Mercedes.me – Von der Hardware zur Software

Mercedes.me – Von der Hardware zur Software

Am Montagabend vor der Eröffnung des Automobil-Salon in Genf läutete Dr. Zetsche die Zukunft der Automobilhersteller ein. Der Vorabend zum wichtigsten Automobil-Salon in Europa ist traditionell geprägt von Veranstaltungen der großen Hersteller. Doch dieses Mal war die größte Neuheit kein Automobil, nicht die in Blech geformte Leidenschaft der Mobilität, keine Studie und auch kein neues Serien-Automobil. An diesem Abend wurde deutlich, wo die Herausforderungen der Zukunft liegen.  Dabei gelang dem Chef der Daimler AG ein gewohnt lockerer Auftritt.

Mercedes.me – Von der Hardware, zur Software.

Doch Dieter Zetsche hatte auch gute Gründe für seine souveräne Bühnen-Performance. Die Absatzzahlen der Stuttgarter glänzen mit dem Stern im Kühlergrill um die Wette. Und selbst in der Schweiz werden die Stuttgarter-Modelle gut verkauft, trotz der Entscheidung der Schweizer, die Einwanderung zu begrenzen. Scheinbar scheint dies aber nicht für die Edelmodelle der Automobil-Hersteller zu gelten. (So scherzte Dr. Z, das stammt nicht von mir!)

Mercedes-Benz at the Geneva International Auto Show 2014

Mercedes.me

Auch wenn die aktuellen Zahlen gut sind, die Hersteller bereiten sich für die Zeit vor, in denen die Menschen die Antwort auf die Frage nach der richtigen Mobilitätslösung nicht mehr im eigenen Auto sehen. Das ist nichts neues. Hier sind alle Hersteller mehr oder minder gut im Thema. Car-Sharing, Finanzierungen und Mitfahrzentralen. Dazu die Zusammenarbeit über die Grenzen der Straße hinweg. Allianzen werden geschmiedet. Allzu oft fallen die Lösungen jedoch als selbst begrenzte Chancen aus.

Mercedes-Benz geht nun einen Schritt weiter. 

Das digitale Leben ist längst zum Standard geworden. Wir nutzen den PC, das Smartphone und unsere Tablets um jederzeit online zu sein. Wir suchen nach Car-Sharing-Lösungen online, wir unterhalten uns online, wir teilen unsere Erlebnisse und Erfahrungen online. Das Internet ist kein fünftes Rad am Wagen, das Internet ist längst für viele Branchen zum Motor geworden. Ohne Smartphones keine Carsharing-Apps. Ohne diese Apps wären die heutigen Carsharing-Angebote weit unpopulärer.

Mobilitätswünsche sind aber nur ein Teil das Alltags zwischen Automobil und Internet. Und ausgerechnet die Firma mit der längsten Tradition im Automobilbau, ausgerechnet die ach so altbacken geglaubte Marke aus Stuttgart, präsentiert nun den ersten Ansatz eines neuen Zukunftsmarktes unter den Automobil-Herstellern.  Ein System das die Chancen des Internets und die Faszination der Vernetzung, mit dem Wunsch nach Mobilität, nach Unabhängigkeit und Individualität verbindet.

Logo Mercedes me // Logo Mercedes me

 

Die 5 Bausteine von mercedes.me

move.me Der erste Teil befriedigt den Wunsch nach Mobilität. Von a nach b, auch ohne eigenes Auto. Ganz egal ob es sich dabei nun um Car2Go (Carsharing) handelt, um moovel (ÖPNV, Taxis, Mietfahrräder) oder auch um darum, die Navigation am PC, am Smartphone oder Tablet zu erledigen und die Routenplanung an das eigene Auto zu schicken.  Die erste Säule von mercedes.me beantwortet die Fragen nach der Mobilität.

