Mein Leben als Reifentester

Mein Leben als Reifentester

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Jobs in der Automobil-Industrie

Ich bin ja schon jemand der sich glücklich schätzen darf, ob des Berufs oder der Berufung die ihn gefunden hat. Anders als andere Werktätige habe ich kein Problem damit, wenn der Sonntag-Abend zu Ende geht und der Montag-Morgen am Horizont zu erblicken ist. Meine tägliche Arbeit dreht sich zu großen Teilen nur noch um die Dinge, die mir richtig viel Spaß machen. Autos. Autos testen. Autos fahren. Autos kennen lernen. Neue Autos. Alte Autos. Sportliche Autos. Langweilige Autos. Ökologische Autos. Autos die viel Sprit sparen und Autos die viel Spaß machen. Kurzum: Autos machen meinen Tag unterhaltsam.

Reifentester

Bevor ich mich als Auto-Blogger verdingt habe, hatte ich tatsächlich mit dem Gedanken gespielt, mich in der Reifen-Industrie zu bewerben und als Reifentester zu arbeiten. Damals – die Sache mit den Blogs war noch nicht so der Knüller und Facebook und Co eh nicht – da hatte ich bereits genug von meinem langweiligen 9-to-5 Job. Ich wollte wieder etwas mit Autos machen. Viel zu weit hatte ich mich von meinen ursprünglichen Lehrberufen entfernt. Back to Basics.

Warum auch immer – ich bin kein Testfahrer für Automobilreifen geworden, aber ich kann Jérome Haslins gut verstehen, wenn er in diesem Michelin Video von seinem Beruf spricht.

Das der gute Jérome seit 22 Jahren bei Michelin arbeitet, hat vermutlich einen guten Grund. Und beim Anblick seines Videos wird schnell klar: „Spaß am Job!“

Es sind diese drei simplen Wörter die zusammen kommen müssen, damit man im Alltag mit seinem Beruf un dem restlichen Leben glücklich werden kann: „Spaß am Job“.

Nun kann man natürlich auch sagen, Jérome hat sich genau den Besten Teil der Arbeit ausgesucht, denn er testet Reifen für Sport- und Rennwagen. Na klar – wer will nicht den ganzen Tag über das Gummi herziehen, während er die Motoren hechelnd in den Begrenzer laufen lässt. Aber  –  ganz so simpel ist es natürlich nicht.  Der Job von Jérome sieht nach viel Spaß aus, aber es gehört auch etwas ganz besonderes dazu, diesen Job ausüben zu können:

Das Popo-Meter

Wer einen Reifen auf einem hochkarätigen Sportwagen wie einem Porsche oder Ferrari beurteilen will, der muss nicht nur von Natur aus exzellente Reaktionen am Lenkrad haben, er benötigt auch extrem viel Erfahrung hinter dem Lenkrad. Denn als Reifentester muss er die Unterschiede heraus fahren, die den oftmals nur minimalen Unterschied zwischen High-End Sportreifen ausmacht.

Und das wichtigsten Mess-Instrument ist der Hinter des Testfahrers. Die Verbindung zwischen Auto und Fahrer muss perfekt sein, den die Mess-Instrumente der Techniker und Ingenieure können eines nicht fest stellen: Den Spaß den der Fahrer beim Auto fahren haben soll. Und da spielen die Reifen eine Schlüsselrolle. Ein guter Reifen – oder ein schlechter Reifen – es kann unter Umständen nur der Gummi zwischen Auto und Straße sein, der über Fahrspaß oder Frust entscheidet.

Hier den richtigen Reifen zu entwickeln, dafür braucht es Menschen wie Jérome.

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger