Mercedes Axor 2644 — Der XXL-Sicherheitstransporter

Mercedes Axor 2644 — Der XXL-Sicherheitstransporter

Das Sicherheitstransportunternehmen Prosegur hat jetzt in Brasilien den wohl größten Sicherheitstransporter der Welt in Dienst gestellt. Der XXL-Panzerwagen auf Mercedes-Lkw-Basis kann bis zu 74 Tonnen Wertsachen transportieren.

Das neue Flaggschiff der Sicherheitstransporter-Flotte von Prosegur ist der Axor 2644. Als größter gepanzerter Sicherheitstransporter Brasiliens bringt er bis zu 74 Tonnen Fracht sicher ans Ziel.

175 Kubikmeter Wertsachen auf 10 Achsen

Als Basis dient der von Mercedes in Brasilien angebotene Schwer-Lkw Axor 2644. Der wird von einem 12 Liter großen Reihensechszylinderdiesel mit Turboaufladung angetrieben. Die Leistung von 439 PS liegt bei 1.900/min an. Das maximale Drehmoment von 2.200 Nm steht ab 1.100/min. zur Verfügung. Geschaltet wird per automatisiertem 16-Gang-Getriebe. Für den Einsatz als Sicherheitstransporter wurde die Axor-Zugmaschine um eine vierte Achse ergänzt. Mit der zweiten lenkbaren Achse wird aus dem Axor 2644 6×4 Truck ein 8×4. Daran angehängt werden können ein oder auch zwei gekoppelte Sattelanhänger mit jeweils weiteren drei Achsen. Insgesamt kann der Zug so auf 10 Achsen kommen.

Mit dem Doppel-Trailer kommt der Sicherheitstransporter auf eine Ladekapazität von 175 Kubikmetern. Davon 100 Kubikmeter im ersten Trailer und 75 Kubikmeter im zweiten Hänger. Die maximale Nutzlast wird mit 74 Tonnen angegeben. Transportiert werden hauptsächlich elektronische Geräte, Handys, Medizin, Schmuck, Uhren, Geld, Goldbarren.

Trailer sowie Zugmaschine sind für ihren Einsatzzweck natürlich umfangreich gepanzert. Nähere Informationen gibt es aus Sicherheitsgründen nicht. Die Kabine der Zugmaschine ist neben dem Fahrerplatz mit vier weiteren Einzelsitzen für Sicherheitsbegleitpersonal ausgerüstet.

Wertsachen werden eingeschäumt

Neben dem Axor 2644 hat Prosegur seine brasilianische Flotte auch um 134 kompakte Werttransporter aufgestockt. Die basieren auf dem Mercedes-Benz Lkw Chassis 915 E. Hier wurde der Radstand von 4.500 mm auf 3.150 mm gekürzt, ein geschützter Kraftstofftank und Kraftstoffleitungen und auf dem Dach eine spezielle Klimaanlage für Sicherheitsfahrzeuge montiert. Die Lenksäule wurde neu positioniert, der Schwerpunkt tiefer gelegt und die Kabinenhöhe für eine noch bessere Übersicht erhöht, zudem wurde das Sichtfeld verbreitert. Das Fahrzeug bietet Platz für vier Sicherheitsbeamte. Außerdem sind die kleinen Sicherheitstransporter mit einem ganz speziellen Sicherheitsfeature ausgestattet, dem „Expanded Polyurethane Injection System“. Falls es Unbefugte schaffen sollten, bis zum Safe vordringen, wird der Innenraum des Sicherheitsschranks mit einem schnell aushärtenden Schaum ausgespritzt. Innerhalb von 22 Sekunden werden alle Wertgegenstände sicher ummantelt. Insgesamt hat das Unternehmen 1.650 Panzerfahrzeuge in Brasilien am Start.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-axor-2644-der-xxl-sicherheitstransporter-1567635.html

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Infiniti QX50 — Mittelklasse-SUV mit Super-Motor

Die Nissan-Nobeltochter Infiniti renoviert ihre Mittelklasse-SUV-Baureihe QX50. Auf der L.A. Autoshow debütiert das gänzlich neue Mittelklassemodell mit revolutionärer Motortechnik.

Bereits 2016 hatte die Nissan-Nobeltochter Infiniti-Fans an der Zukunft des QX50 schnuppern lassen, als man das Infiniti QX Sport Inspiration Concept gezeigt hatte. Auf der Detroit Motor Show 2017 wurde der neue Mittelklasse-SUV weiter konkretisiert. Das QX50 Concept gab sich seriennah. Wie seriennah das Concept bereits war, zeigt die Weltpremiere des neuen QX50 jetzt auf der L.A. Autoshow.

Technik für autonomes Fahren

Zu Technik wurde seinerzeit noch nicht viel verraten. Mittlerweile ist aber klar: Im neuen SUV wird aber der neue Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner mit variabler Kompression debütieren und mit einem CVT-Getriebe zusammenarbeiten. Die Leistung soll bei 272 PS und 380 Nm liegen. Die neue Plattform ist primär auf Vorderradantrieb ausgelegt, optional wird der Nissan QX50 aber auch mit Allradantrieb angeboten werden. Zudem wird der neue SUV mit einem „autonom-Fahren“-Technik-Paket gespickt, das demnächst in weiteren Serienmodellen angeboten werden soll. Zusammengefasst werden die Assistenzsysteme unter dem Namen ProPilot. Für den Spurt von Null auf 98 km/h geben die Japaner zwischen 6,3 (AWD) und 6,7 (FWD) Sekunden an. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 230 km/h liegen.

Der Kofferraum des QX50 soll dank längsverschiebbarer Rückbank zwischen 895 und 1.048 Liter Gepäck (US-Norm) schlucken können. Werden die Rücksitze umgelegt, so soll das Ladevolumen sogar bis auf 1.699 Liter anwachsen.

Beim Design des 4,69 Meter langen, 1,68 Meter hohen und 1,90 Meter breiten Infiniti QX50 (Radstand: 2,80 Meter) haben die Japaner dabei die neue Designlinie der Marke erstmals auf ein SUV-Modell übertragen. Kräftige Formen werden mit fließenden Linien kombiniert. Der Innenraum hat sich organischen Formen verschrieben, die sich optional mit Leder auf den Sitzen sowie Alcantara an den Türbrüstungen und am Dachhimmel zu einem Luxusambiente paaren. Dazu gibt es Edelhölzer und Aluminiumapplikationen. Auf der Mittelkonsole sitzt der obligatorische Touchscreen, der zahlreiche Bedienfunktionen bündelt. Den Mitteltunnel teilen sich der Automatikwählhebel und ein Dreh-Drück-Controller.

Der neue Infiniti QX50 soll noch in 2017 in das Modellprogramm aufgenommen werden. Seine Premiere feiert der QX50 auf der L.A. Autoshow 2017. In den USA kommt er Anfang 2018 in den Handel, in Europa erst im Herbst 2018. Gebaut wird der QX50 im Daimler-Nissan-Gemeinschaftswerk in Mexiko.

In der Fotoshow zeigen wir noch den Infiniti QX50 Concept.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/infiniti-qx50-daten-infos-marktstart-preis-1045203.html

Karlmann King Stealth SUV — V10-Kampfbomber für Ölscheichs

Auf der Dubai Motorshow hat der chinesische Tuner Karlmann King sein Stealth-SUV vorgestellt. Das Riesen-SUV setzt auf Ami-Technik und einen 370-PS-V10

Wenn man Autos verkaufen möchte, die auf den ersten Blick verhältnismäßig sinnfrei, aber exorbitant teuer sind, ist Dubai eine gute Adresse. Die Dubai Motorshow im November bringt neben den üblichen Protz- und Prunk-Gefährten für Menschen mit überquellenden Bargeldreserven auch regelmäßig Fahrzeuge ins Rampenlicht, die noch abgefahrener sind als die üblichen Verdächtigen. Auf den Karlmann King trifft das zweifelsfrei zu.

Erdacht wurde der Karlmann King von der chinesischen Firma IAT, die üblicherweise Ford-Offroader für den chinesischen Markt mit viel Bling-Bling „veredelt“. Entsprechend ist auch die Basis des im Design eines Tarnkappenbombers gehaltenen Mega-SUV eine sehr amerikanische, denn unter dem Karlmann King steckt die Plattform des Riesen-Pickup Ford F-450 Superduty. Das bedeutet neben dem Leiterrahmen auch zwei Starrachsen, also robuste Lkw-Technik mit Durchsetzungswillen im Gelände.

V10-Benziner mit 367 PS

Gefedert wird mit Luftfeder-Elementen, was trotz der archaischen Starrachsen einen gewissen Fahrkomfort vermitteln dürfte. Als Antrieb dient der damalige Top-Benziner der Baureihe, ein V10 mit 6,8 Liter Hubraum und 367 PS. Der erscheint auch notwendig, denn das Ungetüm (5,99 Meter lang und jeweils 2,48 Meter breit und hoch) ist nicht gerade ein Leichtgewicht. Im Standard-Trimm bringt der Karlmann King bereits 4,5 Tonnen auf die Waage, bei der optional angekündigten schussfesten Variante sollen es rund 6,5 Tonnen werden.

Wie für die angepeilte Kundschaft üblich wurde neben dem abgefahrenen Karosseriedesign vor allem der Innenraum sehr extravagant gestaltet. Barocke Farben und Formen mit ausreichend Gold-Verzierungen in verschiedenen Stilen stehen zur Auswahl. Der schwerreiche Besitzer kann vom Rücksitz aus wesentliche Funktionen per Mobiltelefon-App steuern, neben der Klimatisierung auch die Beleuchtung, den Kühlschrank und die Kaffeemaschine.

Karlmann King kostet 1,6 Millionen Euro

Wesentliche Unterhaltungselektronik ist natürlich auch an Bord, neben einem Video-System gibt es gegen Aufpreis auch Satelliten-TV und -Telefonanbindung, eine Spielkonsole und eine wattstarke Soundanlage. Richtig follt unterwegs ist der Karmann King allerdings nicht, bei 140 km/h ist Schluss mit Beschleunigung. Dafür ist das Auto laut Hersteller in Temperaturregionen zwischen -40 und +90 Grad Celsius funktionsfähig. Und was kostet der Spaß? Umgerechnet rund 1,6 Millionen Euro, ohne Extras.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/karlmann-king-stealth-suv-kampfbomber-fuer-oelscheichs-736894.html