S wie Sicher

S wie Sicher

Mercedes-Benz feiert im kommenden Jahr einen wichtigen Modellwechsel, es ist Zeit für eine vollständig neue S-Klasse.  Intern W222 genannt wird 2013 die neue S-Klasse das Licht der Showrooms erblicken. Und mit einer neuen Mercedes S-Klasse müssen zwangsläufig auch neue Sicherheitsfeatures eingeführt werden – das hat bei Daimler schon fast Tradition.

Mercedes-Benz S-Klasse | S wie sicher!

Nach A wie Angriff  für die neue A-Klasse von Mercedes-Benz würde ich bei der S-Klasse von „S wie sicher“ ausgehen, denn immerhin ist das Untertürkheimer Paradestück nicht viel weniger als der Stolz eines ganzen Konzerns. Wer in einer Mercedes-Benz S-Klasse fährt, der hat es geschafft.

Viel Ruhm bedeutet aber auch besonders viel Arbeit bevor man einen Nachfolger vorstellen kann – so langsam laufen die Vorbereitungen aber in die Endphase. Rund um Sindelfingen findet man bereits viele Erlkönige der neuen S-Klasse und die Tarnung wird immer dünner.  So haben die Kollegen aus dem MB-Passion Blog bereits Fotos vom Innenraum der AMG-Variante online gestellt und natürlich auch Fotos der S-Klasse Erlkönige.

Soviel ist sicher

Mit der neuen S-Klasse wird bei Daimler auch ein neuer Slogan eingeführt: Intelligent Drive. Das Ergebnis soll nicht viel weniger als die „intelligenteste“ S-Klasse – ach – nicht weniger als das cleverste Fahrzeug überhaupt sein.

Mercedes-Benz greift tief in die Kiste der Sicherheits-Lösungen und wird die S-Klasse mit einer ganzen Armada von Sensoren (in der Summe werden es 25 Sensoren für das Umfeld sein)  ausrüsten, alles im Sinne und zum Wohle der Insassen. Ein paar dieser neuen cleveren Ideen konnte ich nun in Sindelfingen ausprobieren und die Hände daran legen.

Mercedes-Benz S-Klasse Frontscheinwerfer LED
Mercedes-Benz S-Klasse Frontscheinwerfer LED

Voll-Led für alle

Es wird keine Leuchtmittel auf Basis von Halogen-Leuchten mehr geben. Jede S-Klasse wird vollumfänglich mit LED-Lichttechnik ausgerüstet. LED-Leuchtmittel sparen nicht nur Strom und sind haltbarer, sondern zusätzlich effizienter und Leistungsfähiger als Standard-Scheinwerfer.

Und so wird es die neue S-Klasse auch nicht mit Xenon-Scheinwerfern geben. Statt dessen wird es 2 Varianten des LED-Scheinwerfers geben. Eine „Basis-Version“ mit statischem LED-Licht und eine optionale Variante mit hoch intelligenter Lichtverteilung, bis hin zu einem Fußgänger-Spot und natürlich mit Fernlicht-Assistenzsystemen. So wird es mit diesem Scheinwerfer möglich sein, mit Fernlicht hinter einem Fahrzeug hinterher zu fahren, ohne dass dieses dadurch geblendet wird. Stattdessen wird der Vordermann einfach „ausgeblendet“.

Der optional erhältliche,  aktive LED-Scheinwerfer.
Der optional erhältliche, aktive LED-Scheinwerfer.

Beide Scheinwerfertypen kann man an der Lage des jeweils integrierten Tagfahrlichtes erkennen.  Während der „simple“ LED-Scheinwerfer das Tagfahrlicht als Leiste unterhalb des Abblendlichtes trägt, bekommen die  dynamischen LED-Scheinwerfer das Tagfahrlicht als „Wimper“ über das Abblendlicht gelegt.

In beiden Fällen profitiert der Besitzer vom Vorteil der LED-Technik, gegenüber den bisherigen Xenon-Scheinwerfern:

Schaubild zum Vergleich von H7 und LED-Scheinwerfern.
Schaubild zum Vergleich von H7 und LED-Scheinwerfern.

