Maserati Levante (2018) im Fahrbericht — Mit dem Luxus-SUV auf Offroad-Tour in die Wüste

Maserati Levante (2018) im Fahrbericht — Mit dem Luxus-SUV auf Offroad-Tour in die Wüste

Geländegängig will ja fast jeder SUV sein – selbst in der Luxus-Klasse. Also brettern wir mit dem neuen Maserati Levante doch mal durch die Wüste und testen das Modell für 2018 unter extremen Bedingungen.

Das „U“ in SUV steht ja für „Utility“. Nützlich wollen sie also sein, die hochbeinigen Autos, und beziehen sich damit nicht selten auf den Einsatz abseits befestigter Wege. Auch der neue Maserati Levante ist so einer, der das für sich in Anspruch nimmt. Weil wir natürlich nicht alles glauben was man uns erzählt, probieren wir das einfach mal aus und schicken den Luxus-Italiener in die Wüste. Buchstäblich.

Als Kulisse dienen die Vereinigten Arabischen Emirate, präzise: Dubai. Man sollte meinen, dass der Levante dort gut hinpasst. Doch tatsächlich sieht man abseits der dichter besiedelten Gebiete mehrheitlich Toyota Landcruiser oder Jeep Wrangler in der Sonne brutzeln. Die Fahrzeugwahl der Einheimischen charakterisiert das Offroad-Terrain als mindestens unwegsam. Doch bis es in den Sand geht, dienen die breit ausgebauten Highways zur ersten Tuchfühlung. Neu ist etwa die elektrische Servolenkung, die präzise und gefühlvoll zu Werke gehen soll. Tut sie auch – obwohl die Vibrationen reduziert wurden, verliert der Fahrer nie den Kontakt zur Straße (das kommt ja später noch). Kurven lassen sich knackig angehen, der Lenkwiderstand ist jederzeit angenehm dosiert. Das Luftfeder-Fahrwerk unterstützt dabei bedarfsgerecht mit unterschiedlichen Settings von Comfort bis Sport.

Luxus im GranLusso

Das Infotainment hat Maserati auch geupdatet. Der Look bleibt trotzdem angestaubt, aber wer so einen Levante fährt, der braucht auch kein Navi. Der weiß doch, wo er hin will, oder? So, oder so ähnlich könnte es jedenfalls im Prospekt stehen – gern geschehen, Maserati. Wir jedenfalls wollen in die Kalba Wüste, an den Fuß des „Fossil Rock“, um unseren 430 PS starken GranLusso in ein Staub-Kleid zu packen. Auf dem Weg dorthin trällert der große V6-Benziner einen überaus schönen Soundtrack durch die vierflutige Abgasanlage, während er vehement anschiebt. Die Insassen drückt es dabei übrigens nicht in irgendwelche Sitze. Das Gestühl wurde von Zegna mit speziellen seidigen Stoff-Einlagen verziert und von Leder umrahmt. Die GranLusso-Version fokussiert die Luxus-Ausrichtung des Levante unverhohlen – Alcantara, zweifarbiges Leder, Ziernähte, Dekor. Alles sehr geschmackvoll und hochwertig arrangiert. Für betonte Sportlichkeit bietet Maserati den Levante auch als GranSport an. Der kommt dann nicht nur mit einem entsprechenden Emblem, sondern auch mit Heckspoiler, Sportsitzen und Akzenten in schwarz.

Jetzt wird’s aber Zeit, die Offroad-Qualitäten auf den Prüftstand zu stellen. Ab in die Wüste. Maserati spendiert dem Levante ein Sperrdifferenzial und verbessert laut eigenen Angaben im neuen Modell die Traktion des Allradantriebs Q4. Der schickt seine Kraft im Regelbetrieb an die Hinterräder, kann aber binnen 100 Millisekunden die Power auch nach vorne schaufeln. Was die Italiener mit Deep Snow/Sand Detection (DSD) betiteln, sorgt zudem dafür, dass die Regelelektronik auf entsprechendem Untergrund mehr Schlupf erlaubt,bis Traktion an die jeweiligen Räder gelangt. In der Wüste bedeutet das, man kann echt schöne Sand-Fontänen in die Luft stellen.

