Mietwagen: In diesen Ländern kracht es häufiger

Mietwagen: In diesen Ländern kracht es häufiger

Mietwagen sind für den Urlaub unter der Sonne eine gute Wahl um auch während der schönsten Tage des Jahres unabhängig und flexibel zu bleiben.

Dabei empfiehlt sich bei der Buchung von Mietwagen stets eine Vollkasko-Versicherung, denn Unfälle oder Schäden können immer passieren. Und nur so ist man im Schadensfall abgesichert. Der Autovermieter CarDelMar hat anhand von eigenen Buchungen untersucht, in welchen Ländern die meisten Schadensfälle vorkommen. Dabei sind sie besonders darauf eingegangen, welche Schäden häufig vorkommen, um welche Kosten es dabei geht und welche Länder die Schadensstatistik eigentlich anführen.

Mietwagen – Der Crash unter der Sonne und die Folgen

Dabei kam heraus, dass es besonders zwei beliebte Reiseziele gibt, die in der Schadensstatistik die Führung übernommen haben. Zum einen Australien. Dort kam es 2013 bei 6% aller Mietwagenbuchungen zu einem Schaden, bei dem CarDelMar die Kosten erstattet hat. Dicht gefolgt von Südafrika mit 4,9% Schäden. Island und Neuseeland folgen mit 4,1% und Irland und Großbritannien stehen mit 3,9% und 3,5% an fünfter und sechster Stelle in der Statistik. In den europäischen Ländern gibt es ganz unterschiedliche Ergebnisse.

Lieblingsziele der deutschen Urlauber

Auf der Lieblingsinsel der Deutschen, Mallorca, und auch auf den anderen Baleareninseln kommt es entgegen aller Meinungen mit nur 1% vergleichsweise seltener zu Schäden an den Mietfahrzeugen. Auf dem Festland sieht es dagegen wieder anders aus. Dort zeigt die Statistik 1,2% Schäden an und auf den Kanaren sogar 1,4%. Die Urlauber in Italien und Portugal scheinen weniger glimpflich mit ihren Mietwagen umzugehen. Mit 2,7% und 2,9% Schäden an ihren Mietwagen führen sie die Tabelle im europäischen Reiseraum an.

Infografik-Schaeden-am-Mietwagen

Das sind die typischen Mietwagen-Schäden

Doch worin bestehen die Schäden eigentlich? Rund 80% belaufen sich auf typische Schäden wie Blech-, Reifen, und Karosserieschäden. Das reicht von Kratzer und kleinen Beulen, besonders an der Stoßstange, bis hin zu beschädigte Türschlösser aufgrund von versuchten Einbruchsversuchen. In Südafrika sind besonders Reifenschäden ein häufiger Fall. Die meisten Schäden sind natürlich unverschuldet und werden von dem Mietwagen-Dienstleister übernommen.

Jedoch fallen die Kosten, die im Rahmen der Selbstbeteiligung anfallen und erstattet werden, sehr unterschiedlich aus. Sie rangieren meistens zwischen sechs Euro und 4.000 Euro, so CarDelMar. Die meisten Kosten liegen erfreulicherweise im niedrigen Bereich, doch natürlich gibt es auch immer wieder Fälle, bei denen die Kosten steigen. 2013 habe es den höchsten Maximalwert in Island mit knapp 5.000 Euro. Auch in Irland wurde es mit 2.700 Euro relativ teuer. Australien und Portugal folgen mit jeweils rund 2.500 Euro. Das beliebte Urlaubsland Italien folgt mit einem erstatteten Schaden von ca. 2.400 Euro und auf den Balearen sowie dem spanischen Festland gab es ein Schadensfall von 1.500 Euro. Bei allen Fällen hatten die Kunden das entsprechende Leistungspaket vorab gebucht mit Rückerstattung der Selbstbeteiligung im Schadensfall.

Grob fahrlässig gehandelt?

Und auch bei solchen Schäden gibt es immer mal wieder Fälle, bei denen trotz umfassendem Leistungspaket nichts erstattet wird. Bei grob fahrlässigem Fahren oder bei nicht beachten der Mietbedingungen, muss der Kunde immer in die eigene Tasche greifen. Wenn es ganz schlecht läuft, muss der Kunde den Neuwagenwert ersetzen. CarDelMar berichtet da von einem Fall in Südafrika, bei dem Kunden mit einem der Mietwagen auf einer unbefestigten Straße fuhren. Das war laut Mietbedingungen nicht erlaubt und deutlich vermerkt. Es passierte, was passieren musste. Durch einen auf die Straße gerollten Felsen, kamen sie ab und überschlugen sich mit dem Wagen. Totalschaden. Durch die nicht eingehaltenen Versicherungsbedingungen, wollte die Hauptversicherung den Schaden nicht übernehmen. Dem Kunden wurde somit der Neuwagenwert von ca. 10.000 Euro in Rechnung gestellt. Das sollte man sich zweimal überlegen, ob man die Offroad-Strecke nimmt.

Vorsicht vor Einbruch und Diebstahl

Dann gibt es immer wieder Fälle, bei denen aufgrund von offen liegenden Gegenständen Einbruchsversuche erfolgen. Diese sind generell auch nicht von der Versicherung abgedeckt. Trotzdem sollte man idealerweise bei jeder Mietwagenbuchung das allumfassendes Leistungspaket mit Rückerstattung der Selbstbeteiligung wählen. Im Idealfall enthält dieses auch noch eine Absicherung gegen Glas- und Reifenschäden. Hier heißt die Devise: AGB gründlich lesen und die lokalen Mietbedingungen zur Kenntnis nehmen. Wer sich dann noch an das korrekte Fahrverhalten hält, nicht im Alkohol- oder Drogeneinfluss fährt, nur befestigte Straßen wählt und auch nichts offen im Wagen herumliegen lässt, was Diebe anziehen könnte, sollte eigentlich keine Schwierigkeiten bekommen. So spart man sich Ärger und kann seinen Urlaub genießen.

 

 

 

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3 Comments

  1. Ich finde es einfach nur asozial das man sich die mühe macht einen Bericht ließt und auch etwas passendes schreibt und dann ihr einfach und Frech den Link löscht, wenn ihr es nicht leiden könnt das man seine eigene Seite verlinkt (was ihr auch anbietet) wieso bietet ihr dann diese Funktion? Noch asozialer finde ich es das ihr den Kommentar veröffentlicht.

  2. Das es in Australien am meisten Kracht das hätte ich so nicht erwartet, ich würde eher behaupten das es in ärmeren Ländern wie Indien wo Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer eine Straße benützen.