Wir mir jedoch erst jetzt aufgefallen ist hat man dem LED-Scheinwerfer, mit einem Oberklassen-unwürdigen H7-Scheinwerfer als Vergleichsobjekt, einen besonders deutlichen Sieg geschenkt.  Was am Ende jedoch nichts an der überdeutlichen Effizienz eines LED-Scheinwerfers ändert.  Besonders deutlich wird das am Beispiel der Stromaufnahme. Ein Halogenfernlicht wird mit bis zu 120 Watt gefüttert, ein Xenon-Brenner bekam noch immer 84 Watt, ein LED-Fernlicht kommt jedoch mit nur 34 Watt aus. Und das trotz der deutlich besseren Lichtausbeute und einer Lichtleistung und Helligkeit, die im empfinden fast an das Tageslicht heran reicht. (Wer sich jetzt, wie ich, fragt –  ob die wenige Energie in Zukunft noch ausreichen wird, die eventuell vom Schnee bedeckten Scheinwerfer selbsttätig frei schmelzen zu lassen, der sei beruhigt: Die geringe Verlustleistung der LED-Leuchtmittel sorgt zwar für wenig Temperatur, eine Zirkulation innerhalb des Scheinwerfer sorgt aber dafür, dass diese Wärme weiterhin über die „Streuscheibe“ des Scheinwerfers abgebaut wird!)

Sonnenbrillen im Rücklicht

Ein helles LED-Licht ist für den Fahrer des Fahrzeuges immer ein Sicherheitsgewinn. Sowohl nach vorne, als auch nach hinten. Wer stark bremsen muss, will den nachfolgenden Verkehr deutlich warnen.  Und bei Regen, Nebel oder Schneefall kann das Rücklicht gar nicht hell genug sein, damit man bereits von weit hinten als Fahrzeug auf der gleichen Fahrbahn erkannt wird.

LED-Rücklichter und Bremslichter haben sich hier bereits seit einiger Zeit als besonders effektiv heraus gestellt. Gegenüber Halogen-Leuchtmittel leuchtet eine LED sofort mit der gesamten Wirkung und warnt so den Hintermann besonders schnell. Die Lichtstärke der LED-Bremslichter führt jedoch auch zu Problemen. Denn immer dann, wenn man an einer Ampel hinter einem Fahrzeug mit LED-Bremslichtern steht und der Fahrer den Fuß auf der Bremse hat, wird man von den extrem starken LED-Leuchten stark geblendet.

Wer in der Zukunft hinter einen neuen S-Klasse stehen wird, wird dankbar sein über die Funktionen der neuen S-Klasse Rücklichter:

Volle Lichtleistung während des Bremsvorganges
Volle Lichtleistung während des Bremsvorganges am Tag

 

Weniger grell in der Nacht
Weniger grell in der Nacht

Und nach einigen Sekunden an der Ampel dimmen sich die Bremslichter leicht herunter – für das menschliche Auge ist der Vorgang an sich nicht zu bemerken – dankbar wird man jedoch für die gesunkene Blendwirkung an der Ampel sein:

Hier wird der Hintermann an der Ampel nicht geblendet!
Hier wird der Hintermann an der Ampel nicht geblendet!

Gleiches gilt im übrigen auch für die Blinker der neuen S-Klasse, die natürlich – wie alle anderen Leuchtmittel, in LED-Technik ausgeführt sind!

Auch die Blinker variieren ihre Leuchtstärke
Auch die Blinker variieren ihre Leuchtstärke

 Hier geht es zum zweiten Teil der S-Klasse TecDay Berichterstattung

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Autos und Motorsport – meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden.
Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.

http://about.me/bhabegger

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Zukunft der Mittelklasse — Alle Infos und Fotos zu A4, 3er, C.Klasse und Co.

Die Mittelklasse erfindet sich gerade mal wieder neu, denn mit einer behutsamen Evolution ist es nicht getan. Der vorgezeichnete Weg zur Elektromobilität und zum autonomen Fahren erfordert neue Konzepte, und der Trend zum SUV knabbert weiter am klassischen Portfolio.

So rechnet Audi-Chef Rupert Stadler bereits für 2025 mit einem SUV-Anteil von 50 Prozent in seiner Modellpalette, aktuell liegt er hierzu- lande noch bei 25 Prozent. Mit Folgen für das übrige Programm: Der A4 – lange Zeit Bestseller und Umsatzbringer der Marke – verliert an Bedeutung und Stückzahl. In Deutschland belegt er zwar von Januar bis September als erfolgreichster Audi Platz sechs bei den Neuzulassungen, doch speziell im wichtigen China-Markt schwächelt der Absatz.