430 PS malen Sand-Fontänen in die Luft

Reifendruck runter auf 1,8 Bar, ESP aus, Luftfahrwerk auf 210 Millimeter Bodenfreiheit hochpumpen und ab dafür. Auf dem losen Untergrund entpuppt sich der schicke Levante als echtes Erwachsenen-Spielzeug. Probleme mit dem Terrain hat er nicht. Per M-Taste wird die Automatik im manuellen Modus fixiert, damit der Fahrer Herr über Drehzahl und Drehmoment bleibt. Steine, Kuppen und Dünen – der Maserati schwimmt mit fast unverschämter Leichtigkeit über jegliche Hindernisse. Zackig einlenken, ein Gasstoß dazu und das Heck schlingert wie eine Klapperschlange durch den Sand. Beherrschbar bleibt der Levante aber trotzdem, auch wenn es sich manchmal für einen kurzen Moment nicht so anfühlt. Diese Schrecksekunde des vermeintlichen Entgleitens spricht dem Levante so viel Abenteuerlust zu, wie ihm auf den ersten Blick vermutlich kaum jemand zugestanden hätte.

Der Hersteller wird seinem Slogan gerecht, der Levante ist der Maserati unter den SUVs. Okay, das war eigentlich schon vorher unstrittig. Aber jetzt wissen wir, dass nicht nur „Sport“, sondern auch „Utility“ im „Vehicle“ steckt. Auch wenn das – wie in diesem Segment üblich – kaum einer der Endkunden auf die Probe stellen wird. Apropos Kunde, was kostet der Spaß eigentlich? Den Diesel mit 275 PS gibt es, sozusagen als Einsteigermodell ab 71.200 Euro, der günstigste Benziner (350 PS, V6) kostet 76.000 Euro. Als GranLusso oder GranSport kostet der große Benziner mit 430 PS jeweils mindestens 98.369 Euro. Und, würden Sie ein Auto in diesem Wert auch in die Wüste schicken? Wir können es nur empfehlen.

Alternativ zum Levante Diesel und dem Levante S können sich Kunden ab sofort auch für den Levante mit 3,0-Liter-V6-Benzinmotor entscheiden. Dieser leistet 350 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 500 Nm bei 4.000/min bereit. Das mit Benzin-Direkteinspritzung ausgestattete Triebwerk beschleunigt den SUV in 6,0 Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 251 km/h angegeben. Wie die anderen beiden Antriebsvarianten ist auch diese Version serienmäßig mit dem Allradantrieb Q4 gekoppelt.

Neue Lenkung und mehr Assistenzsysteme

Neu ist auch die elektrische Servolenkung, die die hydraulische Lenkhilfe ablöst. Damit sollen sich das Handling und der Komfort verbessert haben. Mit der elektrischen Lenkhilfe wurde auch das Portfolio der Assistenzsysteme für den Maserati Levante erweitert. Neu im Angebot sind so der Highway Assist (HA), ein Spurhalte-Assistent, ein aktiver Tot-Winkel-Assistent sowie eine Verkehrszeichenerkennung.

Ebenfalls neu ist die Modelldiversifizierung in GranSport und GranLusso, die auch schon bei den anderen Modellreihen eingeführt wurde. GranSport soll sich durch eine betont dynamische Ausstattung und Anmutung auszeichnen, GranLusso steht stilistisch und technisch für die komfortabel-luxuriöse Seite des Levante. Auf den Markt kommen die neuen Modelle im Oktober 2017.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/maserati-levante-2018-infos-daten-marktstart-preis-9689963.html

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Lotus Elise Cup 260 — Absolut limitierter Rennableger

Der britische Sportwagenbauer Lotus legt mit der Elise Cup 260 eine auf weltweit 30 Fahrzeuge limitierte Sonderserie auf, die ganz dicht am Rennfahrzeug Elise Race 250 bleibt.

