 251 km/h.

Im neuen XD3 könnte Alpina die Chance nutzen und den Power-SUV noch kräftiger zu machen. Im Alpina D5 S stünde dazu der Biturbodiesel in einer Leistungsvariante mit 388 PS und 800 Nm bereit. Zur Modellpflege gehören selbstverständlich wieder eine neue Frontschürze, eine Vierrohrabgasanlage sowie ein speziell abgestimmtes Fahrwerk und Alpina-Leichtmetallräder.

Sein Debüt dürfte der neue Alpina XD3 auf dem Genfer Autosalon 2018 geben. Die Preise dürften bei rund 70.000 Euro starten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/alpina-xd3-erlkoenig-2018-daten-infos-marktstart-preis-8876619.html