Neuer Audi A4 kommt mit A8-Touchscreens

Als Hauptproblem gilt das Design, das sich zu wenig vom Vorgänger und von den Schwestermodellen unterscheidet. Abhilfe soll ein umfassendes Facelift schaffen, das allerdings noch bis Juni 2019 auf sich warten lässt. Dabei geht es nicht nur um kosmetische Retuschen im Detail, sondern um einen kraftvolleren, „lauteren“ Auftritt, der teure Änderungen am Blech erfordert. So sind die Radhäuser stärker ausgestellt, die Scheinwerfer deutlich flacher gestaltet und der Frontgrill in die Breite gezogen. Zudem werden die einzelnen Lines optisch klarer differenziert.

Im Cockpit halten analog zum neuen A8 und A7 zwei Touchscreens für Infotainment sowie Klima- und Komfortfunktionen auf der Mittelkonsole Einzug, die den bisherigen MMI-Controller ersetzen. Des Weiteren wird die Antriebspalette sukzessive hybridisiert und auf ein 48-Volt-Bordnetz umgestellt, um längeres „Segeln“ (bis 22 km/h) und mehr Rekuperation zu ermöglichen. Und während der S4 3.0 TFSI nach kurzer Homologationspause schon jetzt wieder lieferbar ist, kommt im nächsten Sommer erstmals ein S4 TDI mit V6-Biturbodiesel und rund 350 PS hinzu.

Der Modulare Längsbaukasten für Verbrennungsmotoren bleibt auch über den nächsten Modellwechsel hinaus (2022/23) erhalten, weil klassische Bauformen und Antriebsarten in vielen Märkten weiter dominieren. Nur die ganz Großen wie der VW-Konzern können sich parallel dazu eine völlig eigenständige Elektro-Plattform wie den Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) leisten, den auch Audi für seine neue e-tron-Familie nutzt. So wird der A4 keine zusätzliche Elektrovariante, sondern ab 2019 einen weiteren hausinternen Rivalen neben A5 und Q5 bekommen – den außen nur wenig größeren, aber wegen des platzsparenden Antriebs innen deutlich geräumigeren e-tron Sportback.

BMW 3er wird leichter und wächst

Auch BMW baut seine i-Palette weiter aus, setzt dagegen auf eine gemeinsame Cluster-Architektur (CLAR) für alle Antriebsarten und Baureihen mit Hinterrad- oder davon abgeleitetem Allradantrieb. Laut Firmenchef Harald Krüger soll künftig jede Baureihe auch rein elektrisch fahren können, den Anfang macht 2020 der X3. Ein Jahr später kommt dann der i4 mit zwei E-Motoren, Allradantrieb und -lenkung, Torque Vectoring und teilaktiver Radaufhängung wie in der IAA-Studie Vision Dynamics. Statt einer teuren Carbonstruktur nutzt der Stromer jedoch die weiterentwickelte CLAR-Basis mit gewichtsoptimierten Werkstoffen zur Kompensation der schweren Batterien.

Beim nächsten 3er dürfte die reine E-Variante auf den meisten Märkten eine Randerscheinung bleiben, denn für 2025 erwartet BMW nur noch eine E-Auto-Quote von 20 statt der einst avisierten 25 Prozent. Damit auch bei den konventionellen Modellen Verbrauch und Emissionen spürbar sinken, wird die Anfang 2019 mit der Limousine startende siebte Generation um rund 40 kg leichter und mit feingetunten Turbomotoren ausgerüstet – Stichwort Elektrifizierung und 48-Volt-Mildhybrid. Trotz der um sechs Zentimeter gewachsenen Länge soll auch die Fahrdynamik von der Diät profitieren.

Ab 2021 kommt die neue Mercedes C-Klasse

Obwohl Mercedes erst sechs Jahre nach BMW (2019) eine separate Elektrosparte an den Start bringt, verfolgt die Marke eine ähnliche Strategie. Die EQ-Modelle nutzen einzelne Komponenten aus dem großen Technikbaukasten des Konzerns, sind aber ansonsten völlig eigenständig. Schließlich erlaubt der kleinere E-Antrieb ein besseres Package, das der rund 4,70 m langen EQ Limousine im Format der C- das Raumvolumen einer E-Klasse beschert. Doch während sich das Design dauerhaft von dem des traditionellen Portfolios unterscheidet, werden die Plattformen für Verbrenner und E-Autos ab 2025 sukzessive zusammengeführt.

