Mercedes-Benz: Der Innenraum der Zukunft

Mercedes-Benz: Der Innenraum der Zukunft

Werden wir in der Zukunft gefahren, anstatt selbst zu fahren? Und wenn ja, wie sieht diese Zukunft aus? Der Erlkönig für die „selbstfahrende Zukunft“ bei Mercedes-Benz, dessen Premiere auf der CES 2015 in Las Vegas stattfindet, versteckt sich hinter diesem Link. 

Evolution oder Revolution?

Wenn unsere Autos in der Zukunft den Weg von A nach B bereits aus digitalen Karten und Online-Navigationen kennen und wenn unsere Autos in der Zukunft den Menschen nur noch als Passagier verstehen, dann wird sich der Innenraum der Fahrzeuge ganz zwangsläufig verändern müssen. Wir werden uns in der Zukunft mit anderen Dingen beschäftigen können, während wir uns auf der immer gleichen Route zur Arbeit befinden, im Stau oder in der Stadt zum Shopping unterwegs sein wollen.

Die Frage ist nicht, ob das autonom und selbstfahrende Auto kommen wird, sondern wann. Und von wem zuerst. Wird es google sein, die mit ihrem Vorstoß eine ganze Industrie in die Challenge führen – oder wird es am Ende doch ein etablierter Automobil-Hersteller sein, der frühzeitig und im besten Fall sinnvoll und überzeugend die nächsten Schritte der Mobilität vorstellt?

Autonome Mobilität – so verändert sich der Innenraum

Mercedes-Benz ist davon überzeugt, dass das Auto der Zukunft auch autonom fahren und so eine zentrale Rolle auf dem Weg zum komfortablen und unfallfreien Fahren spielen wird.

Bereits heute ist das Auto für viele Menschen eine Art „Höhle“, ein Rückzugsraum. So alleine wie im Auto sind wir oftmals nur selten am Tag. Auf dem Weg zur Arbeit, auf dem Weg zur Freizeit, auf dem Weg nach Hause. Auf dem Weg zu Freunden. Das Auto ist zum Beispiel in den USA bereits oftmals die privateste Umgebung, die man sich vorstellen kann. Das Auto wird auch in der Zukunft eine tragende Rolle spielen. Denn auch wenn Mega-Citys auf dem Vormarsch sind, so werden viele Menschen eben nicht im Zentrum der Städte leben und arbeiten, sondern in den „Speck-Gürteln“ der Metropolen und dann ist die urbane Mobilität eine sehr individuelle Angelegenheit.

Doch wenn uns das Auto in der Zukunft beim Fahren nicht mehr einfach nur unterstützt, sondern uns unsere Wünsche nach Mobilität nahezu selbstständig erfüllt, was machen dann wir? Ganz klar: Wir werden uns mit Smartphones beschäftigen, mit Zeitungen und im besten Fall auch mit unseren Mitfahrern. Unsere Aufmerksamkeit wird nicht mehr zu 100 % im Straßenverkehr benötigt. Wir werden privaten Dingen nachgehen und auf Facebook die sinnlosen Postings unserer Freunde kommentieren. Und vermutlich haben diese ihre Beiträge auch aus einem „selbst fahrenden“ Autos heraus getippt. Die Frage nach der Revolution ist berechtigt, denn wenn wir nicht mehr gebraucht werden hinter dem Lenkrad, dann werden wir unsere Bedürfnisse verändern. Ich denke, anders als das Lounge-Konzept von Mercedes-Benz, sind Business-Class und First-Class-Sitzplätze in Flugzeugen eine gute Orientierung für den Innenraum der Zukunft. Wertig, multimedial und mit der Möglichkeit zur Entspannung.

Der Mercedes “ Way of drive“

Bei Mercedes-Benz will man uns mit einer „privaten“ Luxus-Lounge auf vier Rädern beglücken. Lounge-Atmosphäre durch einen van-artigen Innenraum, der Erlkönig in diesem Artikel gibt bereits die Grundform vor. Insassen, die zueinander sitzen und sich Auge in Auge unterhalten können.

Wenn wir in der Zukunft das Auto selbst fahren lassen werden, dann werden wir neue Wünsche für den Innenraum haben. Wir werden uns mit anderen Dingen beschäftigen wollen. Für die Automobil-Hersteller ist dies eine zusätzliche Herausforderung.

Im Innenraum werden wir den digitalen Anschluss nicht verpassen. Die Mercedes-Benz-Studien zeigen Fahrzeuge mit großen Displays, auf denen sich das Fahrzeug zum Beispiel an die Umwelt anpasst. Digitale Displays könnten als zusätzliche Sichtfläche dienen. Oder dank Touchscreen zu großen Bedien- und Kommunikationspanels werden.

Bei Mercedes-Benz träumt man daher von „ein- und ausfahrbaren“ Lenkrädern. Die vorderen Sitze sollen sich wie bei Wohnmobilen nach hinten drehen lassen. Damit man sich in persönlicher Atmosphäre unterhalten kann. Während dessen fährt das Auto autonom, alleine, von A nach B und wie sich das anfühlt, können Sie hier lesen … 

–> Mercedes-Benz S-Klasse, autonomes Fahren live erlebt

 

 

 

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger