Mercedes-AMG GTVier – Kommt er auch als Diesel?

Mercedes-AMG GTVier – Kommt er auch als Diesel?

Eben erst in Genf auf dem Automobil-Salon präsentiert, zeigt sich das neue Mercedes-AMG GT-Concept jetzt auf mein-auto-blog in einer digitalen Computerretusche, reif für die Straße. Mercedes-AMG GT4, der interne Projektname, der allerdings weniger eine Klassifizierung für den Motorsport darstellt, wie das GT3-Signet seiner Brüder, sondern vielmehr ein Hinweis auf die „pragmatischen“ Seiten des ersten reinen AMG-Sportwagens sein soll. 

Viersitzer AMG mit Dieselschub?

Mercedes-AMG GT-Concept „GTvier“

Politisch korrekt stellte Mercedes-AMG das Concept-Fahrzeug als „EQ Power+“ in Genf vor. Die vermutlich coolste Kombination derzeit. Eigenständiger AMG-Sportwagen mit Platz für bis zu vier Personen, aber mit einem hypermodernen Antrieb, der V8-Power mit lautloser E-Technik kombiniert. Bis zu 815 PS sind im Gespräch, wenn man bei Mercedes-AMG über den zukünftigen Gegner von Porsche Panamera und Audi A7 spricht. Das man die Marke EQ, die im Konzern für die saubere Technik der Zukunft steht, gleich einmal in Verbindung mit einem neuen Supersportler bringt, zeigt aber auch die Ernsthaftigkeit mit der man nun endgültig das Thema „neue Antriebstechniken“ angeht.

Das einem da vor lauter Öko-Correctness nicht der grüne Schauer am Rücken hinab läuft, dafür dürfte der Ausblick auf die Performance eines 800+ PS Sportlers mit Allradantrieb und, ganz sicher, auch Allradlenkung stehen. Allerdings wird damit auch ein Grundsatz von Tobias Moers, dem AMG-Chef mit dem Sportfahrer-Herzen in Frage gestellt. Denn für die richtige Skalierung eines völlig neuen AMG-Sportlers muss eine Bandbreite an Antrieben ermöglicht werden.

Und stehen A7, 6er Grand Coupe und Porsche Panamera im Fadenkreuz, dann muss es den AMG GTVier auch als Diesel geben. Was noch deutlich spektakulärer wäre, als der Viersitzer an sich. Ein R6-Diesel mit dreifach Ladung und – ganz easy – 400 PS?

Wir werden es erleben. Als V8 und Plug-in Hybrid wird man den viersitzigen „Pure AMG“ Sportler ganz sicher erleben, als Diesel? Ich würde da eine Wette eingehen … unser „graue“ Mercedes-AMG GTVier ist eine Computerretusche, aber so könnte er kommen.

 

Und hier die Fotos des Concept-Fahrzeuges:

 

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Bjoern

Autos und Motorsport – meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden.
Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.

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Der erste Porsche 911 — Nr. 57 erstmals öffentlich zu sehen

Das Porsche Museum zeigt in einer Sonderschau ältesten Elfer der Werks-Sammlung. Das rote Coupé trägt die Fahrgestellnummer 300.057 und entstand im Oktober 1964 als eines der ersten Serienmodelle des Sportwagens noch unter der Typbezeichnung 901.

Porsche hatte den Nachfolger des 356 ursprünglich unter der Typbezeichnung 901 entwickelt und vorgestellt. Nur wenige Wochen nach Produktionsbeginn musste das Coupé im Herbst 1964 wegen eines markenrechtlichen Einspruchs von Autobauer Peugeot jedoch umbenannt werden und hieß fortan 911. Alle bis dahin produzierten Kundenfahrzeuge waren zwar unter der Bezeichnung 901 gebaut, aber als 911 verkauft worden. Eine dieser Raritäten fehlte 50 Jahre lang in der Werkssammlung von Porsche.

TV-Team entdeckt Klassiker

Aufgestöbert hatte die Rarität 2014 das TV-Team der Doku-Soap „Der Trödeltrupp – Das Geld liegt im Keller“ beim Verwerten einer längst aufgegebenen Sammlung in einer Scheune. Dort waren sie auf zwei 911 aus den 1960er Jahren gestoßen. Bei der Rückfrage im Porsche Museum stellte sich heraus, dass einer der beiden Sportwagen mit der Fahrgestellnummer 300.057 zu den seltenen Exemplaren zählt, die vor der Umbenennung gebaut wurden. Das Porsche Museum kaufte beide 911 zum Schätzpreis unabhängiger Sachverständiger an und schloss damit eine wichtige Lücke in der Sammlung bedeutender Klassiker der Marke.

Drei Jahre investierte Porsche in die Restaurierung des Klassikers. Der stark von Rost zerfressenen Sportwagen wurde mit zeitgenössischen Originalblechen wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Motor, Getriebe, Elektrik und Innenausstattung wurden nach dem gleichen Prinzip instandgesetzt. Grundsätzlich ging dabei der Erhalt von Teilen und Fragmenten vor den Ersatz.

Zu bewundern ist der 901 Nr. 57 eigt in der Sonderschau „911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf“ vom 14. Dezember 2017 bis zum 8. April 2018 im Stuttgarter Porsche Museum.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/der-erste-porsche-911-nr-57-erstmals-oeffentlich-zu-sehen-1107636.html

Sportwagen-Neuzulassungen November 2017 — Ford schlägt Porsche und Mercedes

Die Statistik sieht für den November 2017 ein kleines Plus bei den Neuzulassungen von Sportwagen. Doch welcher Sportwagen ist Deutschlands Liebling?

Unter den Sportwagen liefern sich Porsche 911 und die Mercedes E-Klasse als Coupé einen permanenten Führungswechsel im Segment. Hin und wieder stört aber ein Mitbewerber das Duell. So auch im November 2017, denn der Ford Mustang holt sich den Sieg mit 648 Neuzulassungen. Knapp dahinter rangiert im Berichtsmonat das E-Klasse Coupé, das vom Kraftfahrt Bundesamt in Flensburg als Sportwagen geführt wird. Erst auf dem Bronze-Rang fährt der Porsche 911 über die Ziellinie.

Porsche 911 2017 an der Spitze

Im Jahresverlauf steht der Porsche mit 7.199 Neuzulassungen an der Spitze des Segments, dahinter reihen sich Audi TT mit 5.533 Neuzulassungen, Ford Mustang mit 5.356 Neuzulassungen und das E-Klasse Coupé mit 5.152 Neuzulassungen ein.

Auffällig in der Monatsstatistik sind die Zulassungsquoten der Marke Aston Martin. Alleine fünf Modelle – vom Vanquish bis zum DB11 sind im Ranking vertreten. Zum Vergleich: Porsche kommt auf drei Modelle, Mercedes auf vier Fahrzeuge und Ferrari auf drei Sportwagen. Auch ein Blick auf die Quote der gewerblichen Halter lohnt sich bei den Sportwagen. Diese liegt traditionell deutlich höher, als in anderen Segmenten. So kommt der Mustang auf eine Quote von 74,7 Prozent, das E-Klasse Coupé erreicht 62,5 Prozent und der Porsche 911 steht bei 63,3 Prozent. Die meisten privaten Halter kann der Toyota GT86 mit 84,6 Prozent auf sich vereinen.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen das Gesamtranking der Sportwagen-Neuzulassungen im November 2017.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/sportwagen-neuzulassungen-november-2017-ford-schlaegt-porsche-und-mercedes-7778112.html