Mercedes AMG GT4 Erlkönig — Kundensportwagen als Straßenversion

Mercedes AMG GT4 Erlkönig — Kundensportwagen als Straßenversion

Mit dem Mercedes-AMG GT4 haben die Schwaben gerade erste ein neues Kundensportmodell vorgestellt. Diesem soll auch eine Straßenversion zur Seite gestellt werden. Ein erster Erlkönig wurde jetzt erwischt.

Mercedes hat sein Kundensportprogramm neben dem GT3-Renner auf AMG GT-Basis im Juli um den GT4, ebenfalls auf AMG GT-Basis, erweitert. Der GT4-Rennwagen soll noch 2017 erste Renneinsätze bestreiten und dann ab 2018 an Kunden ausgeliefert zu werden. Erste Rennwagen wurden bereits am vergangenen Wochenende während des 6h-Rennen in der VLN auf der Nordschleife getestet. Ab 2018 soll die Rennversion des GT4 auf Basis des GT-R dann in der Rennserie gegen dem Porsche Cayman GT4 und andere Hersteller antreten.

Im Spiel mit den Modellvarianten wird Mercedes vom GT4 auch eine Straßenversion anbieten. Diese wurde jetzt erstmalig bei Testfahrten am Nürburgring erwischt.

Die Mercedes-AMG GT4-Straßenversion basiert ebenfalls auf einer abgespeckten Version des AMG GT-R und trägt im Erlkönigstadium die gleichen Endrohre rechts und links in den Diffusor integriert wie der Rennwagen. Das zentrale Auspuffendrohr, welches aktuell alle AMG GT-Varianten tragen, entfällt und wird durch die zwei ”versteckten” Endrohre ersetzt.

GT4-Optik mit GT R-Leistung

Eine weitere Änderung gibt es beim Gewicht, denn die GT4 Straßenversion wird leichter als GT-R und bekommt einen tieferen Schwerpunkt. Anstatt einer Heckscheibe aus Glas bekommt die GT4-Straßenversion eine leichte Heckscheibe aus Plexiglas und das normalerweise oben verbaute Bremslicht fehlt ebenfalls. Ob der im Testwagen verbaute Überrollbügel nur zur Sicherheit während der Tests eingebaut ist, oder ob er es auch bis in die Serie schafft, bleibt noch unklar.

Auf der Antriebsseite dürfte der GT4 die volle Power des GT R übernehmen, da es hier keine Beschränkung durch die Balance-of-Performance-Einstufung gibt. Der Straßen-GT4 dürfte damit aus dem Vierliter-V8-Biturbo 585 PS und 700 Nm leisten, die Rennversion kommt nur auf rund 510 PS und 600 Nm.

Auf den Markt kommen dürfte der Straßen-GT4 noch 2018 um von der Einführung der Rennversion zu profitieren. Preislich wird der GT4 über dem GT R eingestuft – und der kostet wenigstens 165.410 Euro. Für den Renn-GT4 verlangt Mercedes 198.850 Euro, allerdings plus Mehrwertsteuer.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-amg-gt4-erlkoenig-daten-infos-marktstart-preis-7539319.html

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McLaren F1 zu verkaufen — Unberührter Supersportwagen im Angebot

Der McLaren F1 gehört bis heute du den begehrtesten Supersportwagen. Jetzt steht einer zum Verkauf – im Auslieferungszustand von 1997 mit nur 239 km auf der Uhr.

Im Mai 2017 hatte McLaren selbst einen McLaren F1 offeriert, der knapp 12 Millionen Euro gebracht haben soll. Allerdings hatte der Superspiortwagen mit der Chassisnummer 69 schon 2.800 Meilen (4.506 Kilometer) auf der Uhr. Die Sonderabteilung MSO hatte den Dreisitzer aber komplett überholt und in den Neuzustand versetzt.

20 Jahre alt, dennoch Neuzustand

Den Neuzustand quasi nie verlassen hat das jetzt in Großbritannien angebotene McLaren-F1-Modell. Beim Nobelautohaus Tom Hartley Jnr steht die Chassisnummer 60 zum Verkauf – und zwar im Auslieferungszustand von 1997. Der in Dandelion Yellow lackierte F1 dürfte das McLaren F1-Modell sein, das weltweit den geringsten Kilometerstand aufweist. Auf dem Digitaldisplay stehen lediglich 239 Kilometer – das entspricht genau der Distanz, die jeder McLaren F1 als Testfahrt vor der Auslieferung an den Kunden absolvieren musste. darüber hinaus hat der gelbe Renner in den 20 Jahren seit seiner Auslieferung keinen einzigen Kilometer mehr gesammelt, auch wurde er nie zum Straßenverkehr zugelassen. Er wanderte direkt in die Aservatenkammer eines betuchten japanischen Sammlers.