Lotus setzt weiter auf Diversifizierung seiner Baureihen und bringt mit der Elise Cup 260 eine neue Modellvariante des leichten Zweisitzers. Diese ist zwar für die Straße zugelassen, soll aber technisch ganz nah am Rennwagen Elise Race 250 liegen. Von der extremsten Elise aller Zeiten sollen nur 30 Exemplare für den gesamten Weltmarkt gebaut werden.

Im Lotus Elise Cup 260 kommt der 1,8-Liter-Kompressormotor auf 253 PS und stellt ab 4.000 Touren ein maximales Drehmoment von 255 Nm bereit. Damit soll der Zweisitzer in 4,2 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen können und maximal 243 km/h schnell werden. Geschaltet wird per manuellem Sechsgang-Sportgetriebe, die Traktion optimiert ein elektronisches Sperrdifferenzial.

Neue Aeroparts für deutlich mehr Abtrieb

Zur Ausstattung des Lotus Elise Cup 260 zählen Vorderradkotflügel mit Entlüftungsöffnungen, die den Abtrieb weiter erhöhen, ein Frontsplitter aus Carbon sowie Carbon-Hauben vorne und hinten und ein großer Heckspoiler – ebenfalls aus Kohlefaserlaminat gefertigt. Alle neue Aerobauteile zusammen sollen den Abtrieb bei Topspeed um 180 kg erhöhen. In den Radläufen drehen sich an einer um 10 mm verbreiterten Spur extrem leichte Schmiedefelgen mit schwarzem Finish in den Dimensionen 16 und 17 Zoll. Vorne sind 205/45er Pneus aufgezogen, hinten drehen sich 235/40er Reifen. Hinter den Felgen lugen rot lackierte Bremssättel hervor. Alle Leichtbauteile zusammen senken das Gewicht der Elise um 15 kg auf trocken 862 kg. Neu sind auch die einstellbaren Federbeine

Den Innenraum haben die Briten mit schwarzem Alcantara mit gelben Kontrastnähten ausgeschlagen. Die beiden Passagiere sitzen in Carbonschalen, der Fahrer greift in ein mit Alcantara bezogenes Sportlenkrad, während sich die Augen an Carbonapplikationen ergötzen können. Die sechs Gänge werden mit einem polierten Schaltknauf angesteuert, kommt die elise zum Stillstand so arretiert ein Lederhandbremshebel die Stopper.

In Deutschland ist die neue Lotus Elise Cup 260 ab sofort ab 76.000 Euro bestellbar.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lotus-elise-cup-260-daten-infos-marktstart-preis-8563182.html

Alpina XD3 Erlkönig (2018) — SUV mit über 350-PS-Diesel

BMW hat den SUV X3 gerade aktualisiert. Jetzt steht Kleinserienhersteller Alpina in den Startlöchern mit dem ebenfalls renovrierten Alpina XD3 Biturbo.

Mit dem X3 hat Alpina nur einen einzigen SUV im Angebot und der ist auch nur als Diesel zu haben. BMW hat jetzt das Basismodell für den Alpina XD3 renoviert, Zeit für Alpina auch den XD3 zu modernisieren.

Mehr Power mit Diesel aus D5 S

Der neue Alpina XD3 baut wieder auf dem X3 mit Reihensechszylinder-Turbodiesel und drei Liter Hubraum auf. Im noch aktuellen Alpina XD3 leistet der Biturbo-Selbstzünder 350 PS und kommt auf ein maximales Drehmoment von 700 Nm. Damit spurtet der SUV in 4,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 251 km/h.

Im neuen XD3 könnte Alpina die Chance nutzen und den Power-SUV noch kräftiger zu machen. Im Alpina D5 S stünde dazu der Biturbodiesel in einer Leistungsvariante mit 388 PS und 800 Nm bereit. Zur Modellpflege gehören selbstverständlich wieder eine neue Frontschürze, eine Vierrohrabgasanlage sowie ein speziell abgestimmtes Fahrwerk und Alpina-Leichtmetallräder.

Sein Debüt dürfte der neue Alpina XD3 auf dem Genfer Autosalon 2018 geben. Die Preise dürften bei rund 70.000 Euro starten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/alpina-xd3-erlkoenig-2018-daten-infos-marktstart-preis-8876619.html