Die nächste C-Klasse (W 206, ab Anfang 2021) nutzt jedoch über ihre gesamte Laufzeit den MRA-II-Baukasten, bleibt auch in Format und Design der bisherigen Linie treu. Allerdings kommen weitere Ableger hin- zu, zumindest ein Kombi im Offroad-Look namens All-Terrain sowie das viertürige Coupé CLC im Stil des größeren CLS sind gesetzt. Die gerade erst vorgestellten Vier- und Sechszylinder (Benziner und Diesel, auch als Plug-in-Hybrid) bieten noch viel Potenzial, während eine reine E-Variante nicht zur Diskussion steht.

VW entwickelt den Passat weiter – Alfa kommt mit Giulia-Kombi

Selbst jenseits des deutschen Premium-Trios stellt sich die Mittelklasse neu auf. Nach den Erschütterungen des Dieselskandals ist der VW-Konzern voll auf die Elektromobilität eingeschwenkt, fährt aber noch auf lange Sicht zweigleisig. Denn neben der rein elektrischen, optisch futuristischen I.D.-Familie, zu der ab 2021 auch die Fließheck-Limousine Lounge gehört, werden die klassischen Modelle wie der Passat weiterentwickelt und hybridisiert; der nächste Schritt kommt zum Facelift im Herbst 2018.

Ähnlich geht Skoda beim Vision E vor, der zwar mit 4,65 m Länge auf Octavia-Niveau liegt, aber als coupéartiger Elektro-Crossover völlig neue Kunden anspricht. Während Alfa Romeo und Volvo weiterhin fest an die Zukunft von Limousinen und Kombis glauben, stellt man bei Toyota den fertig entwickelten Avensis-Nachfolger grundsätzlich infrage und überlegt, stattdessen nur noch einen Crossover anzubieten. Es bleibt also spannend, denn mit Mittelmaß kann man in der Mittelklasse längst keinen Blumentopf mehr gewinnen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mittelklasse-zukunft-von-audi-a4-bmw-3er-mercedes-c-klasse-10216992.html

Absatzquote für emissionsfreie und emissionsarme Autos — Bedeutet die Jamaika-Verkehrspolitik das Verbrenner-Ende?

In den Sondierungsgesprächen zwischen der Union, den Grünen und der FDP wurde auch das Thema Verkehr heiß diskutiert. Künftig wolle man nur noch emissionsfreie Neu-Fahrzeuge zulassen. Das Ende des Verbrennungsmotors?

In einem Sondierungspapier zum Thema Verkehr heißt es, man habe sich zum Ziel gesetzt, innerhalb der nächsten zwanzig Jahre den Zeitpunkt zu erreichen, an dem nur noch emissionsfreie Neuwagen beim Händler stehen. Um diese Zielsetzung voranzutreiben, sollen alternative Antriebe verstärkt gefördert werden. Beispielsweise durch eine dynamische Absatzquote von fünf Prozent, die ab 2020 in Kraft treten soll und für die Hersteller gilt. Jedenfalls dann, wenn der Prozentsatz der Zulassungen emissionsfreier Autos im Jahr 2019 noch unter 3,5 liegen sollte. Zudem werden die Autobauer in der Diesel-Frage in die Pflicht genommen. Eine wirksame und überprüfbare Nachrüstung soll die bereits im Verkehr befindlichen Selbstzünder zu Saubermännern machen.

Bonus-Malus-System bei Kfz-Steuer

Für die Verbraucher heißt es „Zuckerbrot und Peitsche“. Als Kaufanreiz soll ein effektives Bonus-Malus-System in die Kfz-Steuer eingearbeitet werden, um die Anschaffung von emissionsarmen und elektrischen Fahrzeugen zu befeuern. Fahrverbote in Städten stünden ebenso auf dem Zettel wie auch eine bundesweite blaue Plakette, schreibt etwa das Handelsblatt. Der bisherige Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte besagte Plakette bis zuletzt entschieden abgelehnt.

Als zusätzlichen Baustein auf dem Weg in die emissionsreduzierte Zukunft sieht das Bündnis die Begünstigung der Dienstwagenbesteuerung von effizienten Autos. Sie sollen beim geldwerten Vorteil aufkommensneutral besser gestellt werden, geht aus dem Sondierungspapier hervor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/verkehr-politik-jamaika-koalition-verbrennungsmotor-ende-2017-12800528.html