Entsprechend finden sich im weitestgehend dunkelgrau gehaltenen Innenraum auch noch alle ab Werk angebrachten Schutzfolien. Armaturenbrett, Beifahrersitze, Konsolen – alle Flächen sind unter schützenden Folien und Klebebändern verborgen. Lenkrad und Schalthebel sowie Pedalerie präsentieren sich im jungfräulichen Gewand. Unter jeder Haube und Abdeckung entweicht Neuwagenduft.

Alles Werkszubehör originalverpackt dabei

Doch nicht nur der McLaren selbst ist absolut neuwertig, auch das dazu offerierte Zubehörpaket ist einzigartig. Es ist alles da, was den McLaren F1 einst zu seinem ersten Besitzer begleitet hat. Da wären die Handbücher im Ledereinband mit handschriftlich ausgefüllten Daten und Unterschrift von McLaren-F1-Designchef Gordon Murray, ein kompletter Werkstattwagen, die Bordwerkzeugrolle mit Werkzeug aus Titan, ein ebenfalls noch originalverpacktes Gepäckset, der Ersatzschlüssel sowie die limitierte TAG-Heuer-Uhr mit eingravierter Chassisnummer.

Des Weiteren hatte der Erstbesitzer noch ein mit Wildleder bezogenes Ersatzlenkrad, eine Sportabgasanlage, Sonderfußmatten und eine Tönungsfolie für die Windschutzscheibe geordert – alles liegt dem F1 bei – originalverpackt. Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen noch eine Carbonsitzschale mit gelber Mittelbahn sowie eine Original-Unterschrift von Gordon Murray auf der rechte Flanke.

Ein McLaren F1 in diesem Zustand dürfte einzigartig sein. Eine Preis nennt Händler Tom Hartley nicht. Aber unter 12 Millionen Euro wird der McLaren F1 wohl kaum den Besitzer wechseln.

Vom McLaren F1 wurden zwischen 1993 und 1998 nur 64 Straßenmodelle (71 Modelle insgesamt) gefertigt. Der F1 gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h noch heute als schnellster Sportwagen mit Saugmotor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-f1-zu-verkaufen-unberuehrter-supersportwagen-2017-6462681.html

Toyota Brennstoffzellenbus Tokyo Motor Show 2017 — Neuer Bus für Tokyo und Olympia

Toyota zeigt auf der Tokyo Motor Show 2017 einen Bus, der mit Wasserstoff fährt und 2020 abgasfrei bei den Olympischen Spielen fahren soll.

Toyota will 2018 den Brennstoffzellen-Bus Sora auf den Markt bringen. Bis zu den Olympischen Spielen 2020 sollen im Großraum Tokio schon 100 Busse mit Wasserstoff fahren. Der „Fuel Cell Bus“ hat auf der 45. Tokyo Motor Show Premiere und fährt mit einer ähnlichen Antriebstechnik wie der Toyota Mirai. Eine Brennstoffzelle erzeugt aus Wasserstoff elektrische Energie. Das Abgas besteht aus Wasserdampf, der Bus fährt also lokal emissionsfrei. Zehn Tanks speichern unter einem Druck von 700 bar insgesamt 600 Liter Wasserstoff. Der Festpolymer-Elektrolyt-Stack erzeugt Wechselstrom für zwei Elektromotoren, die jeweils 113 kW und 335 Newtonmeter leisten.

Platz für 78 Passagiere und 1 Fahrer

Der Bus ist 10,5 Meter lang und 2,49 Meter breit sowie 3,34 Meter hoch. Er bietet neben 22 Sitz- und 56 Stehplätzen ein Novum für Japan: quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitze gab es dort laut Toyota bisher nicht. Die Sitzgelegenheiten klappen hoch, wenn niemand draufsitzt und schaffen so Platz für Kinderwagen oder Rollstühle.

Beschleunigungs- und Haltekontrolle

Der Bus beobachtet mit acht hochauflösenden Kameras seine Umgebung: Damit kann der Fahrer vor Fahrrädern oder Fußgängern gewarnt werden – autonom fährt der Brennstoffzellenbus nicht. Eine Beschleunigungskontrolle verhindert unsanfte Starts und eine Anfahrtskontrolle hilft über Leitlinien in der Fahrbahn, den Bus korrekt an der Haltestelle zu positionieren. Außerdem verfügt der Bus über ein System mit dem Namen IST Connect, das es möglich macht, Buspulks zu bilden und dem Bus Vorfahrt an Ampeln einräumt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-brennstoffzellenbus-sora-tokyo-motor-show-2018-olympia-2020-wasserstoff-12756556.html