connect.me Wie voll ist eigentlich der Tank meines Autos? Wann muss er wieder in die Werkstatt? Brauche ich neue Wischerblätter? Ich will im Winter ein vorgeheiztes Auto, im Sommer soll es bitte gelüftet sein. Mit dem eigenen Auto sprechen, als wäre es lebendig. Die zweite Säule von mercedes.me steht für die Kommunikation zwischen Mensch und Auto. Auch wenn das Auto in der Tiefgarage steht und man selbst auf der Couch hockt.

assist.me  Der Weg zur nächsten Werkstatt? Einen Termin vereinbaren? Hilfe anfordern oder einfach Fragen zum eigenen Auto beantworten lassen? Die dritte Säule von mercedes.me ist dem Service-Gedanken verpflichtet. Denn Mercedes-Benz sieht in die Zukunft nicht nur die Verantwortung das beste Auto anzubieten, sondern auch den besten Service. Mit assist.me will man diesen Anspruch über die Grenzen von Hotlines, Endgeräten und Öffnungszeiten hinweg realisieren.

finance.me  Wer Carsharing für wenig sexy hält. Wer den Wunsch nach dem eigenen Auto erfüllen will, der findet mit der vierten Säule von mercedes.me die Antworten auf seine Fragen. Automobil-Hersteller sind bereits heute, in vielen Fällen, sehr erfolgreiche Banken. Mit finance.me kommt auch dieser Teil unter ein gemeinsames Dach.

inspire.me  Wer schon immer ein selbstfahrendes Auto mit Cappuccino-Automaten wollte, der kann seine Wünsche in der Zukunft direkt an Mercedes-Benz senden. Mercedes-Benz will mit der fünften Säule von mercedes.me den Dialog mit den aktuellen Kunden und den Kunden der Zukunft fördern. inspire.me dient als große Wunsch- und Gedankenaustausch-Plattform.  Bot Henry Ford zu Beginn der Automobilen Revolution sein Modell T noch in allen Farben an, die sich der Kunde wünscht, so lange der Farbwunsch: Schwarz war. Will Mercedes-Benz die Ideen der Kunden erfahren. Was wünscht sich der Automobilkäufer von morgen? Die Antworten wünscht sich Mercedes auf der ganz eigenen Plattform.

 

mercedes.me

Einen Vorabend zu einer Automobil-Messe, mit vielen Gästen aus der Automobilen-Medienwelt und dann steht kein Auto im Mittelpunkt? Bevor der Eindruck entstand, die Revolution: Die Entwicklung vom Hardware-Produzenten zum Software-Entwickler wäre bereites abgeschlossen – kam der Star des Genfer Automobilsalons doch noch zu seinem entsprechenden Auftritt.

Das neue Coupé der Königsklasse, das S-Coupé genoss nach dem Ausblick in die virtuelle Welt von morgen, die volle Aufmerksamkeit der Besucher. Man spürte förmlich wie froh einige waren, den Abend nicht rein theoretisch beenden zu müssen. Probe sitzen im neuen S-Klasse Coupé war vielen lieber, als über die Zukunft nachdenken zu müssen.

Zum Glück bietet Mercedes auch in Zukunft Autos für Menschen an, die mit Carsharing nichts am Hut haben.

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Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

2 Comments

  1. Ein sehr schöner und interessanter Artikel zu der Zukunft von Mercedes auf dem Automarkt. Die Entwicklung scheint ja deutlich in die Richtung „weg vom eigenen Auto“ zu gehen und Carsharing und Co boomen. Autohersteller wie Mercedes haben das natürlich früh erkannt und sind in diesen Märkten sehr präsent. Auch Autohändler merken die Tendenz und verkaufen immer erfolgreichen in den Bereichen Mercedes Occasion und Vorführwagen.

Lotus Elise Cup 260 — Absolut limitierter Rennableger

Der britische Sportwagenbauer Lotus legt mit der Elise Cup 260 eine auf weltweit 30 Fahrzeuge limitierte Sonderserie auf, die ganz dicht am Rennfahrzeug Elise Race 250 bleibt.

Lotus setzt weiter auf Diversifizierung seiner Baureihen und bringt mit der Elise Cup 260 eine neue Modellvariante des leichten Zweisitzers. Diese ist zwar für die Straße zugelassen, soll aber technisch ganz nah am Rennwagen Elise Race 250 liegen. Von der extremsten Elise aller Zeiten sollen nur 30 Exemplare für den gesamten Weltmarkt gebaut werden.

Im Lotus Elise Cup 260 kommt der 1,8-Liter-Kompressormotor auf 253 PS und stellt ab 4.000 Touren ein maximales Drehmoment von 255 Nm bereit. Damit soll der Zweisitzer in 4,2 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen können und maximal 243 km/h schnell werden. Geschaltet wird per manuellem Sechsgang-Sportgetriebe, die Traktion optimiert ein elektronisches Sperrdifferenzial.

Neue Aeroparts für deutlich mehr Abtrieb

Zur Ausstattung des Lotus Elise Cup 260 zählen Vorderradkotflügel mit Entlüftungsöffnungen, die den Abtrieb weiter erhöhen, ein Frontsplitter aus Carbon sowie Carbon-Hauben vorne und hinten und ein großer Heckspoiler – ebenfalls aus Kohlefaserlaminat gefertigt. Alle neue Aerobauteile zusammen sollen den Abtrieb bei Topspeed um 180 kg erhöhen. In den Radläufen drehen sich an einer um 10 mm verbreiterten Spur extrem leichte Schmiedefelgen mit schwarzem Finish in den Dimensionen 16 und 17 Zoll. Vorne sind 205/45er Pneus aufgezogen, hinten drehen sich 235/40er Reifen. Hinter den Felgen lugen rot lackierte Bremssättel hervor. Alle Leichtbauteile zusammen senken das Gewicht der Elise um 15 kg auf trocken 862 kg. Neu sind auch die einstellbaren Federbeine

Den Innenraum haben die Briten mit schwarzem Alcantara mit gelben Kontrastnähten ausgeschlagen. Die beiden Passagiere sitzen in Carbonschalen, der Fahrer greift in ein mit Alcantara bezogenes Sportlenkrad, während sich die Augen an Carbonapplikationen ergötzen können. Die sechs Gänge werden mit einem polierten Schaltknauf angesteuert, kommt die elise zum Stillstand so arretiert ein Lederhandbremshebel die Stopper.

In Deutschland ist die neue Lotus Elise Cup 260 ab sofort ab 76.000 Euro bestellbar.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lotus-elise-cup-260-daten-infos-marktstart-preis-8563182.html

Alpina XD3 Erlkönig (2018) — SUV mit über 350-PS-Diesel

BMW hat den SUV X3 gerade aktualisiert. Jetzt steht Kleinserienhersteller Alpina in den Startlöchern mit dem ebenfalls renovrierten Alpina XD3 Biturbo.

Mit dem X3 hat Alpina nur einen einzigen SUV im Angebot und der ist auch nur als Diesel zu haben. BMW hat jetzt das Basismodell für den Alpina XD3 renoviert, Zeit für Alpina auch den XD3 zu modernisieren.

Mehr Power mit Diesel aus D5 S

Der neue Alpina XD3 baut wieder auf dem X3 mit Reihensechszylinder-Turbodiesel und drei Liter Hubraum auf. Im noch aktuellen Alpina XD3 leistet der Biturbo-Selbstzünder 350 PS und kommt auf ein maximales Drehmoment von 700 Nm. Damit spurtet der SUV in 4,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 251 km/h.

Im neuen XD3 könnte Alpina die Chance nutzen und den Power-SUV noch kräftiger zu machen. Im Alpina D5 S stünde dazu der Biturbodiesel in einer Leistungsvariante mit 388 PS und 800 Nm bereit. Zur Modellpflege gehören selbstverständlich wieder eine neue Frontschürze, eine Vierrohrabgasanlage sowie ein speziell abgestimmtes Fahrwerk und Alpina-Leichtmetallräder.

Sein Debüt dürfte der neue Alpina XD3 auf dem Genfer Autosalon 2018 geben. Die Preise dürften bei rund 70.000 Euro starten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/alpina-xd3-erlkoenig-2018-daten-infos-marktstart-preis-8876619.html